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mein kleiner arbeitskampf

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von widukind, 21. September 2008.

  1. widukind

    widukind Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2008
    Beiträge:
    320
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    hallo, dies ist letztens in einer sozialen einrichtung passiert.
    leider hat der kollege immer noch keine neue arbeit , weil der alte arbeitgeber ihn jetzt wohl auf eine art schwarze liste gesetzt hat.
    zur krönung wird die stelle weswegen der kollege in die arbeitslosigkeit gegangen ist nicht besetzt ,aber der kollege wird auch nicht wieder eingestellt.
    dem kollegen wurde immer ein fester vertrag zugesichert auch vor dem personalrat unter zeugen, aber es nützt dem kollegen nichts.
    und wenn man sich überlegt das der lwv ein paar straßen weiter einen itegrations dienst unter hält wo er behinderte menschen in arbeit bringen soll ......... aber in seinen eigenen einrichtungen schafft er es nicht ,und wie dies gelaufen ist.
    aber lest selbst.

    LWV Personalrat der JPSS informiert:

    An alle LWV-Kolleginnen und Kollegen !

    Friedberg, den 15.März 2006

    nachrichtlich: Dienststellenleitung
    Gesamtpersonalrat


    Betr. Rücktritt des Personalrats


    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    der Personalrat ist heute zurückgetreten.


    Wir können und wollen hier nicht all die Dinge darlegen, die uns nach reiflicher Überlegung zu diesem Schritt bewogen haben. Dies möchten wir gerne im persönlichen Kontakt im Rahmen einer Personalversammlung tun. Diese haben wir einberufen für den 5.April um 10.00 Uhr (Aula) und bitten euch schon jetzt, diesen Termin vorzumerken.

    Den entscheidenden Punkt und letztlichen Auslöser für unseren Rücktritt möchten wir aber doch sehr klar benennen:

    Die Pforte wird von drei Stellen auf zwei Stellen reduziert ; damit geht ein schwerbehinderter Kollege in die Arbeitslosigkeit. Dies ist nicht etwa ’akutem Geldmangel´ geschuldet, vielmehr soll das dadurch freiwerdende Geld verwandt werden zur Neueinrichtung einer Stelle im EDV-Bereich. Dies ist ausgesprochener Wille unserer Dienststellenleitung. Wir haben darüber in den letzten Wochen intensiv verhandelt – Dienststellenleitung hat heute abschließend erklärt, daß sie dies so umsetzen wird; der Personalrat hat keine ’Hebel´, dies zu verhindern.

    Der Personalrat hat in seiner anschließenden heutigen Sitzung in großer Übereinkunft festgestellt, daß damit unsere persönliche Schmerzgrenze (und an der waren wir alle schon sehr oft) überschritten ist und wir nicht mehr willens sind, diese Entscheidung mitzutragen.

    Abgesehen von den menschlichen Aspekten, die für uns natürlich im Vordergrund stehen, sind wir auch nicht mehr bereit, weiter mitzuarbeiten an der Veränderung einer Einrichtung (die damit die Entwicklung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen insgesamt nachvollzieht), die zunehmend mehr Geld in ihr Verwaltungseigenleben, das Datengeschiebe und Erbsenzählen steckt und dort personell expandiert, um gleichzeitig an der ’Basis´ zu sparen. Dies trifft den pädagogischen und hauswirtschaftlichen Bereich und auch die Pforte, die in unserer Einrichtung eine für die Einrichtung und die Schülerschaft sehr bedeutsame Rolle spielt. Wir akzeptieren die menschliche Seite der Maßnahme nicht, aber auch nicht das letztliche ’Plattmachen´ der Pforte zugunsten der ’EDV´.

    Dieser (natürlich hilflose) Schritt eines Rücktritts ist uns nicht leicht gefallen; hier ist keine spontane Gefühlslage maßgeblich. Wir sind uns sicher, daß ihr uns auch darin unterstützt.


    LWV-Personalrat der Johann-Peter Schäfer Schule informiert !


    Betr.: Besetzung der Pforte / Nichtweiterbeschäftigung des Kollegen G.


    Friedberg, den 6.April 2006

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    mehr als 140 Kolleginnen und Kollegen (und wir haben beim Sammeln noch einige vergessen) haben ihre Solidarität mit dem Kollegen erklärt und seine Weiterbeschäftigung gefordert.

    Ihr habt von Herrn G. selbst erfahren, daß der Landeswohlfahrtsverband Hessen nicht mehr zu bewegen war und der Kollege zum 30.April in die Arbeitslosigkeit geht. Hier erübrigt sich jeder Kommentar.

    Die Betroffenheit und auch Empörung darüber im Kollegium ist sehr groß und viele Kolleginnen und Kollegen haben uns angesprochen, daß der Wunsch da ist, etwas zu tun.

    Das können wir: Wir fordern euch auf, für ein Jahr lang – jede(r) nach seinem Vermögen, einen monatlichen Beitrag für die Weiterbeschäftigung des Kollegen zu spenden. Gemeinsam mit uns wird sich der Integrationsfachdienst in Friedberg dafür stark machen, den Kollegen in der Pforte weiterzubeschäftigen und damit auch die wichtigen Funktionen sicherzustellen, die die Pforte in unserer Einrichtung wahrnimmt. Ein Gutteil des nötigen Geldes wird über den Integrationsfachdienst zur Verfügung gestellt werden können, wenn ’unser Arbeitgeber LWV´ dies ’zuläßt´. Bis heute ist beim LWV keine Bereitschaft zu erkennen, den Kollegen in der Pforte weiterzubeschäftigen, auch wenn ihn dies nichts kostet. Wir waren in den Verhandlungen mit unserer Leitung aufgefordert, deutlich zu machen, wo ’das Geld´ herkommen soll – das machen wir hiermit sehr deutlich ! Wir erwarten, daß unser Arbeitgeber umgehend mit dem Integrationsfachdienst kooperiert mit dem Ziel, den Kollegen in der Pforte weiterzubeschäftigen.
    Details dieses Projekts sind noch nicht fixiert (z.B. rechtliche Absicherung der Zweckbindung /Spendenfähigkeit).
    Wir sind am Anfang des ’Bastelns´ und möchten euch diesen Gedanken mit in die Osterferien geben und wir bitten euch, uns spätestens in der ersten Woche nach den Osterferien eine erste schriftliche Rückmeldung (in das Personalratspostfach) zu geben, wer bereit ist, gegebenenfalls (natürlich muß gesichert sein, daß die Aktion zum Ziel führt) daran mitzuwirken und wie hoch der monatliche Beitrag sein kann.

    Und egal wie: wir werden gemeinsam mit dem Kollegen ein rauschendes Frühlingsbeschäftigungspfortenfest feiern: gegen vieles und mit uns.

    Als Termin haben wir den 9.Juni vorgesehen.

    Am 10.Mai ab 10.00 Uhr wird der Personalrat im Rahmen einer Personalversammlung seinen Rechenschaftsbericht ablegen und die Neuwahlen durch Wahl eines Wahlvorstands ’einläuten´.


    Folgender Text wurde im Anschluß an die LWV-Personalversammlung am 5.4. als Begleitschreiben zur ’Pforten-Spendenaktion´ per Mail an die Dienststellenleitung weitergeleitet:

    An die Dienststellenleitung der Johann-Peter Schäfer Schule


    Sehr geehrter Herr Bretz, sehr geehrter Herr Riemenschneider,

    die Betroffenheit und Empörung in der Belegschaft über die
    Nichtweiterbeschäftigung des Kollegen ist sehr groß. Dies haben Sie
    auch erfahren durch mehr als 140 Unterschriften, die für die
    Weiterbeschäftigung des Kollegen im Betrieb gesammelt worden sind.

    Sie haben uns aufgefordert, Ihnen Finanzierungsmöglichkeiten
    aufzuzeigen, dann seien Sie bereit, eine Weiterbeschäftigung zu
    ermöglichen.

    Beiliegendem Schreiben entnehmen Sie bitte, daß wir in Kooperation
    mit dem Integrationsfachdienst in Friedberg dabei sind, ein
    Finanzierungsmodell zu entwickeln, das Sie n i c h t s k o s t e t.

    Wir werden dieses Modell in Kooperation mit dem Personalrat der
    Landesbediensteten nach den Osterferien im gesamten Kollegium
    erörtern und um Unterstützung werben. Bereits jetzt liegen uns
    zahlreiche feste Zusagen für monatliche Spendenbeträge vor.

    Wir erwarten, daß Sie umgehend mit dem Integrationsfachdienst (Herrn
    Koch) in Gespräche eintreten.

    Ungeachtet anderer Überlegungen ist für uns vordringlich die
    Beschäftigung des Kollegen in der Pforte, um die Funktionsfähigkeit
    der wesentlichen Aufgabenbereiche der Pforte sicherzustellen. Dies
    ist nicht gewährleistet, wenn die Pforte auf Zweischichtbetrieb
    umgestellt wird und der Kollege nicht in der Pforte weiterbeschäftigt
    wird.

    Ist es wirklich Wille des Landeswohlfahrtsverband Hessen, einen
    erstklassigen Mitarbeiter, der auch von Ihnen nur positive
    Beurteilungen erhalten hat u n d dem eine feste Anstellung
    versprochen wurde, zum Arbeitsamt zu schicken, auch wenn es den
    L W V keinen Cent kostet ?


    Mit freundlichen Grüßen


    im Namen aller Personalratsmitglieder

    leider hat alles nix genützt,ich habe mir immer eine neue arbeit gesucht und auch gefunden, leider klappt es heute nicht und ich habe große zukunftsangst,depressionen und panikatakken.

    leider bekommt man fast keine hilfe von unseren politikern.ist eigentlich sehr schade.
    alles endete mit einer reha für 6 wochen, leider war es so das ich diese einrichtung am liebsten nicht verlassen hätte.
    aber das geht ja nicht ,das leben muss eben weiteer gehen.
    obwohl ich manchmal denke .................das der schmerz mit dem tot vorbei ist.

    aber ich werde weiter kempfen.

    gruß bernd
     
  2. widukind

    widukind Mitglied

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    21. September 2008
    Beiträge:
    320
    ich glaube ich will und kann nicht mehr kämpfen.
    es ist alles so aussichtslos.

    gruß bernd
     
  3. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

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    Ort:
    Magdeburg
    Was sollen den die machen die schon ewig arbeitslos sind und von einer sinnlosen Maßnahme in der anderen sinnlosen Maßnahme gesteckt werden und jedes mal gesagt wird ihr seit ja nur zu faul zum arbeiten? Mal überlegt, wie es den Menschen in Wirklichkeit geht?
    Mit der Hiobsbotschaft von gestern, wird die Arbeitslosigkeit ungeahnte Zahlen erreichen.
    Denn man kann nur noch wütend sein auf die Regierung das die das zu läßt und den Bürger als faul hinstellt.
    Makel wer zu lange draußen ist egal welche Gründe man hatte (Mutter mit Kindern), denn auch der neue Arbeitgeber ist verdammt neugierig, der Mensch zählt schon lange nicht mehr. Habe auch viele auf der Line die gerade wegen der Arbeitslosigkeit fragen. Man kann nur mit den Worten Mut machen gleich Bewerbungen schreiben, damit man nicht raus fällt.
    Innerlich freue ich mich auch dadrüber, desto mehr Arbeitslos werden desto schneller knallt es auch in diesen Land.
    Denn das was man hier (Arbeitslosigkeit mit den Bürgern) ist unter aller Sau.
    Saß letztens in einer Schule Maßnahme die mal wieder Arbeit 1,- € Job in der Hoffnung auf mehr verteilte.
    Ich habe kein Bock mehr diese Lügen von Menschen mir anzuhören die sich kein bisschen in mir rein versetzen können, denn ich weiß auch wie sie mit der Jugend umgehen. Diesput hatte ich in der Vergangenheit oft genug gehabt gerade mit diesen Maßnahmenträger, denn meine Tochter hatte da ihre Lehre durchgezogen. Seitdem hat sie nur den 1,- € Job, denn sie kann nicht wirklich was mit ihren erlernten Beruf anfangen
    Also Kopf hoch, wir können uns nur gemeinsam wehren.
     
  4. widukind

    widukind Mitglied

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    hallo, diese maßnahmen habe ich auch alle schon hinter mir.

    es sollten mal 3 millionen arbeitslose nach berlin marschiern,aber das klappt ja leider nicht.

    gruß bernd
     
  5. cultbuster

    cultbuster Neues Mitglied

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    Villingen
    Meiner Meinung nach würden schon 3 Arbeitslose genügen
    die entsprechend ausgestattet (AK-47) im Plenum Berlin aufzuräumen beginnen.
     
  6. widukind

    widukind Mitglied

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    21. September 2008
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    stimmt !!!!
    gruß bernd
     
  7. widukind

    widukind Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2008
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    320
    ja es schlägt langsam um.

    Belogen Betrogen zum Hassen erzogen !!

    gruß bernd
     
  8. believe

    believe Aktives Mitglied

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    12.428
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    Ungefähr .... hm .... hier


    Statt kämpfen: NICHTS mehr tun! :) Die brauchen euch doch! Einfach hinsetzen und sagen, wir können nicht mehr! Oder lasst euch krankschreiben und vom Arzt attestieren, dass ihr wegen Überforderung am Arbeitsplatz krank geworden seid! Das wäre ja auch die Wahrheit! Das ist diese schreckliche Existenzangst, die uns oft hindert, für uns selbst und unsere Mitmenschen einzutreten!


    Liebe Grüße und alles Gute!

    believe :umarmen:
     
  9. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

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    Angreifen dich persönlich wollte ich nicht, denn bist auch nur ein Teil des Volkes, denn zusammenhalten müssen wir.
     
  10. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

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    Wer soll das bezahlen? Es ist leider so das die bereits unten sind das Geld nicht mehr haben, denn bei denen geht es nur noch ums Nackte überleben. Die die jetzt mit dir Arbeitslos werden kühlen erst mal ihre Wunde und sie haben noch Hoffnung und werden auch noch eher genommen, denn die andern treten immer mehr im Hintergrund. Aber es gibt Hoffnung, wenn man das Schlechte was komt nicht sehen will, denn dieser kalte Kapitalismus kann sich nicht mehr lange halten. Nur davor, dabei und dahinter gibt es gräßliche Blutbäder. Karl Marx hat von 200 Jahren 2048 geschrieben und es deutet sich an das er Recht behält.
     
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