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Mein Hund wird sterben

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Mailinde, 4. Dezember 2008.

  1. Mailinde

    Mailinde Guest

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    ich muss mich jemanden mitteilen, vorgestern erlitt mein Malteserrüde Eddie einen Schlaganfall, seitdem muss ich ständig zum Arzt, dieser hat dann festgestellt, dass mein Eddie schon länger Herzkrank ist und Wasser im Herzen hat. Ich weiß er ist 14 Jahre, und wir müssen alle mal gehen, wenn die Zeit ran ist, aber ich habe nur noch bis morgen zeit, dann entscheidet der Arzt ob mein Hund eingeschläfert werden muss. Er bekommt kaum Luft, das Herzchen puppert so doll, er frißt nicht.
    Ich kann garnicht weiterschreiben, es tut mir so sehr weh und ich habe Angst vor morgen. Ich könnte schreien, schreien - ich kann nicht weiterschreiben, ich seh vor Tränen nichts mehr
     
  2. Esofrau

    Esofrau Guest

    Hallo Mailinde,

    tu, wonach dir zumute ist!! Lass all deine Gefühle raus - es wird dir helfen...

    Lass dich mal trösten :trost: Vielleicht hilft es dir, im Sinne deines Hundes zu denken: Lass ihn gehen, du tust ihm einen Gefallen, wenn er das Gefühl von dir erhält, dass er gehen darf...

    Trostvolle, mitfühlende Grüße
    Esofrau
     
  3. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Wie schwer Dir heute ums Herz ist, kann ich so gut verstehen.

    Fühl Dich in den Arm genommen,
    denn Worte des Trostes helfen Dir wohl kaum.

    In Gedanken will ich morgen bei Dir sein, da ich weiß wie schwer der Weg für Dich und Deinen Hund sein wird.

    :umarmen:Ruschka
     
  4. Tierenergetik

    Tierenergetik Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2006
    Beiträge:
    497
    liebe mailinde,
    dein eddie ist alt und nun krank und vielleicht muss er bald gehen.
    aber nicht der tierarzt sollte das entscheiden, sondern eddie und du gemeinsam mit eddie.
    die letzte lebensphase ist auch für tiere oft noch eine sehr wichtige, in der sie noch dinge zu ende bringen und abschliessen.
    ich bin der meinung, man sollte kein tier leiden lassen und es unterstützen wo man nur kann, man sollte diese letzte phase des lebens aber auch nicht mutwillig zu früh beenden und diese prozesse abrupt unterbrechen.
    man sollte darauf achten, was das tier möchte.
    ideal ist es, wenn man mit dem tier sprechen kann, aber man kann zumindest darauf achten, was das tier zeigt, welche gefühle es einem schickt, ob es gehen und möchte und ob es hilfe dabei will.
    und man sollte seine eigenen gefühle dazu klären, so gut man kann, und dem tier den liebesdienst erweisen, dass man ihm zugesteht, seinen weg gehen zu dürfen, und nicht von unseren eigenen gefühlen erdrückt zu werden.
    ich weiss, das ist schwer, aber oft ist das vermeintliche "erlösen" des "leidenden tieres" nur eine art vermeiden, weil nämlich der besitzer das leid nicht ertragen kann, oft ist es aber auch so, dass der besitzer nicht loslassen kann.
    mit beidem machen wir es für das tier schwerer.

    gib deinem eddie das gefühl, dass du ihn begleitest, dass du ihm seinen weg zugestehst, rede mit ihm, schenk ihm deine liebe und nicht deinen schmerz.
    vertrau darauf, dass du spüren wirst, was er will und mach ihm das geschenk, dass du seinen weg akzeptierst.
    und denke daran, dass es kein ende ist, sondern nur der übergang in eine andere dimension und ihr euch eines tages wiedersehen werdet.
    er ist nicht ganz weg, nur ausser sicht und die liebe wird euch immer verbinden.

    ich schicke euch viele gute wünsche.
     
  5. Mailinde

    Mailinde Guest

    mein Eddie hat es geschafft, er wurde heute morgen um 9.00 Uhr eingeschläfert. Es ertönten sogar die Kirchenglocken,
    ich bildete mir ein, sie haben nur für mein Eddie geläutet.
    Ca 13.30 Uhr schien die Sonne ganz kurz, die Strahlen kamen bis in mein Wohnzimmer - ich weiß, das war mein Eddie!!
    Das alles weiß ich, aber was ich nicht weiß, wie geht denn mein Leben weiter? Ich habe ihn so geliebt, so sehr geliebt. ich habe angst, darüber nicht hinwegzukommen, er war mein ein und alles. dann denke ich, hab ich was falsch gemacht? Ich weißes nicht.


    [​IMG]
     
  6. Mailinde

    Mailinde Guest

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    Das ist mein Eddie

    http://s249.photobucket.com/albums/gg218/unterhose62/?action=view&current=285364_400.jpg
     
  7. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

    Liebe Mailinde

    Wenn der Mund nicht vermag, Gedanken und Gefühle in Worte zu kleiden - dann übernimmt diese Aufgabe vielleicht eine liebevolle Umarmung...

    :umarmen::umarmen::umarmen:

    lichtbrücke
     
  8. Tierenergetik

    Tierenergetik Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2006
    Beiträge:
    497
    liebe mailinde,
    es tut immer weh ein geliebtes wesen zu verlieren, und es scheint keinen trost zu geben.
    und doch werden irgendwann die erinnerungen an die schönen zeiten stärker sein als die trauer und die dankbarkeit dass ihr zusammensein durftet, stärker sein als das gefühl des verlustes.....
    dein eddie ist nun frei und leicht auf dem weg ins licht.
    lass ihn seinen weg gehen und sei dir sicher, dass ihr euch eines tages wiedersehen werdet.
    er ist nicht weg, er ist nur um die ecke gebogen und du kannst ihn nicht mehr sehen, aber er ist nur einen wimpernschlag entfernt von dir.....

    ich drück dich ganz fest..... :trost:

    eine, die einen ganzen kleinen friedhof zuhause hat......
     
  9. Tierenergetik

    Tierenergetik Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2006
    Beiträge:
    497
    ............

    Testament eines Hundes
    Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
    um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen,
    die sie lieben.

    Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.
    Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich
    mein glückliches Zuhause hinterlassen,
    meinen Napf,
    mein kuscheliges Bett,
    mein weiches Kissen,
    mein Spielzeug
    und den so geliebten Schoß,
    die sanft streichelnden Hand,
    die liebevolle Stimme,
    den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
    die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
    gehalten im tröstenden Arm.

    Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:
    „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!“

    Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz.

    Das ist mein Erbe.
    Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.

    - Autor unbekannt -
    (gefunden auf www.animal-learn.de)
     
  10. Shaina

    Shaina Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2008
    Beiträge:
    76
    Ort:
    Niederösterreich
    Werbung:
    Liebe Mailinde!

    Ich kann genau nachvollziehen wie du dich jetzt fühlst! Ich musste meinen 16 Jahre alten Kater einschläfern lassen. Er hat mich seit meinem 6. Lebensjahr begleitet. Er war immer für mich da und er wusste Dinge über mich, die ich nie jemand anderen erzählt hätte. Damals dachte ich, dass ich nie darüber hinwegkomme. Ich blieb auch sehr lange alleine, bis ich mir meinen Hund nahm (ein Chow Chow er heißt Togo). Er hat mich abgelegt und mir über meine Traue hinweggeholfen. Natürlich kann (wie bei den Menschen) kein Tier das andere ersetzten, aber das soll es auch nicht. Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter und Wesen, das einzigartig ist. Vor 3 Monaten bekam ich dann (wie die Jungfrau zum Kind) meinen kleinen Hapo dazu (ein Chihuahua). Ich denke gerne und oft an meinen Murli und erinnere mich gerne an die schöne Zeit mit ihm zurück, aber das Leben geht für uns weiter und wir sollten unser Erdendasein genießen so lange es noch geht. Deinen Hund geht es jetzt gut. Er hat keine Schmerzen und ist glücklich und ihr werdet euch sicher wieder sehen. Außerdem bin ich ganz sicher, dass er noch immer seinen Pflichten als Wachhund nachgeht und noch immer über dich wacht.

    Als damals mein Kater die Spritze bekam habe ich ihn in meinen Armen gehalten und auf ihn mit ruhiger Stimme zugeredet - kurz bevor er seine Augen für immer schloss, schenkte er mir einen so dankbaren Blick, wie ich ihn nie zuvor und niemehr bei irgendjemanden gesehen habe. Dadurch wusste ich, dass er mir dankbar ist, dass ich ihn nicht länger leiden lasse und dass er mir für sein Leben dankbar ist, das er bei mir führen durfte. Vorallem wusste ich, dass er leb wohl sagte. Ab diesem Moment, lies ich ihn gehen. Er wird immer in meinem Herzen weiterleben, aber ich war glücklich, dass er in Frieden gehen konnte.

    Auch wenn es jetzt noch so schwer ist, freu dich, dass dein Hund in Frieden gehen konnte und denke an die schöne Zeit mit ihm zurück!

    Ich umarme dich und wünsche dir alles erdenklich Gute!

    Shaina:umarmen:
     
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