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Lebensmüde und kraftlos

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von käfer, 3. Juli 2008.

  1. käfer

    käfer Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2005
    Beiträge:
    140
    Ort:
    Wien
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    Hallo ihr lieben,

    hätte da mal ne Frage an euch, vielleicht weiß ja jemand von euch ne antwort drauf.
    Bin weiblich, wurde heuer 40ig jahre alt. Habe ein absolut turbolentes leben mit viel mehr negativen erfahrungen, als positiven, hinter mir. Man kann sagen ich wurde sehr oft im laufe der jahre traumatisiert. Das began als Baby und hält an.
    Immer wieder kommen sie, diese Erfahrungen und erlebnisse. Das letzte was mir sozusagen widerfahren ist, dass mein bester männlicher Freund, betrunken bei mir auftauchte, den Rausch bei mir auschlafen wollte. Morgens fand ich ihn dann tot auf meinem Sofa liegend. Er war bei mir, in meinem wohnzimmer gestorben. Er war grad mal 39ig Jahre alt.

    Mein Problem seit Jahren, seit dem ich einen Arbeitsunfall hatte und ein Mensch dabei starb, ist das ich immer lebensmüder und kraftloser werde.
    Ich habe keine ahnung, wie ich diesen Prozess stoppen könnte, da ich keine kraft, keinen willen mehr habe.
    Ich wünschte, ich würde einschlafen und nicht mehr aufwachen.
    Aber ich muss dagegen ankämpfen, denn ich habe einen 14 jährigen Sohn, der mich braucht.
    Nur wie, wie, kann ich mich wieder selbst reanimieren und ins leben zurückholen, das ich schon so lange verlassen habe. Ich exestiere, mehr nicht.
    Es kotzt mich an.
    Geld für alternative heilmittel fehlt mir, vielleicht gäbe es on diesem bereich etwas, das mir helfen würde. Aber was???

    Danke fürs lesen, und eventuell einen kommentar....
    Alles liebe euch allen
     
  2. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Hi Käfer

    Ich bin eigentlich im Moment nicht die richtige Person, um Dir zu helfen, möchte nur sagen, dass ich wie Du auch versuche, mich zu reanimieren. Denn wie Du werde ich gebraucht und möchte schon noch ein tolles Leben aufbauen. Wenn ich Geld hätte, wäre mein erster Gang zum Masseur, damit ich meine Rückenschmerzen loshätte, würde mich bestimmt auch aufrichten.

    Ich denke, wenn sich jemand selbst reanimieren will, dann schafft er das auch. Vielleicht brauchen wir eine Weile, aber wo ein Wille ist, da ist ein Weg.

    Was mir etwas hilft, sind Beratungsstellen (die sind kostenlos und haben Schweigepflicht). Bewegung in freier Natur ist auch sehr gut, hab ich für mich festgestellt. Die Vergangenheit einfach als vergangen betrachten, sonst wäre ich nie so weit gekommen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft!
     
  3. mysticeagle

    mysticeagle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2008
    Beiträge:
    336
    Ort:
    salzburg
    hallo käfer und hallo sunnygirl,
    schade, dass ihr so am boden seid - aber ich weiss nicht ob es euch was hilft, wenn ich euch sage, wir "seelen" suchen uns immer genau das aus, was wir zum lernen brauchen - wenn ihr merkt ihr habt genug gelernt aus eurer depression, dann sucht euch was neues zum lernen, lernen macht spass, wenn man es richtig macht, denn auch dann ist der schmerz dabei nicht so schlimm, man spürt man ist am richtigen weg. wir können uns vorstellen was für ein tolles leben wir haben möchten, nur wir sollen es auch spüren können, wenn ihr das hinbekommt, dann ist das schon mal ein schritt in die richtige richtung - ich habe durch unterstützung (energiearbeit und ein gespräch) es geschafft meine panickattacken wegzubekommen - ich war auch depressiv in dieser zeit und wollte eigentlich nichts mehr tun ausser schlafen und rumliegen. wir können so viel, wenn wir nur wollen - loslassen ist auch ein großer teil der dazubeiträgt, die vergangenheit anzuschauen und dann loslassen, ich unterstütze das mit bachblüten, hilft total gut und es geht mir immer besser. glaubt an euch und ihr werdet es schaffen. setzt euch ziele was ihr erreichen wollt und dann arbeitet drauf hin - über kleine fortschritte freut euch - kann euch gerne noch mehr tipps geben, wenn ihr wollt - es freut mich wenn ihr euch selber helfen könnt, denn das ist mein ziel. alles liebe mysticeagle
     
  4. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Das ist keine Sache von Kraft, sondern eine Sache des Blickwinkels. Man ist das, was man denkt und glaubt. Wenn du dich ständig mit den negativen Erlebnissen deines Lebens beschäftigst und diesen nachhängst, wird natürlich nichts besser.

    Energie folgt der Aufmerksamkeit. Lenke deine Aufmerksamkeit dorthin, wo du Energie willst! Also in positive Gefilde.

    Viel Glück
    Elli

    :)
     
  5. braunbärin

    braunbärin Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2008
    Beiträge:
    262
    Ort:
    Lüneburg
    hallo Käfer, naja, was elli schreibt, von wegen alles eine frage der sicht....hm...das klingt so einfach, aber ich weiß, dass es das nicht ist und wenn man im sumpf steckt, einem sowas theoretisches kein stück weiterhilft. da brauchts praktische hilfe von außen....zu wenig geld für alternative methoden?darf kein hindernis sein...es geht immer irgendwie, die wirklich guten heiler/helfer, verlangen natürlich einen ausgleich, aber jeder kommt dir entgegen (ratenzahlung, andere form des energieausgleichs,später zahlen....undundund), sprich mit den leuten und keiner, der wirklich sich heiler nennen mag, kann seine hilfe ablehnen, wenn er sie geben kann. nun zu meinen konkreten vorschlägen für dich:
    - wichtig ist, die alten wunden anzuschauen, ohne in eine retraumatisierung zu gehen, dafür gibt es traumatherapeuten....wichtig ist ressourcenorientiert ranzugehen: wo liegen deine stärken, wo liegt deine kraftquelle?wie könnte sie aussehen, wenn du grad keine kraft spürst?
    - körperarbeit in jeder form, geh tanzen, dass du dich wieder spürst...oder mach was anderes mit deinem körper...such in ihm kraftquellen, resourcenpunkte auf....auch mit hilfe eines körperorientierten therapeuten!
    - die wunden anschauen, ohne in ihnen rumzustochern....
    - alte scheiße läßt dich nicht ins neue leben kommen und sorgt dafür, dass dir immer wieder scheiße passiert...also: alte scheiße kann man mithilfe eines schamanen auslöschen, da mußt du schon auch durch schmerzhafte prozesse durch, denn irgendwas läßt dich an dem alten scheiß festhalten, deshalb tuts loslassen auch weh, aber wenn du wirklich willst, findest du einen schamanen in deiner gegend, der mit dir arbeitet...du hast deine helferlein, und du wirst das auch spüren. nimm kontakt mit carlo zumstein auf, der arbeitet schamnisch mit depressionen u.ä. und verschieckt adressen von schamnisch orientierten therapeutinnen in deiner umgebung!!!!!
    google ihn oder geh mal in die schamanenabteilung in diesem forum!!!
    Was ich absolut geil find am schamanismus, ist, dass er geerdet ist, nicht abgehoben wie manche esoterischen sachen, die keiner nachvollziehen kann.
    und er arbeitet auch mit ritualen....in denen du dich von altem verabschieden kannst, damit das neue in dein leben kommen kann!!!
    ich wünsch dir viel glück.....gib nicht auf!!!!nicht nur für dein kind, auch für dich und du wirst dir irgendwann selbst dankbar sein!!!!!allesalles liebe, braunbärin
     
  6. Fee777

    Fee777 Guest

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    Hallo ...

    Ich kenne ein gutes Buch , mit dem man wunderbar selber arbeiten kann :
    "Carpe Diem "
    von Hrn. Arthur Lassen ...

    dieses Buch ist sehr gut aufgebaut und weise ...
    auf den unteren -Seitenrändern ist für jeden Tag ein positiver Spruch und gleichzeitig kann man die aktuelle Seite dazu lesen ...so begleitet es einen Tag für Tag ...

    und man kann sich täglich , indem man es zwanzigmal hintereinander sagt z.B.
    "Ich liebe mich selbst bedingungslos" in sein Unterbewusstsein speichern ...

    jeden Tag sich etwas zum Freuen wünschen und diese Freude suchen ...
    es gibt so viel ...ein Lächeln ,Blume , Stein, Geruch, Tätigkeit ,Vogelgezwitscher , etc...

    Ich wünsche euch den offenen Blick für das viele positive rings um euch ...

    mlg die Fee:)
     
  7. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Wenn der Ausweg einfach wäre, ginge es niemandem auf der Welt schlecht.

    Nichtsdestotrotz ist eine Veränderung der Sichtweise der erste und damit wesentlichste Schritt. Jedenfalls wenn es eine stabile Gesundung werden soll und keine, die in der erstbesten Krise wieder zusammenbricht.

    Glaub mir, ich weiss sehr genau, wovon ich rede. Ich plappere keine Alltagsweisheiten aus Engelbüchern nach. Ich rede vom realen Leben. Ich war selbst im Sumpf. Interessanterweise, stecken die meisten, die ich damals kannte, noch immer da drin. Auch noch nach zwanzig oder dreissig Jahren. Die Äusserlichkeiten haben sich ein wenig verändert, aber sonst gar nichts.

    Nur diejenigen, die ihre Sichtweise verändern konnten, haben sich langfristig ein gesünderes und lohnenswerteres Leben mit Glück und Schönheit einrichten können. Der Rest darbt weiter in Therapie dahin und füllt die Kassen der Therapeuten. Ich nenn das die Leidensmarktwirtschaft. Die wenigsten Therapeuten sind an einer Gesundung ihrer Klienten interessiert. Denn wer sollte sie sie bezahlen, wenn alle gesund wären? In einer Kultur, die einen Gott anbetet, der Kreuzfoltern ok findet, wird das Leid verherrlicht. Da wundert sowas natürlich nicht. Leiden ist schön und verschafft Aufmerksamkeit. Wer das ernsthaft nicht will, muss an seiner Wahrnehmung arbeiten.

    :zauberer1
     
  8. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.541
    Ort:
    Wien


    Ich weiss nicht wo du wohnst, aber in den meisten Städten gibt es kostenlose Beratungsstellen, die Hilfe anbieten oder dich weitervermitteln.

    So eine Stelle würde ich zuerst mal aufsuchen ....


    Meint Tochter hat z.B. über ProMente zwei Jahre lang wöchentlich eine absolut kostenlose Therapie bekommen

    :)
    Mandy
     
  9. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Liebe käfer,
    ich war auch in ähnlicher Depression gefangen, wie du es beschreibst. Auch Geld war Mangelware.

    Also ging ich zu meinem Hausarzt und ließ mir helfen.
    Zunächst medikamentös und später mit einer Therapie.

    Seither ging es aufwärts.
    Bezahlt hat die Krankenkasse.

    Es war harte Arbeit, aber man kann es schaffen.

    Die anderen Tipps hier - Bachblüten, Schamanische Arbeit ... - sind auch ganz toll, aber aus eigenem Erleben kam das mangels Finanzen damals für mich auch nicht in Betracht.

    Ich höre schon wieder, wie "Ah" und "Oh" gerufen wird, weil ich medikamentöse Hilfe nenne.
    Die Medizin ist so fortgeschritten, dass es trizyklisch wirkende Medis gibt, die NICHT abhängig machen und sehr gut die Lebensqualität eines Depressiven verbessern können. Wenn man es als Weg zum Ziel betrachtet, finde ich es völlig ok. Besser als sich von den psychosomatischen Beschwerden durch die Langzeitwirkung organische Schäden zuzuziehen, die dann irgendwann irreparabel werden können...

    Alles Liebe für dich,
    herzlichst, Romaschka
     
  10. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
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    Nein gar nicht. Ich bin ein totaler Bio- und Naturfreak und meide Chemie, wo immer möglich. Trotzdem finde ich es vernünftig in einer akuten Krise zur Chemie zu greifen. Man muss erstmal runterkommen und durchatmen können, bevor man einen neuen Aufstieg in Angriff nehmen kann. Und hierbei können Medikamente sehr gut helfen.

    Man darf nur nicht aus den Augen verlieren, dass die Medis eine Brücke zur Selbsthilfe sind und baldmöglichst wieder abgesetzt werden müssen.

    Wer niemals in einem so tiefen Loch steckte, kann das gar nicht beurteilen. Daher wären mir negative Meinungen von Ahnungslosen ziemlich egal.

    Mein Tipp mal wieder die Hunaregel: Wirksamkeit ist das Mass der Wirklichkeit.

    Erlaubt ist, was hilft!

    Grüesslis
    Elli

    :)
     
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