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man selbst ist des Opfers Beute

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Hundefutter, 2. Oktober 2009.

  1. Hundefutter

    Hundefutter Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2008
    Beiträge:
    108
    Ort:
    Österreich
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    hi,
    bitte schreibt eure Ibeen zu diesem Traum dazu;

    gehe zu einem bemitleidenswerten Opfer, weil ich ihm helfen will.
    Finsternis, Opfer, ich, ein Gegner, Dunkelheit...
    Ich bin ein starkes Monstrum, Opfer und Gegner sind menschlich;
    daraufhin das Opfer, ich bin hier um ihm zu helfen!
    Opfer hetzt mich gegen dessen Gegner auf; wirft sie mir zum Fraß vor.
    und ich fresse, je mehr ich verschlinge, desto unmenschlicher werde ich
    ->beschuppt, auf zwei beinen, riesiges Maul, BEISSE ZU...

    Opfer lässt mich auf den nächsten los und ich bekomme rote Augen.
    Wieder ist ein nächste Gegner zur Stelle der gefressen werden will, ich
    weigere mich jedoch mit meinem letzten Fünkchen Verstandes. bin schon zu
    sehr Monster... natürlich vernichtet der Gegner das Opfer ohne meine Hilfe!

    Woraufhin ein weiterer Gegner kommt und den Ersten angreift. Ich kann mich
    nicht mehr beherrschen und stürze mich wie gewohnt auf den Angreifer. nun
    bin ich "black out"; der gerettete Gegner hat mich lieb gewonnen und nimmt
    mich zu seinen Freunden mit. er vertraut mir und will, dass ich bei seinen
    "Angreifern, Zerstörern, Gegnern" dabei bin.

    sobald ich allein bin fliehe ich. solange keiner in Gefahr ist beiß ich nicht..


    danke für Antworten,
    Hundefutter
     
  2. Hundefutter

    Hundefutter Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2008
    Beiträge:
    108
    Ort:
    Österreich
    will denn keiner seinen senf dazugeben?
     
  3. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    kannst du deinen Traum vllt. nochmal anders erklären?
    Denn soo, wie DU es beschrieben hast, habe ich annährernd noch nie geträumt.

    ???
     
  4. Hundefutter

    Hundefutter Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2008
    Beiträge:
    108
    Ort:
    Österreich
    XD das wird schwer; er ist großteils aus intensiven gefühlen zusammengesetzt und daher auch sehr einprägsam. hm...

    auf jeden fall bin ich ein monstrum, irgend ne grausliche gestalt;
    dann gibts leute, die schwach scheinen, brauchen Hilfe->Opfer
    und leute die eine bedrohung darstellen, ohne sie gäbe es keine Opfer

    als monster bin ich vollkommen ferngesteuert,
    daher können mich "opfer" ruhig nutzen um vermeintliche gefahren zu zerschlagen...
    und durch deren "nutzung" werde ich noch monströser und ferngesteuerter.
    kurz bevor ich mich selbst verliere reichts mir. doch das hält nicht lange.
    schließlich wurde mein schützling, wie befürchtet, ausgetilgt..
    dann "black out", ganz willenlos, vom tiefsten inneren gezwungen und verdrängend.
    ich verfalle wieder in meine "bedrohungs-verschling-funktion"
    doch diesmal verteidige ich den vermeintlich falschen.. den "bösen Angreifer".
    naja, hätte ich nicht verteidigt, wäre dieser wiederum vernichtet worden...
    als Dank will er mich zum gruppenmitglied von "bösen Angreifern" machen.
    das missfällt mir zutiefst. als ich allein bin kann ich endlich den mut aufbringen und mit eingezogenem schwanz flüchten. ich bin kein angreifer.. ich beiße nicht :)

    vielleicht ist dies vom gefühlischen deutlicher...
    fast begreif ich den sinn nur eben doch nicht ganz.
    bitte, will verstehen. vielleicht reichen schon ein paar wörtchen von dir aus...

    gn8 noch, hundefutter
     
  5. maria45

    maria45 Guest

    Liebe Hundefutter,
    das ist ein tiefgreifender Traum mit Beziehungsdynamik. Wenn du magst, würde ich dir ein Buch empfehlen: Hans Jellouschek "Zeus, Semele und Hera."
    Es geht um die Dreiecksbeziehung zwischen Täter, Opfer und Helfer und wie man sich darin gesund abgrenzen kann.

    Dein Traum entspricht dem des hilflosen Helfers. Vielleicht hast du in diesem Traum deinen Alltag dramatisiert und symbolisch dargestellt. Eine tiefe Wahrheit darin ist, daß du im Helfen zum Monster wirst. Es bedeutet, daß du dich selbst darin aufgibst und nicht mehr "rein" bist, immer mehr ins unmenschliche abdriftest.

    Dein Fazit: "Solang ich allein bin fliehe ich" ist kennzeichnend für eine Flucht vor dir selbst, vor deiner Einsamkeit. Aus der Flucht davor hilfst du lieber anderen als dir selbst.
    Und dein Antrieb ist: "Solange keiner in Gefahr ist, beiße ich nicht..."
    Das scheinheilige daran ist natürlich, daß immer jemand in Gefahr ist. Ein Opfer jagt das nächste. Deshalb beißt du eigentlich ständig. Das drückt auch der Traum aus, weil er genau da endet, als du dich mit den Tätern identifizierst und zu ihnen gehörst.

    Die roten Augen deuten auf ein weiteres Problem hin: Du könntest Genuß daran finden.

    Die Lösung dieses Musters ist hier nicht in der Kürze bearbeitbar und darstellbar. Deshalb diese Buchempfehlung.
    :kuesse:
     
  6. Hundefutter

    Hundefutter Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2008
    Beiträge:
    108
    Ort:
    Österreich
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    vielen, vielen dank! werde mir das buch gleich bestellen.

    deine antwort horcht sich für mich sehr richtig und fürchterlich problematisch an.
    hm.. muss das erst noch "verdauen".
    mfg
     
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