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Leben zeugen, um Leben zu retten?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von wolky, 13. Februar 2007.

  1. wolky

    wolky Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    4.149
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    Aufgrund eines Romanes, stelle ich mir die Frage, wie weit kann man gehen und wie weit wird bereits gegangen?

    Die Story: Familie 2 Kinder, 2. Kind im Alter von 2 Jahren wird Leukämie festgestellt. Die Knochenmarkspende vom älteren Sohn passt nicht, auch weltweit gibt es keinen adäquaten Spender. Daraufhin beschließen die Eltern ein weiteres Kind mit einem Genetiker gemeinsam zu erzeugen (erschaffen?). Dieses Kind wird als Spender für die nächsten Jahre "genutzt". (Blut, Knochenmarkspende, Nabelschnur bei der Geburt usw.) Das Kind wird nicht gefragt, mit 13 bestellt sie sich einen Anwalt, weil sie ihre Niere nicht mehr spenden will, um die Schwester am Leben zu erhalten.

    Wie weit ist es heute wirklich schon möglich, so ein Ziel (2. Schwester) umzusetzen?
    Wo beginnt die Ethik zu greifen ?
    Wie sieht es verstandesmässig aus?
    Was kann in den Eltern vorgehen?
    Gibt es eine Wertigkeit in den beiden Leben der Schwestern?
    Kann anhand dieser Umstände die jüngere Tochter überhaupt ein eigenes Leben haben?
    Kann das vielleicht die Zukunft sein?
    und noch viel mehr Fragen.
    Ich bin gespannt auf die Diskussion aus den verschiedenen Blickwinkeln Religion, Medizin Ethik ...
    lg wolky

    Es soll keine Buchbesprechung werden, sondern dieses äussert sensible Thema beleuchten.
     
  2. Sternenfee

    Sternenfee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.167
    Ort:
    Niederbayern
    Es ist ein Thema das sicher sehr umstritten ist.Ich kann dir nur sagen wie grausam es ist einen Menschen der an Leukämie erkrankt ist zu verlieren. Meine Mutti ist an Leukämie gestorben und ich habe ein Kind leiden sehen das mit 2 Jahren Leukämie bekam. Die Schwester des Kindes hat 2 mal Stammzellen gespendet aber es hat leider nichts geholfen. Selber habe ich auch schon 2 mal gespendet auch ein Kind war unter den Patienten. Als Elternteil glaube ich klammert man sich an jeden Hoffnungsschimmer.
    Warum auch nicht noch ein Kind zeugen das heilen kann. Wenn es bestimmt ist dann geht es auch.
    Licht und Liebe
    Sternenfee
     
  3. sage

    sage Guest


    Man kann aber die "Bestimmungsfrage" so auslegen: Ihm/ihr ist bestimmt, an Leukämie zu erkranken und zu sterben.
    Wieso verdrehen wir Karma etc solange bis es uns in unser Bild passt?
    Tatsache ist aber auch, daß manchmal menschen auf Leukämie behandelt werden, die überhaupt nicht darunter leiden.
    Vor Jahren habe ich mal in einem Buch gelesen, daß Menschen, die ständig MikrowellenFraß zu sich nehmen, das blutbild eines Leukämiekranken aufweisen ohne unter dieser zu leiden...



    Sage
     
  4. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    Ein Kind zu zeugen weil es bestimmt ist.:confused: Als Ersatzteillager:escape: Ich glaube wohl kaum das dieses Kind es möchte und es wird ihm/ihr schon von anfang an die Lebensqualität genommen, die dem Kinde zusteht.
    Oder wer hilft diesem Kinde wenn es selbst erkrankt.
    Wieder zeugen ein Schwanz ohne Ende, achja das Karma ein Rad das sich dreht und dreht.
    Das Denken der Menschen ist oft ein unlösbares Rätsel, auf der einen möchten sie die Natur schützen, und auf der anderen Seite greifen sie, sie an und manipulieren, auf Kosten der Menschlichkeit und der Natur.

    LG Tigermaus
     
  5. Angel of hope

    Angel of hope Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.399
    Ort:
    Oberösterreich

    bin ganz und gar deiner meinung, aber, versetz dich mal in die lage der eltern. würdest du da nicht auch jeden strohhalm ergreifen? also, ganz ehrlich, ich wüßte nicht, wie ich in so einem fall reagieren würde und hoffe, dass ich nie in so eine lage komme.

    lg
    angle
     
  6. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
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    hi, :liebe1:

    Also Kinder mittels Genetik zu basteln ich, eigentlich, für verwerflich halte.....

    Blut, Knochenmark, ... zu spenden ich für Ok halte

    ...eine Niere ich niemals geben würde (freiwillig NIE mals!!!)

    ...Kinder als Mittel zum Zweck immer schon gezeugt wurden..
    ...ob in Familien wo die Arbeitskraft benötigt wird, ein Nachfolger (Erbe) für Besitz benötigt wird oder um bei Wettkämpfen schwanger zu sein (da dies eine legale Form der Leistungssteigerung darstellt (mit anschließender Abtreibung!?(weiss ich nicht vorstellbar es schon wäre)))

    verschoben sich die Ebene hat, der Zweck oft seltesam und von komischen Egos gezeugt ist

    Lg

    :baden:
     
  7. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Ja klar greift man nach jedem Strohhalm aber dieser ist mir zu abwegig, denn es schafft nur zusätzlich Probleme weil dieses neu geplante Kind, auch ein Leben hat das sich bestimmt nicht rosig gestaltet.

    LG Tigermaus:)
     
  8. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
    Sicherlich klammern sich die Eltern an jeden Strohhalm.
    Nur..wenn der Strohhalm nicht will? was dann..zwangsweise vorführen?
    Ersatzteillager, ja, so sehe ich das auch.
    Der einzige "Zweck" zur Zeugung des Kindes war ja wohl nicht Liebe, sondern nur als Behälter für Ersatzteile zu dienen.Kein menschliches Leben , so finde ich.
    Was ist, wenn die Gene nicht passen? Wegwerfen..machen wir uns halt ein Neues, bis es passt?
    Ich gebe dem Kind recht, anscheinend hat es Verstand genug sich dagegen zu wehren.
     
  9. Zahnfee

    Zahnfee Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2007
    Beiträge:
    381
    Ort:
    Baden Württemberg
    Es geht nicht soweit das man einen Genetiker zwischenschaltet...
    Ich habe aber schon in Berichten gesehen, daß sich Leute Kinder machen um diese als evtl. Lebensretter für das andere Kind zu nutzen (ein menschliches Ersatzteillager, hört sich scheußlich an... Aber im endeffekt ist es leider so).
    Ich kann mir auch nicht vorstellen welche seelische Narben dieses "Lebensretter Kind" so haben wird aber mit Sicherheit prägend für sein Leben.
    Man kann halt keinem verbieten sich Kinder zu machen.
    Zu welchem Zweck kann man leider nicht überprüfen!
    Ich persönlich finde es ethisch nicht vertretbar, aber leider nicht abänderbar...
    Wenn man sich persönlich für das Spenden eines Organes entscheidet, so ist es vollkommen in Ordnung.
    Aber direkt als Spender geboren zu werden und kein Mitspracherecht über seinen eigenen Körper zu haben, ist meiner Meinung nach nicht vertretbar!
    Die andere Frage ist wiederrum, wie soll das in irgendeiner Form im Gesetzbuch verankert werden, wie überprüft?
    In dem gorßen Land der tausend Möglichkeiten ist so etwas Gang und Gebe, leider!
    Es ist sicherlich schwierig als Mutter ein krankes Kind einfach so auf zu geben.
    Allerdings glaube ich nicht das Gott oder wie auch immer das Gute heißen mag, es so vorgesehen hat, in ein anderes Leben ungefragt solche Einschnitte zu machen.
    Das ist ein sehr prekäres Thema... Denn man muss es halt immer von beiden Seiten betrachten bzw. von eher 3 Seiten... Der Mutter, dem kranken Kind und dem Gesunden... Sehr schwierig.
    Aber das gesunde Kind, lebt ja praktisch gesehen gar nicht richtig, von Krankenhaus zu Krankenhaus, von Untersuchung zur Untersuchtung und das ist gemein für einen gesund geborenen Menschen!
     
  10. wolky

    wolky Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    4.149
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    Danke euch mal vorab für die Antworten, dachte zwar es wird mehr Diskussion entstehen, aber die Denke scheint im Grossen und Ganzen schon sehr ähnlich zu sein.

    Eine Regelmentierung vom Staates Seite her, stelle ich mir auch sehr schwierig und vorallem schwer durchführbar. Eine Freundin arbeitet mit schwer behinderten Kinder und die hat eine Familie, wo alle 4 Kinder behindert sind, nach dem 3. Kind wurde nachgewiesen, die Eltern genetisch nicht zusammen passen und es kam 4 und damals war Nr. 5 unterwegs. Mit Gott vertrauen, haben beide Untersuchungen auf Gendefekt abgelehnt. 3 Kinder wurden ins Heim abgeschoben, weil die Eltern überfordert waren.

    Interessant ist bei dem Fall es wirklich sich aus den verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Ich denke auch ähnlich, wie Hotei was die Hilfestellung zb. Blut, diverse Inhalte des Blutes betrifft, dass es okay ist, diese auch zu spenden. Da dies keine wirklichen Beeinträchtigungen des Lebens betreffen. Bei der Spende von Organen ist die Entscheidung bei Minderjährigen sehr bedenklich und fraglich.

    lg wolky
     
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