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Lichtblicksuche für das Leben im Mutterleib

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Trixi Maus, 6. Oktober 2007.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    es ist schon ein lustiger Titel, wenn ich mir vorstelle im Mutterleib zu sein und das natürliche Ziel zu haben, irgendwann einmal das Licht der Welt zu erblicken. Es ist schon ein Tunnelblick, der sich einem da bietet irgendwann, nicht wahr? Nun ja, so ähnlich wie die schmerzhafte Reise aus dem Uterus heraus wird ja auch die gegenteilige Lebensstation, der Tod beschrieben.

    Ich glaube, wo man einig sein kann ist, daß das Leben nicht mit der Geburt beginnt, sondern im Mutterleib. Daher spricht man ja auch von "Kindtötung", das ist ja der Begriff für das seit Jahrtausenden menschlicher Zivilisation gebräuchliche Verfahren, ungewollte Kinder im Mutterleib abzutreiben bzw. direkt nach der Geburt zu töten. Aus monetären Gründen geschieht das, gell, da muß man nur mal hintergucken dann sieht man daß das Geld der Motor für diese menschliche Leids-Geschichte ist.

    Ich habe jetzt so die fixe Idee, daß man sagen wir mal 50% der Kinder retten könnte, wenn man Kindern im Mutterleib eine Zukunft anbietet. Wenn zum Beispiel die Mutter das Kind nicht pflegen und erziehen kann, könnte man das Kind in einem Kinderdorf pflegen und erziehen. Was spricht dagegen, in jeder Stadt Kinderdörfer einzurichten? Doch eigentlich nichts. Wir haben doch sowieso zuviel zu Essen, sagt man, Berge voller überflüssiger Nahrugsmittel- bevor man die vernichtet, kann man ja Kindermünder damit satt machen. Und durch die Betreuung der Kinder entstünden jede Menge Arbeitsplätze. Aber jeede Menge, oii wie viele.

    Und nun ist natürlich noch die Frage, wie denn eine schwangere Frau ihren Lebensunterhalt verdienen soll: nun ja gut, man muß eben das Gehalt in der Zeit, in der sie nicht arbeiten kann (sind ja meist nur ein paar Wochen) ersetzen. Sonst hat sie ja einen finanziellen Verlust durch das Austragen des Kindes und das soll ja nicht so sein- meist wird ja genau deshalb abgetrieben, weil genau das nicht geht.

    Da wäre das Problem doch irgendwie gelöst, oder? Hat jemand Ideen, wie man so etwas finanzieren könnte (außer einer Stiftung oder aus öffentlichen Mitteln)? Wenn Ihr Lust habt, dann überlegt doch mal mit mir mit, wie man so etwas marktwirtschaftlich machen könnte. Was könnte so ein Kinderdorf verkaufen oder anbieten, damit sich das Dorf finanziell selber trägt?

    Nur ein Ausblick: wie würde man so etwas machen? Man gründet eine gemeinnützige Genossenschaft, sucht und findet vermutlich Fördergelder und fängt dann irgendwann an. Bis dahin muß aber ein Konzept stehen das verspricht, daß nach dem Aufbrauchen der Fördergelder das Dorf finanziell auf eigenen Beinen stehen kann.

    Ein gutes Beispiel für eine Finanzierungsmöglichkeit von vielen, die da zusammen aktiviert werden müßten, ist das Sozialsponsoring. Man könnte mal überlegen: welche Firmen könnten Interesse daran haben, daß sie damit werben können, daß sie das Kinderdorf in ihrer Stadt unterstützen? Natürlich geht man bei so etwas die Firmen in der Stadt ab und sucht Unterstützung, aber es gibt ja möglicherweise Produkte, die auch inhaltlich mit der Idee eines Kinderdorfes harmonieren und nicht nur, weil man etwas Gutes damit tut. Welche Produkte könnten das also sein, bei denen ein Marketing-Mensch sitzt, der es für sein Produkt als sinnvoll erachten wird, wenn da drauf steht, daß uns seine Firma unterstützt?

    Natürlich, man kriegt auch öffentlich Fördermittel für so etwas. Da muß man nur mal suchen und dann findet man auch.

    Ihr versteht die Idee? Nicht Dörfer für "gefallene Kinder" wie die SOS-Kinderdörfer, sondern den Schwangeren ein Angebot machen.

    Wer also Lust hat mitzudenken in diese Richtung, der mag bitte mitdenken.

    :liebe1:
     
  2. Reinfried

    Reinfried Guest

    Äh, nur zur Klärung: Wie kommst Du darauf, dass SOS-Kinderdörfer für "gefallene Kinder" wären? ???

    Soweit ich informiert bin, werden hier z.B. Kinder untergebracht, deren Eltern verstorben sind.

    Lg
    Reinfried
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    jou, das meine ich unter anderem mit "gefallene Kinder". Gerade da weiß ich, daß man dann "fällt", aus eigener Erfahrung.


    Aber zurück zum Thema:
    hier ist z.B. so eine Stiftung. Aber darum ging es uns ja nicht, Stiftungen können immer nur Beiwerk sein.
    http://www.ja-zum-leben.de/ja_zum_leben_DE/index.html
     
  4. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
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    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
    ...man sollte schon essen können,
    was man selber gemacht hat... :)

     
  5. krystall445

    krystall445 Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2007
    Beiträge:
    313
    Ort:
    stmk
    Mit Finanzierungen und Marketing kenne ich mich nicht so aus.
    Ich finde es aber eine schöne Idee.
    Es gibt sehr viele Paare, die gerne adoptieren würden.
    Wahrscheinlich künftig noch mehr, da ja immer mehr unfruchtbar werden durch die 'künstlichen' Einflüsse.

    Die geben oft auch horrende Summen für künstl. Befruchtungen aus.

    Der Staat sollte vielleicht auch mitfinanzieren, da es ja um die künftigen Staatsbürger geht.
     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    hi, ich verstehe Dich nicht. Könntest Du deutlicher ausdrücken, was Du meinst? Meinst Du die Kinder- nö, wie gesagt, ich verstehe Deinen Eintrag nicht. Hilfe!

    :liebe1:
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    hallo krystall :)

    Ja, das stimmt, es gibt viele Menschen, die gerne Kinder adoptieren würden. Das ist ja bestimmt auch eine Möglichkeit, die heute vor einer Abtreibung angeboten wird- nehme ich an? Weiß das jemand?

    Ich habe mal nachgeschlagen, 2004 hat das statistische Bundesamt etwa 130.000 Abtreibungen registriert. Das ist ja nun doch relativ viel. Wenn nur ein Teil der Kinder auf die Welt kämen- hey, dann hätten wir aber in der Zukunft weniger Probleme. Man kennt ja die Werbung: das Kind als Altervorsorge. Wenn man die Umkehr der Alterspyramide mal hernimmt und mal betrachtet, daß da ein zukünftig Versorgungsproblem entsteht, dann ist eine Abtreibung für ein Volk langfristig ein ökonomischer Mumpitz.

    Was kostet eigentlich ein Kind bis es 18 ist? Mal suchen... etwa letztes Jahr waren es laut statistischem Bundesamt 124000 Euro bis zur Volljährigkeit bei einem Einzelkind. Naja gut, bis zum Ende der Ausbildung bist Du bestimmt bei 175000. Nun wären es ja keine Einzelkinder, sie hätten ja mehrere Geschwister in einem Kinderdorf, da wird es vermutlich durch Synergieeffekte etwas kostengünstiger.

    Aber mal weg von der Kostensache, Du hast Recht. Geld findet sich dann, wenn ein Projekt reif dafür ist.

    Aber ich finde die Idee cool, ein Kinderdorf. Mit Kindergärten, Schulen, ohne Klassenunterschiede. Es kämen eben alle aus dem Kinderdorf. Man darf das nicht unterschätzen- es sind ja "Massen" von Kindern, die da Unterschlupf benötigen würden.

    Ich frage mich gerade, ob eigentlich schon mal jemand in diese Richtung gedacht hat. Kennt da jemand Namen von Menschen, die ich mal bei google eingeben könnte? Rudolf Steiner fällt mir ein mit den Waldorfschulen, die sich aus dieser Lebenslehre entwickelt haben. Gibt es zum Beispiel Kinderdörfer, die ein Leben nach Rudolf Steiner praktizieren? Man braucht ja eine Bildungsbasis für die Eltern im Dorf, Steiner wäre doch da vermutlich geeignet, oder? Oder gibt es Alternativen? (bitte nicht unbedingt Kryon etc.:clown:,das kann man keinem Menschen klarmachen, der in dieser Gesellschaft irgendetwas entscheidet. Also nichts Esoterisches sozusagen, eher Ganzheitliches, praktisch in dieser Welt hier Umsetzbares. Soweit sollte der Gedanke schon gehen.)

    :liebe1:
     
  8. Ramar

    Ramar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2005
    Beiträge:
    1.257
    Möchte nur kurz einwerfen: Steiner ist schwerst "esoterisch".


    L.G.

    Ramar
     
  9. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2007
    Beiträge:
    8.563
    Ort:
    NRW
    Hallo Trixi Maus

    Erst mal ein Riesen Kompliment für diese Idee, die finde ich wirklich gut!!!!

    Leider sehe ich mich kaum in der Lage dir hilfreiche Infos zu geben, das tut mir jetzt echt leid, da ich diese Idee wirklich gerne irgendwie unterstützen würde und da ich sehe, daß du bisher nichts Hilfreiches dazu erhalten hast....
    Irgendwie ärgert mich das jetzt, weil es einem wieder klar vor Augen führt, wie hilflos und unwissend man im Grunde doch ist...es reicht meist gerade das eigene Leben irgendwie zu bewältigen (bei mir zumindest)

    Milliardär müßte man sein.....

    Ich werde diese Idee aber mal an verschiedenen Stellen ansprechen, vielleicht kann mir jemand ja Infos geben bezüglich einer solchen Finanzierungsidee. Leider lebe ich seit vielen Jahren sehr zurückgezogen und habe kaum noch Kontakte....aber wer weiß...? Vielleicht ergibt sich ja eine gute Informationsquelle.

    Schade, daß ich z.Zt. nichts dazu beitragen kann, außer gute Wünsche, daß du vielleicht noch wertvolle Tips oder Hilfen bekommst.....

    Alles Liebe von

    Luckysun
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Werbung:
    Steiner ist exoterisch wie esoterisch, das siehst Du daran, daß Du Deine Kinder in seine Schulen schicken kannst und daß die dort nicht zu Esoterikern ausgebildet werden.

    LG,
    Trixi Maus.

    Wenn schon einwerfen, dann wenigstens zum Thema?
     
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