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Mein inneres Kind und ich!

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Nordluchs, 6. April 2007.

  1. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
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    Hallo ihr Lieben!

    Ich hatte mal wieder einen Traum. Ich war am überlegen, ob ich ihn überhaupt hier reinsetzen soll, denn er ist seeeehr lang, aber mich interessiert eure Meinung dazu. Was mir auffällt, das ist, dass alle im Traum sehr liebevoll sind. Meine Gefühle wärend des Traumes waren die ganze Zeit positiv.

    Ich habe schon so eine Ahnung, was dieser Traum bedeuten könnte, bin mir aber noch nicht ganz sicher. Warum sind meine Träume eigentlich immer so lang, und voller Symbole? Puh... das ist wohl das Schicksal einer Traumdeuterin. (lach) Naja... nun zum endlos langen Traum. :clown:

    Seit Tagen schon öffne ich eine Tür und sehe auf der rechten Seite ein Superman Kostüm in einer Ausbuchtung in der Wand. Der Raum hinter der Tür ist wie so eine Art Schacht, der in die Tiefe geht, ins Nichts.

    Ich weiß, dass ich mir dieses Kostüm holen muss und dass da drin ein Schatz ist, aber ich traue mich nicht. Ich zeige das einem Kind und dieses Kind will es für mich holen. Ich weiß, dass der Inhalt von dem Kostüm sehr schwer ist. Man vermutet, dass wenn man das Kostüm holt, dass es sehr leicht ist, ich weiß aber es ist schwer und sage dem Kind, es soll dieses Kostüm sehr gut festhalten, denn wenn es das nicht tut, dann fällt es ins nichts.

    Das Kind schwingt sich an einem Seil rüber und hält das Kostüm sehr gut fest. Ich ziehe das Kind dann zur Tür und in dem Kostüm ist tatsächlich ein Schatz.

    Szenenwechsel.

    Ich und das Kind werden von einer liebevollen aber strengen Führungsperson mit dem Hubschrauber abgeholt. Diese Person will uns in Sicherheit bringen. Hauptsächlich geht es dabei ums Kind. Ich bin dabei, weil das Kind mich verehrt und sehr lieb hat und mich mithaben wollte und weil die Person nur das Beste möchte fürs Kind. Wir landen auf einer Art Podest und müssen uns abseilen an einer steinigen Mauer. Das Kind geht zuerst und es ist ganz leicht und macht Spass.

    Dann sind wir in einem Raum. Ich muss mal. Gehe also zusammen mit dem Kind eine Toilette suchen. Vor uns ist ein voller Raum. Voll mit Tischen oder so und an jedem Tisch liegt ein Hund. Kleine und große Hunde. Ich schleiche mich an ihnen vorbei. Dann habe ich die Wahl. Rechts liegt ein kleiner Hund und links ein Großer. Ein Schäferhund. Ich frage ob er gefährlich ist. Ist er aber nicht und ich gehe ganz nah an ihm vorbei. Er hebt den Kopf und schaut mich mit liebevollen Augen an.

    Dann sind wir etwas erhöht auf einem Gang. Wir gehen nach links und dort ist wieder so eine Art steinige Wand. Man sagt uns, dass das der verkehrte Weg ist und zeigt uns dann den richtigen Weg. Vor lauter Freude küsse ich das Kind und sage… bitte missversteht das nicht, dass ist nur ein freundschaftlicher Kuss. Ich sage dass, weil dieses Kind sehr wichtig ist und die Person, die uns hierher brachte auf dieses Kind aufpasst und sehr misstrauisch ist. Ich wollte damit klarstellen, dass ich nichts böses damit beabsichtigte.

    Szenenwechsel:

    Über mir ist der Hubschrauber. Ich bin irgendwo über dem Meer auf einer Plattform oder so. Unter mir ist noch eine Plattform im Meer. Neben der Plattform ist ein älteres Ehepaar und ein Kind im Wasser. Ihnen ist sehr kalt, da das Eiswasser ist. Das Kind ist bereits tod, aber der Ehemann will das nicht wahr haben. Von dem Kind sieht man nur die Füße, der Rest ist unter Wasser. Der Ehemann tippt auf die Füße und sagt, halte durch mein Kind. Die Ehefrau kann nicht mehr und sagt, dass sie jetzt gehen muss. Sie muss sterben. Aber das ist richtig so, denn ihre Zeit ist gekommen und der Ehemann soll sich keine Sorgen machen und dann stirbt sie. Diese Szene mit dem Ehepaar passiert irgendwie so nebenbei. Ich beobachte das von oben.

    Auf der schwimmenden Plattform ist das Kind von den vorherigen Szenen. Es ist ein sehr liebevolles Kind und es sitzt auf dem Boden mit dem Rücken an eine Person angelehnt. Es macht sich Sorgen um mich und hat Angst, dass mir etwas passiert ist. Ich springe dann von der erhöhten Plattform runter, das Kind sieht mich und wir umarmen uns vor lauter Freude. Mir ging es die ganze Zeit über gut und ich fühlte mich im Traum sehr stark. Der Hubschrauber war die ganze Zeit über uns, so als ob er warten würde, bis wir uns gefunden haben.


    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
  2. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
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    Ganznah
    Hallo Nordlüchsin,

    Da wäre es doch schön, wenn du uns erzählst, wo du noch unsicher bist. So können wir dir besser unter deine Flügel greifen (Symbolisch gesagt natürlich!) :)

    Ist ja schon ein paar Tage alt. Hat sich deine eigene Deutung zu den Traum geändert?
    Manchmal fällt einen ja während des Schreibens etwas auf, was vorher noch nicht fassbar war...

    Alles Liebe
    _______
    Ute
     
  3. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Hallo MaTrixx!

    Naja... ich denke mal die Hauptaussage in diesem Traum ist, dass mein inneres Kind und ich mittlerweile ein gutes Team sind und dass wir uns sehr gern haben. :)

    Das Supermankostüm ist etwas, was ich als Kind sicherlich gerne mal angehabt hätte. Aber ich habe es nie angezogen. Weder in der Kindheit noch jetzt. Wer weiß... vielleicht hätte ich es damals anziehen sollen, dann wäre wohl einiges anders verlaufen. Es war aber immer da. Ich frage mich natürlich, warum ich es damals, in der Kindheit nie angezogen habe und was ist mit dem schweren Schatz, der dadrin versteckt ist. Was ist das für ein Schatz? Im Traum scheint es mich ja, nachdem ich ihn gesehen habe, nicht mehr sonderlich zu interessieren.

    Dann der Hubschrauber. Den kann ich auch nicht so recht einordnen, genauso wie das ältere Ehepaar mit dem Kind im eiskalten Wasser.

    Der ganze Traum war im Grunde wie ein Aktionfilm. Das innere Kind, das unter besonderem Schutz stand, dann die Plattform im Wasser. Das Wasser war sehr aufgewühlt. Ich weiß nicht... vom inneren Bild her war es aufregend, ich fühlte mich aber nicht so. Eher das Gegenteil. Ich fühlte mich glücklich und sicher.

    Ich habe vorm Traum viel an meine Vergangenheit gedacht. Deswegen vermute ich, dass dieser Traum so eine Art Rückschau ist. Viel durchgemacht, aber mir ist nie wirklich was passiert, weil ich unter einem besonderen Schutz stand. Klingt merkwürdig, aber so kommt es mir manchmal auch im realen Leben vor. Alles geht immer bis zu einer gewissen Grenze und dann ist es so, als würde mich jemand aus dem Schlamassel rausholen.

    Vielleicht habe ich auch deswegen nie dieses Supermankostüm angezogen. Ich musste leiden, um zu verstehen.

    Ich habe sowieso in letzter Zeit so merkwürdige Träume. Vor drei Tagen träumte ich, dass meine Katze verrückt geworden ist und mich zerfleischen wollte. Überall war blut und ich konnte sie nur töten, indem ich ihr einen Holzpflock ins Herz rammte.

    Einen Tag danach träumte ich davon, dass ich auf einem Boot bin mit Verwandten zusammen. Das Meer war aufgewühlt und mitmal kamen meterhohe Wellen auf uns zu. Ich stand genau unter so einer Welle. Ich konnte sie von unten sehen. Sie ging über mich rüber. Mir ist nichts passiert. Als alles vorbei war, habe ich in einer Nische gesessen und das Wasser weggewischt. Das Wasser, was ich weggewischt hatte war von den Wellen und es war voller Dreck. Dreck, was die Wellen aus den Ecken rausgespüllt haben.

    Ich fühle mich auch neuerdings innerlich aufgewühlt. So, als wäre ich wütend oder genervt. Weiß aber nicht warum. Es besteht kein Grund. Zumindest nicht bewusst. Habe ich irgendetwas aufgeschnappt? Oder irgendetwas aus meiner Vergangenheit geweckt? Keine Ahnung.

    Naja... Das finde ich auch noch raus. Vielleicht ja sogar mit deiner Hilfe? Du hast mir ja schon sehr oft weiter geholfen. :liebe1:

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
  4. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    Ganznah
    nuja, helfen zur Selbsthilfe wie wir alle hier im Forum.
    Sonst bekommt man es nicht in die Festplatte...:)


    Ich versuche mal frei zu interpretieren, vielleicht findet du ja noch etwas, was dich weiterbringt. :liebe1:
    Das Supermann-Kostüm das ist ein typische Bekleidung für eine Seele, die sich selbst nicht wertschätzt.
    Die andere unterstützt und sich dabei selbst vernachlässigt. Dann melden sich Seelenanteile, wie das Innere Kind, das auch gelebt werden möchte.
    Der Schatz ist schwer...
    Schwer aber erst einmal gehoben, wird er dich beflügeln.
    Einer findet einen Stein und meint er sei wertlos und man müsse ihn beseitigen. Dabei ist in der Mitte des Steines ein Edelstein verborgen. Das gelbe vom Ei, die Farbe die an die Sonne in dir erinnert. Die immer da ist auch wenn du sie nicht siehst. Die Wärme und Liebe auch wenn du sie manchmal nicht wahrhaben möchtet, ist immer in dir.

    Das Gefühl der Unruhe ist da, die Neugier ist da aber eigentlich interessiert es dich nicht mehr, da du im Grunde weißt was es ist.

    Könnte dies dein Schatz sein, das Wissen um den Schutz, das Wissen es geht weiter und ich schaffe es immer ich werde geleitet, begleitet?
    Kannst du dieses Wissen erst annehmen, wenn dieser Schutz, was es auch sein mag: Engel... Geistführer... es dir direkt sagt?
    Siehst du nicht wir schützen dich, bis hierher durch allen Schlamassel durch und darüber hinaus.
    Das ist ein sehr wertvoller Schatz, dieses Wissen zu haben. :)

    Zurück zu deinen Traum:

    Die Führungsperson könnte dein Geistführer sein. Er zeigt dir wie du mit dem Inneren Kind die steinige Mauer überwinden kannst.
    Frage dich: Was bedeutet das Kind für mich? War es fort? Ist es das, wonach ich in meine, ich bringe jetzt den Traum vor diesen mit ins Spiel,(Eiersuche), zu suchen?
    Das Kind geht zuerst... Es führt dich, klar macht das Spass, auch wenn es tief nach unten geht.
    Ist es das, noch tiefer, weiter zurückzugehen in die Leben vor deiner jetzigen Inkarnation?

    Da liegt noch etwas in dir, mir kommt es vor wie ungeweinte Tränen eine Trauer, die nicht deine ist, aber in deinen Karma eingebunden ist...
    Karma hat immer etwas damit zu tun, warum wir in die Familie inkarniert sind.
    Aus der Familie deines Vater und deiner Mutter und ihrer Ahnen.
    Hast du schon einmal an eine Rückführung gedacht, Sylvia?

    Noch eines möchte ich dir als Denkanstoss geben.

    Das Kind siehst du in deinen Traum unter mehreren Aspekten.
    Tatsächlich ist es eins:
    Dein Inneres Kind, dass gerne wieder mit dir zusammen sein möchte. Es ist nie fort gewesen. Auch wenn es so für dich anfühlte.
    und:
    Der Schäferhund, die domestizierten Wölfe aus deinen Träumen vor einiger Zeit. Warum solltest du vor ihnen Angst haben, sie stehen treu zu dir.
    und:
    Ich sehe diese Sequenz als Geburtshilfe deiner männl. und weibl. Seelenanteile. Da ist noch etwas in dir an unbewußten Bewußtseininhalten die noch gelöst werden müssen, den du bewahrst es im Eiswasser.
    Etwas mußt du loslassen, sterben lassen um neu geboren zu werden, eine neudefinierte Sylvia. :zauberer1
    Das älter Ehepaar sind deine Geistführer, hier als Ratgeber. Der männl. Part, mehr deine strukturierte Vernunft Seite, die weiß, das du den nächsten Schritt gehen mußt, den die Füsse zeigen aus dem Wasser.
    Das Innere Kind stirbt ja nicht, es ist im Eiswasser konserviert, es muß nur wiederbelebt werden.


    Hat irgendetwas mit den Hunden zu tun, die du vorher geträumt hattest.
    Katze, das weibliche/magische auch Instinkte. Dagegen der Hund der uns treu zu Seite steht. Der auch die Veränderung nicht möchte, sondern es soll so bleiben, wie es ist. Die Katze hingegen treibt uns weiter voran.
    Wenn ein Tier zu groß geworden ist, müssen wir versuchen mit der Gegenpart-Seite wieder eine Balance herzustellen.

    Deine Familie die Menschen die du liebst sind von einer poetischen/spirituellen Seite aus wie ein Baum zu sehen. Nicht nur du bist ein Ast in diesen Baum auch deine vorangegangenen Leben. So ist der Ast, der Holzpflock als Verbindungsstück zu sehen zu deinen Leben und deine Familie und deren Ahnen. Ein Baum in einen Baum sozusagen. Die Kette die dich verbindet und dich in gewisser Weise auch kettet.

    Alles Liebe
    ________
    Ute
     
  5. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Und da muss es ja nunmal hin. :clown:

    Hm... das gibt mir zu denken. Ich habe gelernt, mich selbst zu mögen, mein innerers Kind lieb gewonnen. Aber das ist nur eine Seite. Hier komme ich wieder auf das alte Thema zurück. Vertrauen, Glauben. Ein Kind vertraut dem Erwachsenen. Vertraue ich meiner inneren Führung? Ein Kind glaubt so ziemlich an alles. Glaube ich an Geistführer? An jemanden, der mich führt? An Engel, Elfen etc? Nein... ich zweifel immer noch. Hier wäre wohl etwas mehr kindlicher Glaube und kindliches Vertrauen in das Schicksal, in eine höhere Führung angebracht. Die Fantasie... die Vorstellungskraft... das es sowas gibt... Ich möchte Glauben und Vertrauen, aber ich zweifel. Diese Seite des inneren Kindes habe ich vernachlässigt. Dabei bekomme ich immer wieder Beweise vorgelegt. Deutliche und sichtbare Beweise. Trotzdem ist der Zweifel da.

    Anderen helfen, sich selbst vernachlässigen. Etwas, was ich schon eine ganze Weile tue. Ganz extrem seit ein paar Wochen in meiner Familie. Vielleicht deshalb neuerdings der Wunsch mal wieder zu meditieren. Vielleicht deshalb die Suche nach einem guten, spirituellen Buch, damit ich mich mal wieder mit mir selbst beschäftige. Ja... die Zeichen sind da, wurden aber nicht als solche erkannt.

    Aber dieses Wissen ist nicht immer leicht umzusetzen.

    (lach) Ja... Beweise wären schön, nur leider wird daraus wohl nichts. Ich weiß nicht, worauf ich noch warte, was ich noch brauche, bevor ich endlich glaube und vertraue. Ich stelle mir gerade vor, wie sie da oben die Hände gegen den Kopf hauen und sagen: "Mei... wann versteht sie es endlich... wie kann man nur so verbort sein. Was sollen wir denn noch machen, damit sie es endlich akzeptiert?" :clown:

    Mein inneres Kind... wenn ich bedenke, wie ich als Kind war... immer auf der Suche nach Liebe und Verständnis. Mein inneres Kind war immer präsent. Wenn ich an mein inneres Kind denke, dann denke ich an meine Kindheit und das macht mich traurig. Kennst du das Bild von dem Kind, das traurig ist und weint? Diese Bilder kann man ja kaufen und meine Nichte hat so ein Bild in ihrer Stube hängen. Dieses Bild ist vergleichbar mit meinem inneren Kind. Dieses Bild habe ich im Kopf, wenn ich an mein inneres Kind denke. Wird Zeit, dass ich mir ein anderes Bild von meinem inneren Kind mache.

    Ja, schon sehr oft. Aber ich wüßte nicht, wo, wann und wie ich das machen sollte und wenn das dann auch noch Geld kostet, geht es sowieso nicht, denn wir haben mal gerade soviel, wie wir brauchen. Ich denke, ich kenne schon einige meiner früheren Leben. Ich habe wärend meiner Meditationen so einiges erlebt und jedes der Leben, die ich sah haben eines gemeinsam... Einsamkeit und traurigkeit.

    Das weiß ich. Aber wenn mein inneres Kind so ist, wie ich es früher war, dann wird es niemals auf mich zukommen sondern in der Ecke stehen und darauf warten, dass ich komme.

    Ich sollte in dem Traum mit den Wölfen die Führung übernehmen. Ich denke mal, damit war nicht die Führung meiner realen Familie gemeint sondern die Führung meiner Seelenanteile.

    Ja... das, was ich schon seit Jahren suche, aber nicht gefunden habe. Wenn ich anfange zu glauben und zu vertrauen, werde ich neu geboren. Der Schatz...

    Das verstehe ich noch nicht so ganz, denn das Kind war ja tod im Traum und auch die Ehefrau starb. Der Ehemann war also mitmal alleine. Hm... wieder... Einsamkeit, Traurigkeit. :confused:

    Irgendwie erinnert mich das an meine reale Katze. Ich habe sie das erste Jahr nie rausgelassen, weil ich nicht wollte, das diese Katze unter den Autos landet, so wie unsere Katze, die wir vorher hatten. Das gefiel ihr aber nicht und sie war richtig bockig und aggressiv. Sie sprang mich immer an und hat mich gebissen. Ich hatte nach einem Jahr die Nase voll davon, dass sie mich immer wieder angreift und habe sie dann doch rausgelassen. Nun ist sie die liebste Katze... voll verschmusst und zum knuddeln. Ihr fehlte der Auslauf. Sie war nicht ausgelastet. Sie brauchte die Freiheit. So, wie meine Seele auch?

    Schön gesagt. :)

    Ich danke dir, liebe Ute. Ich sehe die Dinge nun etwas klarer. :liebe1:

    Liebe Grüße
    Sylvia
     
  6. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    Das Innere Kind entspricht nur dann das Kind das du mal warst aus deiner Kindheit, wenn es voll in seinen Vorstellungen und Bedürfnissen übereinstimmt. Das war bei dir nicht so.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so gekränkt und verletzt ist, das es, bzw. das du es nicht mehr zum Zuge kommen lassen möchtest.
    Du hast doch eigene Kinder. Da ist eine Chance, die Kindheit der Kinder
    so zu gestalten, dass dein Inneres Kind nicht mehr traurig ist. Das es durch die bessere Kindheit der eigenen Kinder wohl nicht getilgt aber besänftigt wird. In der Gewissheit es besser, auf alle Fälle anders zu machen als die Eltern.

    Ich bitte dich, einmal tief einzuatmen und darüber nachzudenken, was ich dir
    jetzt noch zu sagen habe...

    Es gibt Frauen die Fehlgeburten, oder Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt erleben, da sie eigentlich nie wirklich Kinder haben wollten, da sie Angst hatten, die Kindheit nochmals durch ihre Kinder mitzuerleben. Sie auf die Welt zu bringen war sehr schwer und die Geburt sehr langwierig.
    Auch wenn man im Leid der Welt oder Zukunftsängsten gefangen ist, ist es nicht einfach Kinder auf die Welt zu bringen. Obwohl man äußerlich den Anschein gibt, es sei alles in Ordnung, wehrt sich die Seele dagegen, Kinder auf die Welt zu bringen.
    Auch dies könnte eine Deutung sein für das, was du in deinen Träumen durchlebtes. Speziell die Szene im Eiswasser erinnert an eine Geburt.

    Auch gibt es Menschen, die gar nicht wissen, dass sie mal ein Zwillingskind
    waren. Sie sind 9 Monate mit ihren Geschwisterkind
    zusammen. Bei der Geburt kommt nur eins durch, oder stirbt ein paar Tage später. Auch dies könnte eine Erklärung für unbeweinte Trauer sein.
    Gefangen im Eis der Erinnerungen aus dem erleben bei der Geburt und den Schock, doch nicht zu zweit mit dem Zwilling zu sein.
    Es fehlt, und vieles wird doppelt im Alltag durchdacht und Handlungen für das verstorbene Geschwisterkind mit durchgeführt.

    Ja, laß einfach mal deine Seele etwas nachholen, etwa was du dir schon immer mal machen wolltest.
    Das holen viele Menschen im Alter nach. Sie wirken dann auf ihre Umwelt ein wenig, ja, pubertär. Sie holen damit alles nach und es tut ihnen gut. Und denen ist völlig egal was die Anderen sagen und das ist sehr befreiend für sie, da sie sich auch auf dieser Weise ein Seelenteil zurückholen.
    Was könnte dir gut tun, Sylvia, was möchtest du nachholen?
    Da gab es doch bestimmt auch Wünsche, die du ohne viel Geld nachholen könntest.

    Lass alles einfach mal in dich rein, ohne nach Antworten zu suchen.
    Wenn da was war, kommt sie von alleine hoch. Deine Geistführer deine Engel
    werden dich dabei begleiten.
    Es gibt sie, auch wenn du noch daran zweifelst.
    Hast du sie noch nie herausgefordet? Noch nie gebeten, dir ein Zeichen zu geben?
    Zeichen werden leicht übersehen, wenn der Hund in uns, der ja die Wahrnehmung über Ursache und Wirkung aufnimmt, zu groß geworden ist.
    Wenn uns der Alltag in seinen Anforderungen uns gar nicht öffnen lassen für das Magische und das Jenseitige, das immer noch in dieser Welt ist, immer bleibt, immer da ist. Da ist eine Wechselwirkung vorhanden ohne das eine kann das andere nicht existieren. Ohne Diesseits kein Jenseits. Ohne Yin kein Yang.
    Kein Schwarz ohne Weiß. Beide Welten sind eins. Ich habe schon oft in den dunkelsten Stunden diese Energien erfahren und in den schönsten Stunden auch. Ich denke sie lieben intensive Gefühle, dann werden sie herangezogen. Dann zeigen sie sich auf irgend einer Weise.
    Du mußt dir nicht die Engel oder Geistführer so vorstellen wie sie allgemein beschrieben und auch mal von einigen Menschen erfahren wird.
    es hat auch viel mit einer positiven Einstellung zu ihnen zu tun, zu einer Akzeptanz einer tiefen Einsicht, das diese Welt, dieses Universum ohne diese
    Energien nicht gäbe.
    Die Kunst ist sie auch im Alltag zuzulassen, das was uns selbstverständlich geworden ist, zu hinterfragen. Die kleinen Wunder wie ein Kind die Welt erleben, auch das kann das Innere Kind wieder geboren werden.
    So sammelst du Schätze in dir, die dir niemand nehmen kann. Die du aber gerne mit anderen teilen wirst weil du deine Sichtweise verändert hast.

    Das jeder Suchende dieses erfahren wird, auch du, ich glaube nicht daran ich weiß es.

    Alles :liebe1:
     
  7. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    Der ewige Kreislauf, Kore und Persephone. Der könig ist tot, lang lebe der König. Via heißt Straße und Syl hat sich aus Syn = hin zu etwas gelangen entwickelt. :liebe1: Hast du eigentlich zwei Kinder, liebe Lüchsin?

    In der These geht es um das Supermann Kostüm und das hat Ute soooo schön aufgelöst. Mal wieder Klasse. :liebe1:

    Die Antithese ist dein Weg im Hubschrauber. Du hast das Gefühl, dass der Weg falsch ist. Vorher hast du bereits los-gelassen.

    Hm. die Synthese: Die Eltern haben keine "Schuld" am Tod des Kindes. Haben sie eine Schiffsreise gebucht und jetzt ist das Lebensschiff untergegangen? Rettet der Hubschrauber die Ratio, aber nicht die Gefühlsseite?

    Lüchsin, ich komme immer an weitesten, wenn ich im Traum bleibe und mich mit den einzelnen Figuren beschäftige. Hast du mal versucht, die Rolle des Piloten oder des Ehemannes einzunehmen bzw. des Kindes? Dann merke ich immer ganz schnell, wer Traumführer, wer ein Teil von mir und wer ein Außenstehender ist.

    Aber hey: diese Traumkinder, die sind so deutlich und nahe, gelle?
     
  8. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

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    Hallo MaTrixx!

    Doch... es ist sehr gekränkt und verletzt gewesen und manchmal ist es in gewissen Situationen auch heute noch so. Was ich schon seit vielen Jahren suche und nicht finde ist der Grund für diese innere Traurigkeit und Einsamkeit. Das zieht sich schon über mehrere Leben so hin. Ich habe wärend meiner meditationen einige meiner früheren Leben kennengelernt.

    Die alte Frau, die im Wald lebt. Sie fühlt sich dort wohl. Ist eins mit der Natur, aber sie fühlt sich einsam und traurig.

    Die reiche Geschäftsfrau. Sie hat alles, was sie will. Kann sich alles leisten. Aber sie ist einsam und traurig.

    Die Krankenschwester die den Kranken hilft (muss sich in der Kriegszeit abgespielt haben denn es waren alles Verletzte aus einer Schlacht). Sie hilft ihnen gerne und sie freut sich, wenn sich die Kranken durch ihre Hilfe besser fühlen, aber sie ist immer einsam und traurig.

    Die Einzige, die nicht einsam und traurig war, ist eine Nonne. Sie war eins mit sich selbst und der Welt. Eine rundum glückliche Frau.

    Ansonsten sind alle Erlebnisse in der Meditation, ob nun von früheren Leben oder nicht, voll von Einsamkeit und Traurigkeit.

    Ich möchte wissen, warum es so ist und suche nach der Ursache, um diese Gefühle loszuwerden. Wer weiß... vielleicht ist es sogar meine Aufgabe in diesem Leben, diese Gefühle endlich zu verarbeiten und abzulegen.

    Ja... das habe ich mir damals als Kind schon geschworen, dass ich es anders mache, besser mache als meine Eltern. Ist nicht immer leicht. Vorallen Dingen dann nicht, wenn man zwei Jungs hat, die sich ständig gegenseitig ärgern. Wie Hund und Katze sind die beiden. ;)

    Irgendwie schon witzig... meine Geburt war so eine schwere Geburt. Ich lag nicht richtig im Körper meiner Mutter. Ich lag mit den Füßen unten. Meine Mutter wollte mich zuhause auf die Welt bringen, wie schon ihre anderen 4 Kinder zuvor. Aber es funktionierte nicht. Die Wehen kamen und meine Mutter versuchte mich rauszupressen, aber es ging nicht. Die Hebamme gab meiner Mutter dann eine Spritze gegen die Wehen. Nach einer Zeit gab sie ihr wieder eine Spritze für die Wehen und meine Mutter versuchte es wieder. Aber wieder nichts. So ging es eine ganze Weile... Spritze für die Wehen, Spritze gegen die Wehen. Als mein Vater um 17 Uhr nachhause kam, sah er meine Mutter im Bett liegen. Meine Mutter war kaum noch bei Sinnen. Vollkommen am Ende. Er schnappte sich meine Mutter und fuhr sofort mit ihr ins Krankenhaus. Um 17:35 Uhr wurde ich dann mit der Zange rausgeholt. Als ich dann draußen war, bekam ich eine ganze Weile keine Luft und drohte zu ersticken. Der Arzt meinte damals zu meiner Mutter... wäre sie nur 5 Minuten später gekommen, dann wären meine Mutter und ich gestorben. Es war quasi in letzter Sekunde, dass ich auf die Welt kam. Die Hebamme hat danach ihren Job aufgegeben. Die Geburt und die ständigen spritzen von der Hebamme habe ich noch einige Monate zu spüren bekommen. So wie meine Mutter erzählte, war ich sehr träge und habe die meiste Zeit nur geschlafen. Selbst wärend sie die Brust gab, schlief ich ein.

    Das ist, denke ich eher unwahrscheinlich. Es sei denn, es ist in irgend einem früheren Leben mal so passiert.

    Weißt du, was ich mir am meisten wünsche? Eine einsame Insel, auf der ich für ein paar Wochen ganz alleine sein kann. Ich fühle mich einsam und wünsche mir die Einsamkeit... das soll mal einer verstehen. Sowas kann einen schon wuschig machen.

    Oh doch... und das mehr als nur einmal. Wenn ich alles in mir rein lasse, ohne nach Antworten zu suchen, dann werde ich nach und nach in der Realität gefangen und ich fühle mich dann überhaupt nicht mehr wohl.

    Wenn ich so zurückdenke, dann habe ich in den letzten Jahren schon sehr viele Zeichen bekommen, aber der Zweifel hat mich daran gehindert, daran zu glauben.

    Ja, ich möchte teilen. Ich möchte sehr gerne teilen. Das tue ich sehr oft in diesem Forum. Aber bei meiner eigenen Familie ist es sehr schwer zu teilen, denn sie nehmen es nicht an.

    Das ist lieb von dir Ute... ich danke dir dafür. :liebe1:

    Liebe Grüße
    Sylvia
     
  9. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

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    Schleswig Holstein
    Hallo Unterwegs!

    Sehr interessant, was mein Name so bedeutet. Passt irgendwie. :) Ich habe drei Kinder. Eine Tochter und zwei Söhne.

    Ja, und so passend. :)

    Hm... im Traum hatte ich eher das Gefühl, dass ich von oben beobachtet werde. Das die im Hubschrauber jederzeit einsatzbereit sind, wenn etwas nicht so läuft, wie es laufen soll.

    Der Hubschrauber rettet sie nicht, aber stimmt... sie haben keine Schuld am Tod des Kindes. Die Schiffsreise... stimmt. Irgendwie erinnerte mich die Szene an den Film Titanic. Ich habe meinen Eltern viele Jahre die Schuld gegeben. Aber sie hatten keine Schuld. Ich musste es durchmachen. Es war mein Schicksal.

    Keine schlechte Idee. Das werde ich mal machen. :liebe1:

    Ja, das stimmt. Heute Morgen erst habe ich in einem Buch gelesen, in dem stand drin, dass die Personen, von denen man träumt, Personen bzw Seelenanteile aus früheren Leben sind. Das gab mir ein wenig zum Nachdenken. :)

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
  10. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    Lies mal, den Traum hatte ich vor etwa einem Jahr:

    Der Traum spielt Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Kind (mal männlich, mal weiblich im Traum) hat seine Eltern verloren. Es wächst bei der Großmutter auf und die beiden lieben sich sehr und sind glücklich zusammen. Die Großmutter trägt ihre Haare als eine altmodische Hochsteckfrisur, eine weiße Rüschenbluse mit Stehkragen und einen grauen Rock bis zum Boden. Oma steht oben an der Treppe, das Kind unten und schaut hoch. Dem Kind zuliebe will Oma das Treppengeländer vom 1. Stock ins Erdgeschoss hinunter rutschen (das ist so Brauch bei den beiden). Beide lachen und Oma legt sich mit dem Oberkörper über das Geländer, fällt aber die Treppe hinunter. Seitdem ist sie ans Bett gefesselt. (Gefühl: so ist das Leben, traurig, aber ich akzeptiere es.)

    Das Kind wird groß, studiert (College- Abschluss!) und kommt dann wieder nach Hause, um sich von seiner Oma zu verabschieden. (1. Gedanke: Oma stirbt). Oma liegt aber quietschvergnügt im Bett und wackelt mit den Zehen. Um das Bett herum stehen mehrere Menschen (Bedienstete), die sie frisieren und sich um ihre Kleidung kümmern. Deshalb kann das Kind noch nicht zur Oma. Beide sind sehr ungeduldig und freuen sich aufeinander.

    2 Männer fahren durch die Großstadt in einem Oldtimer. Sie wollen sich um das Kind kümmern, wenn Oma tot ist. Sie treffen im Haus ein und stehen unten an der Treppe und warten auf das Kind. Beide wollen das Kind für sich. Der eine ist blond, der andere ist dunkelhaarig. Der Blonde sagt: „Hast Du eine Geliebte, musst Du Regeln beachten.“ Der Dunkelhaarige will keine Geliebte, er hat strengere Ansichten, sagt aber nichts. Sie öffnen eine Zimmertür links von der Treppe und gehen hinein.
    Im Zimmer stehen zwei große stabile Schrankkoffer, die für eine Reise gepackt sind. Sie tragen große Reiseaufkleber und die Aufschrift lautet: „Pier 11“. Dort ist das Ziel der Reise des Kindes. Die beiden Männer sind erstaunt, geschockt, dass das Kind die Entscheidung getroffen hat, sich auch von ihnen zu verabschieden.
    Rechts über den Koffern „schwebt“ der Oberkörper eines Mannes (blond), der die Arme ausgebreitet hat. Die beiden anderen Männer erkennen ihn als Autorität an. Die Arme des Mannes sind tätowiert, wie bei einem Seemann (Fischer).

    Passt irgendwie zu deinem Traum und ist doch völlig anders. :liebe1:
     
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