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Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Regina, 16. November 2004.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    an einem stillen See sitzend
    den Atem anhaltend
    um die Ruhe nicht zu stören
    verweile ich

    wenn jetzt noch
    der Schlag meines Herzens
    einen Herz Schlag lang
    aussetzen würde
    wäre die Stille perfekt

    ich schließe die Augen
    denn es ist bedeutungslos
    ob sie offen oder geschlossen sind
    das Bild, das vor mir ist
    werde ich nie wieder vergessen

    ist das der Wind?
    ich werde der Wind sein
    das Wasser dringt wie Nebel
    durch die Poren meiner Haut
    ich werde das Wasser sein

    ich bin dieser Vogel
    im unendlich blauen
    unendlich weiten Himmel
    lautlos meine Kreise ziehend

    kein Flügelschlag
    kein Schrei
    keine Bewegung
    ich bin der Fisch, der eben noch gesehen wurde

    hinabgetaucht auf den Grund

    R.S. 28.09.01
     
    Margit gefällt das.
  2. :guru:
     
  3. mein gedicht ist besser als deins, ich kann besser dichten als du @regina:
    ------------------------------------
    Ewigkeit

    Der Himmel übersät mit Sternen,
    des Mondes Licht im Widerschein,
    Unendlichkeit des Ewigen,
    die Seele ist dort hell und rein ,
    der Götter Gnade will dort sein,
    die Freiheit ist ihr Kind,
    Ewigkeit und Siegeswille,
    unzerstörte reine Stille .
    -------------------------------------
    gedichtet am 22.03.99 von ReturnOfNowhere
    ________________________________
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Wo mündet diese Sehnsucht ein?

    Des Tages machst Du mir die Sinne reich
    Des Nächtens lieg ich wach in Deinem Arm
    Du schenkst mir Fülle ,
    wo der Sinn das Sinnliche erreicht
    und Klage,
    bis ich klaglos sie vernein.
    Am Tage bindet mich Dein Licht
    des Nächtens nur macht es mich frei

    So danke und so bete ich:
    „Was kann Ich tun?
    Kann ich es nicht, verzeih!“
    „Schenke Dein Ich Dir selbst zurück
    Beende Dein und mein Ersehnen
    Laß Licht und Klarheit so
    In allen Deinen Welten neu entstehen.“

    (R.S. 21.11.04)
     
  5. Namo

    Namo Guest

    Liebe Regina,

    Du sprichst es aus
    Das keiner spricht
    Du leuchtest hier
    Mit Seinem Licht
    In diese dunkle tote Welt
    Das Sehnenden
    Den Weg erhellt

    :blume:

    Namo
     
  6. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Werbung:
    Ich bin das Pferd, das seinen Kopf in den Wind dreht.
    Ich bin der Lachs, der von seinem Geburtsort träumt.
    Ich bin der Wolf, der sich dem Mond zuwendet.
    Ich bin der Zugvogel, der sich bereit macht.

    Ich bin der Himmel, der sein Bild wechselt.
    Ich bin das Meer, das sich in den Gezeiten erlebt.
    Ich bin das Land, das versinkt um neu zu entstehen.
    Ich bin der Traum, der zu Ende geht, wenn der Träumer erwacht.

    Ich bin der Mensch, der zu Boden sinkt.
    Ich bin der Mund, der diesen Boden küsst.
    Ich bin die Stirne, die Ihn berührt.
    Ich bin die Hand, die auf Ihm ruht.

    Ich bin der Stein, der dort vorüberrollt.
    Ich bin das Wasser das sich sammelt.
    Ich der Wind, der es fort trägt.
    Ich bin die Flamme, die es heimbringt.

    Ich bin die Sonne, die sich selbst verzehrt.
    Ich bin die Erde, die hervorbringt..
    Ich bin der Stern, der nur vorüberzieht.
    Ich bin das, was niemals war, solange ich bin.

    R.S.15/12/04
     
  7. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    --

    Lernen

    Wenn Du glaubst, daß Du alles Wissen hast,
    bin ich es, der Dich wissen läßt,
    dein Wissen ist für mich nichts wert,
    dein Wissen ist für mich verkehrt.

    Du glaubst, Dein Wissen wär für alle da,
    doch ich sag Dir, daß ist nicht wahr,
    daß alles, was Du Wissen nennst,
    und für Dich selbst als wahr erkennst,
    für mich nur Hohn und Spott darstellt,
    nicht meine, sondern nur Deine Welt.

    Doch trotzdem meinst Du weiterhin,
    Dein Wissen wär in meinem Sinn,
    meinst mir, Deine Erkenntnis aufzudrücken,
    in das, was Du erkennen willst, als Wissenslücken

    Zu Diskussion bist Du nicht bereit,
    dazu kommt auch noch Kritikunfähigkeit.
    Wagt man zu fragen nicht in deinem Sinn,
    kommt keine Antwort, darauf hin.

    Anstelle dessen Lamentieren,
    seitenlang Monologe, die Bücher zitieren.
    Kein Gespräch, nur noch Lethargie,
    von solchen Menschen lernt man nie.

    Nehmt euch vor Leuten stets in Acht,
    die denken, sie haben genug gedacht,
    und meinen, bereits erleuchtet zu sein,
    sie sind es nicht, sondern nur zum Schein.

    Ein erleuchteter Mensch ist immer am suchen,
    über Kritik wird er niemals fluchen,
    denn ein erleuchteter Mensch zeigt alle Zeit
    Bereitschaft zur Lernfähigkeit.

    Erleuchtet sein heisst nicht alles wissen,
    sondern keine einzige Chance zu missen,
    dieses Wissen zu erweitern,
    wieder aufzustehen nach eignem Scheitern,
    zulassen, Fehler zu machen,
    über eigne Dummheit lachen,
    Kritik als solche zu akzeptieren,
    jeden Tag etwas neues zu studieren.
    Erleuchtet sein ist nicht vorhandenes Wissen,
    sondern die Suche nach dem, welches wir noch missen.
    Erleuchtet sein heißt im tiefen Kerne:
    Lerne, lerne, lerne, lerne.

    --

    von mir eben erdacht und niedergeschrieben.

    Gruß,
    lazpel
     
  8. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
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    Niemandsland / Neutrale Zone
    Was sollen wir denn lernen ? Wozu ist es nütze ? Ist nicht alles Wissen schon in uns und müssen wir's einfach nur wieder entdecken und erwecken ? Wird das angeborene Wissen durch Identität immer mehr vom formalen angelernten Wissen überdeckt ?
     
  9. Goldklang)))

    Goldklang))) Guest

    Erleuchtet sein heißt im tiefen Kerne:
    Lerne, lerne, lerne, lerne.

    Gefällt mir was du geschrieben hast, aber dann am Schluss würde ich schreiben

    sei, sei, sei, sei (Erfahrung)
     
  10. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
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    7.604
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    Niemandsland / Neutrale Zone
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    Einspruch: Alles was wir auf den Weg zum Sein zu lernen haben ist, unser formales Wissen sozusagen wieder zu verlernen und lernen, uns auf unsere ureigensten Intuitionen wieder zu verlassen und das ist für Manchen eine schier unüberwindbare Hürde. Dafür gibt's die Religionen: Eine Gebrauchsanleitung für unser Innerstes --> Das ist doch ein Armutszeugnis. :)
     
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