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Mein Vater, ein gefühlskalter Mensch

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Daphne, 14. Dezember 2005.

  1. Daphne

    Daphne Guest

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    Hallo an alle!

    Ich muß das mal loswerden.Hatte heute Besuch von meinen Eltern.Meine Mum,eine sehr herzenswarme gütige Frau - mein Vater ein Eisklotz.

    Warum erwarte ich blos immer,das sich an ihn etwas ändert.
    Diese Kälte,die er ausstrahlt,ist kaum zum aushalten.
    Ich frage mich,ob er mich und meine Geschwister überhaupt liebt.

    Meine Mum tut mir sehr leid.Denn sie muß schon seit Jahren Anti-Depressiva nehmen, Beginn einer Gesprächs-Therapie - nur an seiner Seite das Leben erträglicher zu machen.
    Warum sie den Schritt nicht wagt,sich zu trennen,versteh ich nicht.
    Denn glücklich kann sie schon lange nicht mehr sein!

    Grüße von Daphne
     
    SAMUZ und Sunnygirl gefällt das.
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.253
    Hallo Daphne,

    vielleicht möchte Dein Vater schon aus seinem "Gefängnis" ausbrechen, allein - es fehlt ihm die Kraft?
    Wer weiß, vielleicht hat er schon lange erkannt, wie er ist und vor allem, wie er auf andere wirkt. Aber sein Dämon läßt Wärme nicht zu.
    Die Entscheidung, bei ihm zu bleiben, muß Deine Mutter allein treffen. Das kann ihr keiner abnehmen.
    Für manche Menschen ist die mögliche Einsamkeit schlimmer, als eine schlechte Beziehung zu führen. Verstehen kann ich das auch nicht.
    Mein Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Aber andere Leute (besonders die Älteren) sehen es oft anders.



    Liebe Grüße
    Silke:)
     
    Walter gefällt das.
  3. Castanea

    Castanea Guest

    gibt es denn einen grund für das eiskalte verhalten, ich kann mir nicht vorstellen dass er so zur welt gekommen ist.

    vielleicht ist er ja selbst damit nicht glücklich und braucht hilfe.

    lg
    castanea
     
  4. Maud

    Maud Guest



    Warum fragst du deine Mutter nicht, warum sie sich von deinem Vater nicht trennt?

    L. G. Maud
     
  5. Daphne

    Daphne Guest

    Hallo Urajup!

    Also,ich denke,auch das er für sich erkannt hat,wie er ist.Mein Vater ist ein schwieriger Mensch und auch wirklich schwer zu verstehen.
    Diskussionen mit ihm zu führen,ist fast unmöglich.
    Habe manchmal das Gefühl,er sehe in mir noch das kleine Kind - aber nicht die erwachsene Frau.

    Liebe Grüße von Daphne
     
  6. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.253
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    Dann zeige ihm doch, daß Du nicht mehr das kleine Kind bist, indem Du ein erwachsenes Gepräch mit ihm führst.
    Nimm ihn an die Hand oder hack ihn unter und dann frisch drauf los: "Weißt, Du Papa, was ich schon immer mal mit Dir besprechen wollte....."
    Vielleicht wartet er ja drauf, aber er findet halt keinen Anfang.


    LG
    Silke:)
     
  7. Klartext

    Klartext Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2005
    Beiträge:
    2.415
    Hallo Daphne,

    mag sein, dass Dein Vater wirklich gefühlskalt ist, mag aber auch sein, es handelt sich nur um eine Maske, die er zum Selbstschutzt aufgebaut hat oder die durch die Erwartungen seiner Umwelt entstanden ist.

    Deine Geschichte erinnert mich an einen Mann, der von seiner Umwelt den Beinamen "der eiskalte Engel" bekommen hatte. Seine Eltern, seine Geschweister, seine Ehefrau und seine Kollegen erlebten nur die extrem kontrollierte, unemotionale Seite seiner Persönlichkeit. Weil ich von dem Beinamen und seinem Image nichts wusste, ging ich beim Kennenlernen sehr locker auf ihn zu und unterhielt mich mit ihm wie mit einem tiefgründigen, sensiblen, warmherzigen Mann. Und oh Wunder - er öffnete sich und offenbarte genau diese Seite. Alles war da, aber sorgfältig versperrt.

    Diese Erfahrung habe ich im Laufe der Jahre mit vielen Männern gemacht. So gut wie nie war hinter dem Panzer aus Eis auch ein kaltes Herz - im Gegenteil. Der Panzer war oft Schutzschild eines besonders verletzlichen, weichen Herzens.

    Aber gerade für Angehörige, die eine gewisse Erwartungshaltung haben und über eingefahrene Verhaltensroutinen mit so einem Mann verbunden sind, ist das Aufbrechen des Panzers oft schwerer als für Außenstehende.

    All the best
    Klartext
     
    Walter und Buddha gefällt das.
  8. Daphne

    Daphne Guest

    Hallo Castanea!

    Ich kenne keinen Grund für dieses eiskalte Verhalten.
    Meine Eltern waren ca.erst 2o min.bei mir und mein Vater holte den Fahrplan raus und guckte nach,wann die erstmöglichste beste Bahnverbindung Richtung nachhause war.
    Sogar meiner Tochter ist das aufgefallen.Sie verstand es ebenfalls nicht,warum Opa und Oma nicht lange geblieben sind.
    Ich kann es ehrlich gesagt nicht verstehen.

    Und Hilfe? Nö,die würde er nicht annehmen,weil aus seiner Sicht,sei ja eh alles Okay.

    Liebe Grüße von Daphne
     
  9. Stephan

    Stephan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2005
    Beiträge:
    1.693
    Hi Daphne,

    du verurteilst deinen vater. es klingt aus deinen worten und den formulierungen heraus. Du gibst ihm die schuld. auch an der situation deiner mutter.

    vieles im leben ist nicht so, wie es an der oberfläche scheint. gerade wenn es um gefühle und deren äußerung geht. ist er schon immer so? auch als du kleiner warst?

    es mag zig dinge geben, die dazu geführt haben, daß dein vater (jetzt) so ist, wie er ist. ich kann deinen frust und dein leid unter der gefühlskälte verstehen, auch angesichts dessen, was du zu deiner mutter geschrieben hast.

    ich halte die hier vorgeschlagene frage an deine mutter, "warum sie sich (denn) nicht trenne" (es ist eine rhetorisch- suggestive frage, übrigens), aber für unangemessen.

    es ist ihres, und das deines vaters - nicht das deine. aber wenn du es wirklich gern wissen möchtest, würde ich versuchen, das gespräch so zu beginnen, wie Urajup es vorgeschlagen hat und vor allem die frage offen stellen. und dann aber von beiden (muß ja nicht gleichzeitig sein) eine antwort zu bekommen. sonst hast du immer nur eine sicht auf die situation.

    es kann situationen geben, da wird ein mensch vom anderen beispielsweise mit zuneigung und Nähe permanent und über lange zeiträume völlig überfrachtet und zugedeckt - solch "eiseskälte" kann dann eine abwehr- und schutzreaktion sein, eine flucht, um sich selbst zu behaupten. es geht nicht um schuldzuweisung dabei, sondern darum, daß sich scheinbar völlig gegensätzliche gefühlstypen gegenseitig bedingen und bestärken können - oft ungewollt und unbewußt.

    liebe grüße
    Stephan
     
  10. Daphne

    Daphne Guest

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    Hallo Maud!

    Ich habe schon mehrmals mit ihr darüber gesprochen.Sie wagt diesen Schritt nicht- vielleicht aus Angst?
    Angst davor,allein zu sein?


    Grüße von Daphne
     
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