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Männer sind anders ...Frauen auch

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ulien, 11. Juli 2005.

  1. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
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    Noch einmal ein :) für Jeden !

    wieviel wird über dieses Thema diskutiert....

    Habe darüber viel nachgedacht... angeregt durch Themen hier im Forum und sicherlich eingene "Erfahrung" und einem Bericht den ich in der Zeitschrift Matrix las (welch ein Zufall kicher)

    Seitdem wir Frauen immer mehr Rechte bekamen entwickelten wir uns auch stetig weiter...die Mädels wurden auch so weiter erzogen meine ich aber wie ist das bei den Junx?

    Mal ein Beispiel:

    Als Kind bekommen sie es beigebracht Jungen weinen nicht...sie weinen trotzdem...und was haben sie davon ? Fühlen sie sich erleichtert? Nein sie schämen sich weil als Kind schon eingebläut wurde" Jungen weinen nicht"...

    oder, oder oder.....ich denke die Schwierigkeit liegt schon in der Erziehung
    Was sollen wir uns da noch über unsere Männer wundern wenn sie nicht auch diese Weiterentwicklung mitbekommen?

    Langsam ändert sich das ganze, das mache ich fest an den jungen Männern mit denen ich Zwangsläufig zu tun habe. Bin auch großer hoffnung das in 30-40 Jahren dieses Manko aufgeholt ist und sich Männlein und Weiblein besser verstehen.
    Wie seht Ihr das? Wünsche männliche und weibliche Meinungen dazu :)...

    Möge die Liebe allzeit mit Euch sein
    Eure Ullili :rolleyes:
     
  2. Queerkopf

    Queerkopf Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2005
    Beiträge:
    538
    Hallo

    I have a dream würde da passen.

    Allerdings sehe ich das nicht so. Da muß bei den frauen mehr eifer kommen und ich meine sie sollten sich anfangen massiv zu wehren. Sonst wechselt das system einfach zur alten Masche.

    Die Masche ist wenn sich das zu sehr in eine anderr richtungen entwicklet als die machtschicht (kirche/männergesellschaften) will, einfach hergeht und eine säuberung Aktion durch Haß durchführt. hexenverbrennung, Rom anzünden , Adolf und solche phänomene sind für mich die typischen machterhaltungsprinzipien die unsere Gesellschaft dann auspackt wenn ihr Frauen lästig werdet. Die masche wird aber nicht nur bei euch frauen angewendet, der fallen auch andere Randgruppen die keine sind, zum Opfer.

    cya
     
  3. kalypso

    kalypso Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2004
    Beiträge:
    196
    Ort:
    somewhere over the rainbow
    also ich seh das ganze schon etwas positiver und glaube, dass bereits der entscheidende ruck in die richtige richtung geht...

    gerade bei den jüngeren sieht man, dass nicht mehr so viele barrieren zwischen männlich und weiblich liegen... (ich bin damit sehr häufig berufsmäßig konfrontiert und sehe sehr positive entwicklungen)

    ich denke zwar auch, dass es noch einige zeit dauern wird, bis dieser "geschlechterk(r)ampf" vergangenheit sein wird, aber das soll uns doch nicht daran hindern, daran zu glauben und das bestmögliche dazu beizutragen...

    anfangen sollte man einfach mit respekt, toleranz und akzeptanz dem anderen gegenüber (egal ob männlich oder weiblich), dann ist doch schon ein großer schritt getan, oder?
     
  4. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Hallo Querköpfchen:)

    also ich denke eher an Gleichberechtigung ,denn an Machtmonopol....:)

    Liebe Grüße Ullili :rolleyes:
     
  5. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Hallo Kalypso:),

    Ja das sehe ich auch so:)

    Liebe Grüße Ullili :rolleyes:
     
  6. Sabsy

    Sabsy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    20.339
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    Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich...
    (Manche sind wohle gleicher als gleich?)

    Es wird Zeit, dass wir nicht mehr "Geschlechter- spezi-fisch" denken!
    Bei mir gab es heute auch Fisch, allerdings nicht mit Spezi, aber für beide Geschlechter, wir teilen uns das Essen und noch einpaar Kleinigkeiten! :)
    Ich empfinde es als sehr wichtig, dass die Jugend anders erzogen wird, oder besser überhaupt nicht in die Richtung "Jungens weinen nicht usw" gedrängt wird! Ich beobachte schon in den letzten Jahren, dass es immer mehr Gleichberechtigung gibt! Wie war das nochmal? Hinter einem starken Mann steckt immer eine noch stärkere Frau... (oder so ähnlich)
    Man könnte es auch aus einer anderen Sichtweise erspähen...
    nicht die Frau war nur unterdrückt... es waren die Männer... um sie zu schützen hat so manche Frau (besonders die Mutter) still gehalten und den Bub als Könige verwöhnt und anschliessend wundert man(n) sich warum er nichts wirklich auf die Beine stellt! Erst wenn die Jungs alles genauso lernen können (auch :saugen: :buegeln: :waesche2: :waesche1: :cry3: ) wie die Mädels auch, erst dann werden wir bemerken, dass es wirklich nur einen relativ kleinen Unterschied gibt, oder?
     
  7. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Für mich - 1965 geboren in der ehemaligen DDR - war Gleichberechtigung von klein auf keine Phrase, sondern sie wurde schon sehr ausgeprägt GELEBT!
    In meiner Kindheit waren bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Frauen im Arbeitsprozess, so dass sie die Hausarbeit einfach mit dem Partner teilen mussten, um für alle ein zufriedenstellendes Familienleben haben zu können. Die Partnerschaften - soweit ich das damals mit 24 Jahren und jetzt rückblickend beurteilen kann - waren durch die Notwendigkeit von zwei Verdienern in der Familie automatisch gegenseitig anerkannter. Das GEMEINSAME Sein mit den Kindern an den Wochenenden wurde intensiv zelebriert. Es fanden in den Familien Gespräche über die Arbeit beider Partner statt. Geistige Befruchtung und Anteilname, Wertschätzung, Anerkennung beider Leistungen u.a.m.

    Die BRD hat mich dann anfangs sehr erschreckt. Ich war erstaunt, zu sehen, dass diese Entwicklung eben nicht parallel verlaufen ist. Aber wie denn auch, wenn so viele Frauen bewusst Hausfrau waren und somit ihre altgeprägte Rolle ausfüllten.
    Trotzdem diese Rollenverteilung besteht, muss aber nicht zwangsläufig eine unterwürfige Partnerschaft bestehen. Solange sich jeder freiwillig in dem ihm angehörenden Terrain befindet und darin glücklich ist, kann das auch gut funktionieren und sogar erfüllend sein.
    Ich habe erstaunt Beziehungen getroffen, wo ich eine ziemlich altmodische Struktur vorfand bei Paaren in meinem Alter, dass ich es fast nicht glauben konnte. Machogehabe, Lächerlichmachen der Hausfrauenpartnerin und ähnliche Dinge...

    Heute ist die Lebenslage noch verzwickter.
    Millionen sind arbeitslos, zum Teil sogar Mann und Frau in einer Familie. Oder: Viele Männer sind zu Hause und sind froh, wenn wenigstens die Partnerin Arbeit hat. Damit wird das alte Rollenmuster komplett auf den Kopf gestellt. Keine gegenseitige, gleichberechtigte Lebensweise, sondern dem Mann wird die Rolle der Hausfrau zuteil und die Frau oftmals zum Alleinverdiener.
    Ist klar, dass solche veränderten, NICHT antrainierten Bedingungen kompliziert sein können.

    Momentan habe ich das Gefühl, dass die Männer schon akzeptieren, dass Frauen mehr können, als nur die drei K - Küche, Kinder, Kirche.
    Zu einer wirklichen, harmonisch gelebten Gleichberechtigung wird es sicher noch ein weiter Weg, da gesellschaftlich viele Steine auf selbigem liegen.

    Das waren jetzt so die Gedanken, die mir spontan zu dem Thema einfielen. Das sind Puzzleteile zum großen Ganzen und meine persönlichen Beobachtungen, durch die sich bitte niemand persönlich angegriffen fühlen sollte.

    liebe Grüße von Romaschka
     
    muka gefällt das.
  8. Thergana

    Thergana Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2005
    Beiträge:
    139
    Ort:
    Ba-Wü
    Hallo Romaschka,

    zuerst mal finde ich es prima, daß Du Deine Erfahrung mit der früher relativ gleichberechtigten DDR mit hier eingebracht hast. Das dürfte für manche Leser doch mal ein schöner Ansatz zum Nachdenken sein, wie eine gleichberechtigte Lebensweise recht selbstverständlich real umgesetzt werden kann.

    Leider habe ich die traurige Erfahrung gemacht, daß zumindest in Westdeutschland häufig die Männer den Job behalten. Frauen werden häufig ungewollt die Hausfrauenrolle aufgedrängt. Gerade in Zeiten mit hoher Arbeitslosigkeit ist das Auffinden eines Jobs schwer, bei dem sich die Kindergarten- oder Schulöffnungszeiten mit den gewünschten Arbeitszeiten des Arbeitgebers vereinbaren lassen. Dazu kommen häufig noch die Ferienzeiten des Kindergartens bzw. der Schule. Viele Arbeitgeber wählen bei der hohen Arbeitslosenquote hier rigoros aus: eine beschäftigte Mutter ist ein Risikofaktor hin zu längeren Ausfallzeiten. Also wird gern ein Mann genommen. Oder eine Frau, die keine Kinder zu versorgen hat.

    Andererseits ist auch die Gesellschaft selbst ein Knackpunkt. Wenn eine Mutter einen Job sucht und keinen findet, dann wird das nicht als schlimm angesehen. Der Mann verdient doch, also, was mußt Du als Mutter auch arbeiten... sei froh, Du hast doch jemand, der sich finanziell um Dich kümmert... anderen gehts viel schlimmer wie Dir... Solche und ähnliche Sätze bekommen Mütter leider viel zu oft zu hören.

    Selbst die bundesdeutschen Arbeitsagenturen sehen keinen dringenden Bedarf an Vermittlung von Mütter oder Ehefrauen. Wenn die Frau bzw. Mutter mangels Sachbearbeiterinteresse tatsächlcih in die Langzeitarbeitslosigkeit abrutscht, dann interessiert das den Sachbearbeiter nicht. Da der Mann häufig einen Job hat, muß die Agentur auch keinen Cent bezahlen. Also vermittlungs- oder fortbildungstechnisch uninteressant. Und damit ist der Startschuß freigegeben zum unfreiwilligen Hausfrauendasein bis hin zur Rente.

    Es wäre wunderschön, wenn hier ein gesellschaftliches und auch politisches Umdenken erfolgen würde. Und da sehe ich tatsächlich Deine Erfahrungen als ein wichtiger Faktor an. "I have a dream". Also fang ich gleich mal an zu träumen... :)

    Es grüßt träumenderweise :sleep2:
    Thergana
     
  9. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
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    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi Ullikin
    so isses - ich erinner mich noch genau an einen Tag auf dem Schulhof, da muss ich so 8 gewesen sein, da sah ich wie ein Junge hemmungslos weinte und ich war zum einen erschreckt, daß der in der Öffentlichkeit weinte und damit seine "Schwäche" demonstrierte, denn damit war er unten durch - zum anderen war aber auch so etwas wie Achtung und Respekt in mir, daß der sich so was traute.

    Traditionell war es doch früher so, daß die Mädchen der Mutter halfen (Kochen Haushalt Strümpfe stopfen) und die Jungens dem Vater (Fahrrad reparieren, Regale bauen, verstopfte Abwasserrohre reinigen). Und damit wurden auch die Klischees geschaffen - Frauen wissen nicht wie man einen Hammer hält und Männer nicht, wie man einen Kochlöffel hält. Zum Glück hat sich das schon sehr verändert. Meine Tochter bringt ihrem Freund gerade bei zu kochen (das hat sie von mir gelernt) und sie hilft ihm bei der Reparatur der Regenrinne.
    Andererseits hat auch Arbeitsteilung seinen Reiz, wenn eine etwas besonders gut kann, warum sollte sich dann der andere abmühen. Andererseits kann es auch reizvoll sein etwas neues zu lernen, oder aber es man ruht sich auf seinem Nichtskönnen aus. Wie war das früher beim Abwaschen? Wenn man ein paar mal beim Abwaschen was kaputt machte "durfte" man nicht mehr abwaschen (für mich wär das allerdings damals undenkbar gewesen, bewusst etwas zu zerstören um persönlichen Vorteil).

    Liebe Grüße Inti
     
  10. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
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    Hallo Ulliki :)

    Du hast aber schwierige Fragen drauf... :confused: ;)


    Heute unterscheidet man ja zwischen 'sex and gender'.
    Sex bezeichnet den biologischen Teil einer Person, 'gender' das Resultat von Sozialisation und Erziehung. Die Trennung wurde notwendig als man erkennen musste, dass es ein "geschlechtsspezifisches Verhalten" nicht (oder nur sehr begrenzt) gibt.

    Die Trennung wurde von der Lernpsychologie wieder aufgehoben, weil man nicht länger ignorieren konnte, dass Lernen&Verstehen bei Mädchen anders läuft als bei Jungen. Mädchen haben eine stark ausgeprägte Brücke zwischen den Gehirnhälften und können damit auch relativ "reizarme" Lern-Kost wie Sachtexte, Vorträge etc gut erfassen. Jungen sind da im Nachteil, weil die Reizarmut der meisten Lehrmittel sie zu wenig aktiviert und anspricht.

    Da wundert es kaum, dass die Störenfriede in der Klasse fast immer Jungs sind. Sie stören aus Langeweile. Und um ihre Unzufriedenheit durch "Angeben" und Hervortun zu kompensieren, denn dass sie zum unteren Leistungsniveau gehören ist ihnen schmerzlich bewusst. Kein Schüler ist von sich aus gerne schlecht in der Schule!

    Und dann - au weia! - die Medien. :( Insbesondere das Fernsehen. :3puke:
    Ein tolles Männerbild, was da präsentiert wird: Machos, Brutalos, Einzelkämpfer, Bandenchefs, Mörder. Von dem goldbehängten Rap-Star auf MTV ganz zu schweigen, der seinen "Song"-Text aggressivst und unter Drohgebärden in die Kamera pöbelt, während leicht bekleidete Miezen ihn umlagern und es kaum erwarten können, ihm in die Hose zu greifen.



    Mein Beileid an alle Jungs, die unter solchen Voraussetzungen aufwachsen müssen und deren Eltern diesen Einflüssen nichts entgegensetzen.

    Da hilft weder 'Sex&Gender'-Forschung noch Lernpsychologie.
    Das Einzige, was helfen kann, ist wahrscheinlich, dass wir uns darüber klarwerden, worin eine neue Männlichkeit bestehen könnte. Gerade Jungen suchen Vorbilder, an denen sie sich orientieren können - warum geben wir ihnen dann keine echten Vorbilder ?
     
    Romaschka gefällt das.
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