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Leben wir schon im Mehrfachpartnerzeitalter?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ritter Omlett, 14. Januar 2006.

  1. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
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    Ich beobachte gerne, still und heimlich.
    Mir fällt auf, dass immer mehr Männer und Frauen Mehrfachpartnerschaften eingehen. Ein oder mehrer Partner(in) der eine, der einem versteht für alle Problemchen, ein oder mehrere Partner(in) für den Sex, oder einfach Abwechslung, mal den(die) mal den anderen(die andere).

    Sind die Zeiten schlechter geworden für die klassischen "nur du" Beziehungen?
    ... oder sind diese Zeiten besser geworden, weil Eifersucht keinen Platz hat, weil es immer selbstverständlicher wird, dass du heute, wenn du wem kennenlernst, teilen musst??

    Oder sind meine Beobachtungen falsch aufgefasst??

    es grüsst euch
    Ritter Omlett
     
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  2. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.551
    Ort:
    Wien
    Gute Frage!
    Ich glaub, dass heute jeder mehrere Beziehungen in seinem Leben hat. Aber hintereinander und nicht nebeneinander.
    Dass man neben seinem fixen Partner auch noch Freunde hat, ist doch nix schlimmes. Ich würd meinen Freund z.B. kaum ins Theater oder in die Oper kriegen, dafür hab ich einen anderen :o) Aber das hat ja nix mit Polygamie zu tun. Ich treff mich oft mit anderen Männern, die ich halt schon lang kenn und mit denen mich irgendwas verbindet. Sei es die Musik, oder sonst eine gemeinsame Leidenschaft.

    Aber genau betrachtet würde es gar nicht stimmen, wenn du sagst "schon im Mehrfachpartnerzeitalter", sondern " wieder im Mehrfachpartnerzeitalter"
    Weil, ich glaub, die Monogamie hat eigentlich erst die Kirche eingeführt - von Naturaus sollte der Mensch ja sowieso polygam sein .....

    love
    Mandy
     
    Romaschka gefällt das.
  3. Roah

    Roah Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2005
    Beiträge:
    990
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    Wien
    Der Mensch ist zwar einehig aber nicht dauerehig - eine Zusammensein der Geschlechter dient nur zum Aufziehen des Nachwuchses - dauert bei Primaten relativ lange - beim Menschen etwa 15 Jahre - außerdem ist der Mensch nicht monogam - wäre ja biologisch gesehen ein Unsinn -

    Roah
     
  4. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
    Naja, ich kam auf das Thema, weil ich relativ altmodisch bin. Mich erschreckt das manachmal ein wenig, dass die Telefonbücher von Pärchen voll ausgestattet sind mit Telefonnummer von Freunden und Freundinnen und weil ich in letzter Zeit das in meinen Bekanntenkreis immer häufiger beobachte, dass die Partner wie Hemden gewechselt werden. Ich will dass jetzt nicht "schlechtreden" allerdings erschreckt mich auch ein wenig das Tempo, wie schnell das geht, ohne Aufarbeitungszeit.
    Es erscheint mir da irgendwie, dass die Gefühle flacher werden, aber dafür an mehreren verteilt werden.

    Wie gesagt, ich möchte mich immer bemühen positiv zu denken und es muss ja nicht sein, dass die alten Werte besser sind, sondern dass die neuen Werte eigentlich besser tun. Die Antwort wird man ja im Nachhinein besser wissen :morgen:
     
    Hamied gefällt das.
  5. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Siebengebirge
    ich denke schon, dass die zeiten sich ändern und das wo wir hingehen dazu führen wird, dass die alte form des liebens und lebens völlig neu überdacht werden muss ...

    wenn wir es schaffen die bedinungslose liebe immer mehr in diese welt zu holen, dann lieben wir in erster linie mal uns selbst und dann können wir jeden lieben.

    die entscheidung für einen speziellen menschen wird ganz andere gründe und ursachen haben, als wir das jetzt und heute noch praktizieren ...


    ich mag diese vorstellung sehr. ich erlebe diese wandlung zur zeit als sehr verwirrend, weil ich mich zu so vielen menschen so enorm hingezogen fühle. das differenzieren ist für mich noch sehr schwierig, aber ich spüre schon einen unterschied. diese liebe ist schon gleich - aber nicht jeder mensch, den ich auf diese weise liebe und der mich anzieht ist gleichfalls auch ein potentieller partner ..

    im grunde - wenn man mal darüber nachdenkt - wird mE das zusammenleben für uns alle leichter. welcher partner ist nicht damit überfordert alles für den anderen zu sein ? wenn es bereiche gibt, die man so aus"lagern" kann - ist das eher eine erleichterung. außerdem fördern wir dadurch viele positive eigenschaften, wie "vertrauen, toleranz, wahre liebe" ...

    wir müssen nur unsere alten vorstellungen dazu loslassen und das fällt eben schwer - meine meinung.
     
  6. Engelslicht

    Engelslicht Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2004
    Beiträge:
    505
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    Graz
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    Hallo an alle!
    @ Ritter Omlett, das die Zeiten besser geworden sind, und Eifersucht weniger vorhanden ist, glaube ich nicht. Man braucht sich ja nur die Dramen anschauen, die da vor sich gehen und fast täglich passieren. Da werden ganze Familien aus Eifersucht ausgerottet. Finde ich tragisch.

    Aber ich glaube, diese Mehrfachpartnerschaften sind in der zunehmend oberflächlichen und egoistischen Gesellschaft normal. Was mir der (die) eine nicht geben kann, hole ich mir einfach beim (der oder die) Nächsten. Ohne Rücksicht auf Verluste. Der Partner hat das einfach zu akzeptieren.
    Es wird kaum mehr eine Partnerschaft gelebt (leider) , wo jeder einmal Komprimisse eingehen muß. Verzichten ist heute nicht mehr drinn. Das Miteinander hat sich meiner Meinung nach verändert. Und wenn mir der eigene Partner nicht mehr passt, steht eh schon der nächste bereit. Ein permanentes Davonrennen, ewig auf der Flucht sein. Wäre für mich persönlich grauenvoll.

    Auf erfüllende Partnerschaften!

    Alles Liebe
    engelslicht
     
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  7. wolky

    wolky Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    4.149
    Hallo Ritter,

    Ich mache diese Erfahrungen auch in meiner Umgebung, beruflich und privat. Bei sehr vielen Leuten läuft nebenbei etwas und man kann es auch nicht auf die weibliche noch auf die männliche Seite schieben. Da gibt es aus meiner Erfahrung her keinen Unterschied. Früher hat es mich immer sehr geschockt, da ich von einer anderen Lebensweise ausgehe, heute habe ich mich daran gewöhnt, wundere mich zwar immer noch und habe auch immer wieder dieses Gefühl --und was ist wenn es mir passiert? Warum sollte es bei mir eine Ausnahme sein?

    Ich bin noch von der alten Schule...manchmal fühle ich mich in der falschen Zeit, weil ich weder mitmache noch Interesse an solchen Sachen habe. Ich denke auch das das Internet auch seine Rolle spielt. Die Anonymität, mit einem anderen Namen usw..flirten, chatten usw.und dann die Übersättigung, da wir ja alles haben, also versuchen wir es noch zu topen...
    wölkchen
     
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  8. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
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    Wien
    Die Freude meinerseits ist, dass ich wohl diese Beobachtungen nicht alleine mache bzw. sie nicht alleine als solches emfpinde.

    Es ist für mich zum Erstem eine Änderung der Wertikgeit einer Partnerschat zu beobachtem zum Zweitem eine deutliche Änderung im Ablauf.

    Der Mensch ändert sich selbst sein Wertigkeiten. Ich glaube aber eher, dass das Vertrauen zwangsläufig zwischen beiden Geschlechtern immer eher weniger wird. Ich glaube auch, dass sich der Trend immer weiter ändert in diese Richtung, dass in einigen hunderten Jahren kaum mehr geheiratet wird.

    Es wird gelebt, doch ich denke, dass sich auch immer mehr Menschen sich über diese Entwicklung kränken.

    Ich möchte euch sagen, wäre ich heute nicht verheiratet, ich hätte Bedenken heute mein Herz Voll und Ganz zu verschenken. Ich würde mich fragen, lohnt es sich, oder kann ich dabei so verletzt werden, sodass es irreperablen Seelenschaden hinterlässt.

    Ritter Omlett.
     
  9. Roah

    Roah Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    990
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    Wien
    Es lohnt sich immer sein Herz zu veschenken - alles und mehr bekommt man zurück...
    Doch was hängt Partnerschaft mit dem Ritual einer Heirat zusammen??
    gar nicht denke ich..
    Roah
     
  10. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
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    Siebengebirge
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    so denke ich auch. ich glaube man kann das auch nicht verallgemeinern. wenn man sich die fälle im einzelnen ansieht, dann kann man es oft schon nachvollziehen ...

    wenn man einen partner von herzen liebt, dann erübrigt sich diese frage mE sowieso und so eine liebe braucht auch keinen trauschein :) ... das verstößt irgendwie gegen das freiheitsgefühl :D
    ich würde meinen partner nie so engen wollen ... und mich natürlich auch nicht *lol* ...
     
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