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Lösen von Selbstverletzung

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von beatfreak, 5. Oktober 2009.

  1. beatfreak

    beatfreak Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2009
    Beiträge:
    389
    Ort:
    Leipzig
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    Hallo, ich war letzens bei einer heilerin wegen einer sache die ich jetz nicht ausführen will. Auf jeden Fall hat sie mir geholfen und sagte dann noch das ich noch großen Hass in mir trage weil etwas mich in der Kindheit verletzte. Selbst spüre ich das durch permante Bedürfnis mich selbst zu verletzen. Nun arbeite ich schon lange mit meinen inneren Kind. Heißt ich rede mit ihm, visualisiere es, tue dinge die es will. Außerdem versuche ich mir dieser verletzungen bewußt zu machen, schlage meine wut in Kissen. Bitte auch mein höheres Selbst um Hilfe dabei. Doch die Selbstverletzungsgedanken plagen mich weiterhin, und ich mache jetz selbstheilungsarbeit schon seit 6 jahren, war auch schon bei verschiedenen heilern.
    Kann mir jemand ein Tip geben, wie ich mich von diesen unterdrückten gefühlen lösen kann? Ich bitte auch um Buchtipps die sich mit diesen Thema beschäftigen und sehr gut sind.
     
  2. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen


    Hast du es schon mal mit einer Therapie versucht? Solch traumatische Erlebnisse müssen aufgearbeitet werden. Ich glaube nicht, das ein Heiler da weiter helfen kann. Ich selbst hab auch schon eine Therapie hinter mir. Die Therapie hat mir den richtigen Weg gezeigt. Jetzt kann ich diesen Weg auch alleine gehen. Ich litt sehr stark unter Depressionen und hab mich auch selbst verletzt. Stand kurz vor einem Suizid damals. Jetzt mach ich das nicht mehr. ;)


    LG Nefri
     
  3. Stormcrow

    Stormcrow Guest


    Hallöchen

    Also erst einmal solltest du den Grund für diese Gefühle erkennen, und wodurch sie ausgelöst werden. Oft entsteht dadurch schon eine erste Lösung und dann kannst du diese Gefühle wirklich bewusst gehen lassen.

    Mit einem Ritual zum Beispiel: Aufschreiben und danach das Papier verbrennen, oder zwei Bilder zeichnen (das Leben das du hattest - das das du willst, kann man auch aufschreiben), die dann mit einem Faden zusammenbinden und dann den Faden durchschneiden und das was du loswerden willst vernichten. Das sind zwei Rituale, mit denen du einen bildlichen Schlusstrich ziehst, was die Psyche darin bestärkt, dass es jetzt vorbei ist/sein soll. Daran kannst du dich dann immer erinnern, wenn diese Gefühle wieder aufzusteigen drohen. Versuchs mal ;)

    Bücher zum Glücklichwerden hier zwei:
    http://www.amazon.de/Macht-Ihres-Unterbewusstseins-Joseph-Murphy/dp/3720526984

    http://www.amazon.de/Anleitung-zum-Unglücklichsein-Paul-Watzlawick/dp/3492221009

    Hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen

    lg
    Krähe
     
  4. Sternschen

    Sternschen Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
    Beiträge:
    186
    Ort:
    Lavanttal
    Es spielt keine Rolle was war in deiner Kindheit - denn es hat dich zu dem gemacht was du bist & du hast es angenommen. Meine Erfahrungen zu Traumen in der Kindheit etc...

    Aber wenn du weißt worum es geht... ist es was anderes.
    Ich hatte enormen Hass auf meinen leiblichen Vater - ich hab ihn visualisiert, mit ihm gesprochen und bin immer weiter auf ihn zu. Am Schluß hab ich ihm verziehen und gedrückt. Gefühle wie Hass, Rache, Trauer, Schuldzuweisungen in einer violetten Flamme verbrennt. Es war sooooo schön diesen riesigen Beutel endlich los zu werden...

    Würde dir auch sonst noch eine Kinesiologin empfehlen.

    lg Silke
     
  5. Xonolil

    Xonolil Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
    Beiträge:
    675
    Ort:
    Wien
    Diese Selbstverletzung: ist das real - also schneidest du dir mit einem Messer in den Arm, oder ist das psychisch? Also dass du im Leben so reagierst, dass du alles kaputt machst?

    Ich z.B. habe selbstzerstörerische Tendenzen. Und ich glaube, da ist mein Karma schuld. Irgendjemand (eine verletzte Seele z.B.) möchte, denke ich, Gerechtigkeit oder einen Ausgleich, weil ich ihr wahrscheinlich weh getan habe.

    Ich glaube, dass es nicht optimal ist, die unterdrückten Gefühle zu lösen oder heilen! Bist du nur dann für Gerechtigkeit, wenn es dir nützt?
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
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    Hi Xonolil!

    Nur kurz etwas zu dem. Versuch es vielleicht anders zu sehen. Nicht jemand anders, eine (von Dir) verletzte Seele wünscht Ausgleich, sondern vielmehr ein in Dir verletzter Teil, äußert sich verletztend. Es ist immer Verletzung in einer Person, die anderen und sich selbst weiterhin Verletzungen zufügt. Egal ob konkret, wie beim selbstverletzen, oder indirekt durch selbstzerstörerische Verhaltensweisen oder auch sehr unkonkret bei Depressionen, wo die Ursache kaum oder gar nicht erkannt werden kann.

    Es "weit weg" zu verlegen führt aber dazu, dass man keine Möglichkeit mehr hat damit umzugehen. Selbst wenn Du am Karma-Glauben festhältst, kannst Du das was ich oben schrieb durchaus parallel so sehen, um einen Ansatzpunkt für Veränderung zu schaffen.

    VG,
    C.
     
  7. Xonolil

    Xonolil Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
    Beiträge:
    675
    Ort:
    Wien
    Ich glaube nun mal an Gerechtigkeit, sorry.
    Wenn man jemand anderen (auch nur unbewußt) verletzt hat (z.B. eine Seele) dann sollte (finde ich) man das auch "bezahlen". Weil wenn man das nicht bezahlt, dann bekommt man auch kein Glück mehr, sondern eine Depression.
    Ich glaube das ist so wie im realen Leben. Wenn man bei der Bank Schulden hat, bekommt man irgendwann einfach kein Geld mehr - und ohne Geld kann man sich nichts schönes mehr leisten.
    Sicherlich - Kinder bekommen oft "Geld" von den Eltern. Aber ich fühle mich alt genug, dass ich (wahrscheinlich nur einen kleineren Teil) meiner Schulden selbst bezahlen möchte.

    Manche anderen glauben, dass man immer Spass haben kann, wenn man den Gesetzen Gottes gehorcht. Man kann auch glauben, dass man alles (irgendwie - es gibt ja meistens mehrere Möglichkeiten) "bezahlen" muss.
    Das ist durchaus kompatibel! Denn: jedes Wesen wird älter, entwickelt sich. Irgendwann erkennt jedes Wesen, dass (der personifizierte) Gott nur ein Produkt von Anarchie ist - und in dieser Anarchie andere Kräfte wirken als die von Gott geschaffenen Gesetze. Niemand schafft es, ewig an Gott zu glauben.
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
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    Ich glaube auch an Gerechtigkeit. Aber wo soll die Gerechtigkeit sein, wenn Du nur weil Du wegen etwas leidest, davon ausgehst das Du Dich schuldig gemacht hast? Denn anders als wenn Du jemandem Schaden zufügst, er es Dir heimzahlt, und Du dann zu dem Schluß kommst: "Okay, ist leidvoll aber irgendwie habe ich es verdient." ist es bei der Karma-Theorie ja so, das durch gegenwärtiges Leid nach der Ursache gesucht wird... und Du zu dem Schluß kommst: Ich habe vielleicht... habe offensichtlich (je nachdem wie sehr Du es glaubst) irgendwem Schaden zugefügt, und büße jetzt dafür.

    Meine Theorie der Gerechtigkeit ist: Wer nicht bereit ist Verantwortung zu übernehmen im Umgang mit dem was genau jetzt ist, weil er Gründe sucht und auch findet, die ihn davor "schützen" eine Veränderung anzustreben, wird weiter leiden. Das meine ich nicht als Kritik, nicht falsch verstehen bitte. Aber diese Theorie ist m.A.n. wirklich schädlich, da sie unter dem Deckmantel von "Ich übernehme ja Verantwortung" daher kommt, gleichzeitig aber gleich jeden Willen zur Veränderung untergräbt, weil man sich vielleicht sagt: "Ich habs verdient, ich muss es durchstehen, nur Gott oder Karma wissen wie lange noch."

    Und wie gesagt: Man kann ruhig an Gott und/oder Karma glauben. Aber man sollte ein Auge darauf haben was genau jetzt ist und wie man genau jetzt ist, und was davon das Leiden in jeder Form die einem geschieht begünstigt. Das kann Augen-öffnend wirken, ohne das man gleich wegschmeißen muss was man glaubt, weil es mit jedem Glauben kompatibel ist.

    VG,
    C.
     
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