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Mein Mann sieht.....

Dieses Thema im Forum "Jenseitskontakte und Erscheinungen" wurde erstellt von 6IMO7, 3. Februar 2014.

  1. 6IMO7

    6IMO7 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2011
    Beiträge:
    12
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    ....oder spürt Angehöroge, die längst verstorben sind.
    Die vor ihm zur Familie gehörten.

    Mein Mann hat Alzheimer. Man ist so leicht versucht anzunehmen, dass er sich was zusammenspinnt, oder zusammenträumt.
    Aber mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, ob er nicht wirklich Kontakte in irgendeiner Form hat.

    Er schläft sehr viel, ist nach dem aufwachen aber längere Zeit nicht richtig wach sondern ist in einer Art Traumwelt.

    Kann es denn sein, dass er wirklich von seiner Familie "abgeholt" wird, sie sich um ihn kümmern?

    Ich weiss, das klingt jetzt recht abgehoben, aber vielleicht ist ja jemand unter uns, der über dieses Phänomen etwas berichten kann.

    Danke und servus
    IMO
     
  2. Angita

    Angita Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2007
    Beiträge:
    303
    Ort:
    Ich habe schon öfters von diesem Phänomen gehört, dass Alzheimerpatienten Geister sehen können. Meine Interpretation dazu ist, dass Alzheimerkranke wieder wie Kinder werden und Kinder haben oftmals die Fähigkeit, Geister zu sehen (war bei meiner Tochter bis vor kurzem so).

    Es kann aber auch deine Vermutung richtig sein, dass dein Mann nicht mehr lange zu leben hat. Immer wieder höre ich, dass Sterbende kurz vor ihrem Tod bereits Verstorbene sehen, die sie abholen. Der Sterbende wird sozusagen für seine Reise ins Jenseits vorbereitet.

    Liebe Grüße
    Angita
     
  3. Tatzelwurm

    Tatzelwurm Mitglied

    Registriert seit:
    11. Dezember 2009
    Beiträge:
    349
    Ort:
    Brannenburg
     
  4. 6IMO7

    6IMO7 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2011
    Beiträge:
    12
    Hallo,
    danke für Eure Antworten.

    Gestern war mir zum erstenmal bewusst, dass er offenbar etwas "anderes" spüren kann.
    Er war ganz glücklich, als er mir erzählt hat - auf seine abgebrochene Sprechweise - dass er endlich den Onkel Heini, der offenbar zum Familienzweig seiner Mutter gehört hat, getroffen hat. Der muss aber schon vor langer Zeit, also vor seiner Zeit, gelebt haben.
    Er weint oft nach seiner Mutter. Sein Vater spielt in den Erinnerungen kaum eine Rolle.

    Ich hab den Eindruck, dass ihn diese "Träume" manchmal traurig, aber, so wie gestern, auch glücklich machen.

    Er ist im realen Leben unglücklich. Kann sich nicht an seine Familie, also mich und seine Kinder, erinnern, fühlt sich alleine.
    Die Jahreszeit tut da natürlich das ihre dazu. Kalt, trüb, kurze Tage, keine Blumen im Garten.
    Ich hol halt blühende Pflanzen ins Haus, mach alles so bunt wie möglich und wir machen Pläne, was wir im Garten alles pflanzen werden.....

    Es ist eine ganz besondere Krankheit, dieses Alzheimer.
    Unwahrscheinlich Facettenreich. Ich hab eine Zeit gebraucht, bis ich akzeptiert hab, dass sich auch mein Lebensplan verändert hat.
    Bei all den unangenehmen Dingen, die diese Krankheit mit sich bringt, birgt sie auch Chancen in sich.
    Für mich - ganz simpel - ich kann heute alles selber entscheiden, das macht mein Leben kreativer und selbständiger.
    Für ihn - zur jetzigen Zeit ist er weit in Gedanken versunken, die anscheinend entspannend sind.
    Ich wünsche ihm so sehr, dass er sich wohlfühlt. Dass er sich nicht alleine fühlt, denn das schmerzt sehr.

    Freundliche Grüsse und servus
    IMO
     
  5. 0bst

    0bst Guest

    Als Betroffener ist es oft weniger schlimm, habe ich bei Verwandten erlebt. Im Alter Verstorbene, jung Verstorbene, von eigener Hand auch. Seit der Kindheit gibt's hier gelegentlich Einblicke auf Verstorbene. Als eine dement gewordene liebe Verwandte an der Reihe war stellte es sich in ihrem letzten halben Jahr hier so dar, daß ihr wacher Geist oft in einem ruhigen, recht schönen kleinen Warteraum saß. Ganz ruhig und entspannt, Zeit war völlig ohne Bedeutung. Zu anderen Zeiten traf sie sich mit Lieben auf der anderen Seite zum nett Erzählen in verblüffend altmodisch eingerichteter Umgebung. Manchmal besuchte sie bzw. ihr wacher Geistkörper auch mich, das war zuerst sehr verblüffend weil ihr fester Körper hier fast bewegungslos und dement erschien, der Geist jedoch lustig und sehr beweglich.
    Am Tag als sie ging war es anders, eine entschlossene Stimmung des Abschieds ging dem voraus und wich den ganzen Tag nicht. Mein Geist wurde von entschlossenen Unsichtbaren fest an die Hand genommen, auch das Sprechen zu ihr war mir dann fast unmöglich, es gingen nur wenige nette Worte. Ihr ging es ebenso. Von Fürsorglichen begleitet ging sie, um später gelegentlich im Traum oder Tagtraum für ein paar nette Momente dazusein.

    Es stellt sich hier so dar, daß der wache Geist nicht zerstört wird sondern sich woanders aufhält, wenn es körperlich für absehbare Zeit nicht mehr geht. Zuerst in naheliegender Umgebung, später sehr schön. Einige Zeit nach dem Tod ist der Zustand dann normal, ausgeglichen und wie es aussieht auch recht angenehm, die Besucher erscheinen dann oft sehr viel jünger und gesund, mögen oder dürfen jedoch nicht viel erzählen.

    Hier ist es so, daß nette Leute eben nette Leute sind, auch wenn es körperlich nicht mehr geht und damit verbunden Eigenarten empfunden werden.
    Vielleicht gehört die Einstellung dazu, um solche Dinge wahrnehmen zu dürfen.
     
  6. baubo

    baubo Mitglied

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    Graz - Südburgenland
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    Wenn Hochbetagte und demente Personen Personen aus ihrer Kindheit sehen, besonders oft auch die Mutter und auch oft die Menschen um sich für diese Menschen halten, dann ist das, weil sie psychologisch noch etwas mit ihnen offen haben und auf diese Weise bewältigen. Es ist ein innerpsychischer Vorgang. Eine bahnbrechende Kommunikationsmethode, um solche Menschen zu begleiten ist die Validation nach Naomi Feil, es gibt immer wieder Seminare dazu und Fortbildungsangebote im geriatrischen Bereich dazu.
     
  7. Zum ersten Beitrag, auch wenn ich selbst nicht alles verstehe, wenn jemand von etwas überzeugt ist, speziell wenn die Erfahrung positiv ist sollte man sie demjenigen nicht ausreden.
    Ich weiß von Fällen, da hieß es immer der oder die redet weg, vor seinem Tod, wenn er oder sie sich damit wohlfühlt und es als real wahrnimmt, wieso nennt man es dann wegreden, vor allem wenn nicht mal die Wissenschaft erklären kann wo die Grenzen sind zwischen Realität und Unwirklichkeit.
     
  8. unsichere

    unsichere Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2012
    Beiträge:
    89
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    Hallo,
    ein sehr interessantes Thema. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen und auch aus beruflicher.
    Leider ist heutzutage Tod, Sterben und ein Leben nach dem Tod immer noch ein Tabuthema. Daher werden oft alte erkrankte Menschen als "verrückt" abgestempelt und nicht mehr ernst genommen. Ich persönlich empfinde es als ein Geschenk, wenn ein Mensch uns an seine Erlebnisse teilhaben lässt und davon berichtet. Sicherlich muss man unterscheiden und nicht hinter jedem Erzählten steckt auch tatsächlich ein Verstorbener, der erschienen ist. Gerade Demenzkranke leben in der Vergangenheit, das Langzeitgedächtnis ist intakt. Aber bei ganz vielen ist es tatsächlich so. Kinder und ältere Menschen sind dem Jenseits besonders nah und auch empfänglich. Ich persönlich nehme solche Erzählungen sehr ernst und bin sehr dankbar es miterleben zu dürfen.
    Von daher kann ich Dir nur den Rat geben das Erzählte nicht anzuzweifeln (auch wenn es nicht so wäre, für Demente oder Alzheimererkrankte ist es die Realität und anzweifeln würde sie nur unnötig verunsichern), wer weiß vielleicht bekommst Du auch einen kleinen Einblick in die Welt die nach dem irdischen Tod wartet. Würde mich freuen, wenn Du weiter über Dein Erlebtes berichtest. Lieben Gruss
     
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