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Mauerbau und Mauerfall

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Waldbaum, 13. August 2007.

  1. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2007
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Schwarzwald
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    An den Mauer-BAU werden sich sicher nicht viele hier erinnern können.

    An den Mauer-FALL schon.

    Senior Waldbaum kann sich an beides erinnern. Ja, so alt ist er.

    Aber bevor ich in meinen Erinnerungen krame, frage ich zunächst mal in die Runde:

    Wie habt ihr jene aufregenden Tage im eurem Gedächtnis?
    _________________
     
  2. Desmond

    Desmond Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2007
    Beiträge:
    97
    Hallo Waldbaum,

    ein bewegender Moment war das, ich habe die Sprechchöre noch im Ohr „Wir sind das Volk“.

    Gruß

    Desmond
     
  3. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.562
    Ort:
    NRW
    Ich war einerseits sehr bewegt, andererseits skeptisch, was da auf uns zukommt(berechtigt, wie die Jahre zeigten). Gänsehauterzeugend war das Konzert von Pink Floyd an der Mauer...sie hatten ja immer gesagt, daß sie "The wall" erst live aufführen, wenn die fällt... und das haben sie sehr eindrucksvoll getan....ganz Berlin war zu...da ging nix mehr...
     
  4. Galahad

    Galahad Guest



    Ich habe mit großen Sorgen an meinen Geldbeutel gedacht.
    Und ich hatte Recht.

    Den Rest verkneife ich mir, sonst zerreist man mich in der Luft.
     
  5. Vagabondo

    Vagabondo Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2007
    Beiträge:
    276
    Ort:
    ganz genau mitten in "Österreich"
    Also mich hat die Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts SEHR interessiert! Die Lebensgeschichten der Menschen "hinter" dem Stacheldraht haben mich ganz besonders interessiert. Die Geschichten aus der DDR standen für mich stellvertretend für alle kommunistischen Länder, die an D und A angrenz(t)en, aus der DDR deshalb, weil die Menschen, die dort lebten, die Sprache sprechen, die "ich" verstehen konnte, ..."Deutsch"!

    Ich verfolgte die Szenarien mit absoluter Hochspannung, schaltete ständig zwischen ARD+ZDF+BR3 hin und her, ...und es dauerte eine schöne zeitlang, bis meine "Angst" um eventuelle Konsequenzen sich in eine Art "Zufriedenheit" umwandelte. Der Moloch der kommunistischen, kriminellen, diktatorischen Regime hat ja ganz massiv in meine Kinder- und Jugendzeit hinein gewirkt.

    Alles, was im Namen des Arbeiter- & Bauernparadieses geschehen ist, die Willkür gegen die Menschen, die kriminellen Parteibonzen mit ihren Handlangern (hüben wie drüben) ...also das alles, saß mir immer SEHR im Nacken, grenzt doch unser Land an Länder mit derartigen Unberechenbarkeitsstrukturen.

    Ich konnte es laaaange NICHT glauben, daß das so ganz OHNE russische Panzer & Kanonen abgehen sollte. Gorbatschow, schöne und recht, aber "damals" konnte ich das gar nicht glauben, daß er nicht nach Sibirien verfrachtet wurde und ein unübersehbares MEER an Panzern die Ex-Korruptionsstaaten geradezu niederrollt. Das waren meine Gedanken der angst von damals, nachdem ich ja "Prag (Dubcek)" und den Ungarnaufstand noch immer in Erinnerung hatte.

    Meine Gedanken von "heute": Ich denke mir, ...wie das nur möglich war, derartige Regime über 40 Jahre aufrecht zu halten. Honecker & Co, ...ich erinnere mich noch genau an die ständige Berichterstattung der Deutschen Fernsehanstalten, ...welch Hohn den Menschen gegenüber und einen fast irreparablen wirtschaftlichen Schaden sie als Erbe hinterließen, Begriffe wie Umweltschutz dort gar nicht definiert sind, ...geschweige denn die Definition "Meinung" und derlei viele mehr!

    Die Menschen von dort sind auf Generationen hinaus geschädigt und können gar nix dafür...!

    Wenn ich die wohltätige Vorzeigeklinik "Charitée" nenne, fallen mir Geschichten aus der Literatur ein, was dort alles an Willkür und Verstümmelungen "operiert" wurde. WAHNSINN!

    ...und dann, fällt die Mauer!!! Ich konnte es laaaange Zeit nicht glauben, hab' ich mich doch Jahrzehnte an die Todeszonen/Todesstreifen "gewöhnt"!

    An den Hohn der Leistungen im Hochleistungssport, die Züchtung der Athleten, ALLES war verboten in der DDR, außer Doping! Welch Hohn!

    ...vorerst einmal "genug" davon, ...unfertig, ...Gruß, Vagabondo
     
  6. sage

    sage Guest

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    Miami Vice ist deshalb ausgefallen...
    Als die DDR für die sowjetischen Brüdern und Schwestern zu unrentabel wurde, haben sie sie zurückgegeben.Und irgendwie scheinen viel auf beiden Seiten nicht gerade glücklich damit zu sein.


    Sage
     
  7. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.562
    Ort:
    NRW
    :lachen: Du weißt echt noch, daß Miami Vice deswegen ausfiel??? Ist ja der Brüller!!!

    Mit dem Anderen muß ich dir recht geben...nach der Euphorie kam die langsame Ernüchterung...is wohl nicht so einfach zusammenzukitten, was so lange sich getrennt entwickelte...wie einige erst glaubten...

    Luckysun
     
  8. Desmond

    Desmond Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2007
    Beiträge:
    97
    Ist die Ablehnung auf beiden Seiten nicht eine Art von Fremdenfeindlichkeit.
    Ich kann mich dem Eindruck nicht verwehren.

    Gruß

    Desmond
     
  9. puenktchen

    puenktchen Guest

    was mir noch so vor Augen ist sind die vielen vielen vielen Trabbis mit dem ungewohnt stinkenden Abgasen die auf einmal alle in den Westen strömten.
    gruß puenktchen
     
  10. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

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    22. Mai 2007
    Beiträge:
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    wo ich Wurzeln schlage
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    Es war regnerisch, die U-Bahn war brechend voll, also musste ich mit dem Bus zur Schule fahren, mehrmals umsteigen und im Regen auf den nächsten warten.
    Der Sommer danach war genial: in der Nacht im Ödland hinter der (dann ehemaligen) Mauer spazieren gehen, keine Menschen in der Weite treffen...

    Achja, ich wohnte am Rand von West-Berlin, hatte 10 Minuten Fußweg zur Grenze, dahinter war die Stadt zuende...
     
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