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Lebensmittelverschwendung in Österreich?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von elfe_friede, 26. März 2016.

  1. elfe_friede

    elfe_friede Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2015
    Beiträge:
    8
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    Riesige Mengen an Essen werden weggeworfen. Angefangen von der Landwirtschaft, wo durchaus qualitative Lebensmittel schon aussortiert werden, über den Handel bis hin zum Konsumenten, der nicht ordentlich plant oder einfach so respektlos mit seinem Essen umgeht. Worin seht ihr die Ursachen darin? Glaubt ihr, dass wir einfach zu sehr "entwurzelt" sind? Wo könnte man bei der Problematik angreifen?
     
  2. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Entwurzelt? Nö. Das ist kein österreichisches Problem, sondern ein ""globales"", sofern es sich um Wohlstandsländer handelt. Überflussgesellschaft, Überproduktion en masse, EU-Verordnungen, angeblich will der Konsument nur makellose Ware etc.pp.

    Als Konsument kann man da wohl nur für sich selber schauen... bewusst einkaufen, z.B. direkt beim Bauern (Hofladen, Marktstand), "Überkäufe" möglichst vermeiden, so dass keine Lebensmittel weggeworfen werden müssen, evtl. auch mal was verschenken, wenn zu viel vorhanden ist etc.
     
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  3. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.602
    Das ist doch aber sicher keine österreichische Spezialiät.
     
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  4. mondlicht14

    mondlicht14 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. April 2014
    Beiträge:
    367
    Ort:
    Dornbirn
    Das ist wohl wirklich ein Problem der Wohlstandsgesellschaft- nicht nur in Österreich....
    Tagtäglich erlebe ich in Lebensmittelgeschäften dass auch ja immer alles vorhanden sein muss. In dem Laden in dem ich meistens einkaufe wird nur das Brot verkauft das da ist. Wenn man zu spät kommt und das Sonnenblumenbrot ist alle, muss man sich halt mit einem Anderen begnügen. Oder selbst backen:D
    Komischerweise sind es fast immer alte Menschen (von denen man meinen könnte, sie haben ganz andere Zeiten kennengelernt), die sich darüber massiv beschweren.
    Besagter Laden kocht auch verschiedene Gerichte die man daheim aufwärmen kann. Hab nie nachgefragt aber kann mir gut vorstellen dass diese Gerichte aus Lebensmitteln hergestellt sind, die sich nicht mehr verkaufen lassen.
    Ausserdem gibt es in Vorarlberg 'Tischlein deck dich'. Da können Geschäfte Lebensmittel abgeben. Menschen mit entsprechend niederem Einkommen können so für wenig Geld einkaufen.

    Trotzdem glaube ich, dass das nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist und dass gerade in Geschäften viel zu viel weggeschmissen wird. Wohl auch weil sich Ware kurz vor Ablauf nicht gut verkaufen lässt. Kenne genug Menschen, die -ohne Witz- einen Joghurt der 2 Tage vor Ablauf ist schon ungeöffnet in den Müll schmeissen:confused:

    Meine Schwester hat letzthin ein Essen das sie am Mittag gekocht hat und von dem noch locker 2 Portionen übrig waren fort geschmissen :mad: Sie meinte, morgen will das keiner mehr essen.... Hat auch nix genutzt dass ich ihr Vorschläge gemacht hab, wie sie morgen daraus ein komplettes 'neues' Essen für ihre Family macht. Hab sogar noch ihre Vorräte durchstöbert- sie hätte nicht mal einkaufen gehen müssen! Und das, obwohl man jammert, dass alles so teuer geworden ist!
    Wenns ohne Fleisch gewesen wäre hätte ich es mitgenommen....

    Zu Hause hat es auch 2 Tage das Selbe gegeben und wir leben alle noch. Samstags gabs dann immer leckere 'Allerlei-Aufläufe' :) Das hab ich ein wenig übernommen und versuche wirklich, nichts wegzuschmeissen.
    Da muss sich halt jeder an der eigenen Nase nehmen...
     
  5. linse

    linse Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2014
    Beiträge:
    3.264
    Ort:
    Ö
    • Nicht mit hungrigem magen einkaufen
    • Wirklich nur das nötige obst/gemüse bzw alles was schnell verdirbt nehmen
    • Nicht wegschmeißen weil es laut MHD abgelaufen ist :rolleyes:
     
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  6. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19.109
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    Neulich entdeckte ich im Kühlschrank 2 Becher Rahm, noch originalverschlossen, 3 Wochen über dem MHD. Aufgemacht, geschnuppert.... roch und sah aus wie frisch, und liess sich auch völlig problemlos verkochen. (y)
     
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  7. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.866
    Selbst 5 Minuten vor Ladenschluß. Und das ist der Knackpunkt. Das Problem liegt nämlich beim Kunden, der ein "leider ausverkauft" nicht akzeptiert, nicht beim Geschäft. Der Disponent führt nämlich einen Eiertanz auf: Einerseits die Verluste minimieren, also tunlichst nicht zuviel einkaufen, andererseits die Kunden nicht verprellen... Besonders akut ist dieses Problem grundsätzlich vor Feiertagen resp. langen Wochenenden.
     
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  8. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.866
    Ich dachte immer, der Vorsprung im Gesicht wäre nur dazu da, die Brille zu halten... :whistle:
     
  9. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Naja, wenn das bei dir so ist, dann muss wohl deine Gefährtin für dich die Schnupperarbeit leisten. :D
     
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  10. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
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    Klar will der Kunde, wenn er um 20 oder 22 Uhr abends einkaufen geht, nicht nur kärgliche Reste im Regal stehen sehen.
    Ehrlich gesagt, ich bin mir da nicht so sicher, ob es wirklich am Kunden liegt - oder ob es nicht eine Ausrede der Industrie bzw. des Handels ist, um die Käufer noch mehr, mehr, mehr... in die Geschäfte zu locken. Ich glaube eher Letzteres. Einkaufsmöglichkeit rund um die Uhr, 7 Tage in der Woche. Leidtragende sind die Mitarbeiter, die dann oft arbeiten müssen, wenn Partner und Kinder Freizeit haben.
     
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