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Liebe zu Menschen entwickeln in unserer Zeit unmöglich?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Brennesselyogi, 25. Juli 2013.

  1. Brennesselyogi

    Brennesselyogi Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2013
    Beiträge:
    49
    Ort:
    Westlich von Hamburg
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    Habe mir mal Gedanken gemacht.. in diversen Religionen nicht nur im Christentum, wird der Gedanke der Liebe betont, liebe zu seinen Mitmenschen/Geschöpfen..

    Ich habe persönlich im laufe meines Lebens die Erfahrung gemacht, das es mir besonders schwer fällt Menschen als liebeswert zu betrachten, manche sind mir lieb, doch viele eher nicht.
    Wie soll es einem gelingen Menschen zu lieben, wenn diese einen garnicht mögem, respektieren etc. Ein jeder möchte doch vernünftig behandelt werden.
    Beruflich zb habe ich oft das problem an Kollegen/innen geraten zu sein die mich dann als Ihren persönlichen Diener betrachteten und keinen respekt entgegenkommen ließen. Wie kann man Menschen lieben die einen schlecht behandeln? Wenn ich unterwegs bin und an einer Weide mit niedliegen kleinen Kühen vorbeikomme und beobachte wie die fröhlig rumtollen kann ich die lieb gewinnen. Aber Menschen denken nur an sich das höchste was ich für sie aufbringen könnte wäre mitleid aber doh eher mehr Verachtung. Ich denke das das normal ist. gerade in der heutigen Zeit wo alle nur Selbstsüchtig sind und jeder sich der Nächste und sich an dem Leid anderer ergötzen. Oder an dem bisschen Macht was sie im Beruf haben.

    Gibt es hier jemand der trotzdem von sich behauptet die Menschen zu lieben, auch die welche schwierig sind?
    :confused:

    Und wenn ja wie stellst du das dann an? Ich finde es zb wichtig respektiert zu werden, ich mag anderen nicht Dienen und deren Slkaven spielen damit ich deren Gelüste befriediege ich gehe lieber in Konfrontation udn wenn sowas dann zb auch meinen neuen Job kosten würde dann seis drum. Ich gehöre nicht zu denen die sich gerne unter andere stellen. Da ich finde das alle Menschen gleichwertig sind sollte niemand andere unter sich stellen etc oder dergleichen tun.
    Aber die Gesellschafft verlangt es scheinbar das einige weniger Wertvooll sein sollen oder sich so verhalten.
    In meinem Fall zb ist es leider so, das ich keinen Beruf offiziell gelernt habe, damals hat es wohl nicht sien sollen, und so bekomme ich auch nur Helfertätigkeiten, aber Respekt erwarte ich dennoch den ich jedoch fast nie bekam. Von daher hab ich oft den Job gewechselt.
    Hauptberuflich mache ich was anderes wo ich mein eigener Herr bin sonst würd ich das Leben so ja garnicht aushalten. Jedenfalls ist Liebe glaube ich auch nur möglich wenn man auch respektiert wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2013
  2. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.569
    Hi,
    nun, dann stelle dir einfach vor, diese Menschen wären Kühe. Die Kühe hast Du doch nur lieb, weil Du die nicht kennst und keinen Umgang mit ihnen hast. Und auch Tiere können sich manchmal gegenseitig nicht ausstehen.

    Und Menschen, wenn ich einkaufen gehe, als Beispiel, dann beobachte ich sehr gerne die Kleinen Gesten. Und dann ewrden Menschen zur Unterhaltungsshow und sehr liebenswert. Der Blick in den fremden Einkaufswagen, die Gedanken, die ihnen im Gesicht stehen. Sei es ein: "Igitt, wie können die sowas essen" oder ein "Oh, da hätte ich auch Lust drauf, aber nö, nun stehe ich an der Kasse... hm, schaut aber lecker aus... ach nee, das nächste Mal" :lachen:

    Dann gibt es natürlich auch so Situationen, am Gemüsestand, wo die Leute anfangen alles zu quetschen, ob es ja noch unreif ist. Diese kann ich in dem Moment weniger gut leiden. :D

    Und die eigenen Leute grundweg nicht leiden können finde ich nicht normal, ebensowenig wie ich es normal finde, jeden Menschen liebhaben zu sollen. Es kommt halt immer drauf an, wer, wann, wo...

    LG
    Any
     
  3. ersteslebewesen

    ersteslebewesen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2010
    Beiträge:
    4.031
    Ort:
    Erde
    man sollte das "böse" im menschen nicht lieben, muss es auch nicht. Man kann nur lieben was gut ist. :D
     
  4. NiNaNu

    NiNaNu Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2011
    Beiträge:
    320
    Hallo :)

    Alle Menschen zu lieben ist wirklich schwer. Aber vielleicht muss man sie nicht sofort lieben, vielleicht hilft es einfach schonmal sie zu respektieren. Mir geht es oft so, dass ich Menschen kennen lerne von denen man sich sehr schnell ein Bild machen kann. So richtig böse Vorurteilhaft ;) Aber in den meisten Fällen bleibt es nicht dabei. Je mehr man die Menschen kennenlernt und ihnen trotz bestimmter Vorurteile offen Gegenüber tretet ändert sich dieses Bild ziemlich schnell. Ich hatte eine Kollegin und ich fand sie echt immer doof. Sie hat sich gern groß dargestellt und wie toll etc sie doch wäre. Ich hab mich nich darüber geärgert sondern es eher belächelt und hab sie sein lassen. Und siehe da, dann kamen viele positive Seiten von ihr zum Vorschein die unheimlich liebenswert waren. Nach wie vor sind wir keine turbo guten Freunde, aber wir freuen uns wenn wir uns sehen und können gut zusammen mal feiern. Immer die Schubladen auflassen (ich weiß, Schubladen denken ist nicht sehr spirituell, aber deswegen sind meine Schubladen ja sehr flexibel ;) um ggf. umzuräumen.

    So wie es sich bei dir anhört, beurteilst du sehr schnell deine Mitmenschen und gehst dementsprechend schnell zu und hast dein Bild. Wahrscheinlich hast du auch eine gewisse Erwartungshaltung. Die scheint sehr groß zu sein, denn deine Mitmenschen scheinen es nicht zu schaffen sie zu erreichen und dir gerecht zu werden.
    Gib den Menschen eine Chance das du sie lieben lernst :umarmen:

    Lg NiNaNu
     
  5. Ayatala

    Ayatala Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2006
    Beiträge:
    590
    Hi,

    man kann das über tiere und pflanzen machen. Die bedingungslose liebe zu dem einen tier überträgt man auf alle tiere. In der erkenntniss dass es konstruktiv ist eher liebend als hassend durch das leben zu gehen.
    Hat man alle tiere gleich viel lieb versucht man diese liebe auf alle pflanzen zu übertragen.

    Hat man es gerlernt alle tiere und pflanzen zu lieben hat man unbewusst gelernt das leben an sich zu lieben. Versucht man dann diese liebe auf menschen zu übertragen kommt es zu einer trennung von mensch und persönlichkeit.
    Man liebt die menschen an sich weil sie leben, egal welche persönlichkeit sich in diesem menschen entwickelt hat.
    Eventuell hatten die menschen gar keine wahl was die entwicklung ihrer persönlichkeit belangt. Eventuell gibt es keinen freien willen, eventuell werden alle menschen vom unbewussten gesteuert und die erkenntnisse nur als eigener wille präsentiert.

    Alles was ist und wie es ist kann nur so sein wie es ist. Wäre es anders bräuchten wir ein anderes Universum. Alles hängt miteinander zusammen.

    Mit solchen gedanken löst man die persönlichkeiten von den menschen auf und es wird leichter sie allumfassend zu lieben, was letztendlich Dir selbst zugute kommt.

    In dieser liebe, sie ist streng, findest du die worte die nötig sind um die gewissen disharmonien zu beenden von denen du geschrieben hast. Diese worte werden respektiert werden, sie haben keine wahl. Es wird harmonischer werden.

    :dontknow2

    Grüsse !
     
  6. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Brennesselyogi, der moderne Mensch ist im Allgemeinen leichter aus der Ferne zu lieben. Ziel eines Yogis ist es ja sich von dem "normalen" menschlichen Leben abzuwenden und in die spirituelle Welt einzugehen. Darum heißt es auch in der Bagavad Gita "Ein Transzendentalist sollte alleine leben". In Erzählungen hören wir oft von Yogis die in einsamen Hütten im Wald oder in Höhlen von Bergen leben. Da kann man dann auch allumfassende Liebe entwickeln, was im "normalen" Alltagsgetümmel viel schwieriger wäre.
     
  7. ping

    ping Sehr aktives Mitglied

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    Rheinland
    Aber das kann es doch nicht sein. Im Abstrakten aus der Ferne lieben ist kein Kunststück. Aber mitten im Leben lieben, darum geht es doch.
     
  8. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    Gerade eben dieses "normale" Leben soll ja nicht ewig fortgesetzt werden. Irgendwann stirbt man und wird aus diesem Leben herausgerissen. Dann wird man wieder neu inkarniert damit man weiter machen kann wo man aufgehört hat.

    Der Weg des Yoga aber sieht vor aus dem Rad der Wiedergeburten auszusteigen.
     
  9. ping

    ping Sehr aktives Mitglied

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    Rheinland
    Das Aussteigen ist das Einsteigen.
    Das ist ja das scheinbar Paradoxe.
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    der rabbi jesus hat gesagt: "du sollst deine nächsten liebn - wie auch dich selbst" und es ist auch ganz einfach:erst muss man sich sellbst liben, um auch andere lieebn zu können...so einfach und so schwer


    shalom


    shimon ash.
     
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