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Mein Vater raucht täglich, obwohl er Herzkrank ist.

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Sascha81, 4. Juni 2006.

  1. Sascha81

    Sascha81 Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2005
    Beiträge:
    591
    Ort:
    Siegburg
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    Mein Vater ist herzkrank und raucht trotzdem jeden Tag. Wieviel Jahre kann man dann maximal noch leben wenn man trotz Herzkrankreit täglich mehrere Zigaretten raucht?
     
  2. freelight

    freelight Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2006
    Beiträge:
    893
    Ort:
    Estland
    Rauchen ist Sucht nach Tod. Wenn auch in sehr kleinen Schritten.

    Vielelicht ist hier die Frage "Wie lange leben?" Nicht so wichtig wie die Frage "Wie leben?"

    Also mehr seelisch-geistige Qualität als raumzeitliche Quantität:)
     
  3. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Lieber Sascha,
    diese Frage kann dir niemand hier beantworten, da keiner von uns die genaue Diagnose kennt und letztendlich die Natur doch macht, was sie will... also unkalkulierbar bleibt.

    Ich lese Kummer und Verlustangst aus deinen Zeilen.
    Hast du mit deinem Vater über deine Gefühle zu ihm und zu seinem Verhalten mal gesprochen?

    Wenn er nicht mit sich reden lässt, kannst du ihn nur einfach lassen, wie er ist. Es ist seine Entscheidung über sein Leben, auch wenn's für dich schwer ist, das zu akzeptieren.
    Auch wenn wir immer so gern hätten, dass unsere Eltern unsere großen Vorbilder sind - das Leben ist nicht immer so. Wir sind alle nur Menschen mit mehr oder weniger Stärken und Schwächen.

    Alles Liebe für dich und deinen Vater!
    Romaschka
     
  4. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
    Hallo Sascha,

    verstehe Dich gut. Mein Vater ist auch herzkrank und hat bis letztes Jahr geraucht, sein ganzes Leben lang. Du kannst da nicht wirklich etwas tun. Es ist seine Entscheidung und ein Weg, sich dem Leben zu entziehen, will sagen, Dinge nicht wahrnehmen zu müssen, die heilen wollen. Man blockiert sich sozusagen selbst mit dem Rauchen. Mein Vater bekam letztes Jahr eine heftige Grippe und er dachte, er müsse sterben. Er hat nicht mehr geraucht, weil die Zigaretten in der Zeit nicht geschmeckt haben und er hatte auch ziemliche Entzugserscheinungen. Dieses Ganze wollte er nie wieder durchmachen, weil es wirklich "knapp" war und daher hat er nicht wieder angefangen zu rauchen. Oft brauchen die Menschen einfach einen wirklichen "Hammer", bis sie begreifen, was sie da tun. Du selbst kannst da gar nichts machen, da hilft nur: loslassen und ihn sein Leben leben lassen, wie er es will.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  5. Roah

    Roah Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2005
    Beiträge:
    990
    Ort:
    Wien
    Kommt auf die Herzkrankheit an - und auf die körperliche Konstitution - grundsätzlich kann er auch 100 Jahre alt werden.
     
  6. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    ***@ Sascha, da du dich ja um die Gesundheit deines Vaters sorgst, glaub ich, dein Thema ist hier besser aufgehoben ***
    LG Kinnaree
     
  7. chaya_wien

    chaya_wien Guest

    Guten Morgen Sascha,
    ich kann deine Sorge und Angst leider nur allzu gut nachvollziehen, mein Vater ist ebenfalls seit mehreren Jahrzehnten starker Raucher und ich mache mir wie du oft Gedanken und Sorgen. Mein Vater hat natürlich nach über 30 Jahren Raucherdasein starke gesundheitliche Probleme, ist ständig verschleimt, die Bronchien und die Lunge sind stark in Mitleidenschaft gezogen und ich kann wie du nichts dagegen machen :(
    Die Bedenken seiner Familie schiebt er beiseite und meint immer nur, jeder muß mal sterben, ich finde es grausam jemandem, den man liebt, bei diesem Selbstmord auf Raten hilflos zusehen zu müssen, aber ich versuche einfach meinem Vater meine Liebe und Dankbarkeit zu zeigen, die Zeit mit ihm zu verbringen, denn das ist das was ich ihm auf seine letzte Reise mitgeben kann: meine Liebe.
    Ich wünsche dir, daß dein Vater vielleicht doch mit dem Rauchen aufhören kann, meiner schafft es wohl nicht mehr (weil er es nicht will). Der Vater einer Freundin hört übrigens auch nicht dem Rauchen auf, obwohl er kaum noch Luft bekommt und am Sauerstoffgerät hängt...
    Alles Gute, chaya
     
  8. Shadow

    Shadow Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2006
    Beiträge:
    4
    Hallo!

    Ich kann euch verstehen.
    Mein Vater hat sehr sehr sehr lange Zeit geraucht und ich musste zusehen, wie er immer kranker und kranker wurde. Mit 11 Jahren hab ich mir immer von ihm zu Weihnachten gewünscht, dass er aufhört. Aber er hat immer nur wütend und stur reagiert.
    Und irgendwann ist er dann umgekippt. Sein Körper hat das nicht mitgemacht, das Kettenrauchen.
    Der Krankenwagen kam und hat ihn abgeholt. Er lag dann zwei Tage im Koma, ist Gott sei Dank aufgewacht und hatte nie wieder auch nur die Lust nach einer Zigarette. Er hat jetzt noch 20% seiner Lunge, gerade genug, um zu überleben.
    Lungenemphylsem nennt sich das, was er hat.

    Ich kann dir nur eins raten, Sascha: Versuch es ihm IRGENWIE begreiflich zu machen. Ich weiß, wie sich diese ganze Hilflosigkeit anfühlt. Bleib hartnäckig, versuch ihn zu Ärzten zu zerren und so weiter. Und wenn ihr euch dann noch so streitet - wenn dann was passiert, dann kannst du wenigstens denken: Ich habe alles versucht!
     
  9. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532
    Hallo,

    mein Großvater
    ist an Lungenkrebs gestorben vom vielen Rauchen.
    Er hat leider nicht mehr das Leben eines Rentners erleben können.
    Meine ganze Familie ist zum Glück Nichtraucher,
    Rauchen hat keinerlei Vorteile nur Nachteile:
    -Umweltverschmutzung
    -Verteeren der Gefäße
    -Krebs, Lungenkrebs,
    -Herzinfakt,..
    -häufige Raumrenovierungen da alles gelb ist,
    -häufiges Gardinenwaschen
    - Klamotten, Haare, stinken eklig,
    Zumutung vor allem auch für Nichtraucher, auf die das auch übergeht,
    auf sie wird kaum Rücksicht gnommen,
    da man ja die Raucher in Ihrer Freiheit einschränkt.
    Raucher können mit Ihrer Sucht an die frische Luft gehen,
    machen es leider zu wenig.
    Die Raucher sollen sich überlegen was sie den Nichtraucher antun,
    das schlimmste sie Ihrer Gesundheit berauben=> passives Rauchen.
    Lieber Obst und Gemüse kaufen und
    meinem Hund ein Leckerlie mehr, als Geld für so was ausgeben,
    was überhaupt nur Nachteile hat in jeglicher Form.
    Die Sucht ist leider so stark und der Wille so schwach,
    als das manche Menschen Ihre eigene Gesundheit und
    die Ihrer Mitmenschen schützen.
    Und alles begann eimal, immer wieder im selben Teufelskreislauf,
    "Jugendliche wollen erwachsen wirken" und
    rauchen um auch vor anderen Klassenkkammeraden anzugeben.
    Ich hatte auch mal eine Zigarette, eine Zigarre und eine Pfeife probiert,
    habe mich aber entschieden das ich das nicht nötig habe,
    um bei den Klassenkammeraden anerkannt zu werden,
    zumal ich keinerlei positiven Geschmack daran fand.

    Nein, so was braucht man sich und
    seiner Gesundheit wirklich nicht anzutun.

    Gruß

    Sonja
    P.S.
    Ob meine Freundin Daggy das liest, die hat auch so eine Sucht,
    aber sie belästigt mich nicht damit und geht an die frische Luft,
    wenn die Sucht sie zwackt.
    Hoffentlich findet sie auch einen Weg aus dieser Sucht ,
    den Willen muss jeder Mensch alleine aufbringen,
    Beeinflussung des Umfeldes bringt nix.
     
  10. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Hallo Sascha,

    Es ist schön, dass Dir die Gesundheit Deines Vaters am Herzen liegt. Druck von Seiten der Angehörigen erschwert aber in der Regel eher das Aufhören. Auch führt das Rauchen-Aufhören oft zu deutlicher Gewichtszunahme, was bei Herzproblemen auch nicht gerade förderlich ist.

    Irgendwie nimmt die Anti-Raucher-Hysterie zunehmend groteske (und auch von anderen Missständen ablenkende) Züge an. Ich habe gerade mitbekommen, wie in Kalifornien Raucher sozial völlig geächtet werden (es bekommen sogar nicht-rauchende PartnerInnen von Rauchern Schwierigkeiten bei einer Anstellung) - aber kein Mensch sich daran stößt, dass die Luft vom ständig vorhandenen Straßenverkehrs-Smog derart verpestet ist, dass landeinwärts (wo ärmere Bevölkerungsschichten wohnen und der Meer-Wind den Smog nicht vertreibt) bereits Kleinkinder schwere chronische Atemwegsentzündungen haben.

    Wenn Dein Vater zum Rauchen aufhört : gut ! Wenn nicht, ist es besser, er raucht mit Genuß - als mit schlechtem Gewissen und unter der ständigen Kritik der Familienangehörigen.

    Wer selbst keine unvernünftige und gesundheits- oder beziehungsbeeinträchtigende Angewohnheit hat (und wider besseres Wissen beibehält), werfe den ersten Stein.

    Liebe Grüße, Reinhard
     
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