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Licht und Schatten

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Atreya, 7. Mai 2008.

  1. Atreya

    Atreya Mitglied

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    1. Mai 2008
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    563
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    Bregenz, Österreich
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    Du bist
    Wie
    Du bist

    Ein Sonnenkind

    Brichst
    Hinter dunklen Wolken vor
    Ungestüm
    Scheu

    Lässt
    Altes los
    Begegnest
    Gefahren an denen
    Menschen zerbrechen

    Freust dir
    Deine Welt
    Auch aus Schatten
    Schöpfst du
    Farben
    Zauberst Licht

    Wir lieben dich




    Die Idee, Texte und Gedichte in einem Faden zu sammeln, gefällt mir gut, also füge ich die schon eingestellten im Anschluss dazu und danke für die dort bekommenen Antworten.
     
  2. Atreya

    Atreya Mitglied

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    Bregenz, Österreich
    ich bin
    es
    war nicht
    wahr
    was ich war
    lass
    ich sein
    wer
    ich bin
    es
    wird
    Gott sein

    ich bin es ist gut dass ich bin

    bin ich in mir
    in allem
    fließt mein Leben im Strom
    im Sog nach unten
    der Kern des Geschehens
    was war
    noch ist
    braucht Aufmerksamkeit
    und Achtsamkeit

    ich war es war nicht gut dass ich war

    bis an die Gegenwart dringt
    wenn ich es gelten lasse
    was mich umbringt

    ich bin
    es
    war nicht
    wahr
    was ich war
    lass
    ich sein
    wer
    ich bin
    es
    wird
    Gott sein
     
  3. Atreya

    Atreya Mitglied

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    Bregenz, Österreich

    ich wanke
    einsamer Pfeiler
    auf kargen Ebenen im Gegenwind
    steile dornige Hänge
    Gipfel verloren im Weiß
    sende bebend Signale ins Nichts
    am Drehpunkt meiner Auslöschung,
    den Leib an ausgedörrte Erde gepresst
    pochen wir gegeneinander
    getreten verängstigt
    und doch Mutter
    und Kind

    du Mutter trägst auch an meinen Lasten
    keine Entscheidungen lösen die Schwernis
    so tanze ich für dich
    schwer
    wiege deinen Leib in meinem
    vollziehe rhythmisch was ich nicht weiß

    und kein Wohin
    kein Diktat des Weges
    ohne Zuschauer ohne Beurteilung
    fallen meine Tücher

    Wind schändet meine Haut blutig
    Sand reißt ihr tiefe Löcher
    unter dem Gewicht des Unendlichen Ewigen
    Sieb geworden
    brüchig
    und abgenagter Knochen
    Staubkorn

    verloren
    Nichts im Nichts
    kein Wissen kein Selbst keine Hüllen
    kein Zutritt kein Sein kein Schein

    aber
    es ist
    Ist
    kein Ich

    Ist
    am bodenlosen Grund
    öffnet Augen
    sterniges Firmament fällt
    weckt Herz
    und Pochen an Pochen
    entwacht Körper dem Nichts
    Atmen
    Strömen​
     
  4. Atreya

    Atreya Mitglied

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    Seid bedankt der schönen Worte.
    Träumt' ich's oder war es Schein?
    Verlor mich in der Stufen Ferne,
    fand mich wieder, wo den Staub
    noch kein Menschenfuß betreten,
    tiefer war er als die Zeit.

    Und sie würden wieder würgen,
    Worte sinds bloß, doch ihr Sinn
    streift nicht Wahrheit, ist nicht wirklich,
    greift das Maß der Anmaßung
    gefährlich weiter als ihr Ziel,
    der Suchende, zu seh'n vermag.

    Wertvollste, bewahret euch,
    in einer Welt, in welcher Werte
    lautstark an die Börse gehen.
    Bewahret euch, bleibt unberaten,
    unbezwungen und geliebt.
     
  5. Atreya

    Atreya Mitglied

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    Bregenz, Österreich
    Sei Lichtung wie Wald
    Brücke und Ufer
    innen wie außen
    Heilung in allem
    lass deine Scheu
    längst ist bereit
    der Tisch gedeckt
    die Saat gesät
    lass zu
    such nicht länger
    du bist
    tauch ein
    die Liebe

    A grüßt O
     
  6. Atreya

    Atreya Mitglied

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    Wellen

    Gegen
    die Angst reden
    Geschichten rollen
    wie Wellen an den
    ruhenden Stein
    und brechen

    und als
    der Ort leer
    und kein Stein
    mehr Widerstand
    bietet bin ich die
    Wellen und das
    brechende
    Licht
    bin ich
    der Drang
    der Welle und
    das Unentwegte
    und du Gott in
    mir und
    überall
    bietest mir
    selbst Ruhe
    bettest mich in
    mein Eigenes ich
    aber durchpflüge
    die Wasser
    taumle in
    engen
    Felsschluchten
    schlage mich wund
    und im späten Licht weiß
    ich es und im frühen Licht
    wieder was all den
    Stunden in
    Unruhe
    fehlt
    und
    du
    in
    mir
    selbst
    verlässt
    mich nicht
    noch bebend
    und schwankend
    bin ich am Boden
    wenn ich vertraue
     
  7. Atreya

    Atreya Mitglied

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    Ein zartes Netz
    von Morgensonnefäden
    legt sich über meinen Tag
    golden warm
    zärtlich meinen Mut fächernd

    in seinen Falten Schätze
    die einst in Taschen meiner Gewänder
    meinen Händen schmeichelten
    weitgereist
    verpackt in kostbare Ahnungen

    ich wickle sie aus
    ein Aufblitzen an Möglichkeiten
    wie das Leben zu leben wäre, wenn ...

    Begreifen
    es ist richtig
    wie es ist
     
  8. Atreya

    Atreya Mitglied

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    Hallo, liebe potentielle Leser,

    ich würde mich über Resonanz sehr freuen. Klar, es macht Spaß, bereitet Freude, Gedichte einzustellen. Etwas aus meiner Welt mit euch zu teilen. Schön wäre zu hören, ob dies in anderen Welten etwas zum Schwingen bringen kann. Ich liebe die Sprache, so verfänglich und missverständlich sie ist. Sie bietet Schlüssel, manchmal braucht es am eigenen Schlüsselbund einen passenden zu suchen, um das gebotene Schloss aufzusperren, machmal stehen die Türen weit und einladend offen. Ich weiß, es ist immer auch eine Zeit- und Lustfrage, ob Worte Anklang finden, und darüberhinaus zum Reagieren bewegen.
    So ist es Einladung an euch, ein wenig in meine Räume und Gärten zu schauen, im Lichtschatten wachsen Schattenlichtpflanzen, warten auf euch, ihren Blüten, die sich öffnen und schließen, auf den Grund zu schauen.

    Liebe Grüße
    Atreya
     
  9. Atreya

    Atreya Mitglied

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    an der Schwelle


    an der Schwelle
    zum Schlaf
    ein
    Wächter

    webt
    Traumfetzengedanken
    zu meerdichten
    Netzen

    kein Eintauchen
    Fallen
    nur Treiben
    auf schwarzer Haut

    komm Dunkle
    leg schwere Tücher
    über mein Land
     
  10. Atreya

    Atreya Mitglied

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    Bregenz, Österreich
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    heute Nacht
    war der Tod in meinem Zimmer
    Hände hielten mich
    Gebete
    mein Herz brannte stach
    klopfte in Hals Schläfen Scheitel
    die Brust eng verschnürt atemlos
    Stau im Kopf und speiübel
    stechende Schmerzen in den Armen

    die Angst verging allein zu sterben
    - die Kinder im Nebenzimmer -
    an Schwäche und Überforderung
    meines Herzens

    erlebte erneut
    Mut und Stärke der Mutter
    die Gefahr war immer noch
    doch auch Erinnerung
    schon bewältigte Not

    manchmal
    sahen wir uns lächelnd an
    wussten es wäre zu schaffen
    auch diesmal
    mit göttlicher Gnade
    und der Hilfe meines Bruders

    der Lärm verstummte
    mein aufgeregtes Nervensystem
    lauschte leise schwirrend
    der sanften Berührung
    an Stirn und Scheitel


     

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