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Mein Traum von letzter Nacht - kann ihn jemand deuten?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Varysha, 5. Juli 2010.

  1. Varysha

    Varysha Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2010
    Beiträge:
    1
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    Hallo ihr Lieben!

    Ich bin ganz neu in diesem Forum, verfolge das Thema "Träume" aber schon ein wenig länger. Die meisten Träume vergesse ich nach dem aufwachen oder erinnere mich nur in Bruchstücken aber der Traum von letzter Nacht war noch so klar nach dem ich aufgewacht war. Ich musste ihn sofort aufschreiben, da er mich mit manchen Details sehr verwirrte..

    Evtl mag sich jemand die Mühe machen und meinen Traum deuten?

    Mein Traum beginnt an einem öffentlichen Ort. Ich sehe durch meine eigenen Augen. Mein Mann sitzt neben mir auf einer langen Bank. Rechts von mir sitzen drei jüngere Frauen. Ich bemerke sie nur kurz und beachte sie dann nicht weiter. Mein Mann und ich küssen uns, kommen uns näher aber aus irgendeinem Grund blockt er ab. Es kommt bei ihm keine Stimmung auf.
    Links von ihm sitzt eine junge, attakrive, blonde Frau. Ich schaue kurz weg und als ich mich wieder zu meinem Mann drehe sehe ich wie die beiden sich leidenschaftlich küssen. Ich stoße meinen Mann an der Brust zurück und gebe der Frau eine Ohrfeige. Mein Mann entschuldigt sich direkt und sagt das die Frau ihn einfach geküsst hätte. Ich antworte ihm sinngemäß das er den Kuss ja nicht hätte erwiedern müssen. Empört von meiner Ohrfeige, fragt die Frau was das sollte. Ich sage "Das war reflex. So würden sie auchz reagieren wenn jemand einfach ihren Mann küsst"
    Plötzlich sitzt neben dieser Frau eine weitere. Ich weiss intuitiv das es ihre Freundin ist. Sie zeigt ihr ihre rechte Wange. Sie ist rot und es malen sich 4 meiner Finger vom Schlag deutlich ab. (da es ihre rechte Wange ist, habe ich wohl mit links zugeschlagen. Bin eigentlich rechtshänder)

    Mein Mann und ich entscheiden uns zu gehen. Wir gehen leicht bergauf eine dunkle Gasse entlang. Es ist romantisch, schummrige Laternen scheinen am Wegrand. Intuitiv weiss ich das wir am Meer sind, im Urlaub. Die beiden Frauen die vor uns laufen erkenne ich plötzlich als die Frau die meinen Mann küsste und ihre Freundin. Ich höre nicht was sie reden aber ich weiss das sie seine Handynummer möchte. Wir überholen die beiden. Ich möchte schnellst möglich von dieser Frau weg! Und im vorbeigehen werde ich plötzlich zum "Zuschauer". Schaue von oben auf uns 4 herab. Und nun sehe ich wie mein Mann dieser Frau einen Zettel gibt. Auf dem Zettel steht haargenau seine reale Handynummer.

    Szenewechsel. Die Frau macht es sich in einem freiluft Cafe gemütlich. Sie heisst Davorka. Woher ich das plötzlich weiss, weiss ich nicht. Die Sitze sind mit rotem Leder bezogen. Ähneln die einer S-Bahn. Direkt gegenüber steht ein Hotel. Ich sehe wie mein Mann kommt und wie er sich ihrem Tisch nähert, sehe ich plötzlich durch seine Augen. Ich bzw er geht auf den Tiswch zu, setzt sich zu ihr. Sie trinkt ein Glas Sekt, er eine große Tasse Kakao. Nach einer kurzen Unterhaltung greift er ihr unter den Rock. Sie genießt und fragt ob er nicht mit zu ihr ins Hotel möchte. Er stimmt zu.

    Wir betreten einen Aufzug (ich sehe noch immer durch seine Augen). Der Aufzug ist klein, viereckig, eng. Mir wird unwohl (im realen Leben habe ich sehr oft ein ungutes Gefühl in Fahrstühlen!). Rechts neben mir liegt eine abgebrochene Halterung, ich nehme sie und stelle diese in die Ecke. Auf meiner linken Seite befindet sich ein Fenster. Ich kann nicht hindurch schauen. Dafür ist es zu dunkel. Auf der Fensterbank steht eine Topfpflanze und 3 kleine Babypantoffeln. Der Aufzug fährt nicht grade nach oben sondern schwankt in seinem Schacht hin und her. 4. Stock. Ich sehe wie ich die Klinke des Aufzugs runterdrücke und stürme als erste(r) aus dem Fahrstuhl. Das unwohle Gefühl legt sich.

    Im Gang sind viele Türen. Von links gezählt, gehe ich auf das 3te Zimmer zu. Die Frau zeigt auf diese Tür und sagt das hier ihr Zimmer ist. In der Mitte der Tür steht eine Grosse Nr 8. Die Tür öffnet sich. Auf der linken Seite steht ein Fernseher. Er ist noch an. Es sieht aus wie ein deutscher Krimi. Gegenüber steht ein großes Doppelbett. Die Frau geht auf das Bett zu, legt sich und winkt ihn via Zeigefinger heran. Plötzlich sehe ich die Szene wieder als Zuschauer aus der Luft. Ich weiss das mein Mann auf das Bett zugehen wird. Und so wie ich die beiden beobachte denke ich ein Telefongespräch mit dem Hotel. Ich frage den Mann am Telefon ob mein Mann (nenne seinen richtigen Namen) ein Zimmer gebucht hat. Der Mann sagt nein. Ich frage in Gedanken auch nach dieser Davorka. Der Mann sagt "Ja, Stock 4. Zimmer 8" Ich beschliesse sofort zu diesem Hotel zu fahren, irgendwie weiss ich das mein Mann bei ihr ist. Ich werde wütend, bin enttäuscht und wache mit diesem Gefühl schliesslich auf..

    Der Traum scheint noch so real das ich beschliesse ihn direkt aufzuschreiben. Ein langer Text aber evtl kann mir jemand sagen was wir mein Unterbewusstsein sagen möchte!?

    Vielen Dank schonmal :danke:
     
  2. hoizhex

    hoizhex Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2009
    Beiträge:
    419
    Ort:
    Wien
    Servus Varysha!

    Dein Traum bietet dir einen schönen Einblick in deine derzeitige Lebenssituation. Vermutlich mangelt es an Klarheit und harmonischer, inneren Kommunikation zwischen diversen Gefühls- und Verstandesseiten deiner Selbst.

    Grundsätzlich symbolisiert dein Mann einen rationellen Aspekt, der dein täglicher Begleiter ist. Welche Eigenschaften hier genau hervorgehoben werden sollen, kannst du selbst detaillierter ermessen. Selbstverständlich wird mit diesem Traum auch die aktuelle Situation in der Partnerschaft beleuchtet. Selbstwert (Eifersucht), Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung sind als Themen ins Auge zu fassen.

    Die drei jüngeren Frauen zeigen weibliche Anteile von dir (Gefühle, Intuition, Unbewusstes), sie sind noch jüngeren Ursprunges bei dir. Diese anzuerkennen und auszuleben, in den vernunftbetonten Alltag zu integrieren ist für dich problematisch.

    Deine altbewährte Weiblichkeit ist momentan nicht sehr reizvoll, so siehst du es sachlich. Anders sieht es mit deiner vitaler Lebensfreude und sinnlicher Leidenschaft aus. Hier haben wir einen inneren Konflikt – einerseits spürst du, diese Gefühle zu leben wäre gut für dich und völlig legitim - andererseits ahndest du diese Gefühle als strafwürdiges Verhalten.

    Während einer kurzen Auszeit lässt sich dieses Thema leider nicht abstreifen, vielmehr wird deutlich, auf welche Art und Weise eine Kommunikation möglich wäre. Kommunikation zwischen Verstand und Gefühl. Kommunikation zwischen dir und deinem Mann?

    Das Kaffeehaus zeigt dein Bedürfnis nach Geselligkeit als seelische Nahrung. Prickelnder Genuss und Leichtigkeit wären für dein emotionales Wohlergehen sehr willkommen. Deine Vernunft könntest du einstweilen mit „Süßem“ besänftigen. Durch diesen Ausgleich ist die Kommunikation bzw. der Reiz hierzu wieder da.

    Nun scheint ein Miteinander (Verstand und Gefühl) machbar, so willst du einige Etagen mühelos weiterkommen und die Veränderung forcieren. Dennoch ist das Aufwärtsstreben sehr wackelig, du findest nicht allzu viel Bewegungsmöglichkeit, was dir Angst macht. Zumal du weder Halt noch schöne Aussichten vorfindest. Dennoch siehst du so manche Gefühle erblühen, findest Zeichen für einen hoffnungsvollen Neubeginn.
    Letztendlich ist der Weg nach oben geschafft, aus der Einengung befreit atmest du auf. Nun hast du die Wahl für einige Möglichkeiten als Zwischenlösung. Aus rationeller Sicht lockt verführerische Weiblichkeit deine Vernunft jetzt zu einer neuerlichen Annäherung.

    Im Fernsehen sieht man das gewählte (Lebens-)Programm, möglich, dass das Abbild dessen mit der Realität nichts zu tun hat. Bei einem Krimi verhält es sich so, dass den „Stoff“ wohl das reale Leben schreibt jedoch durch Regie und Technik (=willkürliche Veränderungen) publikumstauglich (=stark überzeichnet) präsentiert wird. Verurteilungswürdige Machenschaften, Dramen aller Art kommen auf das Silbertablett.

    Aus veränderter Perspektive (du bist nun ganzheitlicher Betrachter deiner Situation) erfährst du, dass nicht die Vernunft sondern dein Gefühl den Raum deiner persönlichen Veränderung angestrebt hat.

    Eine uralte Weisheit - dem Herzen, der Intuition zu folgen - könnte dich einen schönen Schritt weiterbringen.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass du voll Liebe und Kraft deinen Träumen folgen mögest.

    Liebe Grüße,

    hoizhex
     
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