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Lebendige Tote

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von moonlight1305, 6. September 2017.

  1. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    354
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    Hallo,

    Ich hatte heute Nacht einen etwas verstörenden Traum. Ich träumte von einer Feier im Büro. Ein langjähriger sehr netter Kunde kam auch- wie üblich. Er hatte plötzlich wieder dunklere Haare, wirkte jünger.
    Ich begrüßte ihn wie üblich, ganz normal. Er wirkte etwas iritiert, ich verstand nicht warum.

    Ich ging wieder ins andere Zimmer. Da lief es mir kalt den Rücken runter. Der Mann war vor über einem Jahr gestorben. Und das hab ich völlig vergessen.
    Ich bin zu ihm hin und umarmte und drückte ihn. Ich war so glücklich, dass er nicht tot war. Jetzt wurde mir klar, dass ihn meine kühle Begrüßung irritierte.
    Er sagte, dass er untertauchen musste und seinen Tod inszenierte, weil er verfolgt wurde. Ich fand das schwachsinnig.
    Damit war der Traum zu Ende.


    Das war übrigens der Mann, bei dem ich vor ein paar Jahren ein hellseherischen Traum hatte und von seiner Krebserkrankung träumte, lange bevor ich das real erfuhr. Er starb leider im letzten Herbst.

    In einem zweiten Traum fuhr ich mit meinem Auto über Bahngleise, zu einem Bahnhof. Dort erwartete mich meine Mutter zusammen mit meiner Oma. Ich freute mich sehr sie zu sehen. Der Traum spielte im Jetzt. Wir geleiteten meine Oma um mein Auto herum, damit sie einsteigen konnte. Damit war auch dieser Traum zu Ende.

    Meine Oma starb real vor 16 Jahren. ...

    Warum träume ich von den Toten?
     
  2. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    3.443
    Ort:
    Voralpen, Aut
    In der Traumdeutung gibts da schon eine klare Assoziation zum Inhalt.

    Wenn Menschen im Traum sterben, bedeutet das zumeist Wandlung. Dieser Wandel kann vieles umfassen - die Beziehung zu einem Menschen, der Einfluss, den ein Mensch auf das eigene Leben auswirkt, oder das Bild, das man von einem Menschen hat...sterben die Erzieher und Vorgenerationen...Vater, Mutter, Oma, Opa...kann das auch als Hinweis zu verstehen sein, selbständiger zu werden.

    So liegt darin nur ganz selten eine unmittelbare Todesbotschaft, was gerade bei deinem Traum klar wird, wo die Oma doch bereits verstorben ist.

    So mag dieser Traum mehr als Appell zu verstehen sein.

    MIt diesem Appell können einige Fragen auftauchen, die da wären:

    Wer muss sterben und wie empfinde ich die verstorbenen Personen?
    Welche Eigenschaften verbinde ich mit der Person?
    Gibt es etwas, von dem ich mich lösen muß, um mich weiterzuentwickeln;
    Angst vor dem Tod -

    symbolisiert mitunter Angst vor tiefgreifenden Veränderungen.

    So über den Daumen können sämtliche Verarbeitungssprozesse von Todesträumen begleitet sein - die Art und Weise des Todes kann Hinweise darauf liefern, um welche Art von Entwicklung es sich handelt.

    Hier ist deine Selbstreflexion gefragt, liebe @moonlight1305

    Was braucht es, um die lebendigen Toten zu "beerdigen", damit sie ruhen können und was brauchst du für dich, um dich hier zu loszulösen / abzunabeln / weiterzuentwickeln...?

    So sind Tote, die unter den Lebenden wandeln, oftmals ein Hinweis auf Einflüsse, deren Ursache längst nicht mehr wahr ist, ->Angewohnheiten, die beerdigt gehören...die Oma um das Auto herumgeführt...fortgeleitet...

    Alte Angewohnheiten sterben und machen einem neuen Selbstbild platz...

    Eine gute Traumbotschaft, nutze sie! :)

    LG Tiger
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. September 2017
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  3. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2011
    Beiträge:
    354
    Da komm ich irgendwie nicht drauf. :confused:

    Ich verbinde mit beiden nur positive Gefühle.

    Der Mann ist jemand, den ich sehr gemocht habe. Er war auch sowas wie ein Vorbild für mich, ich habe ihn immer etwas bewundert, weil er so eine ausgeglichene freundliche Art an sich hatte, so wollte ich auch immer gern sein.

    Mit meiner Oma verbinde ich eigentlich auch ausschließlich positive Gefühle. Mein Opa stand mir zwar emotional etwas näher, aber meine Oma war immer ganz lieb zu mir und ich war auch oft als Kind dort.

    Ich weiß nicht, was ich da beerdigen sollte oder könnte?
     
  4. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    3.443
    Ort:
    Voralpen, Aut
    Ein Vorbild steht zumeist zwischen dir und deinem Selbstbild. Sich von etwas zu lösen, umfasst nicht nur negative Dinge, sondern manchmal auch Dinge, die vielleicht nicht mehr aktuell sind, oder sogar durch den Glaubenssatz (Ich wär immernoch gern wie X/Y) in der persönlichen Entwicklung behindern.

    Das bedeutet nicht, daß die Toten nicht in guter Erinnerung behalten werden dürfen.

    Überlege nicht, von was du dich lösen sollst...überdenke dein Selbstbild - wie möchtest du sein, frei von Vorbildern...

    Der Traum unterstützt den Wandel.

    Entspricht Veränderung/persönliche Entwicklung keinem aktuellen Bedürfnis, kannst du diesen Traum getrost ad acta legen.

    LG Tiger
     
  5. Kajana

    Kajana Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    1.142
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    Thüringen
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    Von Toten (und vom Tod selbst) zu träumen,
    bedeutet das man etwas Altes loslässt und zeigt somit auch meist den Beginn von etwas Neuem auf.

    Die Toten stehen für etwas Altes.
    Gibt es etwas, womit du dich beschäftigst, was eigentlich schon lange vorbei ist?
     
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