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Mein Nahtod-ähnliches Erlebnis

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von Lämmchen, 14. August 2003.

  1. Lämmchen

    Lämmchen Guest

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    Mittlerweile ist es 16 Jahre her, aber ich denke immer wieder einmal an ein Ereignis zurück, welches einerseits voller Schrecken und anderseits absolut fantastisch war. Folgendes:

    Ich hatte damals starke psychische Probeleme, und diese manifestierten sich allmählich körperlich und gipfelten in einem Herz-Asthma-Anfall. Mir wiederfuhr dies, als ich spätabends im Bad stand, um mich bettfein zu machen. Die erste Attacke mit akuter Atemnot und Herzkrampf ereilte mich dort, und ich stand gerade vor dem Spiegel und konnte mir also selbst dabei zusehen, wie mir jegliche Farbe aus dem Gesicht wich und die Todesangst in ihm stand. Dieser Anfall ging vorüber, ich sammelte mich ein wenig, verließ dann das Bad, um die Treppe zu meinem Zimmer hochzugehen. Doch auf der ersten Stufe kam der nächste Anfall: ich konnte nicht mehr Atmen, und um mein Herz schnürte sich ein fester Ring. In meiner Panik dachte ich die üblichen Ego-Panik-Gedanken wie z.B.: ich will jetzt noch nicht sterben, ich habe noch das und das vor, was ich in diesem Leben machen will usw. Ich war von ärgster Todesangst gepackt mit kaltem Schweiß etc. und völlig verzweifelt, daß es jetzt vielleicht mit mir aus sein würde.

    Jedoch gleichzeitig war ich irgendwie aus meinem Körper herausgetreten. Meine geistige Identität (also meine WAHRE und ewig unzerstörbare Identität) stand wie ein zweites Ich dabei und hatte gänzlich andere Empfindungen als mein fleischliches Ego. In dieser geistigen Identität fühlte ich mich total frei, völlig im Frieden und ich dachte (wörtlich): "Also, wenn das hier jetzt Sterben ist - das ist ja ein irres Gefühl!" Denn ich fühlte mich so leicht, glücklich und geborgen, wie ich es aus dem körperlichen Leben gar nicht kannte.

    Wie gesagt, diese beiden Dinge erlebte ich absolut parallel: im Körper die totale Panik und Vernichtungsangst, und - irgendwie losgelöst vom Leib - ein wirklich unbeschreiblich schönes Gefühl von Frieden und Vollkommenheit und Leichtigkeit.

    Die Erinnerung an dieses Erlebnis lindert die Angst vor dem Sterben und hilft mir auch immer wieder einmal, mich bewußt ein wenig in die geistige Welt hineinzufühlen, in die ewige Unzerstörbarkeit unseres Seins, in der wir alle Zuhause sind.

    Lämmchen
     
  2. sam°

    sam° Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2003
    Beiträge:
    500
    Hallo Lämmchen,

    Du hast durch diese Erfahrung das Sein kennengelernt, welches viele mittels Meditationstechniken suchen.


    "Jedoch gleichzeitig war ich irgendwie aus meinem Körper herausgetreten. Meine geistige Identität (also meine WAHRE und ewig unzerstörbare Identität) stand wie ein zweites Ich dabei und hatte gänzlich andere Empfindungen als mein fleischliches Ego. In dieser geistigen Identität fühlte ich mich total frei, völlig im Frieden und ich dachte (wörtlich): "Also, wenn das hier jetzt Sterben ist - das ist ja ein irres Gefühl!" Denn ich fühlte mich so leicht, glücklich und geborgen, wie ich es aus dem körperlichen Leben gar nicht kannte.

    Wie gesagt, diese beiden Dinge erlebte ich absolut parallel: im Körper die totale Panik und Vernichtungsangst, und - irgendwie losgelöst vom Leib - ein wirklich unbeschreiblich schönes Gefühl von Frieden und Vollkommenheit und Leichtigkeit."


    Das war Meditation. Vielleicht kannst Du Deine Erinnerung mit irgendeiner Meditationstechnik "am Leben" erhalten. Du glaubst mir jetzt vielleicht nicht, aber es gibt einige Menschen, die auch so eine Erfahrung gemacht haben, und dann doch wieder vergessen haben ...


    Ein schönes Wochenende Dir
    sam
     
  3. Rita

    Rita Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2002
    Beiträge:
    58
    Ort:
    Köln
    Hallo Sam,

    Du kannst nicht schreiben " das war Meditation". Es ist höchstens dem meditativen Zustand vergleichbar!

    Viele Menschen, die so etwas erlebt haben, vergessen es nicht, sie verdrängen es und wollen nicht darüber nachdenken. Das würde sie ja möglicherweise weiterbringen.

    Da ich es selbst erlebt habe, weiß ich, so etwas kann man NICHT VERGESSEN!

    Es ist mir schon 3 Mal passiert. Beim 2. Mal bin ich fast ertrunken. Es hat bei mir eine Erinnerung an ein früheres Leben ausgelöst. Ich dachte nur: Nicht schon wieder ertrinken. Ich habe aber nicht darüber nachgedacht. Beim 3. Mal war ich etwas schlimmer dran,(medizinisch gesehen) da war ich schon in dem hellen Licht, aber ich wurde zurückgeschickt. Erst da fing ich an mir auch über die anderen Male Gedanken zu machen. Zu der Zeit fingen auch meine anderen Fähigkeiten an, sich wieder verstärkt zu melden, nachdem ich jahrelang nichts davon wissen wollte. Es wurde stärker und stärker, bis ich es endlich akzeptiert habe.

    Liebe Grüße
    Rita
     
  4. gerd

    gerd Guest

    Hallo Rita,
    eine Frage. Hast du irgendwie erfahren welche bedeutung dein Geist in deinem Körper hat. Ich denke, dass ohne den Geist im Körper Schmerzempfindungen, Leid und andere Empfindungen nicht möglich sind. Wenn dem so ist kann der Geist im Körper auch Veränderungen hervorrufen. Hast du eine Erklärung wie der Geist seine allmächtige Wirkung frei entfalten kann?

    Gerd
     
  5. vulnerable

    vulnerable Guest


    und, Wer von den beiden warst DU?













    Rita, Nichts kann vergessen werden. je.
    und dennoch für Jahre vergessen.
     
  6. Lämmchen

    Lämmchen Guest

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    Wer ich von den Beiden war? Ich war BEIDE. Zumindest meinte das mein Ego in den Augenblicken der Angst. Aber imgrunde habe ich deutlich gespürt, daß ich NUR das geistige Geschöpf war. Das andere war nichtig gegen das, was das geistige darstellte, denn dies überstrahlte alles durch seine unbegrenzte Dimension und Vollkommenheit.
     
  7. vulnerable

    vulnerable Guest

    ja, nichtig







    fast
     
  8. Dead@now

    Dead@now Guest

    Hallo Lämmchen,

    Jedoch gleichzeitig war ich irgendwie aus meinem Körper herausgetreten. Meine geistige Identität (also meine WAHRE und ewig unzerstörbare Identität) stand wie ein zweites Ich dabei und hatte gänzlich andere Empfindungen als mein fleischliches Ego.
    ---------------------------------------------------

    Bei meiner NT Erfahrung gab es zwei Phasen. In der ersten Phase hatte ich auch diese Gefuehl doppel zu sein. Der Koerper war zwar Ausserhalb, jedoch noch vorhanden, und reagierte automatisch auf physische Reflaxe (z.B: Atmen).

    Als der Vorhang aufriss, da war LICHT, alles war erfuehllt von Liebe. Dieses SELBST zu erfahren dafuer gibt es keine Sprache um es zu beschreiben. Keine Doppelwahrnehmung, keine Physis, keine Reflexe oder Notwendigkeiten.
    Es gab nur noch Licht das aus einem stroemte, alles naehrte und in einen zurueckfloss.

    Leider, warum weiss ich nicht, musste ich zurueck, ich hasse dieses Wesen das diese Entscheidung fuer mich traff, ich war es nicht.

    Wie hat sich den Dein NT auf Dein Leben ausgewirkt? Ich hab zum Beispiel in meinem frueherem Beruf (Physiotherapie wieder diese dumme Physis) viel mit Leuten zu tun gehabt die kurz vor dem Tod standen (HIV, Krebs). Wenn ich den meine Geschichte erzaehlte das hatt viellen die Angst genommen.

    Take Care

    Dead@now
     
  9. band

    band Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2006
    Beiträge:
    5
    Hallo Lämmchen!

    "Jedoch gleichzeitig war ich irgendwie aus meinem Körper herausgetreten. Meine geistige Identität (also meine WAHRE und ewig unzerstörbare Identität) stand wie ein zweites Ich dabei und hatte gänzlich andere Empfindungen als mein fleischliches Ego."

    ich weiß nicht genau, ob du mir diese fragen beantworten kannst, aber ich frag einfachmal:
    steht diese wahre identität irgendwie in zusammenhang mit deiner "jetzigen" identität? behält sie bestimmte besondere charakterzüge? meinst du, diese identität "kennt" noch diejenigen, die ihr wichtig waren auf der erde? liebt sie sie noch genauso? bleibt die verbindung- also die zwischen "wahrer identität" wie du schreibst (wenn man davon ausgeht, dass das dieselbe identität oder seele ist, wie im jenseits) und ihren geschwistern, eltern und freunden, die noch weiterleben müssen ohne sie.
    danke, und liebe grüße,
    band
     
  10. dsol1

    dsol1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. April 2006
    Beiträge:
    6
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    hi! nach dieser interessanten schilderung von lämmchen trau ich mich mal, mein erlebnis zu erzählen:

    es ist mir nicht wirklich das gleiche passiert, aber etwas, was sehr ähnlich diesem erlebnis kommen hätte können, wie folgt:
    es ist schon etwa 7 bis 8 wochen her. ich war ziemlich gestresst wegen vieler diverser dinge und hab diesen stress und teilweisen frust nur in mich reingefressen. auf jedenfall eines abends ist mir plötzlich schwindlig geworden. ich hab richtig atemnot bekommen und hyperventiliert. ich konnt e einfach nicht genug luft bekommen, obwohl ich fast nur noch fest einatmete - ich hatte trotzdem das gefühl zu ersticken. in diesem zustand hab ich dann panik bekommen dass ich tot umkippe oder einen schlaganfall bekomme und der schwindel hat zugenommen. auch die symptome des hyperventilierens haben angefangen ( = prickeln in den fingern und anschliessendes taubheitsgefühl, wenn weiter vermutlich in ohnmacht fallend). ich hab mich aber wieder gefasst mehr oder weniger schumrig vor augen und hab etwa 2h gebraucht um mich wieder halbwegs in griff zu kriegen. man leute, ich schwörs euch, ich war kurz vorm umkippen und todesangst und hab mir gesagt "bitte nicht, nein, das kann doch nicht sein, dass ich jetzt sterbe!!".

    jetzt fragt ihr vielleicht, was das mit einem NTE zu tun hat: ich hab mich mal im internet belesen, und rausgefunden, dass dieses hyperventilieren sogar teilweise absichtlich verwendet wird, um eine OBE herbeizurufen. allerdings sollte man da eher erfahren sein - ist dabeigestanden. desweiteren ist dabeigestanden, dass so ein anfall schön öfters leuten passiert und sie im grunde einfach in ruhe weiter atmen sollen, weil in wirklichkeit gar kein sauerstoffmangel vorhanden ist.

    aber das ganze scheint so als hätte der ganze stress etc. den körper regelrecht krank gemacht und hat versucht dies in so einem anfall abzuwerfen.
    in einer weiteren quelle berichtet ein zeuge eines solchen anfalls, dass eine person, die neben ihm so einen anfall erlitten hat, er wider besseres wissen keine rettung gerufen hat und ihm eine innere stimme gesagt hat, die person in ruhe zu lassen und schauen was passiert. diese person mit dem anfall sei dann auf dem boden gelegen, der körper hat gezuckt in krämpfen, und aber zur gleichen zeit gelacht und geweint, also müsste sie ein fülle von emotionen loswerden wäre in einer derartig emotionellen zustand. nach einiger zeit war dieser anfall vorbei und die person, die diesen hatte, berichtete im nachhinein von folgenden dingen: von einem weissen licht und dass sie von unglaublicher liebe erfüllt worden sein etc. und weiters beschreibt sie es auch als eines ihrer schönsten erlebnisse im leben.

    jetzt frag ich mich im nachhinein, ob ich nicht auch eben hätte in ohnmacht fallen sollen, um dieses erlebnis zu haben, denn offensichtlich regelt sich der körper seinen kreislauf selbst und selber hätte man eine NTE erfahrung machen können. mittlerweile hab ich mich etwa zu 98% erholt von dem ereignis. es ist aber nur langsam gegangen, weil ich hatte noch nächtelang danach beim einschlafen (!) angst und panik, dass ich in ohnmacht falle, oder sterbe. aber ich denke, damals wäre es besser gewesen, in ohnmacht zu fallen in dieser "attacke". dann hätte sich das ganze vermutlich schöner wieder eingespielt. ich hatte aber solche angst vor dem sterben :-(

    wie denkt denn ihr so darüber?
     
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