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Mehr als nur Reisen...

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Gaiama, 17. Januar 2015.

  1. Gaiama

    Gaiama Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2015
    Beiträge:
    668
    Ort:
    Ulm
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    Hallo,

    ich würde hier gerne zusammen mit Euch Geschichten über schamanisches Handeln sammeln, die über das einfache schamanische Reisen hinaus gehen.

    Aktuell hier eine aktuelle Geschichte von mir. Ich wollte Mitglied einer Trommelgruppe werden, von denen ich einige Leute schon lange kenne. Da ich für längere Zeit nicht mehr praktiziert hatte, war ich drei Mal eingeladen, beim letzten Treffen aber ausgeladen, damit die Gruppe bespricht bzw. bereist, ob ich als Mitglied in die Gruppe passe. Ich hatte an diesem Abend eh keine Zeit. Und mir war klar, dass manche Vorbehalte gegen mich haben.
    Einen Abend zuvor reiste ich einen Verbündeten an mit der Bitte, bei bewusstem Trommelabend zugegen zu sein und für mich zu schauen, was da passiert, evtl. mich auch zu schützen. Am Trommelabend selbst hatte ich auf einmal ein ganz seltsames Gefühl, ich spürte ungute Energie auf mich zukommen (obwohl ich nicht an das Trommeltreffen gedacht hatte), packte sie und stampfte sie in den Boden. Es ging alles sehr schnell, ohne Nachzudenken, nur spüren, handeln, und dann das Gefühl, dass nichts an mir hängen geblieben ist.
    Später erfuhr ich, dass es genau zu der Zeit war, als die Gruppe bezüglich mir eine Reise machte. Ich bin meinem Verbündeten sehr dankbar, dass er für mich als "Wachhund" gedient hat.
     
  2. FayInanna

    FayInanna Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2009
    Beiträge:
    806
    Ort:
    Vorarlberg
    ...ein immer wiederkehrender Traum, über beinahe 15 Jahre hinweg - ging über in eine schamanische Reise (mit weit mehr Information als im Traum - die Reise selbst hatte ein ganz anderes Thema als Absicht....) und führte mich nach Südamerika wo ich die Auflösung für den Traum und die Reise fand...
     
  3. Gaiama

    Gaiama Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2015
    Beiträge:
    668
    Ort:
    Ulm
    Ja, danke. Ich weiß noch, wie Du mir die Geschichte erzählt hast.

    Und ich erinnere mich: mir wurde auf einer Reise eine Trommel gezeigt, mit langem Stiel, beidseitig, mit Wildschweinfell bespannt, die ich mir selbst bauen sollte. War für mich illusorisch. Hatte von Trommelbau keine Ahnung. Und einige Zeit später war ich bei der Weissen Eule im Trafo, und Du zeigtest mir ungefragt deine neue Schwitzhüttentrommel. Und die war genau von der Art, wie ich es auf der Reise gesehen hatte. Und Wildschwein besorgen war auch kein Problem. Und dann hab ich bei Euch die Trommel gebaut. Sie ist auch heute noch ganz wundervoll ... Danke!
     
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  4. silberelfe

    silberelfe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2007
    Beiträge:
    2.571
    Ort:
    Freilassing/Salzburg
    Mein Freund und ich waren zu einem Treffen in Österreich eingeladen, wo jeder kommen konnte wann er mag, etwa eineinhalb Autostunden von meinem Wohnort. Da wir an unterschiedlichen Plätzen wohnen und irgendeinen anderen Grund gab es auch noch, war die Planung, dass wir getrennt fahren und mit Zeitabstand dort eintreffen. Kurz vor seiner Abfahrt hab ich ihn angerufen und gesagt, dass ich doch gerne mit ihm fahren würde. Irgendwie war es mir plötzlich wichtig, zusammen zu fahren. Er fand das ned so prickelnd, weil er jetzt umdisponieren musste, aber ich blieb dabei, und er willigte ein.
    Wir fuhren zusammen. Auf dem Weg lag ein wilder Fasan auf der Fahrbahn und wir hielten an. Ich nahm den Fasan achtsam in die Hände. Er war noch ganz warm, aber tot, ich spürte, dass seine Seele in ihrer Schönheit noch präsent war, aber er war in Frieden, er brauchte keine schamanische Begleitung mehr, er war in sich ruhend und strahlend. Es war ein Geschenk, ihn spüren zu dürfen. Bis auf ein paar fehlende Federn war er völlig unversehrt, keine Wunde, keine Delle - er war strahlend schön. Ich fragte ihn, ob ich seine Flügel nehmen dürfte um sie in meiner schamanischen Praxis zu ehren und einzusetzen und es war ganz klar, dass er das so wünscht.
    Nun gibt es ja auch menschliche Regeln, die ich zu achten willig bin und mit dem wunderschönen unversehrten Körper auf meinen Händen klapperte ich die umliegenden Häuser ab und wollte in Erfahrung bringen, ob der Vogel aus einer Zucht stammt und ich ihn käuflich erwerben kann. Die Integrität und Würde des Fasans sprach zwar für ein Leben in Freiheit, aber ich wollte sicher gehen. Ich erfuhr, dass es ein Wildtier ist und es wurde mir angeboten, den Jäger anzutelefonieren.... ach nein, lass mal stecken, dann nehme ich den Vogel mit. Ist illegal, aber das ist mir dann wieder wurscht, wenn die Tierseele das von mir möchte. Ich legte den Vogel achtsam in den Kofferraum und wir absolvierten das Treffen.
    Zuhause ehrte ich das wunderschöne, würdevolle Tier und nahm dann die Flügel ab. Meine Katze kennt sowas schon, schaut mich aber jedes Mal wieder verwundert an, und setzt sich hin, um mir zuzuschauen. Ich bewunderte den wunderschönen Kopf des Vogels, dieses satte, würdevolle Rot. Ich war einfach von der Schönheit des Tier(geist)es hingerissen und fühlte mich tief geehrt, dass ich seine Flügel als Geschenk erhalte.
    Als ich die Flügel präpariert hatte, fragte ich, ob ich seinen Körper bestatten darf. Nein, sagte er, ihr müsst mich essen.
    Essen? Ich war etwas perplex. ich kannte es eher so, dass man sein Totem nicht essen darf, aber ein Totem ist ja auch was anderes..... essen? Aha.... schluck... naja.
    Ich fragte dreimal nach, in der Hoffnung, dass ich mit einer achtsamen Bestattung davonkomme, aber die Antwort blieb immer gleich... ihr müsst mich essen.
    Hmm. Aha. Ok. Computer hochfahren und in Erfahrung bringen, was man mit so einem Vogel tut wenn man ihn essen will. Hmm aha. Kropf beachten. Entweder die Federn ausrupfen - keine Chance ich werde an diesem würdevollen Vogel nicht rumfetzen und rumzerren, ganz sicher nicht - oder die Haut in einem abziehen - das schon eher. "Dann kann man das Buffet mit einer unversehrten Fasanenhaut schmücken"... wie krank ist das denn? Weiters: man braucht einen Eimer, wo man das blutige Innenleben des Vogels deponiert. Aha. Mein Freund kam grad vorbei und ich erzählte ihm von der Entwicklung. Schweigend - halb Schock, halb Mitgefühl - trollte er sich wieder.
    Ich fragte den Vogel noch mal... ja, ok, nein, ich halte dich nicht für blöd dass du alles wiederholen musst, sorry, ähem, nein ok ich mach es eh. Nach Anweisung aus dem Internet bereitete ich den Tierkörper vor. Das Federkleid war recht schnell mit Würde samt Haut entfernt, der Kopf abgeschnitten. Ich beachtete den Kropf, und mit einem Platsch landete das unappetitliche riechende Innere im Kübel. "Jetzt hol mein Herz raus". Hmm. Ich soll also in die blutige Pampe fassen und nach deinem Herz wühlen? Ja. Aha. Naja. Ich nahm tief Luft und wühlte nach dem Herz. Meine Katze hatte zu diesem Zeitpunkt bereits diesen eigenartigen Gesichtsausdruck, den ich nur als "ihr Menschen seids doch ned ganz sauber" deuten und auch nicht wirklich in Zweifel ziehen kann. Mein Freund kam mal vorbei, schreckte vor dem Geruch zurück und sprach mir seine Achtung aus, dass ich das durchziehe. Weg war er. Ich wühlte also tapfer nach dem Herz und fand es glücklich. Und jetzt die Leber. Schnauf. Die Leber. Ich wühlte und wühlte und es roch immer erbärmlicher (oder ich gab dem Blut immer mehr nach und empfand es immer intensiver?) Ich fand und fand die bescheuerte Leber nicht und wurde langsam ungehalten. Jetzt ist aber gut, sagte ich ihm, bei aller Liebe, ich danke dir für dein Geschenk, aber die Leber finde ich nicht in dem blutigen Gepansch und damit Ende. Ich spürte wie er schmunzelte und ich war durch und entlassen.
    Die Überreste vergrub ich im Wald. Der Rest wurde gebraten und gegessen. Das Herz haben wir geteilt.
    Seither habe ich zwei wundervolle Flügel eines Wildfasans für die schamanische Arbeit und ein würdevolles Krafttier für Vision, Neubeginn, Schaffenskraft und dem Mut, die Farben der Seele authentisch schillern zu lassen. Uns verbindet eine besondere Liebe.
     
  5. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.522
    Noch vor der bewussten schamanischen Arbeit, als wir ins Haus einzogen, hatten wir mehrere absurde Wasserschäden und großen Problemen mit Handwerkerfirmen nach dem anderen und verzweifelten, der Ortsgeist meldete sich bei mir. Ich dachte ich spinne. *g* Trance war für mich noch nie ein Problem, ich driftete zwischen die Welten, kommunizierte und klärte mit Ihm einiges, später räucherte ich das Haus und verpsrach Obacht zu geben über das Grundstück und die Pflanzen, da war umgehend der Spuk vorbei.

    LG
    Any
     
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  6. curcuma

    curcuma Aktives Mitglied

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    26. Februar 2013
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    Hausnummer 80
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    Kannst du diese schamanischen Reisen etwas näher beschreiben, die du als einfach bezeichnest ?
     
  7. Gaiama

    Gaiama Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2015
    Beiträge:
    668
    Ort:
    Ulm
    Für mich ist eine "einfache" (nicht im Sinne von leicht durchführbar, sondern nur auf "ein" bezogen) Reise, dass Du eben in Deinem üblichen Procedere (das bei jedem anders ausschauen mag) eine Reise machst, um Informationen zu erlangen, es kann auch eine Heilreise sein, etc. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Du (sofern Du in dieser Terminologie denkst) in die obere und/oder untere Welt reist, dort deinen Verbündeten begegnest, Du bekommst Informationen, Dir wird etwas gezeigt oder die Verbündeten machen etwas mit Dir. Dann kehrst zu wieder zurück in die Alltagswirklichkeit.

    :escape:@curcuma: Hast Du auch schon Geschichten erlebt, die über dieses "einfache" Reisen hinaus gehen?
     
  8. Sobek

    Sobek Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.760
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    Pu239
    Es war einmal dereinst, als es noch kein Internet gab und die Welt noch mit Telefonen und Briefen zusammenwuchs, als Mobiltelefone noch Panzern glichen und Notebooks gewichtiger waren ... - da war ich im Gebirge, in den hohen Tauern, jenseits der 2000 Meter für einige Tage. Eines Tages kam es zu einem Wetterumschwung, Gewitterwolken hingen schwer im Tal und die Donnerer ließen die Talwände bröckeln, während Blitze das Metall singen lehrte und mich beinahe der eine oder andere Blitz erwischte. Die Drachen, sich selbst genug, spielten in den Wolken und den Gewalten als sie mich da unten sahen, vor meiner Hütte, in der ich einkehrte. Am späteren Nachmittag machte ich eine schamanische Reise auf der Sie mich ansprachen und sagten: "Wir lieben dich und schätzen deine Anwesenheit. Wir haben dich bei unseren Spielen mit dem Feuer erkannt und möchten mit Dir zusammenwirken. Gehe hinaus und bringe uns ein Opfer, um dein ernsthaftes Interesse an uns zu bekunden." - in mir erschien ein wertvoller Anhänger aus Türkis, der einen fliegenden Adler darstellte und den ich um den Hals trug zu jener Zeit. Ich mußte lange darüber nachdenken, ob ich mich bereit dazu fand, diesen wertvollen Anhänger zu opfern. In der Nacht flog ich mit den Drachen des Gewitters um die Wette, wild und ungezähmt, Blitze schleudernd und auf Donnern reitend. Der Entschluß reifte in dieser Nacht, dieses Opfer zu erbringen. Sie zeigten mir einen Ort in den Bergen, an dem ich diesen Anhänger hinterlegen und ein kleines Blutopfer dazu geben sollte (mein eigenes).

    An jenem Tag, als ich mich aufmachte, diesen Ort im Hochgebirge zu finden, hingen die Wolken wieder dicht im Tal und der Donner hallte durch das Tal. Jedoch blieb ich die ganze Zeit trocken und ich erreichte den Ort nach etwa zwei Stunden im Berg. Ich nahm meinen Mut zusammen, legte den Anhänger neben den Stein mitten in einer Gletschermouräne, der mir gezeigt wurde und gab von meinem Blut dazu. Einige Meter weiter schlug ein Blitz ein, der mir bestätigte, alles richtig getan zu haben. Ein Gefühl von Freude und Dankbarkeit erreichte mich. Die Gewitter blieben die restlichen Tage in meiner Nähe im Gebirgstal. Ein Freund von mir, der erst später heimreiste, berichtete mir, daß die Gewitter sofort aufhörten und der Himmel aufklarte, als ich das Tal verließ um heimzureisen. Zuhause erwarteten mich die Gewitter bereits und die Drachen tanzten ihren elementaren Tanz mit mir.

    Seit dieser Zeit weiß ich, wann Gewitter kommen, ich kann sie vorhersehen. Die Wesen des Gewitters sind meine Verbündeten und es ist nicht nur einmal geschehen seit dieser Zeit, daß meine Verbündeten mir zur Hilfe eilten mit Blitz und Donner. Einmal konnte ich in die Seele eines Blitzes sehen, der einen halben Meter vor mir abbog um dann zweihundert Meter weiter einzuschlagen. Dreimal erlebte ich seither Kugelblitze, einen sogar in meiner Wohnung, zwei andere außerhalb davon. Gewitter erwarten mich, wenn ich reise oder begrüßen mich zuhause, wenn ich wieder heimkehre.
     
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  9. curcuma

    curcuma Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    381
    Ort:
    Hausnummer 80
    Also ganz hab ich´s noch immer nicht verstanden.:confused:

    Was ist das dann für eine Reise?
     
  10. Gaiama

    Gaiama Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2015
    Beiträge:
    668
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    Ulm
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    @curcuma: die beschriebene Reise war zunächst eine "einfache", allerdings mit der "schwierigen" Bitte, zu einer anderen Zeit (am nächsten Tag) an einem anderen Ort (bei der Trommelgruppe) zugegen zu sein und mich zu schützen. Über diese einfache Reise hinaus ging das Erlebnis an bewusstem Tag, als ich ohne eigenes Zutun plötzlich in einen anderen Bewusstheitszustand trat und auf die ungute Energie, die auf mich zukam, reagieren konnte.
     
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