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Mein Mitgefühl

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von SYS41952, 11. November 2009.

  1. SYS41952

    SYS41952 Guest

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    stellvertretend an die armen und zu bedauernden Lok- und
    Straßenbahnfüher, die Tagein und Tagaus immer wieder
    vollkommen unerwartet von Selbstmörder als Waffe für den
    persönlichen Freitod missbraucht werden.

    Wie müssen sich diese Menschen ,mit dem Gedanken einen Menschen
    umgebracht zu haben , fühlen? Nicht in der Lage gewesen zu sein
    irgendetwas an dieser Situation ändern zu können? Vielleicht morgens vor
    der Arbeit den Kindern noch einen Abschiedskuss gegeben zu haben und
    abends den gleichen Kinder vielleicht erklären zu müssen, das man einen
    Menschen umgebracht hat. Wie geht man mit so einer Situation um?
    Vollkommen hilflos anzusehen, wie ein Mensch auf die Schienen springt,
    unfähig die hunderte Tonnen Stahl anzuhalten. Die blockierten Räder
    schleifen auf den Schienen, der Sand der ausgeblasen wird um die Reibung zu
    erhöhen, bringt das Stahlungetüm zum kreischen. Und trotzdem reicht alles
    nicht aus , um den Menschen , der dort völlig regungslos auf den Schienen
    steht zu retten. Und obwohl alles wie in Zeitlupe abläuft,sich jeder grausame
    Einzelheit wie ein Standbild in das Gehirn brennt,rasst der Zug weiter ,immer
    weiter nach vorne. Völlig fassungslos ,nicht in der Lage zu begreifen was
    passiert,hört man den dumpfen Aufschlag und wenn dann hunderte Meter
    später endlich den Zug zum stehen bekommt, hofft man innerlich das der
    Selbstmörder das irgendwie überlebt hat. Nur um dann festzustellen, das es
    wahrscheinlich schon ein Wunder ist, wenn man genug findet um
    festzustellen, wer dieser Mensch eigentlich war....

    Und danach, falls man es irgendwie verarbeitet hat, jeden Tag weiter den Job
    machen, in der Panik das der nächste Selbstmörder auf die Schienen springt..

    Ach ja ..um Enke tut es mir auch irgendwie leid..
     
  2. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.871
    Ort:
    Wien
    Besonders schlimm ist es, wenn man das öfter erlebt, hab mal im Fernsehen einen Lokführer gesehen, der hatte nach dem zweiten Mal einen Nervenzusammenbruch, war nicht mehr in der Lage, seinen Beruf auszuüben.
    Aber einmal reicht auch oft genug dafür.

    Ich finde es sehr schlimm.
    Aber daran denken Selbstmörder in den allermeisten Fällen nicht, die denken auch nicht an ihre Familie oder Freunde oder Unbeteiligte, die sie damit in Gefahr bringen, an gar nichts.
    Sieht man ja bei Geisterfahrern, die sich so umbringen.

    Wahrscheinlich so eine Art "Tunnelblick".
     
  3. Misja

    Misja Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2009
    Beiträge:
    576
    Ort:
    Niedersachsen
    Du hast Recht das ist auch eine Seite der Geschichte.
    Alles liegt fest im Leben weil man sich es so ausgesucht hat, der Selbstmörder, der Lokführer, die Hinterlassenen.......... das glaube ich. Sehr sehr schlimm ich möchte nicht einen Selbstmörder im Schutz nehmen aber ich weiss wenn mann psychisch krank ist einen Tunnelblick hat und mann nicht mehr klar denken kann. Der Lokführer hat einen Trauma für sein ganzes weiteres leben und nicht nur er allein auch Familie usw werden da einiges an zu knabbern haben.
     
  4. Linking

    Linking Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2009
    Beiträge:
    611
    Je nach Einstellung kann ein derartiges Erlebnis mit Sicherheit traumatisierend wirken.

    Deswegen stört mich in diesem Zusammenhang auch immer die Verwendung von Wortaneindanderreihungen in denen der Lokführer mit dem Tötungsmoment in Zusammenhang gebracht wird.
    Der Lokführer hat niemanden überfahren, dass war letztlich der Zug - ohne willentliches Zutun des Fahrers.
    Und er hat auch niemanden umgebracht/getötet/etc. - denn das würde den Willen oder Vorsatz voraussetzen, und der liegt beim Selbstmörder.
    Ich finde, in einem solchen Fall sollte wesentlich mehr auf die Wortwahl geachtet werden. Den Lokführern sollte man schon vor einem eventuellen Vorfall, am Besten schon bei Berufseinstieg nachhaltig klarmachen, dass sie in einem solchen Falle keine Verantwortung und Schuld trifft. Sie können in einem derartigen Moment sogut wie nichts tun. Es ist nicht ihre Entscheidung. Und damit müssen sie sich den Schuh auch nicht anziehen.


    Linking
     
  5. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Linking, ich könnt' dich knutschen! :kiss4:
     
  6. sonnenkroenchen

    sonnenkroenchen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2006
    Beiträge:
    15.838
    Ort:
    Deutschland
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    auch ich geb ihnen voll und ganz mein mitgefühl!
    mein nachbar ist zugführer...er hat schon 5 menschen tot gefahren.....er ist noch immer zugführer.....ist aber seit dem zweiten in psychischer behandlung...nimmt antidepressiva und steht irgendwie immer total neben sich wenn man ihn sieht...
    wobei man bei einem solchen job mit sowas rechnen muß. ich weiß nicht...werden sie evtl auf sowas bei der ausbildung vorbereitet? wenn ja, dann kann es ja jeder für sich selbst entscheiden ob er diesen job nun macht oder eben nicht....aber geb dir da voll und ganz recht...einfach ist es für die führer mit sicherheit nicht.

    vlg sonne:)
     
  7. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.318
    Ort:
    Coburg
    Wie ein Müllsack hat er sich überrollen lassen, weil er sich wie ein Stück Dreck fühlte.

    Geld, Frau, Kinder, Existenz und Anerkennung, Unterstützung (fragt sich nur welche), alles hat er gehabt.

    Was waren das für Menschen um ihn herum? Niemand hat ihm offenbar etwas bedeutet. Sie hatten für ihn keinen Wert. Rücksichtlos und eiskalt hat er sich gerichtet. Entschuldigungsgrund: Depression (hat jeder Hartz-IV-Empfänger).

    Die Bundeskanzlerin hat der Ehefrau ein Beileidsschreiben geschickt. Das macht den Selbstmörder und jetzigen Zombi auch nicht wieder lebendig.

    Hat man sich Enke mal näher betrachtet, so hatte er eine sehr dunkle und negative Ausstrahlung und sein Lebenswandel war entsprechend geprägt. Sein Wohnzimmer war scheußlich eingerichtet und seine Lieblingsfarbe war schwarz.

    Sein Programm als Mensch ist damit beendet.
     
  8. SYS41952

    SYS41952 Guest

    Oh ja...das wird helfen...

    Man sagt dem Zugführer einfach " Shit happens" und alles ist wieder gut...

    Edit: "Umgebracht" hab ich in dem Zusammenhang bewusst benutzt,denn das ist der Vorwurf den der Zugführer sich selbst macht. Dem Rest der Welt ist klar, das er nichts hätte ändern können. Das ist ja einer der Gründe warum Züge oder Straßenbahnen als Waffen von Selbstmördern missbraucht werden.
     
  9. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.253
    Ich finde Dein Post einfach nur WIDERLICH und bitte um LÖSCHUNG! Wenn hier einer ein Zombie ist, dann DU!

    Besitzt du gar kein Mitgefühl, keine Liebe?

    Du hast hier zwar schon oft schwachmatische Post´s abgelassen, aber dieses hier übertrifft ALLES. Schäm Dich.:wut1:

    U.
     
  10. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.318
    Ort:
    Coburg
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    In dem Fall nicht!

    Nur mit den Hinterbliebenen.
     
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