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Machtkampfsystem oder win/win ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Jovannah, 6. Juni 2007.

  1. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
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    Wann ist wohl was "angesagt" ?

    Leider habe ich für "win/win" noch keinen passenderen Ausdruck gefunden.

    Für mich bedeutet es, daß beide (mehrere) Beteiligten ihre Wesentlichkeiten in einer Situation zum Ausdruck bringen....das, was ihnen jeweils besonders (tatsächlich, wirklich,..) wichtig ist darin...


    ...erst mal versuchen sich selbst und den Anderen damit zu verstehen....

    ...und dann wird versucht gemeinsam Lösungen zu finden, in denen beide Wesentlichkeiten sich darin finden.


    Das bedeutet natürlich auch große Offenheit sich selbst gegenüber....aber ich denke eben der mögliche gemeinsame Gewinn rechtfertigt das.

    "Win/win" geht ja auch davon aus, daß beide (mehrere) gemeinsam gewinnen oder verlieren. Gewinner/Verlierer als solches gibt s darin nicht.

    Es bedeutet für mich auch, den "Betonmischer" daheim zu lassen...sprich Versuche, Menschen in eine fixe Rolle zementieren zu wollen....denn das werden in meinen Augen dann die Machtspielchen.


    Jenseits davon ist es ja kein Drama, Irrtümer oder auch mal Fehler ein zu gestehen. Wenn...das dann nicht von anderen wieder genutzt wird, um darauf "herum zu hacken"....und somit denjenigen/diejenige demütigen zu wollen (vermute ich jetzt mal ?!) der/die einen Fehler zugibt.

    So, das wollte ich heute grade mal los werden....irgendwie komm ich immer wieder zu diesem Thema.

    Was ist euer Standpunkt dazu ?

    Jo


    Diese Frage möchte ich hier jetzt auch noch mal stellen....einfach deshalb, weil ich wie gesagt immer wieder bei diesem Thema ankomme.


    Was aber jetzt mit dem "Sieger", der den anderen in den Dreck getreten/übervorteilt/über den Tisch gezogen/"besiegt"...(oder meint irgendjemand es gäbe einen fairen Kampf, wo Selbstachtung und Image scheinbar oder real auf dem Spiel steht) hat und stolz darauf ist ? Meinst du...meint ihr...."einfach" Opfer des Glaubens, wer nicht andere zu Verlierern macht, verliert selbst....oder steckt wohl doch was anderes dahinter ?


    nochmal Jo

    Anmerkung: das Thema hab ich in drei Foren eingebracht, inklusive hier.
    Teilweise mit früherem Datum als heute oder gestern.
    Damit will ich zum Ausdruck bringen...es beschäftigt mich schon lange.
     
  2. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    ist das Thema so uninteressant oder eh so klar ?

    Eigenartig....mich beschäftigt es immer noch....wo ich auch hinseh.

    Partnerschaften, Wirtschaft, Arbeit,.......Politik,....

    :) Jo
     
  3. Abraxas462

    Abraxas462 Guest


    Nun, meine liebe Jo!:)


    Du wunderst dich, daß sich bisher noch keiner (außer dir selbst) zu diesem Thema hier zu Wort gemeldet hat?

    Könnte vielleicht daran liegen, daß du dir in deinem Einführungstext selbst schon die perfekte Antwort gegeben hast!

    Was soll man also dazu noch groß sagen, außer --------> *zustimm*


    Liebe Grüße
    Abraxas

    .
     
  4. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Weder so uninteressant noch so klar - eine mögliche Erklärung - [​IMG] oder?
     
  5. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Jovannah,

    nein, das Thema ist überhaupt nicht uninteressant. Ganz im Gegenteil! Mir war jetzt nur nicht klar, was Du dazu noch gerne hören möchtest. Dein Beitrag steht ja für sich. Abraxas (glaub`ich) hat es unter seiner Unterschrift stehen: Das Ziel einer Auseinandersetzung sollte nicht der Sieg, sondern der gemeinsame Fortschritt sein! Diesem Satz würde ich mich mit einer Einschränkung anschließen. Es "sollte" gar nichts. Ich mag das Wort "sollen" nicht.
    Das ist das Eine. Das Andere ist: viele wollen einfach noch kämpfen und das gilt es zu akzeptieren. Da kann man nicht mit Zwang win/win durchsetzen. Aber man kann seine Seite des win/win vorleben und vielleicht strahlt das so ab, dass es andere anzieht, es auch auf diese Weise zu versuchen.

    Offen bleibt noch, wie man konkret an win/win herangeht, wenn Pole aufeinanderknallen. Ich lerne gerade, wie man das macht. Und es ist zwar theoretisch ganz einfach, aber praktisch so schwer, weil so ungewohnt. Alte Kampfmuster zu durchbrechen erfordert viel viel Konzentration und auch Bewußtheit. Aber je mehr das tun, desto mehr stahlen sie ab und können Interessierten unter die Arme greifen. Und da Alles mit Allem verbunden ist, können wir eigentlich ganz frohgemut in die Zukunft blicken.

    Katarina :)
     
  6. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
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    hallo Abraxas, Kinnarih, Katarina !

    ja, ich hab mich gewundert.....sichtlich hab ich mir da wirklich selbst schon einiges beantwortet *g*

    Was vielleicht noch eine Unsicherheit in mir ist....wo das mit dem Machtkampf an sich dann noch hin gehören kann.

    Selber hab ich sehr wohl Spaß an z.b. Schach....ich seh das spannende Spiel als Gewinn....aber irgendwo gibts mir schon auch was, wenn ich ab und an gewinne. :)

    Und ich merke schon, daß ich spielerisch manche Machtkämpfe austrage. Durchaus mit Spaß auf beiden Seiten....doch so ein Stückerl....es macht eben Spaß auch....innerhalb gewisser Grenzen eben.

    Und das in diesen Fällen schalkhafte "bätsch,bätsch" du hast verloren...dient dann als Aufforderung, weiter zu tun....neue Herausforderung. ;)

    Wo es ganz ernst (und durchaus vielleicht manchmal verbissen) für mich hin gehört...da, wo ich nicht mehr aus kann. Jemand so brutal Machtkampf "spielen" will, dass ich mit Angeboten zu gemeinsamen Lösungen schlicht und ergreifend keine Chance habe.

    Das ist für mich dann allerdings nicht "guter" Kampf....sondern versuchte Schadensbegrenzung aus der Not heraus.

    ja, finde ich auch klasse....einige Tage mal freier....und die Sonne meints auch teilweise "feriennett" mit uns *freu*

    wir haben da viele Ähnlichkeiten...:) zum Satz von Abraxas kann ich auch sagen: zustimm

    und mit dem "müssen, sollen"...tja ;) :)

    Ja, eben. Wenn es mehr sein soll als ein netter Kalenderspruch....

    Und die Umsetzung in konkrete Situationen ist nicht nur immer leicht, finde ich.
    Mein Partner und ich haben da ähnliche Einstellungen.....und bei uns fliegen auch durchaus ab und an heftig die Fetzen. :) Letztendlich wissen wir aber beide, was unser gemeinsames Ziel ist...und versuchen dann, es gemeinsam immer wieder neu hin zu kriegen....und sind dann auch immer wieder sehr froh drüber, uns als echt gutes Team zu erleben.

    Schwierig finde ich es ab und zu auch, wenn jemand sehr massiv gegen einen Menschen, also z.b. mich....kämpft....mit dem Ziel "fertig zu machen" und der Vorstellung von Gewinner. Vor allem dann, wenn das längerfristig passiert.
    Da bin ich manchmal erst eine Weile überfordert (fühle mich momentan wütend, hilflos,...werde aktuell vielleicht auch ziemlich selbstgerecht und kurzsichtig aus meiner hilflosen Wut heraus....aber da hab ich mir schon angewöhnt eher ! :) erst zu handeln, wenn ich wieder klarer sehe....)...bis ich dann die Kurve kriege,...so wie es auch für mich dann passt. Kann in aktuelle "Schwerstarbeit" ausarten...aber da ich mich in solchen Situationen sowieso extrem unwohl fühle....steht es sich immer wieder dafür.

    ich tu mir glaub ich in meinen Gefühlen sehr schwer mit "Niedermachereien"...egal ob von anderen oder auch mal mir ausgehend.
    Bei mir kann ich das ja allerdings sofort/rasch ändern...sobald ich das mache und auch merke.

    und ich finds auch irre, wie viele Ressourcen da in meinen Augen gegeneinander verschleudert werden. Was mit den selben Kräften/Ressourcen miteinander alles geschaffen werden könnte...Allein wenn ich in Politik und Wirtschaft schaue....das sogenannte Gesellschaftssystem....und vielleicht kann ich nicht verstehen, weshalb das sooooo oft immer noch so ist.

    Wo es mir so offensichtlich erscheint, welch Verschwendung das ist.

    Ich wünsch mir da glaube ich etwas mehr Vogelperspektive zu den Details und ihren Zusammenhängen.

    Dein Wort in meinem hoffnungsvollen Ohr. :) ich verbinde damit aktuell sehr wohl die Vision von mehr Geborgenheit , mehr sein dürfen und mehr Effizienz von vielen für viele.

    :) Jo
     
  7. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Jovannah,

    Ja, das mit der Umsetzung ist wirklich eine echte Herausforderung. Aber das liebe ich. Mein Partner und ich habe da auch dieselbe Einstellung und wir beide sind vom guten alten Schlag der typischen "Machtmenschen". Keiner steht da dem anderen in irgendetwas nach. Beide rethorisch gewandt, klug und immer noch einen drauf..... Und wir stehen jetzt vor dieser Herausforderung! Und ganz oft fallen wir in den bekannten "Machtdialog" und ganz oft - wissend wie die win/win-Richtung aussehen würde - entscheide ich, dass ich jetzt lieber zubeißen möchte als den langfristig vielversprechenderen Weg zu gehen. Aber, weißt Du, das macht überhaupt nichts, denn zum einen ist das Samenkorn gesät.........

    .........und zum anderen weiß ich, dass nichts falsch ist an "Rückfällen". Meine Güte, ich habe auch nicht von heute auf morgen das Laufen gelernt. Aber ich habe nicht aus Angst, es falsch zu machen, es ganz sein lassen. Ich bin immer wieder aufgestanden und schließlich konnte ich es und dann war es irgendwann selbstverständlich.
    Ein schlauer Mann hat gesagt: Ziel im Leben ist nicht, es perfekt zu machen, sondern all`unsere Tränen zu weinen und all`unser Lachen zu lachen.
    Das gefällt mir außerordentlich gut!

    Liebe Grüße

    Katarina :)
     
  8. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    manchmal scheint es Reibungen schlicht und ergreifend zu brauchen....für mich ist es denk ich wichtig, wie es in kurz absehbarer Zeit "aus geht" mit uns und einer Situation.

    Ob wir z.b. beide wissen, daß wir in unserer Wut eben kurzsichtig und dickköpfig sind....auch im Streit nicht mit tiefen Dolchen/Schwertern kämpfen.....die verdammt schwer verletzen können.....

    Aber ob momentanes Ventil oder generell "in den Boden drücken wollen" ist nun mal eine andere Schiene...so von seiner Grundsätzlichkeit her.
    Auch, ob wir innerlich verletzt noch auseinander gehen aus einer Situation...und es bleibt (unterschwellig) so....oder mit der Freude, gemeinsam etwas gut geregelt zu haben.

    :) Jo
     
  9. Katarina

    Katarina Guest

    Ja, manchmal wollen wir noch Reibung. Ja und? Auch ich gehe innerlich noch oft verletzt aus bestimmten Situationen und mein Partner sicherlich auch. So ist es einfach. Und manchmal bekommen wir es ganz toll hin, so dass ich selbst ganz überrascht bin, dass wir zwei Kampfhähne plötzlich so weich werden konnten. That`s life.
    Es reicht meines Erachten die entsprechende Focusausrichtung aus, liebe Jovannah. Es kommt dann schon so wie es kommen soll. Manche Dinge brauchen einfach ein wenig Zeit. Wenn du heute ein Samenkonrn in die Erde legst, erwartest Du auch nicht, dass es morgen aufgegangen ist. Und es muß auch noch einiges überstehen, - vielleicht Dürreperioden, Unwetter, Kälteeinbrüche. Aber wenn Du mit Deinem Focus bei diesem Samenkorn bleibst, immer und immer wieder (egal wie kalt oder heiß es ist) und es im Rahmen Deiner Kräfte hegst und pflegst, dann geht es irgendwann auf. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Amen!
    Nein, Scherz beiseite. Ist oft nicht einfach, - ich weiß. Aber wenn Du, - so wie ich -, noch sehr oft wütend bist oder im Außen mit Wut konfrontiert bist, dann hast du vielleicht noch nicht all`die Tränen geweint, die es zu weinen gibt. Ich z.B. bin sehr gut im Lachen, frag`mich nicht nach dem Weinen. Ganz schwierige Übung! Momentan werde ich noch lieber wütend und beiße zu. Macht aber nichts. Denke an das Samenkorn und das Pflänzchen.

    Katarina :)
     
  10. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
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    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Hi Jo,

    ganz und gar nicht uninteressant - ganz im Gegenteil - aber wie schon anderwärts mich entschuldigt mit visatkämpfend und datenkübelnd den Tag verbring ;-)

    Ich finds voll interessant, weil ich noch immer dabei bin, das *mich reiben* zu lernen, weil ich Jahrzehntelang immer zurückgesteckt hatte, wenns *hart auf hart* kam.

    Und ist natürlich auch grad mal wieder mein Thema - wenn auch in etwas abgewandelter Form. Da sitz ich wie ein schmuseliger Teddybär aufm Sofa - und unten hinten im Mausloch hocken die verängstigten Mäusleins und fürchten sich vor der bösen Katze, dies eigentlich gar nicht gibt.

    Klar kann ich da tun und lassen, was ich will, es kann keine Win-Win-Situation entstehen, wenn eine der beiden Parteien an einer Kommunikation kein interesse hat.

    Jetzt überleg ich grad, ob ich nicht doch mal Macht ausübe, weil sie erwartens sowieso - und sie unterstellens auch - egal, ob es so ist oder nicht. Die Mauer ist einfach zu dick um sie zu durchdringen.

    Nach fast 3 Monaten erfolgloser Versuche, irgend was annäherndes wie Win-Win zu erreichen, steh ich irgendwie grad im Regen und frage mich, wie ich weiter machen soll.

    Denn einfach den Wurschitgkeitsstatus einschalten widerstrebt mir, weil dann mein win nachhaltig gestört wäre - andererseits nur den anderen wins zu bescheren frustet grad - also wie schaff ich irgend eine Situation, welche für mich auch nur annähernd win-win sein könnte?

    Nein, es tröster mich überhaupt nicht, dass ich mit meinen sinnlosen Aktionen Geld verdiene, weil mir wären die Menschen wichtiger - und das Potential, welches vergeudet wird.

    Sorry, wenns zu offtopic war, aber für mich paßts jetzt eben grad ganz gut zu deinen Fragen, weil ich bisher immer geschaut hab, dass alle Beteiligten irgend einen Ge-win-n aus den jeweiligen Situationen ziehen konnten.

    Im gegenteiligen Fall, wenn mir wer beweisen will, dass er Recht hat und ich im Unrecht bin - oder auch mich unbedingt zum Verlierer stempeln will, dann geh ich einfach - ich muss ja nicht mit jedem kommunizieren.

    Allerdings gebe ich dann meinem Gegenüber auch zu verstehen, wo meine Grenzen (der Gutmütigkeit) sind - und dass ich keine Lust habe, mir Grabenkämpfe liefern zu müssen.

    Ich find den Thread und das, was bisher geschrieben wurde echt toll, weilo ich grad erst seit Anfang der Woche mehrmals sowas wie wütend wurde über die Verbohrtheit mancher Menschen.

    Ja, ich kann sie nicht ändern, ich finds nur bescheuert, wenn wer 5 Monate blöd in der Gegend rum hockt, ohne was draus machen zu wollen. Sowas fällt für mich unter keinem Aspekt unter win-win.
     

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