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Meditation Rückenschmerzen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von JustLove, 2. August 2015.

  1. JustLove

    JustLove Mitglied

    Registriert seit:
    20. Dezember 2013
    Beiträge:
    45
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    huhu,

    meditiere nun schon ein paar Monate im zazen, auf einem meditationskissen.

    Anfangs hatte ich generell garkeine Rückenprobleme, ich ließ brustkorb lenden wirbel einfach fallen und wirklich " grade " saß ich nicht. Nun habe ich begonnen wirklich achtsam aufrecht zu sitzen, ich drücke also den lendenwirbel ein kleines stücken nach vorne und öffne den brustkorb ein Stückchen, dabei achte ich darauf in welcher haltung sich meine Atmung optimal öffnet. Diese war nämlich zuvor etwas blockiert, nun atme ich viel viel viel freier. Allerdings bekomme ich nach 15 min schon rückenschmerzen im oberen Rücken. egal ob ich dann den brustkorb etwas fallen lasse, weiter öffne, weg bekomme ich sie nicht.

    meine Frage wäre: Könnte es sein, dass meine muskelatur sich an die falsche Haltung einfach gewöhnt hat und die inneren Muskel für die aufrechte haltung kaum trainiert sind?

    LG
     
  2. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2013
    Beiträge:
    13.724
    Ort:
    Hessen
    Du kannst ja mal versuchen in den Schmerz reinzuatmen und so Entspannung hervorzurufen.
    Sich zu einer Haltung zu zwingen wäre kontraproduktiv.
     
  3. kashiraja

    kashiraja Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2009
    Beiträge:
    287
    Ort:
    Kreis Eichstätt
    Hallo JustLove,
    das vermute ich sehr stark, dass deine Muskulatur die falsche Haltung gewöhnt ist und nun etwas braucht, sich an die neue zu gewöhnen. Das ist ja immer so, wenn man Muskeln ungewohnt strapaziert.

    Ich würde also auf jeden Fall hartnäckig bleiben und die neue Haltung zwar nicht mit Gewalt aber doch mit Nachdruck bevorzugen.

    Das ist wirklich nur Gewöhnungssache. Ich kann inzwischen stundenlang aufrecht sitzen.

    Allerdings sollte das nicht nur eine körperliche Geschichte sein. Wenn du nicht innerlich von der meditativen Energie und vom meditativen Glücksgefühl getragen wirst, ist das vielleicht verlorene Liebesmüh.

    Ich setze mich manchmal, vor allem, wenn ich ziemlich kaputt bin, auch ganz krumm hin. Wenn dann aber die Energie der Meditation kommt, dann richtet die mich gerade und ich denke auch, dass es diese Energie und das Glücksgefühl der Meditation ist, die mich so lange beschwerdefrei gerade sitzen lässt.
     
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  4. Yudhamanyu

    Yudhamanyu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2012
    Beiträge:
    28
    Ort:
    Bayern
    Ich sehe zwei mögliche Ursachen für dein Problem:

    1. Wie du schon selbst schreibst, eine ungewohnte Haltung (egal ob anatomisch günstig oder ungünstig, gerade oder krumm) führt nach einiger Zeit oft zu Unbequemlichkeit und Schmerzen. Im Falle einer anatomisch günstigen Haltung lassen sich die Beschwerden sozusagen wegtrainieren, allerdings mit Achtsamkeit. Ich würde nicht empfehlen, zu lange mit Schmerzen zu sitzen (körperliche Probleme können sich dadurch eher verschlimmern), sondern lieber häufiger für kürzere Zeit.

    2. Es gibt verschiedene "gute" oder "richtige" Sitzweisen. Für mich sind die zwei klassischen Kriterien "unbeweglich und angenehm" maßgeblich. Fast alle Lehrer sagen auch, man solle gerade sitzen. Vielleicht zwingst du dich zu einer äußerlich sehr geraden Haltung, die nach einiger Zeit ein Entspanntsein verhindert.
    -Die Lendenwirbel nach vorne zu beugen, also das Hohlkreuz zu verstärken, ist nicht für jeden Menschen eine gute Sitzweise. Alternativ kann man die LW möglichst senkrecht halten. Die Haltung bzw. Art der Beugung ist auch von der Höhe des Sitzkissens abhängig. Ich persönlich benutze kein Kissen, nur ein Tuch, und würde wenn nötig ein flaches Kissen empfehlen.
    -Weit verbreitet ist die Anweisung, die Schultern nach hinten unten zu ziehen, das ist auch nicht für jeden gut, es kann zur Verspannung der Muskeln im oberen Rückenbereich führen. Besser ist es, denke ich, die Schultern passiv zu den Seiten sinken zu lassen, was durch ein leichtes Anheben des Brustbeins unterstützt werden kann.
    -Für manche ist ein lang gestreckter Nacken mit etwas angezogenem Kinn (Richtung Hals) und Blickrichtung leicht nach unten angenehm, andere mögen lieber eine ganz gerade Kopfhaltung mit dem Blick geradeaus.

    Ich bin nicht der Ansicht, daß man genau eine bestimmte Sitzhaltung einnehmen muß. Die menschlichen Körper sind nun mal verschieden gebaut und eine optimale Sitzweise sieht entsprechend verschieden aus.
     
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  5. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
    Ich würde mal einen Physiotherapeuten aufsuchen, wegen ergonomisch funktionaler Haltung.
     
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    ich würde experimentieren bis du eine haltung gefunden hast, die sich richtig anfühlt. bei mir war es letztendlich das sitzen auf einem hocker bzw. sessel.
     
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  7. JustLove

    JustLove Mitglied

    Registriert seit:
    20. Dezember 2013
    Beiträge:
    45
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    Guten Tag,

    ich bedanke mich für die ganzen guten Tipps,
    ich habe nun begonnen in der meditation wirklich erst einmal fast nur die Haltung zu beobachten. Ich merke dass ich fast wie von alleine eine Schulter nach vorne, die andere nach hinten verschiebe, ich muss mich dort ständig korrigieren. Nun habe ich auch begonnen die Hüfte etwas mehr ins Kissen zu "drücken", und ein bisschen weniger ins Hohlkreuz zu gehen. Sich vom Scheitel nach oben ziehen, hilft auch ganz gut. So bleibt der Schmerz eigentlich völlig aus, meistens. Der Anfang ist also gemacht und dem liegt ja ein zauber inne :p :)

    Zum kissen: Mein Kissen war vorher flach, nun wieder hoch, macht für mich kaum einen unterschied. Die Knie halten der zusätzlichen Belastung stand.

    Wenn die 30 min zu sehr plagen, habe ich entdeckt dass Stehmeditation auch ganz gut weiterhilft. Dann einfach in die Stehmeditation zu wechseln, die arme mit dem Atem zu rauf und runter zu bewegen, entspannt auch.
     
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