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    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

man sagt, alles hat seine Zeit, doch wieviel Zeit hat der Schmerz?

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von sinend, 4. Mai 2006.

  1. sinend

    sinend Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2006
    Beiträge:
    25
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    Heute vor zwei Jahren ist meine geliebte Mom gestorben und obwohl es schon eine Weile her ist, habe ich das Gefühl, der Schmerz hört nicht auf. Ich vermisse sie so sehr.
    Ich würde so gern an ihrem Grab stehen, einfach bei ihr sein, aber sie ist leider in einem ganz anderen Ort beerdigt worden, weil ich damals das Gefühl hatte, sie möchte in der Nähe Ihres Mannes sein. Ich wollte sie nicht von dort wegreissen, aber dadurch ist sie jetzt so unerreichbar weit weg für mich.

    Es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht an sie denke und manchmal habe ich das Gefühl, um so länger sie tod ist, um so größer wird die Sehnsucht, der Schmerz.

    Ich hoffe immer, dass sie mit mir Kontakt aufnimmt, denn wir sind / waren beide Sensitive. Bis auf einen einzigen Traum, den ich vor ca. vier Wochen hatte, bleibt es jedoch still und manchmal frage ich mich, ob ich mir den Traum auch nur eingebildet habe, weil ich mir eben eine Kontaktaufnahme von ihr so sehr wünsche. ... :cry2:
     
  2. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Vielleicht liegt es ja daran, daß du dir so sehr aktiv wünscht, etwas von ihr zu empfangen, daß du nix hören kannst? Und zwar aus zwei Gründen:

    1. Wenn du dir etwas ganz fest wünscht, dann bist du sozusagen "auf Sendung". Solange du aber selbst sendest, kannst du nicht so gut hinhören, wie wenn du ganz still wirst. Deine eigenen Frequenzen überlagern eventuell das, was sich ganz leise bemerkbar machen möchte.

    2. Wenn du aktiv auf der Suche nach der Frequenz deiner Mutter bist, um sie zu empfangen, dann fokussierst du automatisch. Du stellst sozusagen deinen inneren Empfänger auf die Frequenz ein, die du von ihr zu Lebzeiten gewohnt warst. Damit machst du aber den Ausschnitt, wo du sie empfangen kannst, ganz schmal. Nun könnte es aber sein, daß sich ihre Frequenz verändert hat - sie ist ja nicht mehr exakt die Persönlichkeit, die sie vor ihrem Tod war... (Wir entwickeln uns weiter - im Leben wie in der Zeit zwischen den Leben)... So kann es dir passieren, daß du mit deinem Suchlauf nur ganz knapp daneben liegst - und dann kannst du sie natürlich nicht empfangen.

    Daraus ergibt sich mein Rat. Werde still - ganz still - und stelle dein Empfangsspektrum auf weit - ganz weit... und warte, ohne zu ER-warten. Das ist sehr schwer - aber es geht.

    LG Kinnaree
     
  3. Alchimistin

    Alchimistin Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2006
    Beiträge:
    74
    Liebe Sinend



    Es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht an sie denke und manchmal habe ich das Gefühl, um so länger sie tod ist, um so größer wird die Sehnsucht, der Schmerz.

    Ich weiss ungefähr wie du dich fühlst! Meine Mom ist vor fast 5 Jahren gestorben und damit auch ein Teil von mir, es ist in Jahren schon etwas her aber die Leere bleibt und die Zeit heilt keine Wunden sondern sie macht kompromisse....

    Das sind keine tröstende Worte und ich denke die gibts gar nicht aber ich möcht dir nur sagen ich kenne deinen Schmerz!

    Ich wünsche dir das du einen Weg oder möglichkeit findest mit deiner Mom zu kommunizieren, vieleicht ist der Zeitpunkt noch nicht gekommen aber wird kommen...

    Ich schick dir Licht und Wärme

    LG Alchimistin
     
  4. spatz

    spatz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2005
    Beiträge:
    21
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Hallo Sinend,
    den kleinen Prinzen zitierend: „man tröstet sich immer irgendwie“.

    In der Trauer, im Schmerz, lebt die Liebe weiter!

    Warum glaubst Du bitte, Deine Mom sei für Dich unerreichbar?
    Wie kann sie unerreichbar sein, wo sie so tief in Dir ist...

    Warum bitte glaubst Du nur am Grab mit ihr sprechen zu können?
    Hast Du kein Foto von ihr?
    Ist sie nicht in Dir, in Deinem Herzen?

    Konntest Du Dich nicht von ihr verabschieden?
    Seid ihr im Streit auseinander gegangen?
    Was bereitet Dir diese Ruhelosigkeit?

    Erzähle Deiner Mom Deine Sorgen, Probleme und horche in Dich. Wenn Du Dich nicht in Deinen Schmerz vergräbst, sondern hin hörst, sie zulässt, wird sie Dir antworten.

    Evtl. hilft Dir dies Buch: Ich hätte sie gerne noch vieles gefragt von Ingrid Strobl.

    Wünsche Dir alles Liebe.
     
  5. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    hallo Sinend,

    das ist bei mir ganz anders, ich gehe eigentlich fast nie ans Grab meiner Eltern. Denn da sind sie ja nicht.

    Ich habe so etwas wie einen Hausaltar, und wenn jemand stirbt, dann stelle ich da ein Foto hin oder sonstige Erinnerungen. Bei mir brennt da immer eine Kerze und so denke ich dann sehr oft an die verstorbene Person, bis die Trauer nachläßt.

    Und immer träume ich nach einer Weile von der Person, meistens sind sie jünger, fröhlich und geben mir zu verstehen, daß es ihnen gut geht (das geht mir auch mit meinen Tieren so) . Und warum sollte man das nicht glauben?

    Ansonsten denke ich, hat Kinnaree dir gute Tips gegeben.

    Viele liebe Grüsse

    Morgenwind
     
  6. sinend

    sinend Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2006
    Beiträge:
    25
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    vielen Dank erst einmal für Eure Anteilnahme !!!

    Tja und Du "Spatz" was soll ich sagen. Als ich Deine Nachricht an mich gelesen habe, trieb es mir wieder die Tränen in die Augen. Der Grund hierfür ist, dass Du Recht mit der Annahme hast, dass ich mich nicht verabschieden konnte.
    Meine Mom lebte 500 km von mir entfernt und zum Zeitpunkt ihres Todes war ich mit meiner kleinen Tochter Schwanger. Das Problem war nur, dass ich eine Risikoschwangerschaft hatte und sechs Monate lang nur liegen durfte. Hätte ich eine Reise zu ihr angetreten, hätte ich das Kind mit Sicherheit verloren. Meine Mom hat immer zu mir gesagt, geh das Risiko nicht ein, sie würde es sich nie verzeihen, wenn ich deswegen das Kind verlieren, zumal es ein Wunder war, dass ich überhaupt schwanger geworden bin, denn eigentlich sagte man mir, dass ich keine Kinder kriegen könne.
    Einen Monat vor Ihrem Tod (sie kämpfte übrigens zwei Jahre lang gegen ihren Krebs an) sagte sie zu mir, ... sie müsse gehen, damit mein Kind leben kann. Und dann ging es auch wirklich plötzlich sehr schnell. Ich kann mich noch wie heute an unser letztes Telefonat erinnern, sie war nicht mehr in der Lage zu reden und ich habe ihr einfach nur gesagt, ... das sie sich keine Sorgen machen muss, alles gewesene zwischen uns (der Familie) ist für mich vergessen und ich habe sie nie für irgend etwas verurteilt. Ich habe sie immer geliebt und werde sie immer lieben und dass sie mit meinem Seegen gehen kann. Das einzige Wort, was sie dann nach mehreren Versuchen rausbrachte war ein gequältes D a n k e . Das war zwei Tage vor ihrem Tod. Es ist für mich so quälend, dass ich in den letzten Stunden nicht bei ihr sein konnte um sie auf dem Weg "nach drüben" zu begleiten. Ihr Todeskampf soll extrem schlimm gewesen sein, immer mal wieder setzte das Herz aus und dann fing es doch wieder an zu schlagen. Es ging fast 18 Stunden so und ich war nicht bei ihr.
    Zwei Tage nachdem sie gestorben ist, hatte ich einen Termin beim Arzt und der sprach von einem Wunder, denn, man glaube es kaum, plötzlich war mit meinem Kind im Bauch wieder alles in Ordnung und er sagte, nun können sie wieder zu ihrer Mom fahren, nur dass er leider nicht wusste, dass sie bereits verstorben war.
    Ich war dann zwei Wochen später bei ihrer Beerdigung doch ausser das es mir das Herz zerrissen hat, war es keine richtige Möglichkeit mich von ihr zu verabschieden. Ich frage mich noch heute, ob es ihr jetzt, nach diesem extremen Todeskampf besser geht und ob sie wirklich nicht traurig darüber ist, dass ich nicht bei ihr war.

    Oh sorry, ich merke ich schweife ganz schön aus, so im Detail wolltet ihr / Du es wahrscheinlich gar nicht wissen.

    Vielleicht versteht ihr aber jetzt, warum ich mir den Kontakt zu ihr so sehr wünsche. Zu wissen dass es ihr jetzt gut geht, würde mir in meinem Herzen vielleicht ein wenig Frieden bereiten.

    ... sinend
     
  7. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Ein Satz ist mir besonders in die Augen gesprungen.
    Du hast doch nun selbst ein Kind und fühlst als Mutter. Wenn es dir nun schlecht ginge und du wüßtest, dein Kind kann nicht zu dir kommen, weil es sich damit in Gefahr brächte - wärest du traurig?

    Ich wäre es nicht. Das Leben und die Gesundheit meiner Kinder ist mir wichtiger, als ihre körperliche Gegenwart - und so war es doch wohl auch bei deiner Mutter. Sie wußte ganz sicher, daß man über 500 Kilometer hinweg einander so nah sein kann wie nur überhaupt.

    Noch etwas. Du sagst, ihr beide seid sensitiv. Sie war offenbar so sensitiv, daß sie wußte, daß sie durch ihr Loslassen deinem Kind helfen konnte - das ist doch das Schönste, was eine Mutter ihrem Kind schenken kann - denk mal dran, was das heißt: sie hat doch tatsächlich die Fackel an dein Kind weitergegeben! Das ist unglaublich schön - und wenn ich das so durchlese, hab ich das Gefühl, du mußt wirklich nur ganz still werden, um die Frequenz deiner Mutter empfangen zu können. Sie ist ganz in der Nähe...
     
  8. sinend

    sinend Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2006
    Beiträge:
    25
    Hallo Kinnaree,

    ... Ich würde auch niemals wollen, dass sich mein Kind meinetwegen in Gefahr bringt, auf keinen Fall, auch ich würde es mir nie verzeihen, ... dennoch denke ich, wäre ich ein wenig traurig, wenn ich sie nicht noch ein letztes mal hätte sehen können. Aber damit würde und könnte ich dann leben !!! Ihr Wohl wäre mir auch wichtiger !


    Meine Mom war ein sensitives Medium und sie war wirklich verblüffend und manchmal schon etwas beängstigend. Aufgrund ihrer Erfahrungen, die sie gesammelt hatte, als sie noch jung und unerfahren in diesen Dingen war, warnte sie mich oft, tiefer hineinzublicken. Bei ihr gab es wohl eine Zeit in der sie dachte, sie würde verrückt werden.

    Ich war bereits 17 oder 18 Jahre alt, als ich das erste Mal mit ihr darüber reden konnte / durfte, obwohl ich die ersten Erfahrungen bereits mit ca. sechs Jahren gemacht habe.
    Sie hat vorher immer so getan, als gäbe es so etwas gar nicht und ich würde mir nur alles einbilden. Später sagte sie mir, dass sie mich nur schützen wollte.
    Ich denke manchmal, dass dadurch, das sie mir immer gesagt hatte, ich würde mir nur alles einbilden, ich heute eben noch das Problem habe, nicht zu wissen, ob es jetzt gerade eine Eingebung ist oder nicht. Ich zweifel oft und kann nicht wirklich unterscheiden ob es meine oder ihre Gedanken sind oder ob es Einbildungen oder wirkliche Eingebungen sind. Kann man den Unterschied irgendwie erkennen?

    sinend
     
  9. Indian Heart

    Indian Heart Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2006
    Beiträge:
    427
    Ort:
    Aachen
    Liebe sinend,
    ich verstehe dich sehr gut.
    Meine beide Eltern sind gestorben.Nicht mal kann ich an ihre Gräbe, sie sind in meinem Heimatland gestorben.
    So weit von hier enfernt...
    Ich vermisse beide auch so sehr.Klar das wird nicht aufhören.
    Aber ich nehme es einfach so an, meine Gefühle, meine Sehnsucht und meine Tränen.
    Meine Mom hat Kontakt mit mir angenommen.Allerdings weil sie plötzlich gestorben war.
    Seit lange Zeit aber nicht mehr.
    Ich weiß schon, sie inst ins Licht gegangen und braucht sie nicht mehr an das materielle Welt zu festigen.
    Das zeichnet ihre Entwicklung und das freut mich.Nach dem Tod geht die Entwicklung weiter.
    Wenn ich mich melancholisch oder traurig fühle denke ich an meine Eltern und ich spreche sie mit meinen Herzen an.
    Ich weiß sie hören mich und stehen in andere Ebene an meiner Seite.
    Meine Aufgaben in der Erde habe ich nicht erledigt.
    Nun wenn es soweit ist bin mir sicher werden wir uns wieder sehen.
    Und vielleich amüsiert wir uns, weil wir dachten, wir waren getrennt und eigentlich waren wir alle zusammen, immer da...:)

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Liebe,
    Indian Heart:winken2:
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    ich weiß nicht, muß ich dazu noch was sagen? Vielleicht.
    "Opfer". Ich würde Dir raten, ein intensives Opfer zu bringen, damit Du eine Ahnung davon bekommst, was Deine Mutter für Dich und Dein Kind getan hat.

    Dann würde ich Dir empfehlen, ein individuelles 18-stündiges Ritual für Dich zusammen zu stellen, in das Du das neue Bewußtsein, in das sich Deine Mutter eingeflochten hat, Dein Kind also, miteinbeziehst. Sie ist da, sie ist in Deinen Händen.

    Wenn aus Details soviel Wahrnehmung spricht und nur ein kleiner Schritt im Handeln die Bewußtheit aufhält, dann ist es eine der schönsten Dinge im Leben, wenn man da "weisen" darf. Keinen Weg, keine Absicht, nur auf sich selber. Vielen Danke dafür:liebe1:

    spieler.
     
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