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Männer

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von herzverstand, 29. Oktober 2011.

  1. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
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    warum muss man sich als mann immer nur unter dem gesichtspunkt betrachten lassen, man sei aggressiv und kriegerisch oder kritikwürdig.
    das geht so weit dass die meisten männer schon selbst daran glauben, sie müssten aggressiv oder gewalttätig sein.
    ich bin nicht schwul, aber warum kann man sich in dieser welt nicht mit männern zusammentun ohne dass es einen aggressiven oder kriegerischen anstrich bekommt?
     
  2. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    da hast du wohl die falschen freunde??? :rolleyes:
     
  3. nanabosho

    nanabosho Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    932
    Ort:
    so oft wie möglich in meiner Mitte
    Hallo, Herzverstand,

    verstehe Dein Herz! Dass Aggression und Gewalt in der allgemeinen Wertung negativ besetzt sind, dafür kannst Du nichts. Dafür können auch alle anderen Männer nichts.
    Aggression und Gewalt sind Teile des Lebens. Sieh Dich mal in der Tierwelt um!
    Nach Rüdiger Dahlkes - hoffe, dass den die meisten kennen - KRANKHEIT ALS WEG resultieren schlechte Zähne aus unbewusster Aggressionsvermeidung. (Weil wir niemandem mehr "die Zähne zeigen (können)".
    Um anderen ihren Grenzen zu zeigen und sich nicht vor jeden Karren spannen zu lassen, ist hin und wieder eine gewisse aggressive Klarheit nötig. Ein s t a r k e s Nein!
    Wer seine Aggressionen - erst recht als Mann - nie zulässt, wird die Aggressionen anderer als Gewalt erleiden müssen. (Weil er nicht in der Balance ist und von außen in Balance gebracht werden muss, energetisch.)
    Und nebenbei: Softies werden in Wahrheit von den Frauen verachtet - bzw. kommen als Liebhaber nicht wirklich in Frage - und das ist auch ganz natürlich.
    Also: Mal lustig Zähne und Faust zeigen!
    Herzliche Grüße,
    nanabosho
     
  4. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.135
    hmm -

    dazu ist ganz einfach zu sagen -

    NEIN sagen ist keine aggression.

    die aggression entsteht nur dann, wenn mensch nicht gelernt hat NEIN zu sagen -

    aus angst vor zurückweisung -

    und - weil er/sie nicht genau weiß, was gut ist für ihn/sie selbst - und was nicht.

    sprich - wenn mensch seine grenzen nicht ganz genau abgesteckt hat.

    wenn mensch seine grenzen genau abgesteckt hat, ist gewalt nicht mehr nötig.
     
  5. Hikari

    Hikari Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juli 2010
    Beiträge:
    825
    Man beachte hier vor allem den 1. Absatz: Die Unterscheidung zwischen emotionaler und instrumenteller Aggression.



    Von emotionaler Aggression halte ich nicht viel, zweitere kann jedoch ein durchaus effektives Werkzeug sein.
    Ob man es einsetzt d.h. ob man Anderen schaden will, muss man selbst situationsweise entscheiden.
     
  6. Marie23

    Marie23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2008
    Beiträge:
    2.350
    Ort:
    Am schönsten Ort der Welt
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    Wieso wird das immer wieder behauptet???

    Ich ziehe jeden Softie nem Brutalo vor. Immer.

    (Die Begriff Brutalo ist so gewählt um den starken Kontrast zwischen dem hier benannten "Softie" zu verdeutlichen und hat nicht zwingend mit tätlicher Gewalt zu tun.)

    LG,
    Marie
     
  7. nanabosho

    nanabosho Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    932
    Ort:
    so oft wie möglich in meiner Mitte
    OK, magdalena,
    gesetzt den Fall, ich habe meine Grenzen "abgesteckt". Solange ich nicht ständig in mir ruhe, wird es allemal möglich sein, dass jemand von außen versucht, sie dennoch zu missachten. Und es schadet dann beleibe nichts, wenn ich ihn ein wenig "aggressiv" zurückweise.
    Um ohne Aggression zurechtzukommen, müssen wir sie
    1. erst mal gelebt haben und
    2. zu einem erheblichen Teil von innerem Frieden gelangt sein.
    Also ist es allemal noch eine Station auf dem Weg, zumindest glaube ich, dass es erst recht für einen Mann so ist.
    Die meisten Männer nämlich, die mit Aggression nichts zu tun haben wollen, sind tatsächlich "Weichbrote", d. h., sie haben dann eben damit zu tun, dass sie ständig angegriffen und niedergemacht werden oder sie sind ganz einfach schwul.
    Es braucht eine Weile, bis jemand so viel innere Balance erreicht hat, dass er nicht auf auf Aggression zurückzugreifen braucht.
    Und das, was wir Zivilisation nennen, ist z. B. die Idee, es sei besser, Streitigkeiten vor Gericht auszutragen anstatt mit der Faust zu regeln. So ein Prozess aber dauert Jahre und entsprechend lässt man daran Nerven und Geld. Wenn sich aber zwei Männer einen Faustkampf liefern - man denke ruhig an den "Wilden Westen" -, um eine Streitigkeit auszutragen, ist der nach ein paar Minuten beendet, und diese Männer sind danach häufig die besten Freunde. Ein zugelassenes und durchlebtes - wenn auch verpöntes - Gefühl macht Platz für bessere Gefühle; ein unterdrücktes aber ist ein Baustein zur nächsten Krankheit. So etwa meine ich das.
    Wir haben als Kinder auf einem Dorf in den 60er Jahren und in der alten DDR Aggressionen gelebt und teilweise richtig ausgetobt. Aber sie wurden von den Eltern sozusagen "kanalisiert", indem sie uns beibrachten, keinen sichtlich Schwächeren zu schlagen und keine Mädchen. Fand ich gar nicht so schlecht, (obwohl es wahrlich verkehrt ist, im weiblichen das "schwächere" Geschlecht zu sehen. Frauen sind in Wahrheit viel stärker, sie werden schließlich in der Statistik eines jeden Landes dieser Welt erheblich älter und können mehr Widrigkeiten ab).
    Auf jeden Fall bleibe ich bei Folgendem: Um von der Aggression wegzukommen führt der Weg nur durch sie hindurch. Es ist ein Wachstumsprozess.
    Die berühmte "Gewaltprävention" in Schulen wird, wenn sie fachmännisch durchgeführt wird, ungefähr so laufen, dass die Schüler, die häufig angegriffen und niedergemacht werden, erst mal lernen, zurückzuschlagen, überhaupt erst dazu den Mut bekommen. Denn wenn der Angreifer das - meistens unbewusste - Gefühl bekommt, dass es da u. U. ein Echo gibt, kann eine Balance entstehen. Das Opfer zieht den Täter an und umgekehrt. Wenn das Opfer innerlich bereit ist, Täter zu sein, kann es in sich eine Balance schaffen, was umgekehrt auch für den Täter gilt, aber der muss mit der Nase darauf gestoßen werden, weil er keinen Leidensdruck verspürt.
    Danach - erst d a n a c h - entsteht Frieden, e c h t e r Frieden.
    (Ist nebenbei Kampfsporterfahrung, in meditativen Beispielen erprobt.)

    Herzliche Grüße,
    nanabosho
     
  8. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.135
    man beachte -

    der begriff 'angreifen' hat zwei völlig unterschiedliche bedeutungen -

    'angriff' - die kriegerische form -

    im gegensatz -

    'angreifen' - im sinne von 'berühren' -

    ein berühren, das wohl dann kein angriff sein wird,
    wenn dem angreifen das -

    begreifen zu grunde liegt.

    dann wird das 'angreifen' zum liebevollen akt.
     
  9. Wonderfool

    Wonderfool Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2011
    Beiträge:
    721
    Die besten Chancen hat man(n) wenn er universal ist,abwechslungsreich,die Palette drauf hat,wie beim Fernsehprogramm.In der Musik kann man einen Ton spielen,aber ist keine Melodie.Auf gehts Madl`n, i bin der Univers-Seppl, und gar kein Deppl.Wer will mit mir durch den Wald laufen und die frische Waldluft geniessen?
     
  10. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
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    ja, ich scheine nur mit den falschen leuten zu tun zu haben.
    und mit den richtigen leuten darf ich aus unerfindlichen gründen nicht (über die richtigen sachen) reden.
     
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