1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Meditation, was heißt das für Euch ?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Lutz, 12. Mai 2008.

  1. Lutz

    Lutz Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2006
    Beiträge:
    821
    Ort:
    Nähe Frankfurt am Main
    Werbung:
    Hallo !

    Es gibt wohl viele Arten und Methoden zu meditieren
    aber was ist der tiefere Sinn, was soll Meditation bewirken ?

    Betrachten wir mal unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten,
    wach sein, schlafen, träumen, Intuitionen, Ideen, Gedächtnis usw.

    Vergleicht man das, mit einem Computer, dann halten wir uns mit unserem
    Wachbewusstsein ständig und fast immer im Arbeitsspeicher auf. Ideen
    kommen zwar aber selten und beim schlafen oder träumen ist unser " waches
    ich " fast abgeschaltet.

    Ich denke Meditation soll das ändern, es soll die Bindung zu den vielen
    Gedanken einfach gestoppt werden. Dieser Arbeitsspeicher ist eigentlich
    etwas sehr gutes aber es gibt noch viel mehr.

    Es gibt das universelle Wissen und es gibt universelle Programme.
    Statt diese mit einzubeziehen, sind wir ständig dabei unsere eigenen
    und alten Programme, Schlußfolgerungen und Gedanken zu bearbeiten.

    Zur Zeit sind wir alle, wie ein kleines abgeschlossenes Taschenrechnerprogramm,
    in einem rießigen Computer und es ist unsere Aufgabe diesen Computer kennen zu
    lernen, um diesen zu nutzen.

    Denn wir sind ein Teil vom Ganzen und wir sind auch das schwächste Glied
    vom Ganzen und es ist unsere Aufgabe, alles was zu uns gehört zu aktivieren.

    Die Meditation ist nur das Mittel zum Zweck, wie es dann weiter geht,
    weiß ich auch noch nicht, eventuell kommen dann die Ideen von innen.

    Jedenfalls müssen wir uns aus unserem kleinen Taschenrechner befreien.

    Viel Erfolg, an alle !
     
  2. Der Stille

    Der Stille Guest

  3. Lutz

    Lutz Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2006
    Beiträge:
    821
    Ort:
    Nähe Frankfurt am Main
    Hallo Stiller !

    Genau das ist es, was ich denke, nichts denken, nichts erwarten, loslassen
    von dem scheinbar problemlösenden Denkautomatismus, denn hinter unseren
    Gedanken, außerhalb unseres kleinen Taschenrechnerprogrammes, in dem
    wir nach Lösungen suchen und alles ständig umwühlen, da ist das universelle
    Wissen, dort gibt es alle Antworten, alle Lösungen, dort erlebt man auf jede
    Frage eine Antwort.

    Unser eigenes kleines Taschenrechnerprogramm und unsere darin enthaltenen
    vielen Gedanken, Schlussfolgerungen und somit unbewusste Programme, binden
    und halten uns einfach fest. Diese loszulassen, das ist die Kunst, die wohl hinter
    dem Wort Meditation steht.

    Natürlich ist es auch die Angst, die uns abhält diese Türschwelle zu übertreten, denn
    außerhalb davon könnte womöglich nichts zu finden sein, es ist auch die Angst, da könnte
    der Tod sein, so wie man früher auf dem Meeren, vor dem Horizont Angst hatte, dort wo die
    Welt zu Ende ist, dort kann man sicher nur abstürzen.

    Also nicht Meditation zum Selbstzweck, sondern dahinter ist die innere Wahrheit
    das wahre Leben, in voller Bewustheit, in Verbundenheit mit allen Ebenen des Seins.

    Zumindest sind positive Gedanken und positive Ziele, der Weg um
    positives zu erleben. Wie weit da jeder für sich kommt, das ist noch offen.

    Ich war jedenfalls bei meinem Nahtoderlebnis, außerhalb von meinem kleinen
    Taschenrechner, ich habe das universelle Wissen gesehen und erlebt und ich
    bin nur wieder gekommen und habe mich freiwillig in die kleinen Gedankenkreise
    eingezwängt, weil ich genau weiß, das man da auch wieder raus kann.

    Ich konnte das Wissen nicht einfach mitbringen, man muß es sich von hier aus
    erarbeiten, zum Teil mit Gedanken und zum Teil ganz ohne Gedanken, zumindest
    gehe ich heute davon aus.

    Gruß Lutz !
     
  4. Freddy

    Freddy Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2008
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo!

    Mir hat sehr gefallen was Du und der Stille zu Meditation geschrieben haben. Daß Meditation vor allem eine Geistenhaltung ist, wie der Stille sagt, hat für mich auch eine große Bedeutung. Für mich ist alles eine Meditation, ob ich jemandem zuhöre, einen Spaziergang im Wald mache oder irgendetwas betrachte. Erst in der Meditation beginnt man wirklich zu sehen und zu hören, nicht das mentale Bild aus der Erinnerung (oder dem RAM wie Lutz schreibt) sondern das Eigentliche (vielleicht das original, das unter im scanner liegt ;-) ?)
    Ich würde Meditation aber auf keinen Fall als Mittel zum Zweck bezeichnen, den dann hört es auf Meditation zu sein. Meditation ist die Abwesenheit von einem Betrachter und von psychologischer Zeit, also kann es auch kein Ziel haben. Wer sollte denn erkennen das er am Ziel angekommen ist? Das würde eine Instanz voraussetzen die ununterbrochen den ist-zustand mit dem sollte zustand vergleicht. Und solange so eine Instanz vorhanden meditiert man nicht wirklich.

    Liebe Grüße
    Freddy
     
  5. Lutz

    Lutz Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2006
    Beiträge:
    821
    Ort:
    Nähe Frankfurt am Main
    Hallo Freddy !

    Ich denke die Meditation ist schon die Anwesenheit, von einem Betrachter
    aber die Abwesenheit von einem Bewerter, einem Beurteiler, einem
    Verurteiler, einem Vergleicher, denn diese Dinge ziehen uns normaler
    Weise in unsere Vergangenheit, in unser alters Wissen, in unser Ram,
    denn nur dort stehen uns zur Zeit, unsere eigenen individuellen, subjektiven,
    Erfahrungen und Vergleichsmöglichkeiten zur Verfügung und genau da wollen
    wir ja raus, raus aus dem Ram.

    Also betrachten im Hier und im Jetzt und genießen, das muß schon eine
    Instanz machen und sein, wer sonst ? Und wer sonst, wenn nicht unser
    wahres ICH, das zur Zeit wohl Entwicklungsbedingt, sich verfangen hat im
    Ram, sich mit seinen eigenen Gedanken und Schlußfolgerungen eingesponnen
    hat, in ein Gedanken - Netz voller Be - und Verurteilungen.

    Und dieses wahre ICH, wieß noch nicht und hat einfach noch nicht gelernt,
    das der kleine Taschenrechner nicht das Ende der Welt und auch nicht das
    Ende des Lebens ist. Das es auch außerhalb davon weitergeht, also sprich
    das wir auch außerhalb von unserer Großhirnrinde denken können.

    Eventuell das wir lernen können, mit unserem ganzen Körper zu denken,
    nicht nur materiell mit unserem Herz und mit unserem Bauch, sondern mit
    unserem Körperbewustsein zusammen.

    Eventuell ist es auch wichtig zu erkennen, das wir nicht die Gedanken sind,
    die wir denken. Sondern wir benutzen diese nur oder leider ist es zur Zeit anders
    rum, die Gedanken benutzen uns. Denn selbst wenn wir aufhören wollen zu denken,
    dann kommen ständig von irgend wo her, irgend welche Gedanken, die uns von unserem
    Vorhaben eben mal nicht zu denken ablenken und die uns dann in zur Zeit wohl sinnlose
    Gedankenkreise ziehen. Das hat bestimmt jeder der meditieren will schon erlebt.

    So gesehen sind wir selber zur Zeit die Guaulds ( Stargate ), denn wir sind
    die Sklaven, der nicht ICH seienden Gedanken und erst die Meditation. die
    Gedankenleere und die eigene Gedankenkontrolle, macht uns wieder zu
    bewusste, mit dem wahren ICH gesteuerte Menschen.

    Und der Weg zur Gedankenkontrolle, geht über die bewusste Gedankenleere
    anders ausgedrückt über die Meditation und diese geht so schwer, weil uns
    natürlich die Gedanken fest halten wollen, denn sie leben von uns, solange
    wir uns mit dem eigenen Gedankennetz befassen, bekommt dieses Lebenskraft
    von uns, vom wahren ICH, denn das wahre ICH, ist das was lebt und dahin wohin
    wir denken, strömt unsere Lebenskraft und wenn wir eine Zeit lang nicht denken,
    dann bleibt diese Energie im wahren ICH, das macht uns stark, eventuell läßt uns
    das auch wach werden, bewusst werden.

    Also nicht denken, um sich aus dem eigenen Gedanken Netz zu befreien,
    um wieder das wahre ICH zu sein, mit allen Möglichkeiten, mit allem Wissen
    und mit allen Fähigkeiten die uns zu Verfügung stehen, das wird wohl der tiefere
    Sinn für Meditation sein.

    Und eine erfolgreiche Meditation hätte dann zur Folge, das wir unser individuelle kleines Ram,
    mit dem universellem Wissen bereichern können, dieses auch durch denken können, das wir mit
    unserem wahren ICH, alle Ebenen unseres Seins bewusst beleben und erleben, als Bindeglied,
    als Vermittler, als Botschafter, zwischen allen Ebenen, das ist für unser wahres ICH, die wahre
    und auch angemessenen Aufgabe. Denn nur wir können und dürfen das und es muß von hier aus
    geschehen. Einfach von oben herab, das geht nicht, denn dann wären wir wieder Sklaven und
    Marionetten. Vor allem wer sollte das sonst machen, wenn nicht jeder für sich selber, mit seinem
    wahren individuellen ICH. Wir selber müssen uns das erarbeiten und kurioser Weise durch nichts tun,
    durch nicht denken.

    Gruß Lutz !
     
  6. Freddy

    Freddy Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2008
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Stuttgart
    Werbung:
    Das was in der Meditation sieht und erkennt und das du wahres ich nennst ist doch so verschieden vom konditionierten ich, daß ich zögere es überhaupt als ich zu bezeichnen. Ein Ich ist getrennt, abgespalten und fragmentiert. Letztendlich ist es nur ein Wort und wohl auch eine Ansichtssache, doch ich finde Nicht-Ich doch irgendwie treffender.
    Ich kann dem vollkommen zustimmen, daß in der Meditation eine Instanz, wenn man so will, präsent ist. Ist es dennoch nicht erstaunlich, daß man erst wenn daß Ich zurückgekehrt ist und man nicht mehr meditiert, erkennt, daß man tiefe Einsichten in die wahre Natur der Welt bekommen hat? Solange man meditiert gibt es nur die Wahrnehmung und nichts ist da was sagen könnte "oh, ich habe da eine interesante Erfahrung"
     
  7. Lutz

    Lutz Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2006
    Beiträge:
    821
    Ort:
    Nähe Frankfurt am Main
    Das Du das wahre ICH, mit dem jetzigen Ich nicht erkennst, das ist doch
    das Problem. Das zeigt, das wir mit unserem kleinen Wachbewusstsein
    die Unbewusstheit in unserem Sein sind und genau das will man doch
    ändern. Mehr Bewusstheit ist das Ziel, dem wahren ICH wieder näher
    kommen oder im Idealfall, mit dem wahren ICH, wieder verschmelzen,
    wieder eins sein. Eine innere Wiedervereinigung erleben, mit allen
    Bewusstseinsebenen. Das ist dann mehr als nur eine interessante
    Erfahrung, das ist dann erstmalig die Chance, bewusst zu leben.
     
  8. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Danke für diese guten Worte für das, was da vor sich geht. Es ist das etwas, was langsam geschieht, mit dem Ganzen Ich kann und wird man nicht auf einmal, sondern immer wieder verschmelzen, immer wieder durch das Wachbewußtsein hindurch hören, was es mitteilt, immer wieder wach werden für das, was noch alles wahrgenommen werden kann, immer wieder und immer etwas intensiver. Und ich habe den Eindruck, dieses Wesen des Weiteren Bewußtseins lernt dabei auch, sich immer intensiver verständlich zu machen. Es beruht auf Gegenseitigkeit... wenn ich (das Kleine Ich) endlich anfange zuzuhören, kann das Weite Ich draufkommen, wie ich es am Besten verstehe.
     
  9. mary67

    mary67 Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2008
    Beiträge:
    138
    Ort:
    Andalusien, Spanien
    Also fuer mich muss es gar keine spezielle Meditationstechnik sein, denn Meditation ist doch ein Zu-sich-kommen.
    Ich glaube nicht, dass man unbedingt eine Technik erlernen muss, um zur Ruhe zu kommen, um zu entspannen oder um zu sich selbst zu kommen.
    Natur zum Beispiel eignet sich doch hervorragend dazu: ein Spaziergang durch die Natur belebt alle Sinne, auch die erweiterten Sinne. Sich eins fuehlen mit der Natur ist fuer mich Meditation.
    Oder einfach hinlegen, Augen schliessen und nichts denken.

    Marion
     
  10. Verblendung

    Verblendung Guest

    Werbung:
    Meditation ist Entwicklung.

    Gruß
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen