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Mann und Frau - schwieirige Beziehungen (auch @ Christoph)

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von SalixAlba, 22. Januar 2005.

  1. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
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    Ich eröffne jetzt einfach mal ein neues Thema, da der Thread von RitaMaria "Off-topic" sonst tatsächlich gänzlich vom Thema abkommt.

    Ich glaube, es ist in der Tat ein sehr schwieriges Thema. Viele von uns hier haben mindestens einmal eine gescheiterte Beziehung erlebt. Ich selbst habe zwei gescheiterte Ehen hinter mir. Beim ersten Mal empfinde ich es so, daß mein Ex-Mann von extremen Besitzdenken geleitet war und immer noch ist. Das sagte er heute auch selbst. Da wir Kinder zusammen haben, begrüße ich es, daß wir heute normal miteinander reden können. Früher ging das nicht, denn wir beide waren verletzt. Er, weil ich die Situation nicht mehr ertragen konnte, und deswegen ging und ich reagierte lange Zeit mit Angst, wenn er nur am Telefon war.
    Mein zweiter Ex-Mann hat wohl den Fehler gemacht, daß er sich überhaupt gebunden hat. Meiner Meinung nach müßte er erstmal ein Leben für sich führen, da er als Kind mit ziemlich viel Verantwortung belastet wurde und wenn er etwas in den Augen der Eltern falsch machte, kassierte er ordentlich Prügel ein. Als wir uns kennenlernten, hatte ich das nicht gesehen, bzw. vieles nicht gewußt. Aber nachdem er sich von mir getrennt hat, ist er gleich eine neue Bindung eingegangen (es war auch der Grund der Trennung) und von daher weiß ich nicht, ob ich mir Vorwürfe machen muß.
    Jedenfalls hab ich in beiden Ehen genauso meine Fehler gemacht und laste nicht die ganze Schuld meinen Ex-Männern an.

    Nun bringt Christoph immer wieder zur Sprache, daß die Frauen die Männer mehr achten müßten. Und ich muß sagen, ich fühle mich durch manche von Christophs Beiträgen angeregt, über vieles Nachzudenken und seh mir auch immer wieder mein Verhalten von anderer Seite an. Aber ich glaube, es liegt nicht allein daran, daß die Frauen mehr die Männer achten sollten, sondern oft liegt der Hund darin begraben, daß die Frauen sich selbst zu wenig achten. Dalai Lama sagt, jeder solle bei sich selbst anfangen. Und ich denke schon, daß man etwas ausstrahlt, daß dann in irgendeiner Form von außen auf einen zukommt. Doch ich denke eher, daß es in vielem destruktives Denken über sich selbst ist.

    Mein Leben hat sich jedenfalls geändert, als ich anfing zu denken, daß ich Glück und Frieden verdiene. Ich weiß, daß viel Destruktivität in meinem Leben ausgelöst wurde, durch ein Erlebnis, das ich mit 20 hatte. Ich hab damals eine unselige Entscheidung getroffen, ausgelöst durch gutgemeinte Ratschläge meiner Familie. Diese Entscheidung war aber im Grunde nicht meine eigene und danach habe ich extreme Schuldgefühle entwickelt und war der Meinung, ich müsse bestraft werden. Das ist mir aber erst nach langer Zeit bewußt geworden. Ich hatte darüber letzten Sommer ein Gespräch mit meinem Freund und er zeigte mir erst richtig die andere Seite dieser Sache. Aber durch dieses Gefühl, daß ich Strafe verdient hätte, habe ich vieles ausgelöst, was dann eben auch dazu führte, daß ich viele Erlebnisse in dieser Richtung hatte. Ich habe nicht meine Ehemänner verachtet, sondern mich selbst.

    Und ich glaube, daß es vielen anderen (sowohl Männern, als auch Frauen) genauso geht. Irgendeine Situation hat Destruktivität ausgelöst, in die man sich immer mehr hineinschraubt und es entstehen Erlebnisse, die dann genau diese Ansicht auch bestätigen. Das geht so lange, bis man dann irgendwann begreift, daß es so gar nicht nötig ist.

    Genausowenig wie immer grundsätzlich Karma für etwas der Auslöser sein muß, ist es sicherlich auch mit Familienmustern. Man ist ja ein eigenständiges Individuum und trifft auch selbst Entscheidungen, die nicht immer ihre Ursache in Kollektivverhalten oder karmischen Verstrickungen haben. Ich spreche nicht ab, daß diese Gründe trotzdem auch eine Rolle spielen können. Aber wie schon woanders erwähnt, muß man die Dinge von vielen Seiten beleuchten, oder sogar von oben betrachten (wenn man das kann), um hinter den Grund zu kommen. Wenn man das dann erkannt hat, kann man erst Änderungen herbeiführen.

    Zum anderen habe ich bemerkt, daß die Kommunikation zwischen Männern und Frauen meist recht dürftig ist. Kann es sein, daß man erwartet, daß der jeweils andere die Gedanken lesen kann? Ich dachte das auch auch immer, aber es ist einfach zuviel erwartet. Und aus meiner heutigen Sicht finde ich es sehr wichtig, daß jeder über seine Gedanken und Gefühle offen redet. Gute Kommunikation und Offenheit sind sehr wichtig in einer Beziehung, denn es könnte dazu führen, daß man sich besser versteht.

    Alles Liebe
    SilverWillow
     
  2. Aniere

    Aniere Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2004
    Beiträge:
    424
    Ort:
    NRW
    Hallo SilverWillow
    Ich finde das Thema gut.
    Beziehungen zwischen Mann und Frau gestalten sich oft sehr schwer.
    Gerade auch in meinem Bekanntenkreis krieselt es an allen Ecken und Kannten und ich selbst bin auch getrennt lebend nach einer sehr langen Beziehung.
    So ist es bei den anderen auch.
    Oftmals artet es in eine Art Machtkampf aus und der 'Alltag scheint uns sozusagen aufzufressen. Manchmal habe ich das Gefühl, ich stehe völlig allein da mit der Einstellung, das man eine langjährige Beziehung nicht einfach beendet, man hat doch eine richtige Geschichte und über lange Zeit auch ein gutes Fundament gehabt und das wird dann völlig egal. Kann man wirklich nicht mehr mit geradem Rücken nebeneinander gehen.
    Das Thema mit der Achtung ist mir immer wieder sehr ins Auge gesprungen und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.
    Was ist eher da
    Frauen achten sich nicht
    Eltern bzw. Mütter achten ihre Töchter nicht (Sich selbst auch nicht)
    Väter achten ihre Kinder nicht
    Das sind doch dann die Wurzeln, wie will ich achten wenn ich selbst nicht gelernt habe, wie geachtet wird. Was ich damit sagen will, ist nur wie schwer ich es finde, es auch dann für sich zu leben. Wie kann man diesen Kreislauf durchbrechen.
    Gerade wenn sich solche Probleme auftun wie Trennung, Scheidung, chron. Krankheiten und Tod und ich auch noch Kinder habe, ist es meine Aufgabe diese Lebensthemen zu bearbeiten.
    Meine Erfahrung mit dem Familienstellen ist sehr zwiespältig, da sich mein Leben danach auf eine völlig unerwartete Weise verändert hat (Trennung)
    Wollte ich doch nur, ja wollte ich doch nur mit dem Streß aus meiner Herkunftsfamilie besser fertig werden.
    Gruß Aniere
     
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