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Liebe zu (in) der Kirche oder....

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Silesia, 9. März 2009.

  1. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
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    ...oder ist es amoralisch, wenn man eigentlich nichts von der Bibel hält, aber trotzdem gerne den Segen GOTTES* in mehreren, vor allen Dingen emotionalen Bereichen möchte?

    Eine kirchliche Trauung ist etwas so schönes, leicht mystisches und spirituelles.
    Selbst wenn man die standesamtliche (rechtliche) Trauung auf einer Burgwiese hatte, ist die kirchliche Zeremonie doch etwas, was unvergleichbar ist.
    Ebenso die Taufe eines Kindes und so manche Beerdigung...

    Ist es der imposante Bau (Echo), Gemälde, Engelsblicke, Gold und Kerzen der etwas spirituelles bewirkt?
    Oder meint die kirchliche Moral es ehrlich, dass wir alle in ihrem Schoß geborgen sind?



    *Alle sind Gott... "Gott" ist universelle Energie.
     
  2. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Irgendeiner aus der Kameradschaft traut Euch sonst auch bestimmt im Namen Wotans oder so...ist doch eh alles das Gleiche... :rolleyes:

    Verstehe nicht, wieso Du eine Trauung nach christlichem Ritus willst, wenn Du nichts davon hälst. Das setzt übrigens auch Vorbereitungskurse beim Pastor voraus...eine Mitgliedschaft in der Kirche eh.
     
  3. eva07

    eva07 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2007
    Beiträge:
    5.949
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    WIEN
     
  4. TheFreeman

    TheFreeman Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2009
    Beiträge:
    25
    Ort:
    Niederösterreich
    Also ich denke da so drüber:

    Die komplette Kirchenorganisation (ich sage absichtlich "Organisation")
    hat schon lange nichts mehr mit dem Glauben zu tun. Alleine
    wenn man sich ein bisschen in die Geschichte der Kirche einliest, stellt
    man schnell fest, dass es eine Einrichtung ist, die eher darauf ausgelegt
    ist, die Menschen zu binden und zu knechten. Die Kirche ist auch das
    beste Beispiel für legale Rassentrennung und Ausgrenzung.

    Ist es nicht pervers, dass der Name für mein Kind erst dann anerkannt
    wird, wenn es in der Kirche getauft wurde?

    Und zur kirchlichen Hochzeit: Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das
    immer das erste und einzige Argument ist, wenn es um die Frage nach
    der Religion geht. Damit meine ich: In letzter Zeit treten sehr viele
    Leute aus der Kirche aus (aus guten Gründen meiner Meinung nach), und
    die letzte Möglichkeit, die Leute doch noch einmal zum zahlen zu
    drängen ist dann "Wollen Sie nicht mal kirchlich heiraten?" oder
    "Aber Sie dürfen dann nicht mehr in unserer Kirche den heiligen Pakt
    der Ehe eingehen!"

    Ich finde, dass man eine Hochzeit auch ohne Kirche und Pfarrer sehr
    schön, und unvergesslich gestalten kann.

    Ich bin der Meinung, dass man für einen Glauben keine Kirche braucht,
    schon gar nicht wenn man dafür bezahlen muss.

    So, jetzt hab ich mich als "Antikirch" geoutet! :)
    Ich wollte keinen auf die Füße treten, aber das ist meine Meinung (kurz
    zusammengefasst)

    Wünsch Dir noch einen schönen Tag!

    Liebe Grüße

    Freeman
     
  5. eva07

    eva07 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2007
    Beiträge:
    5.949
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    Hier in Österreich, auch in Deutschland, haben die meisten Menschen christliche Wurzeln. Auch wenn man sich von der Kirche getrennt hat, kann man und will man sie auch gar nicht verleugnen.

    Jeden Sonntag ist man als Kind mit der Freundin brav in die Kirche gegangen. Man hat mitgetan bei den Fronleichnamsumzügen, weiß gekleidet mit Blumen im Haar und im Körbchen. Auch dei Erwachsenen waren festlich gekleidet. Unter dem Baldachin ging der Priester mit einer wunderschönen Monstranz und es wurde geklingelt und gesungen, von Altar zu Altar. Auch die Erste Heilige Kommunion war ein einschneidendes Erlebnis. Nur die Beichte habe ich gar nicht gemocht. Bis heute nicht. Aber die Festlichkeiten waren eine beeindruckende Abwechslung in der Eintönigkeit eines Dorflebens. Und das alles erlebt zusammen mit der geliebten Freundin, auch oft gekichert hinter vorgehaltener Hand, wenn uns etwas komisch vorgekommen ist.

    Wer ist Wotan gegen den lieben Gott? Den kenn ich doch nur von Hörensagen.
    Möchte aber niemanden zu nahe treten, der ihn besser kennt als ich.

    Nostalgie ist ein sehr schönes Gefühl. Man kann es auch niemanden verbieten.
    Nicht wahr?

    lg eva07 :)
     
  6. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
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    ...meinst nicht das dies sehr widersprüchlich klingt.....was oder wen nutze....benutze ich zu meinem vorteile...!;)
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Amoralisch würde ich es nicht nennen. Aber du darfst dich, so denke ich, schon mal fragen, wieso du zwar nichts mit der Bibel am Hut hast, aber dennoch den Anspruch hast, dass dir durch einen Geistlichen der Segen vermittelt wird, welcher seine ganze Arbeit auf diesem Buch gründet. Deine Werte mögen es nicht sein, aber seine sind es ganz bestimmt. Und anscheinend legst du eben doch Wert auf seine Werte.

    Mit anderen Worten: Ich nehme dir eben folgendes nicht so richtig ab:
    Wenn du das wirklich ernst meinen würdest, dann könntest du dich auch von einem Hindu-Geistlichen (oder einem Wotan-Priester oder einem satanistischen Priester) trauen lassen. Die Wahl, das eine vor dem anderen zu bevorzugen, zeugt eben davon, dass für dich nicht wirklich alles eins und Gott ist. ("Alles ist Gott" heisst für die Mehrheit der Esoteriker: "Ich wünsche mir, dass es nichts mehr da draussen gibt, was mich bedrohen könnte.")

    Das ist nicht weiter schlimm, es ist bloss ein Widerspruch, den du bisher nicht aufgelöst hast.
     
  8. puenktchen

    puenktchen Guest

    klingt sehr festlich, feierlich, sehr schön was Du schreibst:)

    das mit dem Kichern kenn ich und noch ganz andere Dinge :blue2:
    , unser Pastor war sehr nett und irgendwie "leidensfähig" für manchmal schreckliche Kinder...

    mit der Beichte, ist es denn Pflicht zu beichten? wenn Du es nicht magst, vielleicht einfach nicht hingehen? oder kann man es dem Pfarrer einfach sagen im Beichtstuhl was man fühlt, daß es unangenehm ist oder wie auch immer:confused:
    gruß puenktchen
     
  9. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
    Nur nach Prinzipien zu leben ist nicht meine Art&Weise.
    Was, wenn ich diese Art und Weise, diesen Ort und die Atmosphäre, das Zeremoniel und den Pfarrer selbst (!) als sehr spirituell, ansprechend und bereichernd finde!?

    Vielleicht mag es ein Zwispalt sein, von der Bibel nichts zu halten, jedoch von der Tradition und dem Ritual ansich.
    Aber ich bemerke, dass es sehr vielen Menschen so ergeht, wie mir!
     
  10. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.457
    Ort:
    Wien
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    Ich kann dich schon verstehen ....

    Ich bin Atheist, mein inzwischen Ex-Mann auch, unsere beiden Trauzeugen waren aus der Kirche ausgetreten und wir hatten dennoch eine Trauung in der Kirche.

    Einfach weil es eine schön ist, weil die Athmosphäre in der Kirche gut ist, die Akustik ist genial, die schöne Kunst rundherum - das alles hat was.


    :)
    Mandy
     
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