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Magnesiummangel

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von opti, 24. Juli 2007.

  1. opti

    opti Guest

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    Ich habe mich in letzter Zeit ein wenig mit dem Magnesiummangel beschäftigt. Der Magnesiummangel ist wahrscheinlich weiter verbreitet als man glaubt. Er kann mehrere Ursachen haben. Es kann einerseits sein, dass man zu wenig Magnesium durch die Nahrung aufnimmt oder der Magnesiummangel kann erblich oder krankheitlich bedingt sein. Dies äußert sich darin, dass die Nieren oder der Darm das mit der Nahrung aufgenommene Magnesium nicht richtig resorbiert (aufnimmt). Dann kommt es zu einer chronischen Unterversorgung des Körpers mit Magnesium. Das kann vielfältige negative Folgen für die Gesundheit des Menschen haben. Hier einige typische Symptome, die bei Magnesiummangel auftreten:

    Reizbarkeit
    Müdigkeit
    Rasche Erschöpfbarkeit
    Innere Unruhe
    Kalte Füße
    Kopfschmerzen
    Mattigkeit / Energielosigkeit
    Geräuschempfindlichkeit
    Grübeleien
    Taubheitsgefühl in den Händen und Füßen
    Übermäßiges Schlafbedürfnis
    Herzklopfen, Herzjagen
    Schwächegefühl
    Kreuz- und Rückenschmerzen
    Muskelkrämpfe (u.a. Wadenkrämpfe, Krämpfe der Kaumuskulatur, Lidzucken) - das sogenannte Leitsymptom.​

    Im Erwachsenenalter treten rasche Erschöpfbarkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, Ängste, Depressionen, Muskelkrämpfe (in der Wadenmuskulatur, in den Gefäß- und Eingeweidemuskeln), Kopfschmerzen, Migräne (diffuse und/oder migräneartige Kopfschmerzen sind die Regel), unklare Oberbauchbeschwerden und Koliken auf. Ab ca. dem 30. Lebensjahr kommen typische tetanische Verkrampfungen (Pfötchenstellung) und ab ca. dem 40. Lebensjahr auch neurologische Ausfälle, sog. TIA`s (transiente ischämische Attacken), die zur zeitweiligen Sauerstoffunterversorgung des Gehirns führen, hinzu.

    Was kann man gegen Magnesiummangel tun? Man kann einerseits Magnesiumtabletten nehmen, man kann aber auch seine ernährungsweise so umstellen, dass man besonders magnesiumhaltige Lebensmittel isst. Dabei sind einerseits magnesiumreiche Minaralwässer zu empfehlen. Bestimmte, aber relativ wenige, Mineralwässer sind sehr gute Magnesium-Quellen für die menschliche Ernährung. Zwar gelten nach deutschen Vorschriften bereits Mineralwässer mit 50 mg/Liter als magnesiumreich, aber vom praktischen Standpunkt sollten als magnesiumreich nur Mineralwässer mit mehr als 100 mg/Liter empfohlen werden.

    Darunter befindet sich

    Fuldataler Mineralbrunnen (Quellort Malsfeld) mit 119 mg Magnesium pro Liter (bei 147 mg Natrium pro Liter) (erhältlich z.B. bei NORMA).
    Magnesiumreich sind insbesondere die Mineralwässer aus der Vulkaneifel:

    Gerolsteiner (z.B. KAUFLAND, KAISERS),
    Appollinaris (z.B. PENNY. KAISERS),
    Nürburgquelle (besonders im Gebiet der Vulkaneifel zu kaufen) und
    Vulkania (besonders im Gebiet der Vulkaneifel zu kaufen).​

    (Diese Aufzählungen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.)

    Der Vorteil der Mineralwässer besteht in der effektiven Aufnahme der Magnesiumionen aus dem Darm (Absorption bzw. Bioverfügbarkeit), ohne daß der Kalorienhaushalt belastet wird.

    Alle übrigen sehr guten Magnesium-Quellen haben den Nachteil, daß sie leider zugleich sehr energiereich sind: Schokolade, Kakao und Nüsse.

    Vom Getreide können Haferflocken, Weizenkleie und Reis als magnesiumreich empfohlen werden. Die meisten Hersteller vergessen aber leider die entsprechende Kennzeichnung dieser Produkte. Besonders Weizenkleie ist sehr magnesiumreich. Weizenkleie besteht aus den unverdaulichen Ballaststoffen, den Randschichten des Weizenkorns. Ballaststoffe binden im hohen Maße Flüssigkeiten. Dadurch wird die Darmtätigkeit angeregt und die natürlichen Verdauungsfunktionen gefördert. Man kann Weizenkleie sehr gut dem Müsli, geriebenem Obst oder Gemüse (Äpfel, Birnen, Pfirsich, Wurzel, Banane, Mango,...), Suppen, Soßen, Säften oder Milchprodukten, untermischen.

    Von den Früchten sind Bananen relativ magnesiumreich.

    Von den grünen Gemüsesorten (Magnesium ist Bestandteil des grünen Blattfarbstoffes, des Chlorophylls) kommt Magnesium besonders häufig vor in Spinat, Mangold, Brokkoli, Bohnen und Erbsen.

    Außerdem seien noch Schwarzwurzeln, Kartoffeln und Rhabarber genannt.

    Magnesium in 100 g Lebensmittel:

    Haferflocken: 140 mg
    Weizenkeime: 285 mg
    Weizenkleie: 490 mg
    Mehrkornbrot: 70 mg
    Sojabohnen 220 mg
    Bohnen, weiß: 140 mg
    Cashewnüsse: 270 mg
    Sesam-Samen: 340 mg
    Sonnenblumenkerne: 420 mg

    Magnesiumhilfe
    Magnesium in Lebensmitteln
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Ich trink einfach Magnesitwasser und brauch seither keine Tabletten mehr nehmen :)
     
  3. opti

    opti Guest

    Was ist Magnesitwasser und woher bekommt man es?
     
  4. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Wasser aus der Leitung in Glaskrug - Magnesit (Stein) rein tun (ich hab meitst auch Calzit dabei) - über Nacht stehen lassen - tagsüber trinken - abends Magnesit reinigen - auf Fensterbrett legen zum ausruhen - und zweiten Mangesit in neues Wasser - .....
     
  5. opti

    opti Guest

    Mir ist noch etwas eingefallen, wie man dem Magnesiummangel begegnen kann. Man kann zum Frühstück Haferflocken mit Milch essen. Haferflocken sind ein vorzüglicher Magnesiumlieferant. Ich selber habe es immer aufgekocht. Ich überlege aber gerade, ob es nicht besser ist, es nicht zu kochen. Was meinen die Experten dazu? Will man den Magnesiumgehalt erhöhen, dann kann man auch Weizenkleie unter die Haferflocken mischen. Weizenkleie ist der größte Lieferant von Magnesium. Man kann übrigens die Weizenkleie mit allem möglichem mischen (Müsli, Getreidegerichte, Suppen, Soßen, Brot, Backwaren, anstelle von Paniermehl, Säften, Milch, Milchprodukten). Ißt man nach den Haferflocken außerdem noch eine Banane, dann laufen die Magnesium-Depots schon fast über. Man sollte den Haferflocken aber keinen Zucker untermischen, denn Zucker zerstört die Darmflora.
     
  6. Baer

    Baer Guest

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    Hallo so weit ich das auch gelernt habe nimmt man Magnesium Abdens am besten auf und zudem darf man es nicht zusammen mit Calcium nehmen sonst blockieren sich die beiden in der Aufnahme.

    Aber mit den Syntomen finde ich kann man sich auch streiten denn Müdigkeit kann auch durch Vitamin E oder D mangel auftreten. Nervenschwäche bzw. Nervosität kann man auch durch Vitamin B6 mangel und auch überschuss bekommen. Kalte Füße und Kopfschmerzen können auch ein Calzium oder eventuell ein Bewegungsmangel sein etc.

    Grüße Bär
     
  7. opti

    opti Guest

    Du hast recht. Es ist nicht einfach, herauszufinden, was die Gesundheitsprobleme verursacht. Man kann nur Verschiedenes ausprobieren. Ich selber hatte dadurch Erfolg, dass ich meine Nahrung umstellte (morgens Haferflocken). Erst Jahre später fand ich heraus, dass Magnesiummangel vorliegen könnte. Da hatte ich die Haferflocken aber schon wieder abgesetzt. Später nahm ich dann täglich Magnesiumtabletten. Aber heute machte es Klick und ich erinnerte mich daran, dass ich morgens immer Haferflocken gegessen habe und dass das alle meine Probleme beseitigte. Das werde ich nun wieder praktizieren.

    Ich hatte schon überlegt, was wohl "Magnesium Abdens" sein könnte. Aber dann begriff ich, dass du "Magnesium Abends" meintest. Es ist gut, dass du sagst, dass man Magnesium nicht zusammen mit Calzium nehmen soll, weil sie sich gegenseitig blockieren, denn genau dieses mache ich. Ich werde mich einmal im Internet umsehen, um herauszufinden, ob andere das auch so sehen.

    Bear, du hast mir wirklich einen guten Tip gegeben. Außerdem wird meine Annahme bestätigt, dass Magnesium in den Haferflocken und Calcium in der Milch ist.
     
  8. lebensfreude

    lebensfreude Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2007
    Beiträge:
    1.658
    Ort:
    Harz und überall mal so ein bisschen :-)
    Das ist interressant, dann nehm ich auch mal mehr Haferflocken in die Ernährung auf.
    Ich weiß noch dass Magnesium gut ist für Sportler, also man kann dadurch auch irgendwie schlanker werden, etwas :party02:

    ich hab auch so ne Magnesiumtabletten (Brausetabletten) aus der Drogerie, aber die schmecken nicht so und weiß nicht ob die helfen.

    Bei mir ist noch ein bisschen das Problem mit Eisen und Zink.
    Hab davon auch Brausetabletten, aber schmeckt irgendwie bääähh :weihna1

    Bei mir ist es auch so, dass ich in der letzten Zeit auch oft schnell Hände, Arme und Beine einschlafen und dann kribbeln. Ich denke mal dass könnte auch daran liegen, oder?


    lg Lebensfreude :liebe1:
     
  9. Baer

    Baer Guest

    So was dummes, hab ich Abdens statt Abends geschrieben, sorry.

    Bei den Vitaminen muss man schon ein bisschen aufpassen, mich hat es oft auch verwirrt. Ich kenne mich aber ganz gut aus weil ich damit aufgewachsen bin. Was auch wichtig ist das Mangel und Überschuss meist die gleichen Symptome aufweisen, d.h. immer mit der Dosierung aufpassen besonders bei den hochdosierten Vitaminen. Dann gibt es noch fettlösliche Vitamine die nur mit bzw über Fett aufgenommen werden wie z.B. Vitamin A. So sollte man Möhren immer mit etwas Butter andünsten.
    Zum Beispiel ist es aber auch wichtig was für Salz du verwendest denn das ist sehr wichtig für den Elektrolytehaushalt, dann spielen natürlich auch die Giftstoffe eine Rolle die du zu dir nimmst da gibt es dann auch wieder spezielle Vitamine die diese an sich binden können.
    Ich würde auf jeden Fall einen Ernährungsberater empfehlen oder noch besser ein Buch und den eigenen Kopf, denn alles kann man auf diesem Weg nicht lösen. Aber man kann sich einiges leichter machen.
    Es gibt zum Beispiel viele Menschen die sich intensiv mit Ernährung befassen und behaupten das Vegetarier irgendwann krank werden wegen dem B12 (?) glaube ich. Auf der anderen Seite stehen die spirituellen und sagen ich lebe gesünder und besser damit und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es ist also auch immer wichtig den eigenen Standpunkt zu sehen und entsprechend zu handeln.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall das du das Richtige für Dich findest.

    Grüße Bär
     
  10. opti

    opti Guest

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    Ich habe mich in der letzten Zeit sehr intensiv mit der Ernährung auseinander gesetzt. Siehe: Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung Dabei habe ich eine Menge gelernt. Vor allem habe ich gelernt, was für Fehler ich bei der Ernährung gemacht habe. Aber so richtig verinnerlicht habe ich die sieben Regeln noch nicht, weil ich mich noch niemals zuvor mit solchen Fragen beschäftigt habe. Allerdings stellen sich schon die ersten Erfolge ein. Wieso kennst du dich so gut mit Ernährungsfragen aus? War dein/e Vater/Mutter Arzt, Apotheker oder Ernährungsberater?

    Ich habe mich heute sehr ausführlich mit Salz beschäftigt. Weil du schreibst, es ist wichtig was für Salz man verwendest, würde mich interessieren, welches Salz aus welchen Gründen du empfiehlst?
     

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