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Meditation und Cofein funktioniert das überhaubt?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Buda, 31. März 2012.

  1. Buda

    Buda Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2010
    Beiträge:
    623
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    Also Meditation hat ja viel mit innerer Ruhe zu tun da frag ich mich kan man diese inere Ruhe überhaubt erreichen wen man regelmäßig Cofein zu sich nimt.

    Also ich trinke ja mehr oder weniger regelmäßig meinen morgen Caffe.

    Irgendwan kam mir der gedanke (warscheinlich weil ich alle forherigen laster zu gunsten der Meditation aufgeeben habe Alkohol und Rauchen)ob dieser regelmäßige Coffein genus meine Meditation beeinflust.

    Einen Selbstfersuch startend nahm ich mal eine Woche lang nichts Coffeinhältiges zu mir und nach dieser Zeit trank ich einen Energiedrink.
    Das Ergebnis war erschüternd . (Ich war den ganzen tag unruhig an Ruhe und Meditation war nicht zu denken und selbst 2 Tage danach war ich in einer Energie und stimmungsmäßigen Achterbahn aus hoch´s und tief´s .

    Nach diesem fersuch frag ich mich ernsthaft ob es überhaubt möglich ist Meditations erfolg zu haben wen man regelmäßig seinen Caffe oder was auch immer trinkt.

    Aber welche erfahrungen habt ihr?
    In wieweit beeinflust euch das, was ihr zu euch nehmt?
     
  2. Draco

    Draco Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    454
    Ort:
    Sonthofen

    Wenn Meditation die Aufmerksamkeit auf ein absolutes Maximum bringen kann, wozu dann noch Kaffee?

    Man könnte Kaffee als "spirituelles Hilfmittel" bezeichnen. Er kann einen in den Zustand hoher Wachheit und Klarheit versetzen. Aber das Problem bei Hilfmitteln ist, das man sobald man sich daran gewöhnt hat, nicht mehr ohne aus kommt und das soll ja nicht das Ziel sein.

    Deswegen heißt es ja 'Kraft aus dem Inneren', weil die Wachheit von Innen kommt. Kaffee hat ein ähnliches Ergebnis, kommt aber von Außen, ist also auf lange Sicht nichts wert.

    Die gleiche Frage könnte man bei jedem anderen "bewusstseinsverändernden Stoff" auch stellen. Angefangen bei der Zigarette: Klar entspannt das, aber was ist es Wert, wenn ich damit den Körper schädige, obwohl ich diese Entspannung auch durch Meditation erreichen könnte. Weiter gehts dann mit Drogen: Klar könnte man jeden Morgen Gras rauchen und würde den ganzen Tag durch die Gegend schweben, aber ersetzt das die Meditation?

    Selbst Tee trinken zum Zweck der Entspannung macht keinen Sinn, wenn ich den Tee nicht meditativ trinke, sondern unbewusst rein Kippe, aber sobald man etwas ganz bewusst tut, ist es bereits Meditation. Das man währenddessen noch Tee trinkt oder Kaffee ist völlig egal, solang man es meditativ tut. Und irgendwann stellt man das Tee oder Kaffeetrinken aus Zweckmäßigkeit dann ein, weil man durch den ständig meditativen Zustand sowieso wach und entspannt ist. Dann tut man die Dinge nicht mehr, um damit etwas zu erreichen sondern Grund-los. Dann trinkt man Tee nicht mehr um entspannt zu werden; dann 'trinkt' man Tee. ;)
     
  3. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    Ich denke, jeder der wie du dieses Experiment tatsächlich selbst ausführt, wird zu einem ähnlichen Ergebnis kommen. Aber Gewohnheiten sind halt stark.
    Ich selbst habe vor zwei Jahren etwa drei, vier Monate intensiv mit Kaffee experimentiert. Und ich muss sagen (man traut es sich kaum sagen), naja... ich lass es mal. Erschütternd.

    Ich selbst trinke keinen Kaffee. Da genieße ich meinen inneren Frieden zu sehr. Aber man kann den auch vergessen; er kann einem so vollkommen abhanden kommen, dass es einem nicht mehr auffällt...
     
  4. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.892
    Deine Argumente sind gut und das Meiste kenne ich aus meinem Leben.
    Ich bin auch Kaffeetrinkerin und rauche.

    Aber das mit dem Entzug entzog sich meinem Verständnis.
    Vor einigen Jahren habe ich auch sehr viel geraucht und liess das Rauchen von einem Tag auf den Anderen sein, meditativ wenn du es so sehen willst. Nur sah ich hinterher aus wie der dicke Buddha, denn ich nahm sehr viel an Masse zu. Beinahe hätte ich mein eigenes Gravitationsfeld entwickelt. :rolleyes:
    Wie erklärst du dir das? Hätte die Bewusstheit nicht genau das verhindern müssen?

    LG
    Justi
     
  5. kashiraja

    kashiraja Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2009
    Beiträge:
    287
    Ort:
    Kreis Eichstätt
    Der Einfluss von Koffein auf die Meditation hängt meiner Ansicht nach auch von der eigenen Sensibilität diesbezüglich ab.

    Ich war nie ein Kaffeetrinker. Als ich vor vielen Jahren, nachdem ich schon zwei Jahre regelmäßig meditierte (täglich 2-3 Mal), mal eine Tasse Kaffee trank, machte ich die Erfahrung, dass sich das sehr auf meine Psyche schlug, ich keinerlei Tiefe mehr in der Meditation erreichte, deshalb auch die Lust an der Meditation verlor und sie aussetzte, bis sich diese Dominanz in meiner Psyche wieder gelegt hatte. Damals hatte ich mir geschworen, nie mehr Kaffee zu trinken. Als ich dann so 20 Jahre später doch mal wieder Kaffee probierte, merkte ich, dass Kaffee kaum noch einen spürbaren Einfluss auf mich zeigt. Gewohnheitsmäßig trink ich immer noch keinen. Doch bei seltenen Gelegenheiten schon, aber ohne spürbare Wirkung.
     
  6. Draco

    Draco Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    454
    Ort:
    Sonthofen
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    Das mit der erhöhten Nahrungsaufnahme würden den Rahmen des Threads vermutlich sprengen, da dort einige Faktoren mehr, als nur das verminderte Nahrungsverlangen bei Entspannung einfließen.

    Aber auf die Bewusstheit will ich ein wenig eingehen. Nun das trickreiche an dem Wort ist, das es eigentlich einen von 2 Zuständen ziemlich genau beschreibt, denn grob unterteil gibt es nur Bewusst-Sein und Unbewusst-Sein.
    Näher betrachtet sind die Ebenen aber so unglaublich filigran, das man es auf eine Skala packen müsste um zu verstehen warum Bewusstsein nicht gleich Bewusst-Sein ist.

    Das heißt befinde ich mich auf der Gedankenebene und sage:"Ab jetzt lebe ich bewusster" und gestalte meinen Tagesablauf so wie ich ihn für bewusst halte. Oder stehe ich vor dem Kühlschrank und beobachte wie der Gedanke aufkommt:"So jetzt lebe ich bewusster", nehme das schon wahr, verharre dann kurz und fühle wirklich in mich hinnein, ob ich überhaupt hungrig bin. Ver-gegenwärtige ich mir also wirklich das der Gedanke "Jetzt lebe ich bewusster" schon etwas ist, dessen ich mir jetzt bewusst sein kann um zu merken, das Bewusst-Sein gleichbedeutend ist mit 'der Situation in der ich mich im jetzigen Augenblick befinde Gewahr-Sein.'

    Wenn ich mir den Text so durchlese ist es schon abstrakt, das ich tatsächlich versuche einen gegenwärtigen Augenblick zu beschreiben, aber ich hoffe ich konnte dir etwas nahe führen was ich mit Bewusst-Sein eigentlich meine.

    Stille mit Worten zu beschreiben ist immer eine kleine Herausforderung. ;)
     
  7. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.892
    Leider nicht so besonders. :)

    Ich sehe den Unterschied zwischen Gewahr-Sein und Bewusst-Sein darin, dass:
    Gewahrsein mit allen Sinnen da ist, so dass man sogar seinen Körper elektrisiert und kribbelig spürt und gleichzeitig ein bestimmtes Umfeld sinnlich wahrnimmt, weil Gewahrsein umhüllt. Es wirkt trotz Stille viel Weiser, wie eine Quelle der Inspiration.
    Bewusstsein ist nichts anderes als eben fokussiertes Sein. Man ist dann konzentriert auf das, was gerade abläuft, meist ohne sich selbst dabei zu spüren, geschweige denn sein Umfeld.

    LG
    Justi
     
  8. Sayalla

    Sayalla Guest

    Sehe ich auch so. Beim Gewahrsein ist man achtsam,
    beim Bewusstsein aufmerksam (um die beiden Wörter gleich mal mit unterzubringen).
     
  9. midnightmaiden

    midnightmaiden Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2010
    Beiträge:
    78
    ich finde es kommt immer darauf an wie man Cofein vertragt... viele sind, so zu sagen, immun dagegen... und andere sind halt danach auf Stufe 701 oben...man muss sich selbst gut kennen um dies zu beurteilen... meine Meinung..
     
  10. rambat

    rambat Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2012
    Beiträge:
    311
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    Wenn man ernsthaft meditieren möchte ist es schon sinnvoll, dass man dafür sorge trägt, nicht allzu sehr vom Körper gestört zu werden.

    Wenn man merkt, dass es nicht so gut klappt, nachdem man ne Kanne Kaffee in sich reingeschüttet hat, oder, nachdem man sich bis an die Grenze der Übelkeit vollgemampft hat, sollte man auf sowas vllt. verzichten.
     
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