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Leben und Tod

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Lamia1, 1. Oktober 2014.

  1. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Hallo!

    Leben per se existiert nicht, was bedingt, dass auch der Tod keine eigene Existenz besitzt. Leben gibt es nicht als autonome Entität, ebenso wenig den Tod. Gibt es weder Trockenheit, so kann auch keine Nässe definiert werden. Identisch verhält es sich bei den beiden begrifflichen Gegensätzen "Leben und Tod". Wann ist ein Organismus denn tatsächlich tot? Wenn sein Herz stillsteht? Wenn die Atmung aussetzt? Wenn der Kreislauf zum Erliegen kommt? Wenn der Elektroenzephalograf für eine gewisse Dauer keine elektrophysiologische Aktivität des zentralen Nervensystems mehr misst? Für wie lange? 30 Minuten? Alles willkürliche, anthropogene Definitionen! Wie viele Etagen hat der Tod? Heute holt man klinisch Tote wieder ins Leben zurück mittels spezieller Reanimationsmaßnahmen, was früher undenkbar war.

    Leben ist eine Konsequenz des Komplexitätsgrades hochorganisierter Materie. Solange diese Materie organisiert ist, besteht Lebendigkeit. Wird diese hochstrukturierte Organisation jedoch durch Defekte oder totale Vernichtung zerstört, tritt der Tod ein, also der absolute Verlust aller Vitalfunktionen.

    Stellt man die ursprünglichen Funktionen mittels Wissenschaft und Technik jedoch wieder her, kehrt auch das Leben, die ursprüngliche Funktionsfähigkeit der Organsysteme wieder zurück - analog zu technischen Konstruktionen. Es ist alles eine Frage der Reparabilität durch Menschen.

    Viele Grüße

    Lamia
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Oktober 2014
  2. Villimey

    Villimey Guest

    ...gähn. ...
     
  3. AaronsJaw

    AaronsJaw Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2014
    Beiträge:
    382
    Ort:
    CH
    Wow, da hat jemand das kleine Eins mal Eins der Biochemie erkannt... Respekt. [/Sarkasmus_aus]
     
  4. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    So? Und woher willst du das so genau wissen?
     
  5. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
    Schönes Thema, Lamia.

    Wieso sollte Leben bloss "lebendige" Materie sein?

    Und auch, wenn Leben ganz praktisch sterben heisst, was ist dann der Tod?

    :)
     
  6. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
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    Das ist eine Frage der Metaphysik, wie weit man diesen Begriffen Existenz zuschreibt oder nicht.

    Der Autor Terry Pratchett macht sich in seinen Fantasy-Persiflagen - u.a. den Scheibenwelt-Romanen - teilweise ein wenig lustig darüber, indem er verschiedenen Dingen Personifizierungen gibt. In fast jedem seiner Romane taucht z.B. Gevatter Tod auf (mit seinem Pferd Binky). In einem Roman taucht dann auch die Zahnfee, der "Oh Gott der Kater" (also die Personifizierung des Katers nach Alkoholgenuss) sowie weitere Entitäten auf.

    Eine ähnliche Frage ist z.B., ob die Zahl 7 existiert oder nicht.
     
  7. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
    Die Ziffer 7 besitzt meines Erachtens keine reale Existenz, sondern sie ist genauso wie die anderen Ziffern und Zahlen ein anthropogenes Konstrukt, das in der Sprache der Mathematik etwas Reales repräsentieren soll: Es gibt einen Apfel, aber nicht die natürliche Zahl 1. Letztere findet man nirgends als solche im Universum. Es existieren diverse Mengen von etwas, die mathematisch dargestellt werden können.
     
  8. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hamburg
    Ja, das ist eine Position in dieser (soweit ich weiß noch anhaltenden) philosophischen Diskussion. (wobei ich diese Position auch teile).
     
  9. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
    Der menschliche Organismus ist meines Erachtens eine Bio-Maschine, wenngleich eine hochkomplexe. Der biologische Tod bedeutet schlussendlich nichts Anderes als den totalen Verlust sämtlicher Vitalfunktionen durch z. B. irreversible Läsionen überlebensrelevanter Organe. Der Prozess des Sterbens, der im Tod endet, ist für mich entmystifiziert. Was spricht dagegen?
     
  10. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
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    Nichts.
     
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