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Meditation und die Gedanken, Rudolf Steiner?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Philosophos, 27. September 2010.

  1. Philosophos

    Philosophos Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2010
    Beiträge:
    426
    Ort:
    Hamburg
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    Hi, früher dachte ich immer es sei das Ziel der Meditation die Gedanken zu beruhigen bis keine mehr vorhanden sind..
    Gestern laß ich aber ganz durch Zufall ne ganz andere Ansicht von Rudolf Steiner über Meditation..
    Und das brachte mich dann zu folgender Einsicht über die ich gern Disskutieren möchte:
    Sollte man sich ein achtsames Bewusstsein aneignen das dauerhaft wach und aufmerksam bleibt auch wenn Gedanken kommen? Anstatt Gedanken zu beruhigen..?
    R.Steiner sprach zb davon das die gedanken eine eigene Welt bilden und man in den Gedanken höhere Welten finden könne oder so ähnlich.
    Hat jemand ahnung von diesen Steiner Methoden?
     
  2. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Von Steiner habe ich jetzt nicht soviel Ahnung.

    Aber ein anderes Beispiel:

    Als Buddha unter dem Bodhi-Baum meditierte, stellten sich Gedanken in ihm ein. Und er folgte, in der Meditation, diesen Gedanken. Und so kamen seine Erkenntnisse in den 3 Nachtwachen zustande.

    Wirkliche Gedankenfreiheit in Meditation ist erst dann möglich, wenn man seine seelischen Traumata (Karma) abgearbeitet hat. Und dazu ist die Meditation, aber eben die gedanken- und achtungsvolle ein gutes Mittel.

    :)

    crossfire
     
  3. kashiraja

    kashiraja Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2009
    Beiträge:
    287
    Ort:
    Kreis Eichstätt
    Bei den Meditationsanleitungen von Rudolf Steiner muss man wissen, für wen er sie geschrieben hat. Er wollte sich bewusst von den indischen Methoden des Yoga abgrenzen und hat seine Methoden für Philosophen oder allgemein die Intelektuellen geschaffen, für die die Gedanken alles oder zumindest das Höchste sind und die für die yogische Meditation sowieso nicht in Frage kommen.

    Ich würde also sagen, dass die Meditationsformen von Rudolf Steiner für Leute sind, die das Ausschalten oder transzendieren von Gedanken von vornherein für Unsinn halten, damit diese Leute auch an einer Art spiritueller Schulung teilhaben können.

    Man muss also dafür geschaffen sein. Für mich persönlich sind die yogischen Metohoden das einzig Wahre. Aber für Intellektuelle und Antroposphen sind sicher Rudolf Steiners Anweisungen die erste Wahl, wenn man die überhaupt für so etwas begeistern kann.
     
  4. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    langweilige langwellige gedanken +licht..kurzweilige gedanken ...die flügel haben und dich gleich mitnehmen
    in der meditation auf das wort werden deine gedanken einfach getuned oder in den müll entsorgt
     
  5. Lilatag

    Lilatag Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2009
    Beiträge:
    430
    Ort:
    Zuhause
    Kannte Steiner nicht auch Yoga?
    Er kannte sich mit vielen Formen der Philosophie und Meditation aus, soviel ich weiss.
     
  6. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Aargau (CH)
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    ".... Er fängt an, mit seinen Gedanken umzugehen wie mit den Dingen im Raume. Und dann naht für ihn der Augenblick, in dem er das, was sich ihm in der Stille innerer Gedankenarbeit offenbart, als viel höher, wirklicher zu fühlen beginnt als die Dinge im Raume. ..."


    Steiner gings darum sich von seinen Gedanken zu distanzieren um in eine Art höheres Bewusstsein zu schnuppern.
    Also beschreibt er hier oben eine Technik, wo er eben mit den Gedanken spielt um bewusst zu machen, dass unser eigentliches ICH der Beobachter oder das Seiende hinter den Gedanken ist.

    Ist man dann ganz in der Stille resp. ist man losgelöst von der Gedankenwelt, dann öffnet sich das Bewusstsein für die Inspiration von Oben - was er eben die höheren Welten nennt.

    (Also wenn du redest kannst du schlecht zuhören == wenn du in deinen eigenen Gedanken bist, kannst du nicht wahrnehmen)

    Das ist eigentlich genau das was ich in der Meditation erlebe. Allerdings ist für Steiner die Meditation hier nur Mittel zum Zweck. Das Ziel ist es wohl Erkenntnisse aus höheren Welten zu erlangen.
     
  7. Ahriman

    Ahriman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2004
    Beiträge:
    3.385
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    Berlin
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    ich glaube mich zu erinnern, in seinem buch, wie erlange ich erkenntnisse der hoeheren welten, beschrieb er anfangs einen ziemlich leichten versuch
    man stellt sich die voll ausgebildete pflanze vor, obwohl man nur das samenkorn eingepflanzt hat... man beobachtet und gestaltet??
    man koennte die ganze bluetenpracht schon sehen, denn die information sei bereits enthalten....
    das ist eher ein anschauungsprozess, als ein gedanklicher, allerdings empfinde ich es auch so, dass herr steiner sich, eher kopflastig, der spiritualitaet naehert..

    ich hoffe mich nicht falsch zu erinnern... lach

    die eurythmie ist lebendige sprache... auch hier formen laute, klaenge,
    demnach also auch gedanken, ihre umgebung..

    es gab ein experiment, in welchem, drei pflanzengattungen der gleichen art, mit verschiedenen buchstaben besprochen wurden..( eurythmisch)...
    L, B und kein Laut wurde benutzt

    L: Pflanze, starke Bluetenauspraegung, schwache Wurzel
    B: starke Wurze, keine Bluete
    N: normales Wachstum ( n fuer kein laut, nichts, hehe)

    kann man was draus machen.... hmm??
    stelt keinen beweis fuer nichts dar.. ist aber durchaus mal drueber nachzudenken

    ich tauchte mal in die Eurythmie ein, werd sie eventuell auch wieder in Angriff nehmen...
    nachdem man ein wenig " seinen Namen tanzte" ging es einen ziemlich gut... lach



    ich denke auch hier handelt es sich um einen moeglichen weg nach rom, welcher dem einen mehr, dem anderen weniger liegt...
     
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