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Meditation - Mystik oder Wissenschaft

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von 3Auge, 25. September 2004.

  1. 3Auge

    3Auge Guest

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    Hallo liebe Forumsgemeinde!

    Meine Frage an euch:

    Ist es möglich, Meditation und den Kontakt mit höheren Kräften wissenschaftlich zu erklären, oder ist es einfach zu mystisch und spirituell für uns, um dass, was da vor sich geht, mit unserem intellekt zu beschreiben. Handelt es sich um ein physisches Ereigniss oder wirken da Mächte in Dimensionen, die wir nicht verstehen.

    Auf diesen Gedanken bin ich durch das Buch "Eros - Logos - Kosmos, Das Wahre, Schöne, Gute" von Ken Wilber gekommen. Er versucht in diesem Buch erstmals, alle Bereiche des Menschlichen Lebens zu vereinen, daher auch der Titel: Das Wahre (Wissenschaft), Schöne (Kunst), Gute (Spirit). Natürlich ist das jetz nur stark vereinfacht dargestellt. Macht euch am besten ein eigenes Bild davon.

    Danke für eurer Interesse

    Michael
     
  2. arhirit

    arhirit Guest

    meditation ist eine wissenschaft - um die beschaffenheit des geistes (nicht nur logisches denken - umfassend als begriff)
    nach meinen fremdwörterbuch ist mystik: schwärmerische, ekstatische form der religösität, die durch hingabe und versenkung eine vereinigung mit gott anstrebt.
    mediation=versenkung
     
  3. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo 3Auge

    Ich würde auch sagen, dass Meditation eine Wissenschaft ist. Es ist allerdings eine Wissenschaft, die nur schwer zu erklären ist, weil es ein Zusammenspiel psychischer (emotionaler), physischer, bioenergetischer und biochemischer Faktoren ist.

    Ich habe mich immer dagegen gewehrt, in der Meditation etwas mystisches zu sehen. Diese mystische Seite gefällt mir vor allen Dingen nicht am Yoga. Wenn man Meditation wissenschaftlich betrachtet, reduziert sie sich weitestgehend auf Vorgänge im Körperinnern.

    So hat die Meditation Einfluss auf Nerven, Drüsen, Muskeln, Organe, Blutgefässe und Lymphem. Also im Grunde genommen auf den ganzen Körper. Die wesentlichsten Vorgänge spielen sich aber wohl im Zellbereich, dem Transmitter- und Hormonhaushalt ab.

    Und genau so, wie die Pharmaforschung fast völlig im Dunkeln tappt, wenn es darum geht, Medikamente gegen psychische Erkrankungen zu entwickeln, weil sie das Zusammenspiel der Neurotransmitter und Hormone überhaupt nicht durchschaut, was immer wieder dazu führt, dass fast alle Medikamente, die in der Phychotherapie angewendet werden, oft schlimme Nebenwirkungen haben, so dass es eher schädlich als nützlich ist, sie zu einzunehmen, so werden wohl noch für sehr lange Zeit die physiologischen Vorgänge um die Meditation im Dunkeln bleiben.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Wirf das Fremdwörterbuch fort, es ist nichts wert.

    Ach ja, und noch dies:
    Wirf deine Vorstellung von "Meditation = Versenkung" fort, sie ist ebenfalls nichts wert.

    Wer mir schlüssig erklären kann, was Meditation wirklich ist, der soll ab sofort mein Meditationslehrer sein.
     
  5. Augen

    Augen Guest

    Wer würde schon so was Langweiliges wie ein Meditationslehrer sein wollen.
     
  6. 3Auge

    3Auge Guest

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    Lotusz, ich finde es ebenfalls nicht so toll, Meditation allzusehr Mystisch zu betrachten, da durch diese mystische Betrachtungsweise mehr ballast geschaffen wird, als dass sie weiterhelfen würde. Allerdings kann eine mystische Betrachtung solcher Themen auch starke Energien in einem Freisetzen.

    Die ganze Sache mit der Mystik hat auf mich den Anschein, dafür geschaffen zu sein, dass nicht "jedermann" die spirituelle Seite des Lebens entdecken kann. Kann allerdings auch sein, dass ich mich da täusche.
     
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