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Lebensentscheidung

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Paradiseman, 19. Dezember 2007.

  1. Paradiseman

    Paradiseman Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2007
    Beiträge:
    29
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    Hallo Leute,

    ich eröffne diesen Thread hauptsächlich weil ich Klarheit über mich, mein Leben, meine Gedanken und Gefühle haben will.
    Das öffentliche Schreiben über mein "Problem" setzt mich nur unter eine positive Spannung, die wie ich glaube mir hilfreich dabei sein wird besser zu reflektieren und nicht nur das Gefühl zu haben mit mir selbst zu kommunizieren.
    Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, der eine extrem wichtige Entscheidung von mir fordert und zwar wie ich denn weitermache, ganz konkret.
    Ich hab mich nun solange Selbstanalysiert, mich allem gestellt ohne wegzulaufen, Kompromisse geschlossen und alles auf Kosten meiner Träume und dem was in mir kocht und brodelt und ich wirklich vom Leben will.
    Ich habe es satt mit Schuldgefühlen zu Leben, die ich mir selbst erschaffe, meine Visionen nicht umsetzen zu können, weil ich es entscheide in einem Käfig zu wohnen, der eigentlich keiner ist, sondern auch der schönste Platz in meinem Leben.
    Es will so viel raus aus mir, vor dem ich Angst hatte es könnte wahr werden, was nicht sein darf und was eh unmöglich ist.
    Ich bin jetzt 27 und hab ziemlich viel Zeit meines Lebens damit verbracht mich selbst zu bescheissen und mir etwas vorzumachen, da ich nicht an mich glaubte und die innere Haltlosigkeit mich immer wieder aufs Maul fallen ließ.

    Dadurch das ich nicht den Mut aufbringen konnte unbeirrt meinen Weg unabhängig zu gehen hab ich mich ziemlich arg verstrickt und jetzt da es mir so erscheint, als ob sich all die Türen in meinem Leben öffnen würden, nach denen ich mich all die Jahre gesehnt hab, bin ich "gefangen" in einer Situation die mich bis vor kurzem noch in den Wahnsinn trieb, mitlerweile mich nur immer wieder verzweifeln läßt weil ich keine innere Ruhe finde, da mein ganzes Herz nach Ruhe und Zeit für mich schreit.

    Ich werde in den nächsten Tagen ziemlich ausführlich über mich und mein Leben schreiben, in der Hoffnung dadurch meinen Wunsch nach Veränderung klar werden zu lassen, meine Schwächen und "Fehler" nochmal genau betrachten und mich unverschämt selbst darstellen um mich so besser sehen zu können.
    Ich werdeÜber meine Ängste berichten und nochmal ergründen, warum was und wie dazu geführt hat wie ich mich entschieden habe, was zu der Situation jetzt geführt hat.
    Ich werde darüber schreiben wie ich glaube dass ich bin und was mich davon abhält es zu Leben.

    Ich erwarte hier von den Mitlesern eigentlich keine Ratschläge, sondern wenn jemand sieht(der gerne mitliest) wo ich mir vielleicht selbst was vormache und mir gezielt Fragen zu bestimmten Gefühlen oder so stellt, wäre ich saumäßig dankbar..
    Oder einfach eigene Berichte aus der eigenen Lebenserfahrung, mit nützlichen Tipps und Infos, die die Veränderung die ich vorhabe unterstützen könnten.
    Vielen lieben Dank.
    Paradiseman,
    für den es Zeit wird aus dem Kokon zu schlüpfen und zur Unschuld zurückzukehren (also mich endlich nicht mehr schuldig fühlen müßen, nur weil ich Lebe und so entscheide das andere darüber vielleicht nicht so erfreut sind)
     
  2. suzyq

    suzyq Guest

    Gut so, Paradiseman, schreibs Dir von der Seele, vielleicht hilft das ja schon. Ich werde mir erlauben, immer etwas mitzulesen und vielleicht auch mal eine Frage zu stellen oder so...

    Go on...

    Liebe Grüsse Susy
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hallo Paradiseman,

    eine gute Idee! Ist Dir schon aufgefallen, daß jeder Mann zwischen 25 und 35 diese Gedanken bewältigt? Willkommen also im Club!

    Was mir besonders gut gefallen hat war, daß Du deinen Visionen folgen können willst. Das hört sich gesund an. Daher lese ich mit.

    :liebe1:

    P.s.: ich mag es, wie Du schreibst.
     
  4. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    2.818
    Hallo Paradiseman,
    Thema ist abonniert.

    Guter Weg, scheint mir.

    Liebe Grüße
    R.R

    P.s. zwischen 25 und 35 Jahren? Gut, komm` ich eben langsam, aber gewaltig.
     
  5. Favole

    Favole Guest

    Lieber Paradiseman,

    ich werde auch mitlesen und bestimmt immer mal mit reinfragen bzw. nachfragen.

    Bei uns Frauen sieht es nicht anders aus.

    Gibt es jemanden der Dir zur Seite steht oder hauptsächlich welche die Dir eigentlich nicht gut tun?

    Ganz liebe Grüße
    Favole
     
  6. Paradiseman

    Paradiseman Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2007
    Beiträge:
    29
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    Hallo und vielen Dank schon mal für eure Anteilnahme:grouphug:

    Oh man, da ich immer so gehetzt bin und kaum Zeit für mich finde muß ich die wenigen Minuten die ich jetzt habe irgendwie nutzen.

    Wo fang ich an?

    Meine Situation im Jetzt:

    Ich lebe mit meiner Lebensgefährtin und 3 Kindern zusammen, die jüngste ist unsere gemeinsame Tochter und sie hat noch 2 ältere Töchter, Saphira 2,5 Jahre und Amelie 4 JAhre mit downsyndrom.
    Meine Freundin und ich kennen uns seit 10 Jahren und die Geschichte we alles so gekommen ist schreib ich bald auch noch auf.

    Wir sind seit 2 Jahren wieder zusammen, ich hab letztes Jahr 1 Jahr auf ihre kinder aufgepasst, damit sie ihre Ausbildung fertig machen konnte.
    Ich habs ihr angeboten das zu tun, weil ich das absoloute Tief meines Lebens hatte, täglich, hämmernd nur an Selbstmord dachte und den Gedanken hatte, bevor ich mein Leben wegwerfe schenke ich es lieber jemand anderem.

    Die ganze Story is so komplex für alle wie und warums deswegen laß ich das erst mal weg.
    Zumindest ist sie in der Zeit, als sie Arbeiten war und ich zuhause auf die Kinder aufpasste und den Haushalt schmiß und alles was dazu gehört, WIEDER schwanger geworden.
    Da sie meinte es wäre absurd dieses Kind von mir abzutreiben, das sie sich immer gewünscht hat, egal wie brutal die Umstände im moment auch sein mögen, haben wir beschlossen sie kommen zu lassen.

    In dieser Zeit hats mir immer wieder die Sicherung rausgehauen, wegen vollkommener Überforderung, Panik, Wut usw
    Ich hab mich aber dazu gezwungen, da zu bleben und in den Depressionen in denen ich steckte, konnte ich sowie so keine großen Sprünge machen.

    Da ich aber meine ganze Aufmerksamkeit den Kindern gewidmet habe, hab ichs doch irgendwie geschafft, denn egal wie anstrengend es war, die kleinen haben mir immer gut getan und in Endeffekt hat mir diese Erfahrung unglaublich viel gebracht.

    Nur bin ich mitlerweile Vater für die Kinder geworden, weil ich die ganze Zeit da und für sie da war, obwohl es mich täglich innerlich zerrissen hat daß ich das gar nicht will, ich mich aber dazu entschieden habe nicht wegzulaufen.

    Da es zwischen mir und meiner Freundin die ganze Zeit nicht besonders war, haben sich da natürlich noch mehr Spannungen aufgebaut, was das alles nicht gerade angenehm gemacht hat und dann noch jeden TAg die Tratmühle aus Wickeln, Putzen, einkaufen, kochen, waschen, erziehen.

    Ich will einfach mal wieder leben und kann mir doch keine Familie "überbraten" lassen.
    Wenn dann will ich das von ganzem Herzen machen, aber das geht nur wenn ich auf mein HErz höre und auf dem Weg dahin muß ich noch ein bischen was anderes in mein LEben lassen.

    So, meine Zeit ist um.
    Bis bald und danke fürs zuhören,Paradiseman:liebe1:
     
  7. DarkVisions

    DarkVisions Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2006
    Beiträge:
    6.773
    Ort:
    zwischen Himmel und Hölle
    Hallo,

    ich werde auch ganz interessiert mitlesen. Sei dir bewusst, dass du bereits den Mut aufgebracht hast, dir einzugestehen, dass du dich dein Leben lang beschissen hast (so wie du es sagtest) - das ist der erste Schritt; bring den Mut auf weiterzugehen...

    Viele Menschen sind so in ihrer Haut und ihrem Trott gefangen und haben Angst davor, eine Veränderung zuzulassen, die einen Schritt ins Ungewisse bedeuten würde - lieber betäuben sie sich anderweitig, um nicht weiter über ihren Selbstbetrug nachdenken zu müssen.

    Sei stolz auf dich und habe weiterhin den Mut dein wahres Ich zu suchen, zu finden und zu leben.

    LG
    Zauberlehrling :zauberer1
     
  8. Paradiseman

    Paradiseman Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2007
    Beiträge:
    29
    @ Favole

    Ja ich hab Begleitung, hab vor ein paar Monaten eine Therapie angefangen, die mir auch sehr gut tut.
    Nur bleibt zur Zeit ziemlich wenig Zeit und während der Zeit kkomme ich oft gar nicht dazu mich so weit zu entspannen daß ich alles Besprechen kann was wichtig wäre, ich viele Dinge vergesse, weil ich auch während der Therapie so gehetzt bin.
    Das ist ja irgendwie auch eines der Hauptprobleme, meine Getriebenheit, daß ich nie zur Ruhe komme und ich keinen Raum für mich habe.
    Ich finde auch nicht die Kraft mir etwas gutes zu tun, da ich zuhause immer unter Spannung stehe und daß sogar dann wenn es möglich wäre ich einfach nicht kann.
    Ich bin irgendwie immer unterwegs, immer gibt es was zu tun, irgendwas was wartet oder erledigt werden muß.

    In der Gegenwart von meiner Freundin kann ich eigentlich schon lange nicht mehrentspannen und habe weder Lust mit ihr zu kuscheln oder sonstwie meine Zeit mit ihr zu verbringen.

    Ich will nur WEG!!!:escape:

    Ich will mal meine Ruhe haben!

    Ich will einfach mal nur mich wieder spüren!

    Mein Hirn spinnt den ganzen Tag Tagträume über Dinge, die ich meine unbedingt erleben zu müßen.
    Ich bin oft wie ein Tiger der den ganzen Tag im Käfig auf und ab läuft und ruhelos umherstreunt.

    Es gab auch Zeiten, da hab ich jeden Tag ziemlich hingebungsvoll mit den Kindern gespielt und ich hab einfach nur die Momente angenommen, daß auch wenn ich die ganze Zeit spürte ich will weg, ich einfach versucht hab den Widerstand aufzugeben und mich dem Jetzt zu öffnen.
    Zur Zeit gehts fast nicht, ich geb mich voll dem Nicht-Wollen hin.

    Was ich eigentlich Will:

    Mich um meine beruflichen Projekte kümmern

    Schauspieler Ausbildung

    halbes Jahr Indien für Kampfsport, Yoga und Massageausbildung

    meinen Masseurschein machen

    Mich meiner Muse hingeben können mit meiner Musik

    laut Musik hören und auf meinen Sandsack eindreschen

    Meinen kleinen alltäglichen Impulsen folgen

    unter Menschen sein (Freunde besuchen, Party) Seminare besuchen, meinen Horizont erweitern

    Ich hatte nicht vor eine Familie zu gründen, das hab ich auch immer gesagt.
    Ursprünglich hatten wir ausgemacht ich passe ein Jahr auf die Kinder auf damit sie nicht mit leeren Händen da steht unddann zieh ich wieder meiner Wege.
    Wobei meiner Wege ziehen gut gesagt ist.
    Ich war zu der Zeit ziemlich heftig durcheinander mit bipolarer Depression, hatte noch mit den Panik- und Angstzuständen zu kämpfen mit dem Trauma das ich mir in Indien geholt hatte.
    Hatte davor noch eine Psychose die mich ziemlich lang gelähmt hatte, da ich eben danach noch in postpsychotischer Depression drin steckte und nur noch ein verzweifeltes, wie mir scheinte seelenloses Klumpen Mensch war.
    In den Jahren davor ist ziemlich viel passiert, was mir ziemlich heftig eingefahren hat. Im Nachhinein wundert es mich nicht mehr das es mir ein paar mal die Sicherung rausgehauen hat, denn vieles war einfach zu viel für mich und zweimal bin ich auch nur kanpp am Tod vorbeigeschrammt.

    Ich hatte Zeiten in denen ich mit so extremer Bewusstseinserweiterung zu kämpfen hatte, gemischt mit den Angstneurosen, Schuldgefühlen usw was einen ganz üblen Cocktail im kosmischen Ballett der Moleküle in meinem Kopf ergeben hat.

    In meiner Verzweiflung und Angst bin ich dann wieder bei meiner Freundin gestrandet, weil sie der einzige Mensch war mit dem ich bis dahin in meinem Leben echte Vertrautheit hatte.
    Wahrscheinlich haben wir uns deswegen immer nacheinander gesehnt.

    Sie hat auch imer gemeint wir seien für einander bestimmt, ich dachte das aber nie.
    Nur in der Zeit als ich einen ziemlich heftigen Verfolgungswahn entwickelt hatte, über Verdamnis und ich mich immer in den furchtbarsten bildern in der Hölle schmoren sah, für meine Sünden, nicht der Vorhersehung gefolgt zu sein.
    Ich war echt paranoid, das hat nur ein Auto mit 666 auf dem Kennzeichen an mir vorbei fahren müßen und ich hab Angstzustände bekommen, andauernd ist mir "der Teufel" ins Auge gestochen auf irgendwelchen Bildchen, daß ich dachte er verfolgt mich, meine Phantasie hat aus allen Oberflächen (Bäume, Wolken, zufällige Anordnungen von Gegenständen...) Dämonenfratzen gesehen.
    So bin ich durch die Werlt gelaufen. Hatte vor allem und jedem Angst.
    Dazu noch die Gedanken ich müße dies und das tun was andere von mir erwarten, sonst käme ich in die Hölle hat mich wie wahnsinnig gemacht.

    Dazu hab ich noch die Ausstrahlung gehabt daß jeder verrückte Psycho der so rumläuft ausgerechnet zu mir kam und mich mit irren Augen in seine Welt zu ziehen.
    Ich hab mich vor nichts schützen können.
    Im Gegensatz dazu hatte ich immer ziemlich heftige Größenphanatsien, in denen ich Visionen hatte, wie ich die Welt verändere und sehr großen Einfluß auf viele Menschen nehme.
    Ich hatte andauernd Bilder im kopf wie die Welt sich entwickeln wird und was ich für ein Held sein würde.

    Nur war die Diskrepanz zwischen diesen beiden Phantastischen Auswüchsen absurd und ich war einfach nur verwirrt, verstört und verängstigt und drehte mich so schnell im Kreis das ich gar nichts mehr wahrnahm.

    Mitlerweile bin ich aus dem ganzen Zeug so ziemlich draußen und kann Spiritualität und Spinnerei ganz gut auseinander halten.

    Aber in dem Geisteszustand hab ich vorgeschlagen auf die Kinder aufzupassen (damit ich in den Himmel komme), was bei meiner Freundin sehr gut angekommen ist, als ich dann aber realisierte was ich da so in die Welt gesetzt hab, hab ich wieder Panik bekommen und wollte es nicht mehr tun, da meine Träume zu der Zeit immer noch die gleichen waren, wie oben beschrieben, ich aber damals auch gecheckt hab dass ich nicht so ganz in der Zeit der großen Sprünge war.
    Jedenfalls ging es nun darum ob ich mein Versprechen nun erfüllte oder nicht, wie meine Freundin mich behandelte das ich es auch ja tue und was dann noch mit mir passiert ist.
    Welche Hirnfickerei da am Laufen war und wie ich dann auf meinem Heilungsweg die Verantwortung versucht habe für alles zu übernehmen was passiert ist und aufgehört habe irgendjemandem die Schuld an meinem Leben zu geben und wie die Klarheit wieder zu mir gekommen ist.

    Danke fürs zuhören:liebe1:

    Paradiseman
     
  9. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

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    31. März 2006
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    2.818
    Hallöle,
    Du deutest Indien an. Kannst Du das mal genauer beschreiben?
    Würde mich sehr freuen...

    Liebe Grüße
    R.R
     
  10. akira

    akira Mitglied

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    kann einiges nach fühlen, wie
    weg zu wollen, zeit für sich selbst,... aber wie ohne andern auf den schlips zu treten. ohne alles aufs spiel zu setzten.

    in licht und liebe
     

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