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Magie zum eigenen Vorteil einsetzen

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Kristall84, 10. Februar 2013.

  1. Kristall84

    Kristall84 Guest

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    Schönen Sonntag an alle!
    Mich beschäftigt folgender Gedanke: Ist es richtig Magie für den persönlichen Vorteil zu betreiben, oder sollte man sie nur für das Wohl anderer einsetzen? Was denkt ihr?
    Wäre es unedel und selbstsüchtig sich z.B. ein besseres Aussehen oder finanz. Vorteile zu verschaffen? Man schadet zwar niemanden, wie es z.B. bei einer PRF der Fall wäre, aber würde das Karma nicht was "zurück fordern" ?
    Bin dankbar für eure Meinungen :)
     
  2. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2005
    Beiträge:
    577
    Ort:
    S-H
    Magie ist immer ein Zeichen des Nicht-Glaubens darüber, das die Welt - oder Schöpfung - Dinge richten kann. Wie oft hat sich im Leben - auch ohne Magie - im Nachhinein doch alles so gewandelt, das man heute sagen kann: "War gut, war nicht schlimm, hat sich dann doch ins Gute gewandelt"? Wer Magie anwendet, hat kein Vertrauen in die Zukunft und stellt sein eigenes Messen in den Mittelpunkt: Der Magier glaubt, das die Welt sein Zutun braucht, um etwas ´Glück´ zu erfahren. Es geht nicht darum, das man sein eigenes Urteilen für eine Verbesserung der Welt zu Grunde legt, es geht darum, das man, obwohl man Mächte nutzen könnte, es aus einer ehrlichen Überzeugung eben nicht tut, weil man nur so ein maßgebliches Vertrauen in die Schöpfung setzen kann. Der Mensch hat immer die Wahl.

    Magie bedeutet immer, das Dinge auf einer zeitlichen Ebene festgesetzt werden und so das Vergängliche Kern des Vorgangs wird. Dh: Magie ist temporär und bedarf immer weiterer Magie. Denn Magie beruht auf dem ausschließlich zeitlichen Gefühl, etwas mit Absicht tun zu wollen. Magie ist die Basis für ein Denken, das die Welt, wie sie erscheint und sich dem Menschen als Begegnung mitteilt, sinnlos ist. Denn nur scheinbare Sinnlosigkeit bedarf einen Eingriff mit diesen Mächten. Denn wäre das, was einem Widerfährt (also den Magier zu seiner ´Tat´ aufruft) eben doch mit Sinn behaftet, dann bedürfte es keiner Magie - sondern nur den Glauben, dass das, was passiert, in einer gesamten, zeitbefreiten Übersicht, eben doch ´Gut`ist. Also insgesamt Vollständig und somit am Ende sich zum Gesamt-Positiven wandelnd.

    Magie bedeutet also, dass das Leben, wie es geschieht, keinen Sinn hat.
    Verbreitet ist diese Ansicht über Magie aber kaum, da man immer sein eigenes Urteil über Gut/Böse zu Grunde legt und seinen Maßstab für die Zeit als den richtigen begreift. Und weil die vielen Bücher und Internetsites einen dazu verführen, ebenso dazugehören zu wollen. Man möchte ´Gut` wirken und begreift einfach nicht, was Magie im Kern bedeutet: Nämlich Beziehungslosigkeit zu sich und der Welt, wie sie erscheint. Da Magie allerdings eher immer ´romantisch´ gesehen wird, fällt es schwer den Kern der Magie ansich zu begreifen, denn sein Umfeld ist schon so verlockend: Schwarze/Weiße Magie, Zubehör und ´schöne Rituale´, als Tradition, bei einigen auch als bewußte Abgrenzung zu ´gewöhnlichen, anderen Menschen´ (-> `Ich bin eine Hexe, ein Zauberer´), als Beruhigung eigener innerer Unruhe (´Ich möchte der Welt Gutes schenken´) usw usf.

    Magie ist also immer der Versuch, einen kurzfristigen Vorteil zu erlangen, die Zeit zu zwingen, ein gewünschtes Ergebnis zu ermöglichen. Magie bedarf einer unendlichen Fortsetzung, eben weil sie nur auf Zeit fußt und Einseitig ist: Ist der Partner zurückgeführt, kommt die Krankheit, dann der Job, danach die verschwundene Katze usw. Es ist also immer nötig, für alles zu wirken, weil ständig was passiert. Das ist, als würde man überall Pflaster raufkleben, ohne die Gesamtheit zu erkennen, man ist gezwungen, immer weiter zu wirken und zu lernen. Vielleicht ist es bei einigen auch die innere Langeweile, ein gewisser Druck, etwas machen zu wollen, unbedingt etwas besonderes zu erwirken.

    Daher bedeutet Magie nicht nur eine einseitige Sicht auf die Zeit und den Sinn des Alltags, sondern auch immer, das der Magier ohne Beziehung zu seinem eigenen Sein lebt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Februar 2013
  3. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.158
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    1. Liegt dir dein eigenes wohl nicht auch am herzen? 'Liebe deinen nächsten wie dich selbst'.

    2. Nein, warum sollte es? Deine argumentation ist moralisch. Magie fragt nicht danach.

    3. Ich kann mit dem karma-denken nichts anfangen und denke nicht, dass irgendwer irgendwas 'zurück fordert'. Dein wille geschehe.:)
     
  4. polarfuchs

    polarfuchs Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. September 2012
    Beiträge:
    6.432
    Ort:
    Samsara
    Ich habe da gar keine Meinung zu. Ich neige aber dazu kritisch zu werden, wenn ich "nur" lese.

    Nein, warum sollte es?Arm und reich sind einfach zwei Trips in Samsara, wie auch Mann/Frau, Deutscher, Marsmensch usw.

    Karma ist kein so leichter Begriff. Eigentlich bedeutet es nur Ursache und Wirkung. Das kann aber missverstanden werden. Praktisch gesehen gilt es auf Körper, Geist und Sprache zu achten.
     
  5. Weide

    Weide Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2013
    Beiträge:
    41
    Ich denke es spricht nix dagegen wenn du bereit bist die karmischen Folgen zu tragen. Ich halte mich an die Regel: Tu was du willst aber schade niemanden. Auch nicht dir selbst.
     
  6. Apophis11

    Apophis11 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2012
    Beiträge:
    822
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    Du entscheidet das selbst und trägst dafür Verantwortung.
    Allerdings sollte man erst einmal wissen was es mit Magie auf sich hat.
     
  7. Apophis11

    Apophis11 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2012
    Beiträge:
    822
    :lachen:
    Du könntest gar nicht falscher liegen.
     
  8. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.158
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Falsch. Der magier glaubt das nicht, er weiss es. Durch übernahme von verantwortung ('sein zutun') hebt er die trennung zur schöpfung auf.

    Zitat Apophis:
    Drückt es so gut aus.

    GN8:)
     
  9. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.089
    (Ich) Ersetze Magier durch Zauberer, Magie durch Zauber - im gesamten Beitrag, hat was.


    Pflaster dienen der durch äussere Einflüsse möglichst unbeeinträchtigten Unterstützung der Wundheilung. Wunden lenken den Fokus auf sich, wer seine Wunden versorgt, kann das Ganze/Gesamte nur schwerlich im Blick haben.
     
  10. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.689
    Ort:
    Berlin
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    Für alle, die hier schon wieder wild mit Karma rumschmeißen ... leset und lernet.


    :)
     
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