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mein Opa ist nicht mehr da :(

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von silkenkiss, 29. April 2007.

  1. silkenkiss

    silkenkiss Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2007
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Niederösterreich
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    Hallo ihr Lieben!!
    Ich war leider schon sehr lange nicht mehr hier :( früher hatte ich den Nicknamen das_kerndi..
    Also.....
    Mein Opa ist jetzt am 10. April gestorben.. Er hatte Alzheimer in einer echt schlimmen Stufe schon.. Er erkannte uns alle nicht mehr.. Es gab sehr viele schlimme Momente die wir erleben mussten, wegen dem Alzheimer.. Er war so zierlich und so richtig zerbrechlich, obwohl er früher so ein richtig stattlicher und total toller Mann war. Er war Tischler und hat echt alles selbst gebaut.. Jetzt konnte er sich nicht mal mehr selber anziehen.. Wir waren ihn Anfang März im Heim besuchen, da erkannte er niemanden außer mich. Es war wunderschön.. wie wenn er und ich nochmal die Chance bekamen uns voneinander zu verabschieden.. Meine Eltern waren dann noch paar Mal bei ihm aber er bekam wieder überhaupt nix mit. Ich wollte nicht mehr hin zu dem Zeitpunkt, weil ich mir immer dachte, dass das schon so ein schöner Abschied war. Uns wurde ja zu dieser Zeit schon gesagt, dass er nicht mehr lange leben wird. Am Ostermontag wollten wir dann hineingehen.. Ich mit meinem Papa.. Wobei ich eigtl. nicht wirklich reinwollte damit ich ihn nochmal sehe und so, sondern einfach nur weil Ostern war und ich mir dachte, da kann er doch nicht alleine sein. Da hatten wir aber dann mit der Familie mütterlicher Seite ein Osteressen und es ging sich nicht mehr aus. Wir machten uns dann aus am Dienstag also einen Tag später hineinzugehen. In der Früh rief mich mein Papa dann an und sagte mir, dass mein Opa gestorben ist. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann denk ich mir er wusste auch dass es damals der schönste Abschied überhaupt war und dass es nicht mehr so sein könnte und er wollte uns beiden die Enttäuschung ersparen.. Ich vermisse ihn so sehr und komm einfach nicht darüber hinweg dass er nicht mehr da ist.. Auch wenn ich eigtl. schon seit Weihnachten weiss, dass es nicht mehr lange dauern würde.. Ich hatte nach seinem Tod einen richtigen Zusammenbruch.. Mir wurde jetzt erst klar wie sehr er mir auch schon in den letzten Monaten gefehlt hatte.. Ich hatte bis jetzt immer nachdem ein Verwandter von mir oder ein Bekannter starb noch Kontakt zu dem- oder derjenigen.. Sie nahmen immer noch Kontakt zu mir auf und begleiteten mich die erste Zeit über.. Doch bei meinem Opa, bei dem ich es mir so sehr wünschen würde, passiert derzeit einfach nichts.. Ich würde so gerne noch einmal mit ihm Kontakt aufnehmen können um ihm zu sagen wie sehr ich ihn liebe und um zu erfahren ob es ihm jetzt auch wirklich besser bzw gut geht! Ich will einfach, dass auch er mich wenigstens die erste Zeit so begleitet wie all die anderen. Ich vermisse ihn so sehr!!!!!!!!!! Ich weiss überhaupt nicht wie ich mit der Trauer fertig werden soll bzw umgehen soll. Wenn es nach meinen Gefühlen geht, dann könnte ich den ganzen Tag nur heulen.. Auch wenn ich weiss, dass es für ihn das Beste war..
    Naja.. vlt hab ihr auch mal Lust meinen alten Eintrag zu lesen (hab glaub ich nur einen gemacht gehabt).. Wie gesagt ich hieß das_kerndi (hab mein PW vergessen lol =) )
    Wünsche euch noch eine gute Nacht!!!
    Werde jetzt abdrehen und wieder einmal weiterhoffen dass ich vielleicht wenigstens von ihm träumen kann..
    Ciaoii eure silkenkiss
     
  2. silkenkiss

    silkenkiss Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2007
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Niederösterreich
    ich mache mir auch sehr große Vorwürfe, dass ich eben nicht mehr hineingegangen bin vor Ostern.. er fehlt mir so sehr!! ich mache mir auch Vorwürfe, weil ich in den letzten Monaten nicht so sehr für ihn da war, erst jetzt wie es ihm so besonders schlecht ging..
     
  3. Entity³³

    Entity³³ Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2007
    Beiträge:
    94
    Ort:
    Wien
    Hallo Silkenkiss!

    Ich möchte dir vorab eine herzliche Umarmung schicken.
    Deinen Schmerz kann ich nachvollziehen. Vorallem das Gefühl des "Ichhättenochmalhingehnsollen". Aber ich denke du hast dich schon von ihm verabschiedet und er hat es ja scheinbar auch wahrgenommen zu dem Zeitpunkt. Was hätte dein Besuch an diesem Tag geändert?
    Ich glaube er wusste und du weißt,dass du mit dem Herzen doch immer ein Stück bei ihm bist. Und du scheinst ja auch eine sehr intensive Verbindung mit ihm zu Lebzeiten gehabt zu haben.
    Dass er dich jetzt in dieser Zeit nicht begleitet, könnte entweder daran liegen, dass du dir eben durch deine Vorwürfe an dich selbst und deinem Schmerz die Möglichkeit dazu verwehrst oder aber, dass du dich mit der Trauer nun intensiv beschäftigen musst.
    Bei mir war es die Wut, die verhindert hat, dass ich meinen Opa nicht spüren konnte, wenn er mich begleitet hat. Das Ihn-gehenlassen war für mich nicht möglich und ich denke so hab ich es ihm auch nicht leichter gemacht.
    Aber mit der Zeit habe ich mich damit auseinander gesetzt und dadurch mich seiner Nähe geöffnet und noch heute begleitet er mich hin und wieder auf meinem Weg.
    Ich kann das alles bei dir nur vermuten, aber mir ist es so ergangen.
    Wenn du etwas brauchst, bin ich gerne für dich da.

    Liebe Grüße und viel Kraft :liebe1:
    Bittersweet
     
  4. Germaine

    Germaine Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2006
    Beiträge:
    397
    Ort:
    Im Irgendwo

    Hallole, liebe Silkekiss

    mir ging es nach dem Tod meiner Oma auch so. ich war frisch verheiratet und habe sie einfach im Stich gelassen, sie kaum noch besucht obwohl ich ihr Lieblingsenkelchen war.
    Du musst dir mal überlegen ,dass du für ihn da warst als es ihm schlecht ging. Glaube mir ,,das und nur das zählt. ich war nicht mehr bei meiner Oma als es ihr schlecht ging.
    Und bednke bitte auch ,dass dein Opa ganz bestimmt niemals wollte ,dass du dich wegen ihm so quälst. Denke an die schönen Momente die du mit deinem Opa teilen durftest. Es wird immer so sein ,dass wenn jemand gehen musste ,man sich überlegt, was man hätte besser machen können oder wo man dejenigen eventuell vernachlässigt hat. Zu Lebzeiten drängt man halt gerne den Tod etwas zur Seite und das ist auch nicht falsch. Sonst würde ja permanent jeder auf jedem daufhocken und ihn ersticken mit Liebe, weil der andere ja eventuell sterben könnte.

    Mach dir nicht soviel Kummer. Du hast deinen Opa aufrichtig geliebt und er dich. das zählt und sonst gar nichts....

    Liebe Grüße von germaine
     
  5. lilyofthevalley

    lilyofthevalley Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    215
    Ort:
    NRW
    Hallo Silkenkiss,
    ein Opa ist etwas ganz besonderes!!!
    Mein Opa war und ist für mich immer noch ein ganz wichtiger Mensch.
    Er war auch Schreiner und hatte Alzheimer.
    Sein Verfall war ebenfalls so drastisch, dass es mir sehr weh tat, ihn so leiden zu sehen
    Sein Todestag jährt sich am 26. Mai zum 8. Mal und ich vermisse ihn heute noch so sehr.
    Ich kann nachempfinden, wie schwer es ist, ohne den geliebten Opa zu leben.
    Er hat seinen Platz in meinem Herzen.
    Die Zeit, die wir miteinander verbringen durften kann mir keiner nehmen, dir auch nicht!
    Sei dankbar und froh, einen solchen Grßvater gehabt zu haben.
    Ich bin es auch...
    Sei lieb umarmt,
    Gruß LilyoftheValley
     
  6. mizekatz

    mizekatz Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2007
    Beiträge:
    105
    Werbung:
    hallo silkenkiss

    ich habe ähnliches erlebt wie du, mein vater hatte alzheimer und war schon wirr, aber immer noch mit meiner mutter zuhaus, die sich um ihn kümmerte, er konnte sich noch alles selbser machen, trotzdem litt meiner mutter unter ihm.
    er kam dann plötzlich in ein spital, war dort nicht mal eine woche und starb dann friedlich, er schlief ein, nachdem ich und mein mann sowie meine tochter samt mann und kind ihn besucht hatte. welche ein glück, dass ich ihn noch besucht hatte und mich so auch von ihm verabschieden konnte, er hat sich so gefreut und gelacht, was er schon lange nich t mehr tat, wie meine mutter mir erzählte. auch erkannte er uns,vor allem mich und, meine mutter schon lange nicht mehr. sie war total verwundert, dass er und erkannt hatte, vor allem mich. meinen bruder erkannte er nämlich auch nicht mehr.
    er war so glücklich und weinte freudentränen. es war so berührend. und am nächsten tag, so erzählten uns seine mitpatienten, machter nochmals die augen auf und schlief dann friedlich ein. für mich war das so schön, vor allem, dass ich ihn noch in freude und glück gesehen habe.
    bei dir war es ja auch so, sei sehr froh darüber, ich fühle, dass es meinem papa gut geht, er ist zufrieden und frei.
    sei also froh, dass alles so schön war und der tot leicht war. vergiss deine selbstvorwürfe und sieh, dass alles richtig war.
    ich war nicht traurig, als mein vater starb, im gegenteil, es hob mich eine kraft empor und ich fühlte nur glück. es war unglaublich.

    mizekatz
     
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