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Lebenskünstler - Was ist das?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von venus-pluto, 14. Dezember 2008.

  1. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
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    Hi Folks! :)

    Nachdem ich ja im Profil so großfressig unter Beruf "sowas wie Lebenskünstlerin" stehen habe und mal wieder an meine Grenzen als solche gekommen bin, würde mich mal interessieren, was Ihr unter dem Begriff "Lebenskünstler" versteht.

    Für mich beinhaltet der Ausdruck u.a., dass man selbst in den ausweglosesten Situation durch Kreativität, bzw. geistige Gelenkigkeit imstande ist, das Beste aus der Situation zu machen. Das ist mindestens, wenn nicht gar mehr, so anstrengend wie ein 9-5-Job. Es geht um beinahe bedingungslose Unabhängkeit sämtlichen Normen gegenüber. Geht das? Ein Leben ohne Netz und doppelten Boden? Könnt ihr euch das vorstellen? Wäre es ein Ideal? Oder doch lieber Sicherheit? Gibt es Sicherheit überhaupt?
    Was ist für euch Lebenskunst? In welchem Bereich seht ihr euch als LebenskünstlerIn, wenn überhaupt. Wo beginnt das Leben zur Kunst zu werden? Immer da, wo es zur Gradwanderung zwischen Sein und Schein wird?
    Was verbindet ihr mit dem Begriff? Bohéme oder spirituelle Freiheit?

    Bin auf eure Antworten gespannt!

    :) Lieben Nachgruß, die Miez

    P.S. Die Überschrift ist etwas unglücklich gewählt. Scusi! Läßt sich nicht mehr ändern. :)
     
  2. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi, Miez.

    Nachdem mich verschiedene (einander unbekannte) Menschen als Lebenskünstler bezeichnet haben, kann ich mich mit dem Begriff nur wenig identifizieren. Für mich ist es einfach normal, „meinen”*Weg zu gehen und dabei auch die heftigsten Gegenwinde zu akzeptieren.

    Wenn das die Definition wäre -- ja, OK, aber macht das nicht ohnehin jeder? Für mich ist die Haltung das Normalste der Welt, allerdings klingt "das Beste" so nach etwas Tollem, de facto ist es wie bei aller Kunst (die eben völlig zwecklos ist): es geht um die menschliche Nutzung der gegebenen Ressourcen -- was bedeutsam wird, wenn die Ressourcen dünn sind. Da scheinen viele die Menschlichkeit zugunsten einer eher animalischen Überlebensstrategie zu vernachlässigen.

    Hast du es heute mit rhetorischen Fragen? Sicher ist nur die Unsicherheit, oder, wie es hier heißt: nix iss fix. Manch jemand lässt sich von einer Versicherungspolizze in Sicherheit wiegen, aber im Ernstfall ist die nur Geld wert -- das Leben bleibt lebensgefährlich, und je weiter von der Zivilisation entfernt, desto gefährlicher. Ein simpler offener Oberschenkelbruch vierzig Kilometer vom Krankenhaus kann schon die Amputation erzwingen -- was hilft es dann, dass man eine Rente wegen eingeschränkter Berufsfähigkeit erhält?

    Für mich ist Kunst zuerst einmal zweckfrei -- damit darf ein Lebenskünstler schon mal keinen rigiden Lebenszweck (außer dem Überleben selbst) verfolgen. Dann geht es um die Gestaltungsqualität -- die nicht mit Konsumerismus verwechselt werden sollte. Mit den gegebenen Mitteln ein Maximum an persönlichem Wohlgefühl erzeugen, ohne die ausgetretenen Pfade von Style und Musts zu frequentieren…
    Damit scheine ich ganz gut auf Kurs mit Wikipedia zu liegen, also … :)
     
  3. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
    Manno, Wiki wollte ich doch mal aussen vor lassen :D Wie es ausschaut, wird bald der ganze Globus von Wikingern bevölkert. Die späte Rache... Tsss! :lachen:

    Nee. Eben nicht. Ganz viele Menschen resignieren sofort, wenn ihnen das sichere Gefüge wegbricht. Finanzkrise ist ja auch so ein Ding. Nicht wenige haben sich seither selbst beseitigt. Und das Phänomen ist mir auch aus anderen Umbruchzeiten bekannt. Hi2u, von uns ausgehen können wir in dem Fall nicht. Das du bist, wie du bist, weiss ich und du weisst, wie ich drauf bin - in etwa jedenfalls und in beiden Fällen. Näheres nur nach genauer Inspektion :)

    Ja, ich hab heute meine rhetorische Nacht. Vollmond-Nachglühen sozusagen. Mir geht's um die gelebte Einstellung: "Ich für mich und dafür brauch ich niemanden." Und das geht so nicht. Aus meiner Erfahrung ist Lebenskunst ein Tauschgeschäft. Ein Geben und Nehmen mit sehr hohem zwischenmenschlichen Anteil.
    Baaaah! Viel zu müde, um heute noch verständliche Sätze zu formulieren.

    Gud's nächte derweil! Ich komme wieder...

    Schrödi :)
     
  4. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi, Miez.

    Ich glaube, alle Menschen resignieren sofort, wenn ihnen das […]

    Der Trick scheint die individuelle Definition von "das sichere Gefüge" zu sein.

    Da bin ich skeptisch -- diese "Ausgleichstheorie" vernachlässigt m.E., dass jeder in und für sich wirkt. Gegeben wird dann nur, wenn es opportun erscheint (und genau das wäre dem Begriff Lebenskünstler abträglich). Andererseits darf sich beim Lebenskünstler jeder etwas abholen -- das ist ja kein freiwilliges "Geben" wie eine Spende, sondern das Recycling der positiven Abfallstrahlung. Bei jenen, wo die Schwingung passt, entsteht das Bild es Lebenskünstlers, bei anderen -- nicht (oder das Bild des Taugenichts, Bonvivant, …).

    Daher meine ich, der Lebenskünstler bewältigt sein (und nur sein) Leben auf eine gelassene / künstlerische Art und braucht niemanden anderen dazu. Was nicht heißt, dass nicht andere herzlich eingeladen wären, die positiven Vibrationen zu genießen.
     
  5. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Miez, ein Lebenskünstler ist für mich ein Mensch der sich sein Leben so zurecht bastelt wie er es will und aushält, gänzlich losgelöst von gesellschaftlichen Normen.
    Einer, der in jeder Situation einen Ausweg sucht mit allen kreativen Mitteln die er kennt.;)

    Sicherheit ist auch nicht sicher. Lebenskünstler werden vom gewöhnlichen Volk heimlich bewundert oder gar beneidet.

    Ich glaube die wichtigste Eigenschaft eines Lebenskünstlers ist neben dem Optimismus und der Lebensfreude die Kreativität.
     
  6. Aladdin

    Aladdin Guest

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    http://www.youtube.com/watch?v=zD0bI7YhWZ8&feature=related

    ah danke, wollte doch Folge 4 heute noch zu Ende gucken.
     
  7. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Als ich vor Wochen meine Tochter (5) fragte was sie mal werden will sagte sie immer: Pippi Langstrumpf.:D Das war damals. Heute will sie Bob der Baumeister werden. :)confused:)

    Ich wünsche ihr, dass sie beides wird.:D
     
  8. Aladdin

    Aladdin Guest

    ich wollte damals Superman sein.
    Naja, fast gelungen. :D
     
  9. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    15.813
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    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Ich wollte Romy Schneider werden und in Paris leben.:D

    Ich wäre jedenfalls gern mehr Lebenskünstler als ich bin. Mir fehlt etwas der Mut und die Spontanität.
     
  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    Lebenskünstler hält sich künstlich am Leben, ohne künstlich zu wirken
     
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