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Mein Traum: Hassliebe Mutter - fehlende Selbstliebe !!

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von wiseWoman, 28. August 2005.

  1. wiseWoman

    wiseWoman Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2004
    Beiträge:
    259
    Ort:
    südlich Hamburgs, in der Nordheide
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    ich stelle hier meinen heute morgen "erträumten" Traum ein.. meine original tagebucheintragung.. in der hoffnung, dass auch andere frauen die möglichkeit haben, die ursache ihres fehlendes selbstwertes zu ergründen:

    28. August 2005
    8:25 Uhr

    Guten Morgen, liebes Tagebuch.
    ich bin soeben mit einem verfolgungstraum aufgewacht..und da heute abend um 20.57 Uhr der mond in den krebs geht.. ja! hat es was mit Familie und zuhause zu tun.
    Laboe war der ort des geschehens.. irgendwie kam ich aus der schule und wollte nicht nach hause.. irgendwelche umstände zwangen mich aber dazu nach hause zu MÜSSEN..also ging ich nach hause.. zuhause erwartete mich erniedrigung pur..ärger, streit, schlagen...wie schlecht ich wär..was für eine Lügnerin ich wär.. mein vater stand stehts abseits dazu...hörte geduldig zu aber mischte sich nie ein.. mein vater war mein mann.. Holger.. ich wollte weglaufen.. aber ich wurde ausgelacht.. ich würde nicht weit kommen.. ich hätte ja gar kein geld..ich lief trotzdem weg.. ohne schuhe an.. lief ich fort aus der ostlandstraße.. die teichstraße hinunter.. mein vater hinter mir her...ich wollte nicht mehr geschlagen werden.. überall waren die türen in der teichstraße für mich zu.. keiner ließ mich ein.. irgendwie stand am ende des berges der teichstraße ein größeres Partyzelt mitten auf der straße...dort wurde Mittagessen ausgegeben... ich lief hinein.. weil die straße gerade einen kleinen knick gemacht hatte.. in der hoffnung mein vater würde daran vorbeilaufen... in dem Partyzelt war eine zivil ermittelnde Polizeitruppe.. zu dem vermeintlichen Chef lief ich hin.. schilderte kurz mein schicksal und dann wurde ich unterbrochen weil mein vater das zelt betrat.. der Chef drückte mich mit dem kopf unter den Tisch... mein atem stockte.. weil ich nicht wusste, wie würde der Chef sich mir - einem kind - gegenüber verhalten.. würde er mich meinen erziehungsberechtigten ausliefern?? musste er mich nicht eigentlich ausliefern?? war DAS nicht seine aufgabe??? NEIN.. er versteckte mich .. und ich fühlte mich für einen augenblick.. geborgen bei einem erwachsenen.. ich wollte ihnen so gern vertrauen...aber zu oft hatten sie mich im letzten augenblick enttäuscht.. ich wartete.. hielt meinen atem an bis sonst wohin.. ich hörte wie sich die ganze zeit die offen gehaltene tür plötzlich wieder schloss.. ich hatte auch die sich umkehrenden schritte gehört... mein vater war wieder draußen aus dem zelt... der Chef zog mich langsam wieder unter dem tisch hervor.. und sagte mir.. dass mein vater wusste, dass ich in diesem zelt bin.. aber er würde mich lieben.. so sehr lieben.. dass er meine herausgabe nicht erzwungen hätte.. mein vater wäre wohl ohnmächtig gegen den großen hass meiner mutter gegen mich... als ich wieder aufstand sah ich meinen vater am ende der straße, die lief nämlich auf eine querstraße zu... er saß da auf dem bordstein in amerikanischen Armeeklamotten.. und er wartete auf mich... zuerst traute ich mich nicht aus dem zelt.. dann bahnte ich mir einen weg durch die gärten weg von dem zelt... und als ich meinen traurigen.. vater dort auf dem bordstein sitzen sah.. fast den tränen nahe.. da spürte ich seine ganze väterlichkeit.. seine fürsorglichkeit.. seine liebe zu mir.. ich war mutig und ging auf ihn zu.. in dem augenblick als ich ihm vertraute.. spürte ich SEIN ganzes vertrauen... er nahm mich in die arme so wie ich es mir all die jahre bitter gewünscht hatte.. seine umarmung war liebe pur.. weit entfernt hörten wir das kreischen und schreien meiner mutter .. sie lief durch die straße.. hasserfüllt.. voller Aggressionen.. auf der suche nach mir... in erwartung mich vorzufinden und zu strafen.. die zeit war knapp bis zu ihrem eintreffen.. und bald würde sie uns erreichen.. mein vater griff in die hosentasche.. und gab mir einen batzen geld.. und bat mich wegzulaufen.. er wusste dass ich nie ein schönes zuhause bei seiner frau und ihm finden würde... er hatte mich nach dem tod seiner ersten frau mit in diese ehe genommen.. und seine neue frau.. konnte mich nicht leiden.. ich lief dann fort.. blieb aber irgendwie in der nähe.. ich versuchte eine alleinstehende ältere frau zu finden bei der ich leben konnte.. oder einen älteren mann.. denen ich in ihrem alltäglichen leben helfen konnte.. und dafür ließen sie mich bei sich wohnen.. aber immer wieder kamen Suchtrupps, die von meiner mutter ausgesandt waren.. und immer wieder musste ich verschwinden.. mich verstecken.. die alten leute waren stets auf meiner seite.. aber sie konnten nicht so erfolgreich lügen.. die Suchtrupps stürmten dann die wohnung und ich musste schon ein sehr gutes versteck haben um nicht entdeckt zu werden.. ich wachte auf , als ich mal wieder auf der flucht war vor einem Suchtrupp der in den blocks am ende der ostlandstraße tätig war..
    von weitem sah ich immer wieder meinen vater.. ein schöner starker mann.. ein mächtiger mann des Militärs, der keine ahnung von Familie und kindern hatte.. ich liebte ihn sehr.. ich wollte ihn umarmen.. ich wollte ein kind sein, dass von seinen eltern geliebt und beschützt wird... WARUM passierte mir das in meinem leben?? was hatte ich getan um DAS zu verdienen?? zwischendurch war ich immer wieder von tiefem selbstmitleid geschüttelt.. aber ich wusste, dass ich stark genug bin immer wieder auf meine eigenen füße zu fallen.. ich wusste, dass ich mein leben in den griff bekommen kann, wenn ich es will.. ich musste es nur wirklich wollen!

    ja... DAS ist eben der grund dafür, warum ich das vertrauen und die nähe und die bestätigung von anderen menschen um mich rum suche.. von der Familie wurde ich verjagt.. und nun suche ich eine neue bleibe.. ich habe früh verstanden.. dass ich nett sein muss zu den menschen, bei denen ich gerne bleiben wollte.. diese Nettigkeit wurde oft missverstanden.. manchmal war ich freiwild für andere.. manchmal wurde ich wieder geschlagen.. und um keine schläge mehr zu bekommen musste ich nett sein.. ich musste soooo viel für den anderen tun, dass ich für ihn unentbehrlich war... ich musste auch dann nett zu ihm sein, wenn er mich schlug oder missbrauchte.. ich musste tun, was die anderen von mir wollten.. damit sie mich nicht wieder auf die straße setzten.. ja ich musste mich prostituieren um das zuhause nicht wieder zu verlieren, dass ich doch gerade erst gefunden hatte.. ich war aschenputtel... und genau deshalb war das auch mein lieblingsmärchen.. immer und immer wieder habe ich diese geschichte in meinem Disneybuch gelesen... tränen rollen mir jetzt übers gesicht.. weil das einfache Mädchen... ihren Prinzen finden durfte... der sie nicht nach äußerlichkeiten liebt.. sondern nach den werten tief drin..
    auf ihrem weg .. zum lieb gehabt werden.. hat dieses Mädchen nicht ihren selbstwert gefunden.. sie hat sich immer kleiner gemacht..weil sie wollte doch geliebt werden... aber alle stießen sie immer wenn sie einen fehler gemacht hatte wieder weg.. es war also wichtig.. fehlerlos zu sein.. alles immer richtig zu machen.. weil nur so konnte man geliebt werden... der ehrgeiz wurde unendlich groß.. dieses Mädchen hasste sich selbst dafür.. wenn es fehler gemacht hatte.. sie liebte sich nicht mehr.. sie wurde hart.. sie wurde zänkisch.. sie hatte begriffen, dass man denen, die sie einst gepeinigt hatten, mit der gleichen Aggression und härte gegenüber treffen musste.. dass man schreien musste, schlagen musste, dass man sich verbal und physisch wehren musste .. wenn man nicht untergehen wollte.. der kern war weiterhin weich und liebevoll .. aber im laufe der leben.. hatte sich eine harte undurchdringliche schale darum gelegt..

    und gott wusste .. nur ein Mensch.. mit gaaaaanz viel liebe.. konnte diese schale durchdringen.. sie aufbrechen damit dieser liebevolle kern wieder blossgelegt wurde.. und zum atmen und leuchten kam..

    DANKE Gott für diese wundervollen menschen um mich rum.. DANKE für diese wundervollen Kinder.. die mir täglich zeigen.. WIE wichtig es ist.. immer und immer wieder in liebe zu sein.. WIE wichtig es ist.. zu sehen.. was liebe erreichen kann.. welche alten Strukturen es aufbrechen kann..

    DANKE für diesen Traum!! weil jetzt verstehe ich mich wieder ein Stückchen besser.. jetzt weiß ich woher diese Aggressionen.. dieses lügen.. dieser ehrgeiz.. dieser fehlende selbstwert...diese fehlende selbstliebe kommt... woher das alles kam.. was ich zum größten teil die letzten jahre und monate erlösen konnte.

    Danke für dein geduldiges Zuhören mein Tagebuch.
    09.13 Uhr
    1324 Wörter


    Ich wünsche euch allen, die dieses so geduldig gelesen haben.. um liebevolle selbsterkenntnis..
    WiseWoman
     
  2. wiseWoman

    wiseWoman Mitglied

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    12. September 2004
    Beiträge:
    259
    Ort:
    südlich Hamburgs, in der Nordheide
    Monk62 hat gerade in einem anderen thread dieses wunderschöne Gedicht eingestellt..

    und ich finde.. es passt sehr in dem Zusammenhang zu meinem Traum...

     
  3. CRosenherz

    CRosenherz Aktives Mitglied

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    22. Mai 2005
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    581
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    Hamburg
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    liebe wisewoman,

    deine "geschichte", dein traum hat mich sehr berührt....
    ich kann gar nicht so viele worte finden,
    bin eher sprach-los
    und würde dir jetzt gerne in deine augen blicken
    einfach so
    und dir ein lächeln schenken...

    du hast es geschafft!!!
    das war der grund
    diese und keine andere mutter gehabt zu haben...

    das war der vertrag
    und er ist aus liebe entstanden
    einzig und allein
    aus liebe...

    in diesem sinne
    rosenherzchen :kuesse:
     
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