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Männer mit verstorbenen Müttern

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ronja, 24. Oktober 2007.

  1. Ronja

    Ronja Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2007
    Beiträge:
    374
    Ort:
    RLP
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    Hallo liebe Foris,

    vielleicht kennt sich der ein oder andere etwas mit Psychologie aus und kann mir sagen, was genau mit Männern los ist, deren Müter verstorben sind. Ich habe mal eine leise Ahnung gehabt, es aber wieder vergessen...
    Zumindest aber, nehm ich an, sind diese etwas anders in ihren Erwartungen und in ihrem erhalten und in der Gefühlswelt...

    Naja, vielleicht hat jemand hier fundiertes Wissen darüber.

    LG
    Ronja
     
  2. ifunanya

    ifunanya Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2007
    Beiträge:
    1.004
    Ort:
    Berlin
    Was soll an denen anders sein als an Töchtern mit verstorbenen Vätern?
    Im Laufe eines Lebens bleibt es nicht aus das die Eltern versterben, sind wir dann alle ein bißchen Gaga ???

    ifunanya (die sich grad fragt ob sie irgendwas verpaßt hat)
     
  3. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Liebe Ronja,

    es ist von großer Bedeutung, wie alt die Männer waren, als die Mutter gestorben ist. Es macht einen Unterschied, ob der Verlust im Kindesalter, in der Jugend oder im Erwachsenenalter stattfand.

    Es ist auch erheblich, auf welche Weise die Mutter gegangen ist (Krankheit, Unfall, Suizid).

    Die Mutter meines Ex-Mannes hat sich das Leben genommen, als er erst 19 war. Das hat ihn nachhaltig geprägt.

    Hast du einen persönlichen Grund für deine Frage?

    LG
    Lucille
     
  4. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Ich denke die Beziehung zur Mutter ist immer noch ein wenig anders als die zum Vater. Und grade Männer/Söhne sind oft sehr fixiert auf die Mutter. Irgendwo hatten wir darüber schon mal diskutiert. Ich glaube es war im Thread, ob das Glück der Kinder von Glück der Mutter abhängt.

    Kaji (die grad nicht schlafen kann :( )
     
  5. Ronja

    Ronja Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2007
    Beiträge:
    374
    Ort:
    RLP
    Liebe ifunanya,

    ich denke nicht, dass "wir alle ein bisschen Gaga" sind! Und sich so eine Behauptung herauszunehmen, nur weil man nicht das Wissen hat, dass es einen Unterschied zwischen den Beziehungen von Mädchen/Vater und Junge/Mutter gibt, finde ich anmaßend. Aber nun ja...
    Ich gebe zu, dass ich mich etwas genauer hätte ausdrücken sollen. Mir ist schon klar, dass Elter irgenwann sterben. Selbstverständlich rede ich davon, was pasiert, wenn sie früh sterben. Also dann, wenn man selbst noch Kind/JUgendlicher ist.

    LG
    Ronja
     
  6. Ronja

    Ronja Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2007
    Beiträge:
    374
    Ort:
    RLP
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    Hey Lucille,

    ich gebe dir völlig recht. Hätte ich am Anfang auch dazuschreiben sollen. Klar ist es von Bedeutung wann und wie die Mutter gegangen ist. Ich frage deshalb, weil ich zwei Männer im Bekanntenkreis habe, deren Mütter gestorben sind. Der eine war auch 19 und der andere war damals Anfang 20 ca. Die eine Mutter ist an Krebs gestorben und bei dem Anderen weiß ich es nicht. Ich glaub, es war auch wegen Krankheit. Und beide haben diesen Verlust nach wie vor nicht verarbeitet und ich weiß, dass sie dieses Erlebnis auch noch nachhaltig verändern oder beeinflussen wird.

    Lg
    Ronja
     
  7. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Moin Ronja :)

    Erfahrung hab ich damit nicht aber ich könnte mir vorstellen, dass die Mum erstens gefehlt hat und sie dann später besonders "klammerm" an einer Frau und erst recht immer die "Mutterseite" der Frau heraus- fordern.
    Irgendwie die Richtung, dass versuchen nachzuholen was sie an Mütterlichkeit als Kind nie erfahren haben. Je nachdem wie sie aufgewachsen sind z.b. nur beim Papa könnte ich mir auch vorstellen dass sie nur "den echten Mann" gelernt haben....

    LG vom Ulien :alien:
     
  8. Esofrau

    Esofrau Guest

    Hallo Ronja :winken5:

    ich denke, nicht der Tod ansich prägt den Mann oder die Frau, sondern das, was er bis dahin gelernt hat und wie er damit umgehen kann, ob er aktiv Trauerarbeit leistet und loslässt, ob er beispielsweise erstarrt in diesem Bereich seiner Gefühlswelt. Das passiert auch noch Erwachsenen, die älter sind, wenn sie bis dahin nicht wirklich auch innerlich erwachsen geworden sind - und wer kann schon zu 100 % von sich sagen, erwachsen zu sein. Das würde bedeuten, dass man alle seine Verhaltensweisen, die man sich angeeignet hat, erlöst hat und wirklich GANZ ICH ist...
    Viele verdrängen den Schmerz - und verdrängen damit im Laufe der Zeit all ihre Gefühle. Es ist nicht möglich, ein Gefühl zuzulassen und das andere nicht...

    LG
    Esofrau
     
  9. DieWaldfee

    DieWaldfee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2007
    Beiträge:
    1.444
    Hallo ihr Lieben,

    nun.. ich habe meinen über alles geliebten Papa erst vor kurzem begraben müssen…
    Ich bin 21…. Natürlich, wie sehr habe ich mir gewunschen, Papa würde gesund länger leben…

    Und natürlich ist das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen nicht mehr so wie vorher. Aber wie heißt´s so schön…. Das einzig Konstante im Leben ist die Veränderung

    Wenn man als junger Mensch, seinen Elternteil “verliert” so prägt das natürlich „gewaltig“.. (vielleicht nicht bei allen Menschen.. je nachdem….) Wie Esofrau so schön geschrieben hat. Nicht der Tod ansich.. sondern was alles damit verbunden ist. Die Erfahrungen.. die Trauer.. die Erlebnisse, die Gefühle usw..

    Die Fragen über das Leben.. stellt man sich vielleicht u.a. „früher.“ Es ist ja meistens so… erst dann wenn etwas passiert.. kommt man ins nachdenken.
    Was ist mir wichtig?
    Was wünsche ich mir?
    Was möchte ich für mich und meine Zukunft?
    Lebe ich mein Leben wirklich so.. wie ich es möchte..?

    Oftmals sieht man durch den Tod wie schnell es gehen kann und versucht vielleicht deshalb… bewusster zu Leben..

    Manche verdrängen aber auch....

    Kaji: Ich denke die Beziehung zur Mutter ist immer noch ein wenig anders als die zum Vater.

    Und ich denke: JEDE Beziehung ist „anders“…. Keine Beziehung gleicht der anderen.. kein Mensch dem anderen.. kein Baum dem anderen… Liebe ist frei.. und lässt sich nicht vergleichen….

    Aber um auf deine „Frage“ zurück zu kommen Ronja.
    Ich denke schon, dass wenn zB wie von dir angeführt.. wenn die Mama von einem Mann bald stirbt… das sich dies auch in der „Partnerwahl“ bemerkbar machen könnte bzw auch beim Umgang "miteinander". Aber auch umgekehrt… wenn eine Frau ihren Papa bald verliert.. kann es schon sein, dass der Partner gewisse Ähnlichkeiten vom Vatern hat. Kann sein – muss aber nicht.

    Aber dafür… muss nicht unbedingt gleich jemand „sterben“. Auch wenn zB der Mann wenig Liebe von der Mutter im Leben erfahren hat (oder die Frau vom Vatern…. ) so kann es schon sein… aber ich denke.. hier geschieht sehr viel unbewusst…

    Ronja: Und beide haben diesen Verlust nach wie vor nicht verarbeitet und ich weiß, dass sie dieses Erlebnis auch noch nachhaltig verändern oder beeinflussen wird.

    Ja Ronja…. Da sprichst du es an.. es ist enorm wichtig für einen Menschen…. Wie soll ich sagen.. „gesund zu trauern“ und versuchen… den Tod.. so gut es geht.. zu „verarbeiten".

    Darf ich dich direkt fragen. Bedeutet dir einer der beiden Männer „mehr“ … ?


    Alles Liebe und Gesundheit, :liebe1:
    eure Waldfee
     
  10. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
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    Hi

    Also ich denke wenn ein junger Mensch einen Elternteil oder auch beide sehr früh verliert, ist dieses sehr traurig, und je nach Verfassung des jugendlichen nimmt alles seinen Verlauf.
    Nach einer Zeit des trauerns und natürlich kommt es darauf an wie das Verhältnis war, so denke ich das diese jugendliche oft früh lernen müssen mit dem Leben klar zu kommen.
    So in etwas der Wurf ins kalte Wasser.
    Einen Vorteil hat das traurige sie sind frühzeitig gestärkt für das Leben das da noch kommt.

    lg
     
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