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Literaturempfehlungen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Athena, 10. Juni 2006.

  1. Athena

    Athena Guest

    Werbung:
    Hallo,

    was haltet ihr davon Literaturtips auszutauschen bzw. Literatur zu empfehlen?

    Ich habe dazu keinen Link gefunden.

    Welche Bücher haben euch geholfen einen Zugang/Überblick zu bekommen?

    Welche themenspezifischen Bücher haben euch beeindruckt?

    Vielen Dank,

    Athena
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.969
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Liebe Athena,

    Primär empfehle ich die Bücher der Huberschule. Besonders aufschlussreich sind "die astrologischen Häuser", die "Lebensuhr im Horoskop", "Transformationen" und "Mondknotenastrologie". Mit diesen Büchern ist man gewappnet, bleibt noch die "Aspektbildastrologie" zu erwähnen und weitere Bücher dieser Schule. Aber mit oben genannten Büchern bekommt man wirklich den roten Faden. Es ist viel, aber dafür sehr gründlich das aufgeführt, was eine Astrologie auch letztlich verlangt, will man diese auch in ihrer großen Bandbreite erlernen.

    Gute Bücher gibt es auch von Haydn Paul, besonders sein Buch über das achte Haus und eines von Netptun. Das Buch über die Aspekte von Stephen Arroyo ist auch sehr empfehlenswert. Der verstorbene Bernd Mertz hat auch sehr systematisch geordnet geschrieben und immer einen esoterischen Flair dabei. Thomas Ring und Oskar Adler haben jeweils vierbändige Werke geschrieben. Besonders Ring hatte versucht jeglichen Determinismus rauszunehmen.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    346
    Hallo Athena,

    der hervorragende Astrologe Lilly (17.Jhdt.) war Autodidakt. Er hatte alle astrologischen Bücher gekauft und studiert. Sie waren in Latein.

    Grundsätzlich halte ich ausgiebiges Literaturstudium für besser als nur Schulen: Du bekommst besseren Überblick.

    Alles was vor 1940 geschrieben wurde solltest Du Dir zulegen.

    Anbei eine Literaturliste für die Anfängerin von meiner Site. Eigene Produkte ließ ich weg.

    Die besten habe ich hervorgehoben. Ich bemühe mich eine weitere Liste für den Fortgeschrittenen zu posten.

    1. Gertrud Hürlimann:

    "Astrologie. Ein methodisch aufgebautes Lehrbuch."



    Für Anfänger und auch für Fortgeschrittene geeignet. Flüssig, gut und klar geschrieben. Die Autorin weiß, wovon sie spricht, sie teilt ihre reiche Erfahrung mit dem Leser.

    Das Buch ist hervorragend strukturiert. Es ist reich mit aussagekräftigen Bildern illustriert. Ganz besonders positiv: Gertrud Hürlimann gibt im Anhang diversen Richtungen/Schulen der Astrologie Gelegenheit zur Eigendarstellung. Sie erwähnt auch mehrmals Frank Glahn, dessen Methodik von gewissen Kreisen adoptiert wurde. Hürlimann stellt die Methodik Glahns vor.


    2. Horst Wolfram Geißler:

    "Astrologie. Geschichte Entwicklung Bedeutung."

    Rund 250 Seiten, Oktavformat - aber gehaltvoll. Das Buch enthält Seelennahrung. Zur Einführung, kann man abends vor dem Einschlafen lesen.


    3. Dr. med. Fritz Riemann:

    "Lebenshilfe Astrologie. Gedanken und Erfahrungen
    "

    Riemann hatte als Psychoanalytiker in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts den Mut sich öffentlich in Schriftform zur Astrologie zu bekennen. Alle Achtung.


    4. Thorwald Dethlefsen:


    "Schicksal als Chance."

    Souverän geschrieben. Klare präzise Sprache. Abschnitt über Astrologie ist kurz und gut. Erstausgabe 1979. War und ist für viele der Start in die Esoterik ("die unwissenschaftliche Art, die Wirklichkeit zu betrachten.")


    5. Dr. med. Herbert Freiherr von Klöckler:


    "Kursus der Astrologie"
    I. Lehrbuch der astrologischen Technik für Anfänger und Fortgeschrittene
    II. Grundlagen für die astrologische Deutung
    III. Solarhoroskope, Transite und aktuelle Konstellationen in ihrer Bedeutung für die astrologische Prognose.

    Klöckler hatte Medizin studiert. Er war Lehrer von Fritz Riemann. Sein " Kursus der Astrologie" erschien vor über 70 Jahren und hat Niveau.



    ders.: "Astrologie als Erfahrungswissenschaft"



    6. Thomas Ring:


    "Astrologische Menschenkunde"
    Band 1: Kräfte und Kräftebeziehungen
    Band 2: Ausdruck und Richtung der Kräfte
    Band 3: Kombinationslehre
    Band 4: Das lebende Modell.

    Thomas Ring ist der "Vater der revidierten Astrologie".

    In diesen Bänden verwendet Thomas Ring einen Substantivstil. Das heißt, er verwendet pro Satz im Verhältnis zu den Verben enorm viele Substantiva. Aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) wissen wir, daß Nominalisierungen Generalisierungen sind. Normalerweise werfe ich Bücher, die in einem solchen Stil geschrieben sind, in den Müll. Trotz des Stils sind diese Bände von Thomas Ring Pflicht. Er hat die Astrologie des 20. Jahrhunderts in Deutschland stark beeinflußt. Meiner Ansicht nach zum Schlechteren. Weil er ein "Programm der Bescheidenheit" verkündete und viele altüberlieferte Methoden verwarf.

    Darum ist die revidierte Astrologie eine kastrierte Astrologie.

    Thomas Ring kann auch anders schreiben.

    7. Thomas Ring:

    "Astrologie ohne Aberglauben."

    Hier schreibt Thomas Ring weniger abgehoben.

    8. Heinrich Kündig (Herausgeber):

    "Astrologica"
    Band I: Alfons Rosenberg: "Zeichen am Himmel"
    Band II: Heinrich Kündig: "Das Horoskop"
    Band III: Ephemeriden 1890-1950
    Band IV: Nicola Sementovsky-Kurilo und Heinrich Kündig: "Astrologische Gesetze"
    Band V: Nicola Sementovsky-Kurilo:" Horoskopdeutung"
    Band VI: Heinrich Kündig: "Astrologische Prognose"

    Mit diesem Werk legte der Verlag 1949 Ehre ein. Meines Wissens ist es gegenwärtig
    nicht im Buchhandel erhältlich. Kein Problem:
    Suchen Sie antiquarisch. Zum Beispiel bei www.zvab.com oder bei www.abebooks.de oder bei www.eurobuch.com.
    Wenn ich mich zwischen Kündig und Ring entscheiden müßte würde ich der Astrologica den Vorzug geben.


    9. Christoph Schubert-Weller

    "Wege der Astrologie. Schulen und Methoden im Vergleich"
    Der Autor behandelt die diversen gegenwärtigen Richtungen der Astrologie. Er gibt einen Überblick. Das ist schön.
    Sie brauchen eine Übersicht. Sie müssen wissen, daß es verschiedene Richtungen, Schulen, Methoden in der Astrologie gibt. Das erfuhren Sie schon bei Gertrud Hürlimann, siehe oben unter 1.
    Christoph Schubert-Weller geht ausführlicher auf die diversen Richtungen ein.

    Bedenklich ist ,auf Seite 244 Absatz drei, der Satz:


    "Wir erkennen hier bereits ein Grundprinzip in der Deutung nach dem "Hamburger" Modell: Stets werden drei Faktoren deutend miteinander kombiniert, während die klassische Astrologie mit ihren Varianten lediglich zwei Faktoren miteinander verknüpft".

    Ein Horoskop ist wie ein Hologramm, es lebt, atmet, ist ein Ganzes.
    Deswegen ist Grundprinzip Nummer 1 in der Astrologie: immer die Ganzheit wahrnehmen! Niemals, aber auch wirklich niemals nur zwei Faktoren rauspicken, vielleicht weil sie in einem Aspekt verknüpft sind, und dann nur diese zwei Faktoren isoliert betrachten!

    Seite 251:
    "Diese kritischen Bemerkungen sollen keineswegs den Eindruck verwischen, der sich dem Astrologen bei näherer Beschäftigung mit der Hamburger Schule aufdrängt: daß in vielerlei Hinsicht tatsächlich an ihrer Technik und an ihren Findungen etwas "dran" ist."


    10. Derek und Julia Parker:

    "Astrologie Ursprung Geschichte Symbolik"

    Flott, witzig und klar verständlich geschrieben. Beste angelsächsische Tradition des Schreibens für "the educated layman." Mit einem Vorwort von Dr. Willy Guggenheim.



    11. Karl Brandler-Pracht

    "Die astrologische Deutung. Diagnose und Prognose."

    Brandler-Pracht (1864-1939) erweckte die Astrologie in Deutschland zu neuem Leben.
    Er hatte als Schauspieler die USA bereist und dort die ernsthafte Astrologie kennengelernt. Ab 1905 machte er sie durch Vorträge und Veröffentlichungen in Deutschland und Österreich bekannt.

    Karl Brandler-Pracht verkehrte in Basel in einem spiritistischen Zirkel, wo ihm ein Medium offenbarte, seine Lebensaufgabe liege in der Wiederbelebung der Astrologie im deutschsprachigen Raum.
    1905 publizierte er sein erstes astrologisches Lehrwerk, das "Mathematisch-instruktive Lehrbuch der Astrologie" in Leipzig.
    In den folgenden Jahren gründete er astrologische Forschungsgruppen und Vereine, z.B. 1908 Gründung der "Ersten astrologischen Gesellschaft Wien" sowie Zeitschriften:
    1906 das "Zentralblatt für Okkultismus"', 1909 "Prana", 1910 die "Astrologische Rundschau" und die "Hohe Warte", 1914 "Psyche"und die Zeitschrift der "Astrologischen Blätter"..
    1910 startete er die Buchreihe "Astrologische Bibliothek".
    Um 1918 gab er in Berlin sein großes 6-bändiges Basislehrwerk "Astrologische Kollektion zum Selbststudium" heraus.
    Zu seinen Schülern zählten beispielsweise der Verleger Hermann Bauer, der Psychoanalytiker Johannes Dressler, Wilhelm Knappich, Arnold Grohn, der Verleger Hugo Vollrath.
    .

    12. Sebottendorf, Freiherr von

    "Deutungstabellen"

    Erschienen im Baumgartner Verlag. Der Esoteriker Dr. Baumgartner gab in seinem Verlag einige Werke heraus, bei denen es sich lohnt, sie antiquarisch aufzustöbern, zum Beispiel: "Astrologisches Geheimwissen im Geiste des Wassermann";
    F. L. Thilo:"Beruf und Erfolg in den Sternen";'
    "Quintessenzen der Horoskopdeutung";
    "Horoskopdeutung nach Zeichen, Die Wirkung der Tierkreiszeichen in der Geburtsastrologie";
    "Schnittpunktdeutungstabelle = Bedeutung der Planetenachsen";
    "Die Lehre von den astrologischen Elektionen, Die Wahl des günstigen Tages für erfolgreich verlaufende Unternehmungen".


    13. Wilhelm Knappich

    "Geschichte der Astrologie"


    Knappich lebte von 1880 bis 1970. Er studierte Geschichte, war Bibliotheksdirektor in Wien, Schüler von Brandler- Pracht und praktizierte die Astrologie. Er arbeitete an diesem Buch
    50 Jahre. Als Bibliotheksdirektor konnte Wilhelm Knappich europaweit forschen und nach entlegenster Literatur suchen lassen. Sein Literaturverzeichnis ist entsprechend riesig ausgefallen. Sein Stil ist angenehm und atmet Geistigkeit.
    ders.: "Charakter und Schicksal nach den Erfahrungsregeln der psychologischen Astrologie. Die astralen Symbole und ihre Entsprechungen in unserer Zeit." Zwei Teile. Manuskriptdruck. Bearbeitet vom Wiener Astrologen Prof. Frank Hofmann.


    14. Jean Claude Weiss:


    "Horoskopanalyse"
    Band I: Planeten in Häusern und Zeichen
    Band II: Aspekte im Geburtsbild

    Die Bände sind 1984 erschienen und werden heute noch verlegt. Jean Claude Weiss schreibt mit Liebe. Die Hausdeutungen sind auch anwendbar auf die Hamburger Schule.
    Bei den Aspektdeutungen bezieht er sich auf die klassische Astrologie. Für Anfänger jedenfalls empfehlenswert. Es reicht für den Start, für den Test, ob überhaupt was dran ist an der klassischen Astrologie. Es reicht für den Einstieg.
    Die Gefahr liegt im "Kochbuchartigen". Der große Morinus - der Astrologe Richelieus und Mazarins - war zweifelsohne Klassiker aber so hat er Aspekte nicht gedeutet, so einfach ist es nicht.
    Man kann nicht einfach zwei Faktoren isoliert betrachten, auch wenn sie in einem Aspekt verknüpft sind.

    ders.:"Astrologie - eine Wissenschaft von Raum und Zeit"

    Jean Claude Weiss schlägt in diesem Buch die Brücke zwischen Erkenntnisssen der modernen Physik und Psychologie zur Astrologie. Er zeigt das umfassende Erkenntnissystem der Astrologie, das die Zeitqualität berücksichtigt.

    Dazu stellte Ernst Jünger vor Jahrzehnten fest:

    " Unsere Wissenschaft läßt sich ohne weiteres und ohne Rangminderung im astrologischen System unterbringen, nicht aber umgekehrt. "

    Typisch für die Neuzeit ist das Ignorieren von Qualität schlechthin, der Wahlspruch heißt "quantifizieren was möglich ist und das Andere ignorieren." Nun ist aber das "Andere" sehr wohl existent, auch wenn man versucht es zu ignorieren. Der Spiegel hat eine Rückseite. Man kann wie Alice im Wunderland durch den Spiegel schreiten.

    ders.: "Karmische Horoskopanalyse"

    Teil 2 folgt

    lG
    UranusApollon
     
  4. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

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    wie versprochen hier Teil 2:

    15. Ernst Tiede

    "Astrologisches Lexikon"

    16. Udo Becker:


    "Lexikon der Astrologie.

    Präzise Informationen über Begriffe der Astrologie Astronomie (Astrophysik) Magie Kosmologie"


    17. Kocku von Stuckrad

    "Geschichte der Astrologie. Von den Anfängen bis zur Gegenwart"


    2003 erschienen. Das aktuellste Buch über die Geschichte der Astrologie. Gut geschrieben.Stuckrad lehrte am Institut für die Geschichte der hermetischen Philosophie an der Universität Amsterdam. Das ist die inoffizielle Hintertür, über die sich Die Astrologie wieder in die Unis hineinschleicht.


    18. Hajo Banzhaf/Anne Haebler
    "Schlüsselworte zur Astrologie"

    Der Titel sagt es: ein Deutungsbuch. Gut aufgemacht, gute Darstellung. Vergessen Sie darüber bitte nicht das Kombinieren, siehe unter "9." den fettgeschriebenen Hinweis.:)


    19. Helmuth M. Böttcher


    "Sterne Schicksal und Propheten
    Dreißigtausend Jahre Astrologie"


    20. Dane Rudhyar


    "Von humanistischer zu transpersonaler Astrologie"

    Weniger als 80 Seiten. In der Psychologie ist Abraham Maslow Vater der humanistischen Psychologie. Rudhyar ist Vater der transpersonalen Astrologie. Er zieht hier Bilanz seiner mehr als fünfzigjährigen Tätigkeit als Astrologe.

    Wenn Sie Dane Rudhyar lesen haben Sie das Anfängerstadium hinter sich gelassen. Sie finden viel von ihm hier im Netz. Er war Komponist, Astrologe, Theosoph und Maler. Er prägte den Begriff "transpersonale Astrologie". Er lebte von 1895 bis 1985.


    21. Stephen Arroyo


    "Astrologie, Karma und die Chancen schwieriger Aspekte"

    Auch heute noch halte ich dieses Buch für gut. 1980 begeisterte es mich . Arroyo geht wohl mit dem Begriff "Karma" zu locker um. Bezeichnenderweise wirkte Arroyo an der
    US -amerikanischen Westküste. Das Buch atmet deren Easy - Going - Mentalität. Dort lebten auch Dane Rudhyar und Neville. Gut ist, daß Arroyo mehrmals Edgar Cayce zitiert. Arroyo war Schüler von Dane Rudhyar.


    22. Arthur Schult
    "Astrosophie. Lehre der klassischen Astrologie"
    Band I und II
    Das Werk ist seinem Titel zum Trotz kein Lehrbuch im planen Sinne. Wer die reine pure Technik lernen will, der greife zu anderen Werken. An denen ist ohnedies kein Mangel. Andrerseits: wer die reine pure Technik beherrscht sollte dies Werk schon gelesen haben.


    Zitat aus Band I, Seite 32:
    "Die dreidimensionale physische Welt erwies sich uns dabei als Spezialfall einer höher dimensionierten Wirklichkeit,..."


    23. Ernst von Xylander


    "Lehrgang der Astrologie"

    Dr. phil. Ernst von Xylander schreibt klar und sachlich.
    Besonders zu loben ist sein großes Literaturverzeichnis. Bei den meisten populären astrologischen Büchern, die in den letzten 25 Jahren erschienen sind - deutsch, englisch oder französisch - ist es die Ausnahme wenn die Quellen offengelegt werden.
    Sein Literaturverzeichnis enthält etwa 180 Werke. Darin enthalten auch der Autor, früher Kapitän, der die Erkenntnisse des großen Jean Baptiste Morin in Deutschland bekanntmachte.

    24. Reinhold Ebertin


    " Kombination der Gestirneinflüsse"

    Longseller. Klassiker. In diverse Sprachen übersetzt. Reinhold Ebertin ließ sich stark inspirieren von der "Hamburger Schule", allerdings ohne die Transneptuner zu übernehmen. Und ohne seine Quellen zu nennen.


    25. Robert Hand


    "Planets in Composite"
    Das Buch ist auch auf deutsch erschienen. Composites machten ab den ausgehenden
    1970 - ger Jahren Furore. Es handelt sich um künstliche Horoskope zur Beurteilung von Partnerschaften. Es werden Halbsummen zwischen gleichen Planeten gebildet. Bei zwei Personen wird die Sonne in einem Composite auf den kürzeren Winkel gezeichnet, auf den die Symmetrieachse zu beider Sonnen fällt. Diese Technik wurde in den 20-ger Jahren in Deutschland von der Hamburger Schule entwickelt und kam im letzten Quartal des 20.Jahrhunderts über die USA als Reimport wieder nach Deutschland zurück.


    ders.: "Das Buch der Transite"
    Wie immer gilt: greifen Sie nicht eine Einzelheit aus dem Gesamtzusammenhang. Erst wenn Sie die Verwobenheit des Einzelelements in den gesamten Kontext verstanden haben, erst dann dürfen Sie die Einzelheit deuten. Wer an Rezeptbücher glaubt, betrügt sich selbst und andere.

    26. Robert Pelletier


    "Planets in Aspect
    Understanding Your Inner Dynamics"

    Wir haben es hier mit einem "Kochbuch" zu tun, mit vorgefertigten Deutungsrezepten.
    Gefährlich, wenn man die Deutungen für bare Münze nimmt. Wenn man es mit dem Meisterwerk des großen Astrologen Morin (siehe anderes Literaturverzeichnis) vergleicht, liegen Welten dazwischen.




    27. Dr. Alfred Fankhauser


    "Horoskopie"
    "Das wahre Gesicht der Astrologie"


    Beide Bücher des Dr. Fankhauser wurden vor mehr als einem halben Jahrhundert geschrieben. Es gab Neuauflagen. Es schadet in der Astrologie überhaupt nicht, sich älterer Literatur zu bedienen, ganz im Gegenteil.


    28. Erich Carl Kühr


    "Psychologische Horoskopdeutung"


    Lange vergriffen gewesen. Die Nazis vernichteten nicht nur Kührs Bibliothek anläßlich der Astrologenverfolgung 1941. In Neuauflage erschienen. Anspruchsvoll. Weder Psychogeblubber noch Kochbuch.


    29. Leo, Bessie:


    "Planeteneinflüsse vom geistigen Standpunkt."
    Mit Vorwort und Schlußwort von Alan Leo. Lesenswert.


    30. Schulman, Martin:
    " Karmische Astrologie"
    Band 1: Mondknoten und Reinkarnation
    Band 2: Rückläufige Planeten und Reinkarnation
    Band 3: Lebensfreude durch den Glückpunkt
    Band 4: Karma im Jetzt

    Alan Leo


    "Esoterische Astrologie. Vom Wesen des Menschen"

    1913 in der Reihe "Astrology for All" als Band Nummer 7 erschienen.
    Alan Leo (1860 -1917) war der erfolgreichste Astrologe des viktorianischen Zeitalters. Er wurde vom Astrologen Sepharial alias Walter Richard Old, der ein Vertrauter Madame Blavatskys war, in die Theosophie eingeführt.

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  5. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

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    Johannes Vehlow
    Lehrkurs der wissenschaftlichen Geburts-Astrologie



    I. Die Weltanschauung der Astrologie
    II. Die Technik der Horoskopberechnung
    III. Die Analyse der astrologischen Elemente
    IV. Die systematische Deutung des Horoskops
    V. Das neue vereinfachte System der astrologischen Direktionen und die Korrektur der ungenauen Geburtszeit
    VI. Transite und Hilfshoroskope. Die Revolutionen
    VII. Die progressiven Hilfshoroskope, Vergleichende u. Esoterische Astrologie u. a. Spezialgebiete
    VIII. Die Konstellationenlehre Mass, Zahl und Magische Quadrate
    IX. Parerga paralipomena - zur Konstellationenlehre



    Erschienen um 1930. Ich habe in den mir vorliegenden Büchern einerseits Erscheinungsdatum 1929 im "Okkulter Buch - Verlag" Berlin und andererseits Erscheinungsdarum 1932 bei Bernhard Sporn Verlag, Zeulenbroda.

    Johannes Vehlow war Berliner Astrologe, er verstarb 1958 in Berlin Wilmersdorf.

    Sein Werk nur "vorzüglich" zu nennen wäre eine Untertreibung.


    Erfahrung lehrte ihn, das dem Analogiegesetz entsprechende äquale Häusersystem zu verwenden.

    Im Artikel "Zum Astrologischen Häuserproblem" schildert Vehlow detailliert wie er zum äqualen Häusersystem fand.
    Dieses äquale System, das schon die Alten benutzten, gebrauchte Johannes Vehlow in dreifacher Weise: Für Horizonthäuser, Sonnenhäuser und Mundanhäuser.

    Abgesehen von seinem Haussystem war er noch Vertreter der traditionalen Astrologie (=Astrologie die vom Altertum über das Mittelalter bis zur beginnenden Neuzeit betrieben wurde.) Er verwendet das ausgefeilte System der Würden und Schwächen, das in Vergessenheit geriet, mitverursacht durch Gestalten wie Thomas Ring.

    Vehlow war hervorragend. Einfach mal im Netz stöbern :))).

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  6. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

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    Schwickert/Weiß


    Bausteine der Astrologie
    I. Astrologische Elemente
    II. Astrologische Synthese
    III. Astrologische Tektonik
    III. Primäre Direktionen
    V. Sekundäre Direktionen​


    Erschienen ab 1926 im O.W. Barth Verlag. Neuauflage in den 1950-er Jahren.

    Schwickert war von Beruf Kapitän.
    Er verwendete das Pseudonym "Sindbad."

    Dr. Weiß war Übersetzer des Grundlagenwerks des Okkultismus von Dr. Gérard Encausse
    (Pseudonym:"Papus"): "Traité elémentaire de science occulte" ("Die Grundlagen der okkulten Wissenschaft)".

    Schwickert publizierte auf deutsch zusammen mit seinem Schüler Dr. Weiß die Methodik des großen Jean - Baptiste Morin de Villefranche (1583 - 1656). Schwickert starb - wie es sich für einen guten Astrologen gehört - zu dem Termin, den er Jahre zuvor verkündet hatte. Er hatte unter anderem dem Schriftsteller Oscar A. Schmitz die (ernsthafte) Astrologie beigebracht.

    Wegen Astrologen seiner Güteklasse wurden bei den Nazis 1941 die Astrologen verfolgt und ihre astrologischen Bibliotheken vernichtet. Die Vorhersagen waren einfach zu gefährlich für das Regime. Genau dasselbe Phänomen hatten wir schon bei den Astrologenverfolgungen in Rom.

    Neben Morinus verwenden die Autoren Schwickert/Weiß auch Extrakte aus den ungedruckten Privatlektionen "Private Instructions in Astrology" des englischen Astrologen Raphael sowie den ungedruckten Privatlektionen von Bailey.
     
  7. SpiritChaser

    SpiritChaser Neues Mitglied

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    hi da draussen,

    dann auch von mir ein paar stellungnahmen zu diversen exemplaren astrologischer literatur. grundsätzlich empfehle ich zunächst das studium von leser-rezensionen bei amazon.de - zwar hat der allgemeine esoterik- und damit astrologie-boom nachgelassen, dennoch gibt es nach wie vor viel spreu und wenig weizen auch auf diesem "markt". gibt leider viel, die viel reden, ohne wirklich etwas zu sagen zu haben^^. doch auch bei den rezensionen vorsicht: könnten von übereuphorischen anfängern geschrieben worden sein^^.

    sehr empfehlen kann ich ausnahmslos sämtliche werke von stephen arroyo, insbesondere "karma, astrologie und transformation" sowie "astrologie, psychologie und die 4 elemente". ersteres als standardwerk für fortgeschrittenes, letzteres als standardwerk fürs grundlagenverständnis.

    ebenso empfehlen kann ich als kompaktes grundlagenbüchlein "intuitive astrologie" von ursula fassbender - dies ist jedoch leider vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich.

    generell möchte ich noch empfehlen, sich in den ersten mindestens 5 jahren tieferen astrologischen interesses keinesfalls auf bestimmte schulen festzulegen - man kann schlichtweg noch nicht entscheiden, hat noch keine vergleichsmöglichkeiten. es macht für fahranfänger keinen sinn, sich von anfang an ausschliesslich auf z. b. ford zu beschränken - und ob es wirklich ein aston martin ist, kann man eben noch nicht abschätzen^^.

    nur mit grossem vorbehalt betrachte ich die verwendung des klassikers "kombination der gestirnseinflüsse" von reinhold ebertin. eigentlich gehört es nur in die hände von astrologie-erfahrenen, da es eine art deutungs-statistik beinhaltet und somit einen trend zu negativ-interpretationen begünstigt! regelrecht gefährlich erscheint es mir für die selbstanalyse in schwierigen lebensphasen! dennoch ist es eins der grösseren verdienste ebertins, zur verbreitung der sonnenbogendirektion nicht unerheblich beigetragen zu haben.

    bernd merz als autor lehne ich ab. verkauft sich als lieber onkel, empfinde ihn verniedlichend. eher ne art lieber promi-astrologe.

    heinrich freiherr von klöckler - schon etwas altbacken, aber unterm strich nicht wirklich schlecht und eins der wenigen doch recht systematisch aufbauenden lehrbücher, sein 3bändiges lehrbuch der astrologie.

    jean claude (JC^^) weiss ist immerhin der chef von astrodata und hat definitiv pionierarbeit geleistet insbesondere im bereich computergestützter astrologie. geschickter kaufmann ist er definitiv ebenfalls. sein 2 bändiges lehrbuch der astrologie ist sicher kein highflyer, jedoch ebenfalls schon mehr als nur seichte kost. geschmackssache. deutlich tiefgehender empfinde ich verena bachmann "pluto - das erotische und dämonische".

    dane rudhyar repräsentiert die hohe schule. letztlich geht er völlig von komkreter prognose ab - nichts für einsteiger. der fortgeschriettene kann bei rudhyar viele perlen finden. ganz besonders die von ihm überarbeiteten sabischen symbole gehen sehr in die tiefe - haben allerdings nicht mehr wirklich mit chartanalyse im herkömmlichen sinn zu tun.

    ausserordentlich empfehlenswert wäre noch alan leo. leider leider ist ein grosser teil seiner kompakten, eingängig-verständlich verfassten werke vergriffen. wer irgendwo literatur von alan leo bekommen kann - unbedingt zuschlagen!

    wer mich etwas näher kennt, weiss, das ich überhaupt kein freund von alice ann bailey bin. halte ihre ausführungen für verkopft, verwirrt bis verstiegen. die dame versteht sich in meinen augen eher als eine art religionsgründerin und zelebriert eher charisma oder was sie dafür hält, anstatt nachvollziehbare und praxisbezogene aussagen zu machen.

    robert hands transitebuch ist zwar ein kochbuch, dennoch mit entsprechendem vorbehalt fundiert bis durchaus brauchbar. ähnliches sage ich von robert pelletiers aspektbuch.

    sakoyan/acker - von denen gibts ein durchaus brauchbares büchlein zum thema synastrie.

    thomas ring - zwar als unumgänglicher klassiker betrachtet - ich jedoch sage: tu's dir besser nicht an!

    mal wieder ohne anspruch auf vollständigkeit sowie ohne verzicht auf persönlich/subjektive wertungen^^

    namoh
    spirit
     
  8. SpiritChaser

    SpiritChaser Neues Mitglied

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    weiter:

    martin schulmann: karmische astrologie in 4 bänden - ich rate ab. generell rate ich dem einsteiger von der beschäftigung mit karmischer astrologie ab - zu leicht gerät man auf glatteis. lieber erstmal solide das handwerk lernen, dann seinen eigenen weg zur künstlerischen ausübung finden^^. entweder schult die bschäftigung mit astrologie die eigene empfänglichkeit für intuition - und des unterscheidungsvermögens, was intuition und was einbildung oder wunschdenken ist - oder sie verstopft das denkvermögen. auf rein linearer/rationaler ebene sind horoskope nicht wirklich deutbar.

    weiterhin empfehle ich in den anfangsjahren unbedingt beschränkung auf die sogenannten hauptaspekte bis gerademal runter zum sextil sowie beschränkung auf die klassischen planeten bis pluto incl. chiron und evtl. und vorsichtig lilith. bitte zunächst keine asteroiden und schon gar keine transneptuner^^.

    durchaus brauchbar und bereichernd dürfte auch "schlüsselworte zur astrologie" von hajo banzhaf sein - kein neuer guru, aber recht bodenständiger praktiker.

    "venus und mars" von michael roscher wie auch weitere werke von roscher stellen eher höhere ansprüche - mich sprichts an, ist aber nicht für anfänger geeignet. ein wenig vorsicht empfehle ich bei der anwendung von spiegelpunkten - deren erforschung wird dem anfänger nicht sonderlich weiterhelfen.

    döbereiner - ein kapitel für sich. manche schwören auf ihn, mit gehts nicht so. insbesondere seine rhythmenlehre hat sich bei meinen untersuchungen als unhaltbar herausgestellt. wäre nen versuch wert - allerdings sollte von ihm kein systematisch strukturierter aufbau erwartet werden. der kerl schwimmt durch alle wasser - ich frage mich, wie oft er sich dabei selbst überholt^^. sicherlich mit überdurchschnittlicher intuition gesegnet - doch didaktisch eher fragwürdig.

    ach so, noch etwas zu robert hand. die verbreitung der zugegeben aus theoretischer perspektive künstlich erstellten composite geht massgeblich auf ihn zurück. allerdings: composite funktionieren zu 100%! wenn zwei personen derartige gegenseitige resonanz empfinden, das die erstellung eines komposits gerechtfertigt ist, gibt das composit umfassend und treffsicher auskunft über die dynamik zwischen den beteiligten! hat bisher nicht ein einziges mal versagt.

    genuch nu - jetzt geh ich 'n bischen zocken^^

    bye
    spirit
     
  9. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

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    Hallo Athena,

    der beste Zugang ist:

    Hürlimann lesen und parallel dazu:

    Schwickert/Weiß


    Bausteine der Astrologie
    I. Astrologische Elemente
    II. Astrologische Synthese​


    Die stellen durchaus Ansprüche. Sie verhalten sich zu einem Gutteil der neueren Literatur wie der Mount Everest zum Maulwurfshügel.

    lG
    UranusApollon
     
  10. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

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    Hallo Spiritchaser,
    danke, sehr schön, stimme Dir weitestgehend zu.
    Für den ersten Überblick okay, allerdings sind die meisten Rez von Laien geschrieben. Es fehlt der historische Überblick. Die Klassiker werden meist nicht gekannt von den Rezensentinnen. Folglich fehlt der Maßstab.

    :) Prima. Gut gesprochen. Um Deinen sehr schönen Vergleich fortzuführen: die meisten Astrologieschulen bringen ihren Schülern nur bei Mofa zu fahren ...und behaupten, damit hätten die Schüler die Fähigkeit zum Autofahren erworben.

    Einverstanden. Man sollte dazu wissen: Reinhold Ebertin plagiiert in seinem KdG die Hamburger Schule.
    Das ist in der Branche so üblich. Das Plagiieren. Darum sind die meisten neueren Bücher - seit 30 Jahren - so flach.

    :) Sehr schön.


    Er repräsentiert die transpersonale Astrologie. Weil er von konkreter Prognose abgeht repräsentiert er gerade nicht die Hohe Schule.

    Alan Leo war Theosoph. Ja man sollte ihn lesen. Weil grundsätzlich die alten Werke die heutigen überragen. Aber er popularisierte die Astrologie in England vor 100 Jahren. Besser als Leo waren Bailey und Seraphial.

    Recht hast Du.



    Das tut gut... Ring wird maßlos überschätzt...er versuchte aus der eigenen Beschränkung eine Tugend zu machen... wandte viele der überlieferten Methoden nicht an...infizierte damit ganze Generationen

    lG
    UranusApollon
     

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