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Magersucht, missbraucht u. Suizidgefahr - wie helfen???

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Jadara, 17. August 2007.

  1. Jadara

    Jadara Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2006
    Beiträge:
    304
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    Hallo Ihr Lieben,

    ich bräuchte dringend Euren Rat.

    Wie kann ich einem Mädchen helfen, dass seit der Kindheit große Probleme hatte, erst alles in sich hineinfraß (Stress, schlechte Noten,Verständnislosigkeit der Eltern, Halb-Taubheit, Magersucht, Vergewaltigung, abgewandte Mutter, suizidgefährdet etc..)

    Dieses Mädchen geht mir richtig nahe und ich möchte Ihr gern helfen, aber wie?? Sie lässt kaum jemanden an sich ran, was sicherlich mit der Vergewaltigung zu tun hat. Kann sich ihren Eltern nicht anvertrauen - im Gegenteil, die Mutter spricht auch noch schlecht hinter ihrem Rücken von ihr und sonst hat sie komplett das Vertrauen zum Leben verloren und mag auch nicht mehr hier sein. Sie sieht keinen Sinn mehr, weiterzuleben und sucht aber verzweifelt Hilfe. Kliniken haben sie abgelehnt, lediglich in einer geschlossenen Anstalt wurde sie für 2 Wochen stark unter Tabletten gesetzt und alles wurde dadurch verdrängt. Hinzu kam, dass sie in dieser Anstalt auch noch missbraucht wurde. Ich möchte ihr soooooo gern helfen!!! Gebt mir bitte Ratschläge, was ich machen kann. Bitte!!!

    Ich danke Euch..

    Eure Dajana
     
  2. wahya

    wahya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2006
    Beiträge:
    757
    Ort:
    jurasüdfuss
    um ehrlich zu sein, ich habe etwas mühe mit deiner geschichte. eine klinik weist nur ab, wenn nach einem ausführlichen gespräch "herauskommt" dass keine therapiewilligkeit/-fähigkeit vorhanden ist. also unnötig ein platz belegt würde, der von einer person die willens ist sich zu ändern dringend benötigt wurde.
    auch scheint mir die geschichte mit der geschlossenen anstalt etwas eigen. man setzt nicht einen patienten 2 wochen unter starke medis um ihn dann unvermittelt auf die strasse zu stellen. da ich im zivilen leben in der medizin tätig war - habe mich heute von der allopathie weitgehend abgewandt - weiss ich wovon ich schreibe.

    dazu kommen mir ausserdem viel zu viele schuldzuweisungen. es gibt keine ideale kindheit und auch kein ideales leben. mag sein, dass ihr schlimmes widerfuhr. aber einfach die ganze verantwortung auf die böse umwelt zu schieben kann auf dauer der weg nicht sein. damit hilfst du ihr auch nicht sondern unterstützt sie zusätzlich. verständnis ja, aber nicht ins gleiche horn tuten.

    wenn dinge schief liefen, dann muss man sie verarbeiten. kein weg führt drum herum. das kann weh tun aber es ist ein gesunder prozess. heisst auch eigenverantwortung übernehmen. heisst auch verzeihen können, sich und anderen.

    und in welchem verhältnis stehst du überhaupt zu ihr? schulfreundin? nachbarin? tante? oder was?
     
  3. Jadara

    Jadara Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2006
    Beiträge:
    304
    Liebe Wahya,

    vielen Dank für Deine Antwort und Deine Mühe.

    Ich wurde um Hilfe gebeten, da eine ihr vertraute Person nicht mehr weiter zu helfen wusste, war mit dieser Thematik bisher nicht vertraut. Da es ein Teil meiner Lebensaufgabe darstellt, Menschen zu helfen, habe ich mich der "Geschichte" - welche tatsächlich der Realität entspringt und bei weitem nicht bis ins kleinste Detaill von mir vorgetragen wurde - angenommen.

    Es sei dahingestellt, weshalb nun diverse Kliniken sie abgewiesen haben und sie letztendlich in eine geschlossene Anstalt eingewiesen wurde! Es ist jedoch so, dass dem so ist! Und sie dennoch ein Mitteilungsbedürfnis hat und auch den Wunsch, dass es ihr wieder besser geht und sie sowohl sich als auch ihr Umfeld wieder voll annehmen und akzeptieren kann. Dass sie vor alledem weglaufen möchte, da sie für sich keinen Weg mehr sieht, ist aus meiner Sicht zumindest verständlich.

    Da es mir nicht obliegt, jegliche Schuldzuweisungen zu treffen, werde ich dies selbstverständlich auch nicht tun. Es ist mir jedoch durchaus bewusst, dass jedes Leben, so wie es ist, perfekt ist. Jede Situation - ob positiv oder negativ - stellt für uns Menschen einen Aspekt dar, aus dem wir Erfahrungen sammeln, daraus lernen und versuchen sollten, damit umzugehen. Es geschieht nunmal alles nach göttlichem Plan. Da sich an mich hilfebittend gewand wurde und ich weder prädestiniert bin, ihr therapeutische Unterstützung zu geben noch dazu da bin um diese Lebens"geschichte" in jeglicher Art zu bewerten bzw. Schuldzuweisungen zu treffen, möchte ich gern versuchen, ihr wenigstens - aus meiner Sicht dringend erforderlichen - seelischen Beistand zu geben.

    Dass traumatische Erlebnisse verarbeitet werden sollten, ist mir durchaus bewusst. Meines Erachtens würde eine adäquate Klinik ihr sicherlich am besten helfen können. Doch bis sie diese gefunden hat, würde ich sie gern irgendwie unterstützen - und sei es nur durch Gespräche.

    LG Dajana
     
  4. Willow

    Willow Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2003
    Beiträge:
    858
    Ort:
    Mamas Bauch
    Hallo Dajana,

    damit


    hast du deine Frage selber beantwortet.

    Was du noch tun kannst um dir zu helfen, wäre zu schauen,
    wo genau die parallelen zwischen euch verlaufen.
    Warum diese Resonanz?
    Wo liegt die Ursache bei dir?
    Kennst du die Thematik auch aus deinem Leben?

    Lg
    Willow
     
  5. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Liebe Dajana,

    wie alt ist sie denn?

    Google mal nach Traumazentrum und such da eine in Eurer Nähe. Die können meistens ganz gut weiterhelfen.

    LG
    Ahorn
     
  6. wahya

    wahya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2006
    Beiträge:
    757
    Ort:
    jurasüdfuss
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    Ich wurde um Hilfe gebeten, da eine ihr vertraute Person nicht mehr weiter zu helfen wusste, war mit dieser Thematik bisher nicht vertraut. Da es ein Teil meiner Lebensaufgabe darstellt, Menschen zu helfen, habe ich mich der "Geschichte" - welche tatsächlich der Realität entspringt und bei weitem nicht bis ins kleinste Detaill von mir vorgetragen wurde - angenommen.

    mir fällt einfach immer wieder auf, dass über sie entschieden wird. nicht sie suchte hilfe, sie wurde weitergereicht. klar als mutter möchte ich meinem kind auch helfen. aber es klappt leider nur, wenn kind das auch will.
    es entsteht der eindruck, dass sie auch in ihrem hunger nach echter zuwendung nicht ernst genommen wird, sondern nur einfach als objekt das zu behandeln ist gesehen wird. koste es was es wolle.


    Es sei dahingestellt, weshalb nun diverse Kliniken sie abgewiesen haben und sie letztendlich in eine geschlossene Anstalt eingewiesen wurde! Es ist jedoch so, dass dem so ist! Und sie dennoch ein Mitteilungsbedürfnis hat und auch den Wunsch, dass es ihr wieder besser geht und sie sowohl sich als auch ihr Umfeld wieder voll annehmen und akzeptieren kann. Dass sie vor alledem weglaufen möchte, da sie für sich keinen Weg mehr sieht, ist aus meiner Sicht zumindest verständlich.

    verständlich ja, wer von uns hätte nicht auch schon mal gerne einfach den deckel zugeklappt und ruhe wäre gewesen... aber unterstützen sollte man dies nicht, bei allem verständnis. und ihr umfeld nimmt sie nicht an wie sie ist. das umfeld hört sie nicht einmal. irgendjemand der offenbar auch nicht weiterwusste hat sich zu ihrem sprachrohr gemacht, sie lässt es geschehen, lässt sich wieder gebrauchen, intrumentalisieren.

    magersucht ist eine sucht! sucht kann nur besiegt werden wenn der süchtige fündig geworden ist und das will und geheilt kann sie nie werden eine sucht. sie wird immer wieder die tendenz haben durchzubrechen. egal ob man drogen nimmt, alkohol trinkt oder eben mager sein möchte (todes sehn sucht)


    Da es mir nicht obliegt, jegliche Schuldzuweisungen zu treffen, werde ich dies selbstverständlich auch nicht tun. Es ist mir jedoch durchaus bewusst, dass jedes Leben, so wie es ist, perfekt ist. Jede Situation - ob positiv oder negativ - stellt für uns Menschen einen Aspekt dar, aus dem wir Erfahrungen sammeln, daraus lernen und versuchen sollten, damit umzugehen. Es geschieht nunmal alles nach göttlichem Plan. Da sich an mich hilfebittend gewand wurde und ich weder prädestiniert bin, ihr therapeutische Unterstützung zu geben noch dazu da bin um diese Lebens"geschichte" in jeglicher Art zu bewerten bzw. Schuldzuweisungen zu treffen, möchte ich gern versuchen, ihr wenigstens - aus meiner Sicht dringend erforderlichen - seelischen Beistand zu geben.

    dann hab ein offenes ohr und eine schützende hand für sie, sei da, wenn sie dich braucht. manchmal tut auch gut einfach schweigend bei jemandem zu sein, der einem versteht. vielleicht, wenn sie es zulassen kann, sie in den arm nehmen. mehr kannst du nicht tun, alles andere muss von ihr kommen. vertrauen kann nur wachsen, wenn man merkt, dass raum da ist um etwas wachsen zu lassen. wie soll ich zu einem menschen vertrauen fassen, der einfach über meinen kopf hinweg dies und das tut, auch wenn ich das gerne möchte, so ist es doch eine bevormundung.

    Dass traumatische Erlebnisse verarbeitet werden sollten, ist mir durchaus bewusst. Meines Erachtens würde eine adäquate Klinik ihr sicherlich am besten helfen können. Doch bis sie diese gefunden hat, würde ich sie gern irgendwie unterstützen - und sei es nur durch Gespräche.

    von bekannten aus D weiss ich dass diese Klinik bei der von dir erwähnten problematik gut sein soll.
    aber ich denke auch die werden vorgespräche führen und nur wenn man den eindruck bekommt, dass sie wirklich was ändern will wird man sie aufnehmen. das ist wohl überall gleich.
    es ist gut wenn du ihr zuhörst, aber sie zum reden zwingen kannst du nicht. es muss ihre entscheidung sein, denn sonst "missbrauchst" auch du sie. manchmal sehen wir lösungen die für den patienten nicht einsichtig sind. es geht aber nicht um uns sondern um den patienten er und nur er muss die schritte tun. wir können höchstens vermitteln, dass er nicht alleine ist und die hand geben, ihn ein stück auf seinem weg begleiten. auf einem weg in eine freiheit, nicht in eine neue abhängigkeit.
     
  7. wahya

    wahya Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2006
    Beiträge:
    757
    Ort:
    jurasüdfuss

    das mit "in der nähe" ist lieb gemeint, aber nicht sinnvoll.
    menschen die aus einer sucht herauskommen wollen, sollten mindestens für 6 bis 8 wochen gar keinen kontakt mehr mit dem herkunftsumfeld und den menschen dort haben. deshalb ist es fast leichter wenn es möglichst weit weg ist, dann kommt die oftmals übermächtige person die es in solchen leben oft gibt auch nicht auf die idee ständig auf der matte zu stehen und zu nerven.
     
  8. Baer

    Baer Guest

    Wenn sie hilfe möchte dann kommt die Hilfe auch.
    Ich weis das klingt jetzt etwas abgedroschen weil ich es aus einem Film habe der gerade im Kino läuft (Evan Allmächtig) aber ich fan es sehr schön. Gott ging als Kellner verkleidet zu seiner Frau (der von Evan) die ihn verlassen hatte und fragte sie ob sie glaube das wenn ein Mensch um Hilfe bittet die Welt zu ändern, Gott ihm einfach mehr Macht (? weis nicht mehr so genau) schenkt oder ob er ihm die Chance gibt die Welt zu verändern!?
    Ich fand das sehr schön. Wir bekommen immer die Möglichkeit etwas zu ändern aber die Veränderung müssen wir selbst bewirken. Das kostet aber auch viel Mut und gerade bei dieser Problematik ist meist der Lebenswillen so geschwächt das die beste Klinik der Welt nichts ausrichten kann solange der Patient nicht wieder Leben möchte und ein kleiner Funken in ihr erwacht der "Ja!" sagt.
    Du kannst für sie beten und ein Licht für sie anzünden, die Engel bitten sie zu unterstützen und wenn sie es möchte den Kontakt zu ihr suchen.
    Mit Magersüchtigen kenne ich mich nicht so gut aus aber ich glaube es besteht auch immer eine sehr problematische Beziehung zur Mutter und somit logischer Weise auch zur Nahrung und natürlich auch zur Mutter Erde. Jeder Mensch muss aber seinen eigenen Weg gehen und ich habe gelernt das man es diesem Menschen auch zugestehen muss. Sie hat ein schweres Los gezogen aber es gibt so weit ich weis sehr wenige in ihrer Situation die es da raus schaffen... sorry.
    Ich wünsche ihr von Herzen das sie es schafft und den Willen und den Mut findet um etwas zu verändern, aber du kannst ihr das nicht abnehmen.

    Liebe Grüße Bär
     
  9. Jadara

    Jadara Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2006
    Beiträge:
    304
    An alle erst mal ein herzlichen Dankeschön für Eure lieben Ratschläge und Worte.

    @ahorn
    sie ist 25 Jahre alt.

    hallo willow

    Genau das habe ich mich auch schon gefragt, es ist ja nicht durch "Zufall", dass ich damit konfrontiert werde. Dennoch finde ich darauf nur mehr oder minder eine Antwort. Die Parallelen denke ich sind dort zu finden, dass ich ebenso Probleme mit meinem Kehlchakra hatte und daher vieles in mich hineinfraß, woran ich aber schon sehr gut gearbeitet hab. Aber vielleicht ist ja noch ne Restblockade da. Ansonsten wüßte ich nicht, woher diese Resonanz stammt. Aber ich denke, das ist schon Grund genug.

    Liebe whaya,

    auch Dir nochmals herzlichen Dank für Deine Hilfe. Die Klinik wirkt auf den ersten Blick treffend bzw. für ihre Probleme passend. Ich kann ihr aber lediglich den Vorschlag machen, sich über diese Klinik zu informieren bzw. ihr Infomaterial geben. Aber ob sie tatsächlich dort hingehen möchte, bleibt ihr ja überlassen.

    Hallo Bear,

    Das Problem mit der Mutter gibt es tatsächlich. Ihre Mutter möchte damit auf gar keinen Fall konfrontiert werden und kam damit bisher auch überhaupt nicht zurecht. Sie ist in Vergangeheit überhaupt nicht offengewesen für die Probleme ihrer Tochter. Die Tochter versucht zwar, an sie heranzukommen, jedoch half das bisher nichts.

    Ich werde jedenfalls - sofern sie meine Hilfe annimmt - ihr zur Seite stehen und sie gern unterstützen! Ich bin jedenfalls der Meinung, dass sie Hilfe möchte oder erwartet, denn wer würde sonst Abschiedsbriefe schreiben, versuchen, sich mit Medikamenten dem Leben zu entsagen und es dann im Anschluss mitteilen, weil es mehrfach nicht geklappt hat..

    Seid lieb gegrüßt
    Dajana
     
  10. wahya

    wahya Mitglied

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    jurasüdfuss
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    so ist es, man kann hand reichen, aber hand nehmen muss sie selber.

    nebenbei, der konflikt mutter-tochter ist ebenso alt wie der vater-sohn und er wird mindestens noch einmal so lange währen wie er schon ward.
     
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