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Magische Trance

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Blau, 22. Juni 2005.

  1. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
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    Eine magische Trance wird unter anderem dazu verwendet Zugang oder Kontakt zum eigenen Unterbewußtsein durch Herstellen von Gedankenleere, also Fallenlassen der eigenen Einstellungen, derer wir uns bewußt sind, zu bekommen. Die Bezeichnung "kleiner Tod" finde ich dafür ganz passend. Da meine Erfahrungen auf dem Gebiet noch nicht sonderlich umfangreich sind, habe ich hierzu ein paar Fragen.

    Wie kann man in den Zustand einer magischen Trance gelangen?

    Welche Möglichkeiten gibt es diesen zu erreichen und was für Erfahrungen habt ihr mit ihnen gemacht? (wie z.B. hinlänglich der Trancetiefe und eventuellen Neben- oder Nachwirkungen)

    Eine Möglichkeit, mit der ich schon etwas Erfahrung habe, ist das pausenlose Anstarren eines bewegungslosen Gegenstandes, wobei die gesamte Konzentration (Zen) auf diesem Gegenstand liegt. Nach einer bestimmten Zeitspanne, abhängig von der Tiefe der Konzentration, verflüchtigen sich dann sämliche Gedanken und die Wahrnehmung des Gegenstandes wird undeutlich und scheint sich zu automatisieren, quasi ein gedankenverlorenes Anstarren desselben.

    Danke fürs Reinschaun,
    Marco
     
  2. Terranos

    Terranos Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2005
    Beiträge:
    74
    Ort:
    Wien
    Im Buch "Die Schule der hohen Magie" wird im Bereich der Sigillenmagie genau dieses Thema hervorragend beschrieben, dabei las ich zwei Varianten den Zustand es "kleinen Todes" zu erreichen. Dabei gibt es die "harte" Variante bei der das Anhalten der Luft eine wichtige Rolle spielt und die "leichtere", bei der wie du schon erwähntest ein Gegenstand oder wie im Buch die Sigille angestarrt werden muss, nur werden noch ein paar Bewegungen währenddessen beschrieben.
     
  3. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Hallo Terranos,

    ich kenne diesen Abschnitt aus Frater VD's Buch bereits, finde auch daß es dort gut beschrieben ist. Doch hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht? Und was gibt es noch für Möglichkeiten?
    In dem ersten Band von Franz Bardon "Der Weg zum wahren Adepten" sind ebenfalls einige Beschreibungen diese Trance zu erreichen.
    Aber ein genereller Überblick was es da so alles gibt, wär nicht schlecht.

    mbG
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Hugh

    Zur Trance empfehle ich dir eigentlich eher die Schamanischen Methoden, also trommeln, Rauch und Tanzen.... ich habe damit gute Erfahrungen gemacht..

    by FIST
     
  5. Terranos

    Terranos Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2005
    Beiträge:
    74
    Ort:
    Wien

    Du meinst wie im Afrikanischen nicht wahr, na ja, was genau muss man denn da so trommeln oder tanzen, gibts da eine bestimmte Melodie oder Regeln, und wenn ja, welche?? :doof:
     
  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    hugh <- nicht afrikanisch

    nein, ich mein eher die Indianische Form der Trance...

    Regeln? EKSTASE durch Trommel und Tanz... das ist die ganze Regel... wenn du beim trommeln und tanzen müde wirst, dann trommel und tanze noch weiter... keine weiteren regeln... warum auch kompliziert, wenn es einfach geht?

    by FIST
     
  7. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Ja, davon habe ich schon gelesen und kann mir gut vorstellen das es funktioniert (auch wenn nicht jeder immer eine Trommel zur Hand hat). Ist bestimmt anstrengend (bin von Natur aus ziemlich faul). Ich selbst bin noch nie durch Tanzen in Extase gelangt, was daran liegen mag, daß ich bisher selten, und wenn dann nur kurz, getanzt habe. Fördern Räucherstäbchen das Fallen in eine Gnosis? Und wenn ja, warum?

    Durch andauernde, anstrengende Bewegungsabläufe, ich kenne es vom Karatesport, gelange ich irgendwann an einen Punkt, an dem ich so sehr erschöpft bin, daß ich nichtmal mehr die Energie habe auch nur einen Gedanken zu denken und ich mich wie ein Zombie, der den kleinen Tod gestorben ist, gedankenlos durch die Gegend schleppe. Kommt das einer Gnosis gleich?
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Hugh

    ich denke, wenn du Kampfsport machst, besser Kampfkunst, denn eine der Stärken der Asiatoschen Weltanschauung ist ihre Ganzheilichkeit, solltest du den Zustand der Gnosis recht gut kennen... vieleicht heisst es dort anderst... ich denke, im Kampfsportfall ist es eher der Kampf selber, die klare, reine sicht, das Absichstslose (beschreib ich das richtig?)

    Und ja, diese Ermüdungserscheinungen und Gedankenlosigkeiten kommen der "Gnosis" sehr nahe... nur stell dir vor, dass wenn du absolut Schlapp bist noch weiter machst, die Mattigkeit bezwingst... plötzlich wird ein Körper leicht und die Bewegungen werden "Autoamtisch", der Körper beginnt "Drogen" zu produzieren", ich bin mir nicht ganz sicher welche, aber zumindest gehört Adrenalin mit dazu... dass ist dann die Ekstatische Trance...

    Und ja, Räucherstäbchen können zur Gnosis beitragen, ganz einfach deswegen, weill Rauch berauschend ist, wenn auch nur schwach... und natürlich kommt es auf das Räucherwerk an... Weihrauch z.b. erzeugt beim verbrennen THC, bekannt aus dem Hanf....

    Ich denke, es ist klar, das man die Trance nicht übrtreiben sollte, da sie für den Körper nicht sehr gesund ist (was aber nichts macht, wenn man am nächsten Tag schaut, das mann gut Regeneriert... zum Frühstück kein Kaffe, am besten viel Eiweis, Mineralsalze, Vitamin C usw...) aber ich denke, wenn du Kampfkunst betreibst, sind die Gefahren für dich sehr gering, weil dein Körper anstrengung und Anspannung gewöhnt ist

    (ps: Fals du nicht selber trommelt tut es auch eine CD, am besten natürlich Trommeln, aber es geht auch mit Techno... wichtig ist die Monotonie und der Rytmus... sehr leicht kommt man auch mit Digeridoo Sound in Trance....)

    by FIST
     
  9. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
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    Wenn Du Dein Herz gefunden hast, es festhälst, verspürst Du keine Furcht und nichts kann Dir etwas anhaben, was immer Dir begegnet, weil es Teil von Dir ist, in Dir ist, Du es sogar lieb hast. Ich kann es als "einfach-nur-tun" in geistiger Klarheit (erreicht durch Konzentration), einem Kampf"rausch", der bei hoher, andauernder, körperlicher Belastung einsetzt, mit dem vollen Herzen als treibende Kraft, beschreiben.

    Das kommt mir bekannt vor, doch durch körperliche Anstrengung allein ist es sehr anstrengend einen solchen Zustand zu erreichen.

    Ich frage mich, ob es noch andere Wege gibt als körperliche Erschöpfung durch anstrengende Bewegungen, um in den Zustand einer Trance zu gelangen.

    Die Methode mit der Musik, den Räucherstäbchen und dem Tanz dürfte äußerst effektiv sein, da sie gleich drei trancefördernde Aspekte auf einmal in sich vereint: die berauschende Wirkung des Weihrauchs, der Mantra-ähnliche Klang der Musik und die körperliche Überanstrengung beim Tanzen. Als Nachteile hingegen könnte man die große Anstrengung der Körperlichen Bewegung sowie das "sich gerädert fühlen" am nächsten Morgen empfinden.

    Eine weitere Methode scheint Hypnose zu sein. Diese Methode scheint mir jedoch eher ungeeignet, da der Betroffene mehr oder weniger hilflos dem Willen des Hypnotiseurs ausgeliefert ist, dessen Wille womöglich nicht mit dem Willen des Betroffenen übereinstimmt. Wie das jedoch bei der sog. "Selbsthypnose" aussieht, das weiß ich nicht.

    Noch eine Methode, angelehnt an die berauschende Wirkung von Räucherstäbchen, besteht in der direkten Einnahme von Rauschmitteln. Die Nachteile liegen auf der Hand: hohe Suchtgefährdung, eine möglicherweise viel zu hohe Ablenkung durch den Drogenrausch selbst (so daß der eigene Wille vergessen werden könnte), ungesund, illegal, teuer und schwer zu beschaffen.
     
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