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Machzahlen

Dieses Thema im Forum "Numerologie" wurde erstellt von benny, 29. Januar 2005.

  1. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
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    Hi,

    was hat es denn mit den sog. "Machzahlen" (11,22,33, ...) auf sich, woher stammt diese Bezeichnung ?

    Viele Grüße
    Benny
     
  2. Rawir

    Rawir Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2004
    Beiträge:
    225
    Ort:
    Berlin
    Erstmal die zweite Frage zuerst: Ich habe diese Bezeichnungen in verschiedenen Büchern - u.a. in dem Buch

    Faith Javane & Dusty Bunker
    Zahlenmystik- Das Handbuch der Numerologie
    ISBN 3-442-12133-7
    Goldmann-Verlag - gelesen.

    Zu deiner ersten Frage:
    Machtzahlen sind besondere Zahlen, da sie in sich selbst einen starken Hang zu eben der verdoppelten Zahl haben, die mehr Auswirkungen hat als die aus der Quersumme entstehnde Zahl.

    Beispiel:
    11 ist eine Machtzahl. Diese kann auf 2 heruntergerechnet werden. Aber da die 1 zweimal in dieser Ziffer vorkommt, ist die Auswirkung der 1 derart stark, daß die 11 nicht weiter reduziert wird.

    Beispiel 38. Reduziert man die 38 mithilfe der Quersumme (3+8=11) dann reduziert man die 11 nicht weiter. Es kommt also nicht die Betrachtung von 38/2, sondern die Betrachtung 38/11 zustande. Somit wird die Zahl 111 auch nicht reduziert, sondern als "eine besonders starke 1" betrachtet.

    Gruß Rawir
     
  3. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
    Hallo Rawir und danke für den Buchtipp und deine Erläuterungen, die bei mir neue Fragen aufgeworfen haben.

    Wofür stehen denn 1 bis 9 ? Kann man es auf einzelnste Schlagworte verdichten ?

    Und - geht es hier um erfahrungswerte, ganz fernab aller kausalen verbindungen ?

    grüße
    benny
     
  4. Rawir

    Rawir Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2004
    Beiträge:
    225
    Ort:
    Berlin
    Hallo Benny
    Ich sitze ebenfalls gerade daran, die erste deiner Fragen zu beantworten. Dies sehe ich aber als Selbststudium an (*g* was heißt, daß ich dir da keine Auskunft geben will).

    Zur zweiten Frage:
    Wenn du dir erstmal klarmachst, daß selbst das, was du "kausale Verbindung" nennst, ebenfalls nur Erfahrungs- und gedachte Werte sind, dann kommst du dazu, mal über den Sinn von Kausalität nachzudenken.

    Aber damit ist deine Frage nicht beantwortet (*lach*): Die Antwort lautet jupp, es sind Erfahrungswerte, und zwar Erfahrungswerte, die nicht auf dem Kausalitäts- sondern auf dem Analogiesystem basieren. Bedenke aber bitte, daß schon allein ein Straßenschild im Grunde ein analoges System anspricht. Es gibt keinen Film (z.B. im Fernsehen), das nicht analog wäre und auch kein Computerspiel, das nicht eine Analogie auf die Wirklichkeit ist. Wir sind von Analogien genauso umgeben wie von Kausalitäten. Selbst diese Unterhaltung hier im Forum ist eine Analogie zum tatsächlich stattfindenden Gespräch, wo sich Personen gegenübersitzen.

    Gruß Rawir
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    hi benny,

    jein - gibt in unterschiedlichen Berechnungsarten und Deutungsvarianten unterschiedliche Be-Deutungen.

    Ich persönlich arbeite auch nicht mit den Machzahlen - sondern wir betrachten zB den Zwischentyp 38 - daraus resultiert ein weiterer Zwischentyp 11 - und daraus der Grundtyp 2.

    Ansonsten als kurzer Anhaltspunkt ein Auszug aus den Be-Deutungen mit denen ich arbeite:
    1 = Ideen, Persönlichkeit, Transformation
    2 = Abwägen, Bewusstseinserweiterung, Mystik
    3 = Entscheidungen, Tatimpuls, Spontaneität
    4 = Tun, Abgrenzung, Konzentration
    5 = Organisation, Religio(n) Freiheit
    6 = Kraft, Erdung, Ausdauer
    7 = Gesundheit, Reichtum, Berufung
    8 = Harmonie, Ausgleich, Geselligkeit
    9 = Flexibilität, Dynamik, Ausdrucksfähigkeit
    0 = Wandlung, Vollendung, Selbstvertrauen
    Aber, eben nur einige wenige Stichworte - da gehört noch einiges mehr dazu.
     
  6. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
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    Hi Chris,
    ja, es wird eutlich, wie wenig ergiebig die absolute Verdichtung ist. Ist denn etwa Tatimpuls wirklich etwas anderes als Harmonie, d.h. erfolgt nicht der gesündeste Tatimpuls bei Harmonie ? Kann Erdung nicht Ausdrucksfähigkeit erst ermöglichen.. usw.-

    viele grüße
    benny
     
  7. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
    Hi Rawir,
    um mal ein Beispiel herauszugreifen - meinst du, es macht einen Unterschied, ob Astrologie kausal oder analog wirkt ?

    Viele Grüße
    Benny
     
  8. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Du kannst das Ganze als grossen Kreislauf sehen - in unserer Art der Deutung

    1 zuerst hast du Ideen
    2 danach wägst du ab
    3 entscheidest
    4 kommst ins Tun
    5 organisierst
    6 kombinierst es mir Energie
    7 kommst in die Lebensfülle
    8 und Harmonie
    9 und durch Flexibilität
    0 zu einem Neubeginn

    Als eines von vielen Kreislauf-Beispielen
     
  9. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
    Hi Chris,

    so ist es mir näher.

    viele grüße
    benny
     
  10. Rawir

    Rawir Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2004
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    225
    Ort:
    Berlin
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    Jepp, Benny, macht es tatsächlich.

    Wenn Astrologie kausal wirken würde, dann würde das bedeuten, daß die einzelnen Sonnen, die zusammen ein Sternbild erzeugen, egal, wie weit sie von der Erde entfernt sind, eine Art "Energiebündel" erzeugen müssten, welches dann das Schicksal beeinflusst. Erstens also wäre es unerheblich, ob eine weit entfernte Sonne 10 oder 500 Lichtjahre entfernt wäre (das sind durchaus Entfernungen, die sowohl - als auch innerhalb eines einzigen Sternbildes vertreten sind), zweitens müsste es eine Energieform geben, die man mal so "S-Strahlen" (Schicksalsstrahlen) nennen könnte, die aber bislang nicht nachweisbar sind. Peter Niehenke hat das recht gut beschrieben.

    Der zweite wichtige Punkt ist, daß über Jahrhunderte weg nur 7 Planeten in unserem Sonnensystem bekannt waren, die dann als 7 Einflüsse auf die Sternbilder bekannt wurden. Dann kamen neue Beobachtungsmethoden dazu, die z.B. die Entdeckung des Pluto ermöglichten... und ganz plötzlich "wirkte" erst ab diesem Zeitpunkt dieser Planet auf das Leben der Menschen?
    Das ist unglaubwürdig.

    Sprich: Das Vorhandensein von Sternen in bestimmten Konstellationen bzw die Planeten unseres Sonnensystems (incl. unserer Sonne) können nicht Ursache von Charaktereigenschaften bzw. Zeitqualitäten sein. Es muss also eine Analogie vorliegen. Es muss eine Parallelität vorliegen, die auf Naturgesetze basiert, die uns noch nicht bekannt sind. Ich schließe dabei auf Naturgesetze, die irgendwo im psychologischen Bereich angesiedelt sind, also sozusagen "seelische Naturgesetze" die noch viel weiter gehen, als sie Freud oder Jung bekannt waren bzw. der modernen Psychologie bekannt sind. Übrigens hat auch schon C.G.Jung über Analogien geschrieben. Er nannte diese Synchronizitäten, konnte sie aus eigenen Erfahrungen her belegen, aber nicht erklären.

    Ebenfalls interessant bezüglich den Sternbildern:
    Es gab mal einen Fernsehbericht, wo ein Wissenschaftler entdeckt hat, daß die Linien der Sternbilder, zieht man sie quasi auf die Erde herab, genau die europäischen und ostamerikanischen Küstenverläufe und damit den Atlantik incl. Mittelmeerraum und auch Totes Meer darstellt, d.h. schon dem Urmenschen - sicher aber z.B. den Wikingern - Meeres-Schiffahrt ermöglichte. Auch hier sind die Sternbilder analog zu etwas, was auf der Erde vorhanden ist. Die Küstenverläufe aber sind nicht die Ursache dafür, daß die Sternbilder (immerhin bestehen Sternbilder aus besonders hell leuchtende Gruppen von Sternen) so zueinander gewandert sind, daß sie jetzt eben so sind, auf der anderen Seite haben sich die Kontinentalplatten bestimmt auch nicht genau so nur deswegen entwickelt,weil die Sterne das so anzeigen. Auch hier liegt Analogie vor, deren gemeinsame Ursache wir nicht kennen.

    Gruß Rawir
     

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