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Mein Papa ist tot!

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von pokahontas, 25. September 2004.

  1. pokahontas

    pokahontas Guest

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    Hallo vielleicht kann mir jemand helfen!
    Vor einer Woche ist mein Papa tötlich verunglückt! Es war ein Verkehrsunfall, aber wir hatten die Möglichkeit uns von Ihm zu verabschieden!
    Mein Papa hatte schon vor 15 Jahren einen Unfall und lag damals im Koma und war schon in einem Tunnel, er beschloss aber damals wieder umzudrehen! Ab diesem Zeitpunkt konnte mein Vater Wünschlerutengehen und beschäftigte sich mit vielen Dingen(Kraftplätzen, Pendeln usw.)
    Zur Erklährung mein Papa war kein Träumer, sondern meist ein stressiger Geschäftsmann und Techniker!
    Nun meine Frage, er hat mir sehr viel erzählt und auch ich habe, so glaube ich, diesen sechsten Sinn uns spühre viele Dinge, die ich aber nicht einordnen kann.
    Seit Papa nun tot ist habe ich immer wieder das Gefühl das er da ist und uns unterstützt! Ich habe auch schon gependelt und viele logische Antworten erhalten! Aber ich zweifle halt auch oft und kann nich ganz glauben, das mein Papa mit uns Kontakt aufnehmen kann und das alles wirklich möglich ist! Wie kann ich sicher sein, daß ich mir das nicht alles einbilde!
    Meine Schwester und meine Mutter haben endliche Erfahrungen gemacht!
    Wenn das alles war ist, wie kann ich Papa helfen in besser zu verstehn uns wie kann ich Ihm helfen sich verständlich zu machen! Helft mir das alles zu begreifen, denn ich bin so traurig!
    Danke euch für eine schnelle Antwort
    Eure
    pokahontas
     
  2. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
    sei du dir ganz sicher daß dein Papa niemals von euch getrennt sein wird. Er lebt jetzt aber in einer Welt die sehr viel größer und weiter ist als die unsrige. Er regelt und arrangiert dort zusammen mit den Engeln Dinge, die hier auf der Erde wirken, aber es ist eine andere Wirklichkeit, sehr sehr viel feiner und sehr sehr viel wissender als wir es hier jemals wahrnehmen könnten. Deshalb vertraue du einfach auf Gott und bete für deinen Papa, schick Ihm viel Liebe und laß ihn wissen daß du weißt daß es ihm gut geht. Er sieht dein Herz und kann darin lesen wie in einem Buch.
    Er regelt die Dinge für euch aber wie gesagt nicht so wie wir es auf der Erde gewohnt sind. Ich kenne das von meinem Schutzengel. Sie regelt auch alles, und es ist immer so überraschend für mich. Würde ich sie direkt fragen, könnte ich niemals verstehen. Aber im nachhinein erkenne ich immer die Weisheit. Wir unterhalten uns einfach fröhlich von Herz zu Herz. Mein Herz erzählt ihr alles was darinnen ist, und dann zeigt sie mir andere Dinge aus dem Buch meines herzens, oder im leben, es ist einfach wundervoll.
    Ich sehe eine schöne Blume, schließe sie in mein Herz und zeige sie Bahi. Ich spüre daß Bahi die Liebe zur Blume mit mir teilt, ich blicke noch einmal zu Boden und sehe ein vierblättriges Kleeblatt: "Das ist für dich", so sagt mir es Bahi. Ohne Worte, und doch so zärtlich, so liebevolll und so innig.

    Vertraue auf Gott, habe ein offenens herz, sei so wie du bist, alles liebe und gute dir,

    :blume: :blume: :blume:
    dein Yojo
     
  3. zauberweib

    zauberweib Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2003
    Beiträge:
    387
    Ort:
    franken
    fühl dich von mir einfach erst mal umärmelt. mein dad ist im januar 2003 gestorben, ich kann dir daher, denke ich, ganz gut nachfühlen.

    einige wochen, als die grösste trauer verarbeitet war, hatte ich geträumt, ich wäre bei meinen eltern im wohnzimmer, mein dad sitzt auf seinem platz auf der couch, wir unter halten uns über allerweltszeuch, eben alles wie immer, wir lachen, erzählen blödsinn... irgendwas kommt mir dann aber komisch vor, irgendwie hat sich da dann wohlmein verstand in den traum eingeschaltet. ich bemerke plötzlich wie REAL das alles ist, und denke mir, seltsam, wie kann ich bei meinen eltern im wohnzimmer sein, wenn ich doch daheim in meinem bett lliege? und wie kann ich mich mit meinem dad unterhalten, wo er doch tot ist? da bin ich dann aufgewacht. und genau in dem moment habe ich mich über mich selber geärgert, wie mir mein verstand die begegnung mit meinem dad gestört hat. denn schliesslich war es ja real. und zwar solange, bis mein verstand eingegriffen hatte. :(

    du wirst deinem dad jederzeit nahe sein können, wann du es willst. und dass du jetzt das gefühl hast, dass er noch da ist, ist, denke ich, auch normal. diese präsenz habe ich ganz stark ca eine woche lang nach seinem tod gespürt. solange, bis ich bereit war, zu begreifen, dass er jetzt aus der materiellen ebene eben weg ist. solange, bis ich bereit war, loszulassen.
    es war so, als hätte.. nein er hat: mein dad hat mir geholfen, die trauer zu verarbeiten.

    vielleicht können dir meine worte ein bisschen helfen.. wenn nicht.. vielleicht dann eine virutelle umarmung... fühl dich geknuddelt..

    liebe grüsse
    zauberweib
     
  4. H.D.T.

    H.D.T. Guest

    Die seriösteten Quellen des Wissens über solche Dinge, die dich quälen, sagen, daß die Seelen nach "der Ankunft" eine gewisse Zeit für die Orientierung brauchen. Die solltest du deinem Vater lassen.
    Wenn dein Vater sich, wie du schreibst, vorher sehr viel mit diesen Dingen auseinandergesetzt hat, dann ist er "drüben" im vollen Bewußtsein seines Zustandes und seiner Lage. Das ist keine Selbstverständlichkeit, man ist ja nicht "tot", sondern findet sich - ähnlich wie nach einer Narkose - in einem anderen Zustand wieder. Verwirrte Seelen wissen lange gar nicht, wo sie sind.
    Bei deinem Vater wird das völlig anders sein, er ist sich der Umstände bewußt, auf Grund seiner vorherigen seelischen Entwicklung. Aber er braucht etwas Zeit für sich.

    Damit, daß du traurig und verzweifelt bist, belastest du ihn zusätzlich. Es gibt aus seiner Sicht keinen Anlaß dafür, nur eben deine Traurigkeit und Verzweiflung, die auf Unwissenheit und falschen Schlüssen beruht.

    Dein Vater spricht nun eine andere Sprache. Darum "hörst" du in deinem Herzen keine Worte, sondern "empfindest" ganze Komplexe von Eindrücken. Wollte dein Vater sich in Worten ausdrücken, würde ihn das sehr viel mehr Mühe kosten, um nur ganz wenig - halt nur ein paar Worte - herrüber zu bringen.

    Wenn du dich über Kontaktmöglichkeiten informieren willst, dann ist unter einigen wenigen von hunderten verschiedener Bücher zu empfehlen: "Instrumentelle Kommunikation" von Ernst Senkowski, R.G. Fischer Verlag Frankfurt/M..

    Es gibt auch viele Vereine und Arbeitsgruppen, die sich damit beschäftigen. Da sind leider mindestens zur Hälfte Menschen mit ziemlich verworrenen Gedanken dabei. Das bringt dich nicht weiter. Und natürlich beschäftigt sich die Parapsychologie damit, die inzwischen eine (wenigstens teilweise) anerkannte Wissenschaft ist.

    Trotzdem: Je weiter du nachfragst und je mehr du ins Detail gehen willst, um so mehr wirst du feststellen, daß man mit Technik zwar überraschende Ergebnisse erzielen kann, daß diese aber immer individuell zu werten sind. Sie lassen sich nicht im Sinne der klassischen Wissenschaft erklären, auch nicht beliebig reproduzieren und auch nicht "auf Kommando" vorführen. Und sie lassen immer auch den Schluß zu, daß sie "Reproduktionen" des eigenen Unterbewußtseins und der eigenen Wünsche (oder Ängste) sind.

    Fazit: Es bleibt immer ein Fragezeichen.

    Das einzige, was einem Gewißheit gibt, ist, zu schweigen und in sein Herz zu horchen und auf die leisen Bewegungen und Empfindungen zu achten. Sieh mal, es ist doch ganz einfach: Seit je her gibt es die zwei Welten, die physische und die Seelenheimat. Und immer schon gab es die Liebe zwischen denen die in ihrer Seelenheimat sind und denen, die sich hier in ihrer physischen Illusison befinden. Und das alles soll nun erst, mit unserer heutigen Technik und Wissenschaft erschlossen werden können?

    Nein, das ist nur eine neue Illusion. Den Kontakt zu den Seelen gab es immer schon. Und dazu brauchst du nichts anderes als Liebe und Bescheidenheit. Stelle deine Frage und warte und es wird eine Antwort kommen. Und achte auf deine Träume.

    Es gibt auch viele Scharlatane auf diesem Gebiet, die Bücher (ab)schreiben, Dinge und "Seminare" verkaufen. Halte dich fern davon.

    Sei dir sicher, daß dein Vater mit Liebe auf dich schaut wenn du ihn auch liebst.

    H.D.T.
     
  5. roli

    roli Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2004
    Beiträge:
    377
    Hallo Pokohantas
    Möge Gott Deinen Vater Segnen.
    Es ist immer schwer jemanden zu "verlieren" gerade auch wenn man nicht bewusst Abschied nehmen konnte. Um wirklich Kontakt mit Ihm aufzunehmen muss aber Dein Herz den Schmerz des Verlustes überwinden. Gebe Dir aber selber Zeit damit Du wirklich Abschied nehmen kannst. Sondann gilt es Wach offen zu sein damit Du wirklich in Kontakt treten kannst. Bedenke aber auch, dass Du nichts erzwingen kannst, denn man sollte niemanden einfach so an sich zitieren, und es geht auch nicht darum davon abhängig zu werden. Aber glaube daran, dass der Tod ja wirklich nur ein Schritt in ein neues Leben ist!
    Am besten achtest Du nun in Deinen Träumen, denn dort geht es am leichtesten mit ihm in Kontakt zu kommen.
    Ich wünsche Dir, alles Gute und viel Kraft damit es Dir gelingen möge
    Gruss Roland
     
  6. Renesansu

    Renesansu Guest

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    Liebe pokahontas,

    ich möchte mein herzliche Beileid aussprechen.

    Ich kenne diese Situation nur zu gut und habe mich in deinem Beitrag wieder gefunden.

    Es ist wirklich sehr schwer wenn man jemanden verliert den man geliebt hat. Doch was heisst verlieren? Diese geliebten Menschen verlassen nur ihre Köperhülle und gehen in eine andere Bewusstseinsstufe. Und sie sind weiterhin präsent, obwohl manche Menschen das nicht wahr haben wollen, ist es doch so das wir immer umgeben sind mit unseren Lieben auch wenn wir sie nicht mit unserem Auge sehen können.

    Ich habe vor vielen Jahren meine Großmutter verloren, aber ich habe noch immer Kontakt mit ihr. Sie ist mir immer eine grosse Hilfe gewesen. Denn da "oben" hat man natürlich eine andere Perspektive als hier unten.

    Der Kontakt zu ihr war nach ihrem Tod immer da und sie hat mich in der Zeit der Trauer getröstet. Sie war nicht böse oder traurig, weil ich getrauert habe. Denn Trauer ist etwas ganz entscheidendes und etwas ganz natürliches. Sie hat mir beigebracht das es nicht schlimm ist zu trauern sondern ganz natürlich. Ich muss dazu sagen, dass ich immer Kontakt zu ihr hatte, auch als sie noch lebte. Wir waren uns sehr ähnlich und haben uns auch ohne Worte verstanden. Ich glaube das war der entscheidende Punkt, meine Oma und ich wussten mit unseren Fähigkeiten umzugehen und haben sie untereinander genutzt. Deshalb war es auch nicht schwer nach ihrem Tod wieder Kontakt zu ihr herzustellen.

    Du wirst sehen, wenn du dein Herz öffnest und es zulässt den Kontakt herzustellen, dann wird auch dein Vater sehr präsent sein. Und wird dich bei deiner Trauer begleiten und dich trösten, aber er wird dir auch eine sehr grosse Hilfe sein in deinem weiteren Leben.

    Alles liebe und Gute

    wünscht dir Renesansu
     
  7. DNEB

    DNEB Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2004
    Beiträge:
    1.850
    Ort:
    Ja
    (...)
     
  8. hallo pocahontas!

    sei auch von mir umarmt. mein herzlichstes beileid. ich kenne leider das gefühl der tiefen trauer. habe vor zwei monaten meine mutter verloren.

    ich kann dir auf deine frage nicht wirklich eine antwort geben. ich beschäftige mich selber ja erst seit kurzem mit dem thema sterben und leben nach dem tod. bin noch ziemlich verwirrt und traurig.

    doch ich bin schon der überzeugung, daß unsere toten *nur* im *zimmer nebenan* sind. in einer anderen dimension zwar, aber sicher immer bei und mit uns.

    habe auch begonnen, bücher über das thema zu lesen. bin sozusagen suchend, habe sehr viele fragen und noch kaum antworten. aber ich denke, wenn man in liebe an seine verstorbenen denkt und zu verstehen versucht, ist man schon einen kleinen schritt weiter zum sinn des lebens:

    alles gute wünsch ich dir, liebe grüße
     
  9. Bael

    Bael Guest

    Ich hab schon 2menschen verloren.....
    (Merke: Doch stelle ich hier in diesem Forum sowas wie ein schwarzes Schaf dar.)


    Und schon sehe ich die Kettenreaktionen, die chemischen Vorboten, die ein Gefühl signalisieren, die speziell darauf ausgelegt sind Vernunft und Logik zu besiegen, die wiederum verhindern die simple Wahrheit zu erkennen......... Er ist Tod.

    Alles was von ihnen übrig bleibt ist eine blasse Erinnerung, ein leises Echo in deinem Herzen. Er lebt lediglich in dir weiter.
    Schmerzlich, für wahr.
    Doch das Leben geht auch ohne sie weiter...... Es liegt nun an dir, wie du sie ehren willst.
     
  10. H.D.T.

    H.D.T. Guest

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    Es gibt sehr viele Menschen, die wie du, ohne Hoffung auf ein Sein nach dem Tode sind.

    Aber dieses und andere Foren sind doch nicht für Menschen, die an nichts glauben. Sondern es ist für die Menschen, die wissen, die zu wissen glauben und die zur Hälfte wissen.

    Wenn du für diese Menschen nichts beitragen kannst, ist es ja nicht schlimm. Aber halte dich doch fern von hier. Warum willst du denen, die etwas wissen oder zu wissen glauben das kaputt machen? Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis. Ich könnte versuchen, dir zu erklären, warum ein solcher Beweis unsinnig wäre, aber ich bezweifle, daß du den Gedanken folgen kannst oder willst.

    Es gibt aber Tausende von Dingen, die du nicht kennst und die dich aus deiner (winzig kleinen) Umlaufbahn werfen würden, wenn du damit in Kontakt kämest. Du bist eben (noch) nicht wichtig genug, daß sich diese Ebenen für dich öffnen.

    Wenn du also nichts beweisen kannst und auch nichts Konstruktives beitragen kannst, dann laß die Leute in Ruhe und kommt wieder, wenn das Leben dich was gelehrt hat. Bist dahin beschäftige dich lieber mit deiner Selbstfindung, da hast du genug zu tun.

    Gruß
    H.D.T.
     
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