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Leben, Tod und menschlicher Ursprung II

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von alwin, 13. Juni 2003.

  1. alwin

    alwin Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2002
    Beiträge:
    580
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    Berlin und anderswo
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    © 2001-2003 by Braun & Partner Das siebte Manuskript
    Berlin, den 01.09.2002 letzte Änderung 10.01.2003


    Kapitel 2 Seite 13-30

    Leben und Tod
    _____________
    Propaganda, Vertuschung und bewusste Verteufelung haben in einer
    unglaublichen Art und Weise dazu beigetragen, das Wesen des Todes zu
    beschmutzen. Der Tod ist etwas Heiliges und man sollte alle seine Kräfte
    dazu nutzen,um ihm in Frieden und einer Klarheit im Empfinden und Denken
    zu begegnen. Der Richter im Inneren eines Menschen sollte im Todesmoment
    am besten in der Art schweigen dürfen, dass er kein Urteil auszusprechen
    hat nach irgendeiner Seite hin. Man sollte im Tode durch seine Taten
    nicht zum Rückblick gezwungen sein. Von großer Wichtigkeit ist es,
    zunächst die Waage in sich zu halten, zwischen dem, was für einen Gut,
    und dem, was für einen Böse ist. Jeder Mensch hat die allerbesten
    Voraussetzungen dafür, diese Waage in sich einzurichten, bzw. zu halten.
    Das schafft die Möglichkeit herbei, die selbst Erschaffenen in sich
    waltenden Polaritäten anzuerkennen und für sich freizulassen, so dass
    darunter eine Vergangenheit sichtbar werden kann, die durch eben solche
    Polarisierungen sich nach außen gekehrt hat, und einem wie von Außen
    entgegentritt, obwohl es zu einem und in einen hineingehört.
    Der Tod soll weder erlitten noch verklärt, sondern überwunden werden.
    Das ist das Ziel des Lebens ! Den physische Tod zu überwinden gelingt,
    wenn ein Mensch mit klarem Wissen über seine vergangenen Leben zur
    Geburt kommt. Ich weiß aus eigener Anschauung, dass viele Menschen
    dieses Ziel annähernd erreichten und nur dadurch, dass sie sich an einem
    ganz speziellen Punkt dieser Anschauung erneut in zwischenmenschliche
    Verwicklungen nach dem alten Muster einließen, konnten diese Menschen
    den Tod nicht überwinden. Den physischen Tod im Unverständnis anzutreffen
    hat etwas durchweg Grausames an sich, aber das gilt genauso für
    ein Leben im Unverständnis. Beides kann man sich durch ein bewusstes
    Denken wie dem bewussten Lösen des sinnlichen Willens aus allem
    Gegenständlichen und dem sich daraus entwickelnden Geistgedächtnis
    zum Verständnis erheben. Dieses Denken klärt sich nur dadurch auf,
    dass man periodisch auf sein Leben zurückschaut bis hin zur Geburt, und
    klare im Geist aufsteigende Bilder, die nicht aus dem gegenwärtigen
    Leben stammen, immer wieder vor dem geistigen Auge auf seinen
    Wert hin durchdenkt. Wer über seine Vergangenheit nicht abwägend
    nachdenkt, der kann auch nicht zu seiner Zukunft hin vorausdenken.
    Das schließt den Tod mit ein. In unserer Gegenwart wird der Tod
    geradezu ignoriert, so dass sich in einem solchen Fall das eigene
    Dasein und Leben isoliert. Wer in die Lage versetzt ist, über den
    Leiblichen und sinnlichen irdischen Tod in all seinen inneren und
    äußeren Auswirkungen zu sprechen, wird von anderen Menschen leicht
    missverstanden. Um darüber aber unmissverständlich sprechen zu können,
    muss der Sprecher eine innere und ganz intime Kenntnis über den irdisch
    erlebten Tod besitzen. Dieser Sprecher muss diese Art von Tod bewusst
    erlebt, und er muss diese sehr bewusst in sich aufgenommen haben. In den
    Religionen sind viele Zeugnisse davon in den Erzählungen enthalten, die
    in einer ganz bestimmten in die Seele greifende Haltung wiedergegeben
    wurden. Die Sprache dieser Erzählungen greift deshalb so in die Seele
    hinein, weil in Verbindung mit dem irdischen Tod ein seelisches Fegefeuer
    angesprochen ist, das denjenigen ereilt, der im Leben sich und anderen ein
    Leid zufügt. Die Läuterung der Seele geschieht ja in der Tat nach dem Tode,
    aber was auch geschieht, ist, dass der Geist des Menschen sich entsprechend
    seiner Taten verdunkelt und umnachtet, und die Seele sich aus Scham verhüllt
    vor ihren eigenen Begierden, die sie noch an sich trägt.

    Seite 13
    © Copyright und Urheberrechte 2001-2003 by Braun & Partner

    Und es geschieht noch etwas, von dem Menschen denken, dass es sich
    zu schlechten Taten in besonders guter Art und Weise heraushebt
    und das sind die guten Taten. Auch wenn man im Leben gutes tut,
    so ist hierbei genauso darauf zu achten, dass es zu keiner Verwicklung
    mit demjenigen oder denjenigen kommt, welchen man eine hilfreiche Hand
    reicht. So, wie geistiges Dasein das Gegenständliche freilassend
    für sich behandeln sollte, so muss auch das seelische Wesen in einem
    gegenständlichen Dasein freilassend behandelt werden, so dass also
    in keinem Fall eine Motivation hinter einer Begegnung steckt, sondern
    ein Kennenlernen und aufeinander Zugehen in einer freilassenden
    Bereitschaft, auch zur Hilfe. Hier enthüllt sich einem Menschen nach dem
    irdischen Tode dessen eigenes höheres moralische Wesen mit einer solchen
    Wucht, dass diese Wucht ohne weiteres das Bewusstsein des Menschen
    nicht nur verdunkeln, sondern zeitweilig auslöschen kann.
    Man verliert dabei im übersinnlichen geistigen Dasein und selbst
    im übersinnlichen seelischen Dasein vor Scham über sich selbst sein
    Bewusstsein. Es gibt aber viele verschiedene Aspekte des Todes, die
    im Moment des irdischen Todes das Wesen des Menschen ergreifen.
    Und spezielle Erzählungen von Propheten versuchten in der Vergangenheit
    immer wieder, dem Menschen davon Kenntnis zu bringen und ihn zu warnen.
    Die Warnung ist berechtigt, wenn man miterleben muss, wie eine unendlich
    erscheinende Zeit verstreicht, in der man ein ums andere Mal wieder und
    wieder in den gleichen oder schlechteren Verhältnissen geboren wird,
    wie ehemalige gleichgesinnte Menschen aufsteigen oder fallen in
    deren Entwicklung und man immer mehr den Faden zu seinen ursprünglichen
    Verhältnissen verliert. Man verliert selbst im ursprünglichen Dasein
    den Kontakt zu geliebten und im tiefsten Wesensinneren gleichgesinnten
    Menschen. Diese Menschen versuchen oftmals aus echter Verzweiflung, den
    alten Kontakt neu zu beleben, aber man verhüllt sich vor ihnen aus
    lauter Scham und Unkenntnis. Hierin steckt eine Tragödie der besonderen
    Art. Der Mensch hat vergessen, in das ursprüngliche Dasein hinein jene
    um Hilfe, Vergebung und um Verständnis zu bitten sowie zu gewähren,
    die an seinen irdischen Leben je einen Anteil hatten. Im besonderen sind
    das alle irdischen Leben, in denen man selbst und der Wesenszwilling
    geboren wurde und all die Wesen mit denen man darin zu tun hatte, und
    das gilt genauso für vergangene als auch für zukünftige Erdenleben.
    Dies wird hier deshalb angesprochen, da die Tragödie von der ich
    spreche, gerade die Erkenntnis über den polarischen Wesenszwilling
    verschleiert und durch gezielte Propaganda verteufelt.
    Es war immer das Ziel von Materialisten, männlichen wie weiblichen,
    die Frau an sich und das Weibliche als solches herabzuwürdigen.
    In vergangenen Jahrtausenden bis in unsere Gegenwart herein wurden
    Frauen auf das Übelste diskriminiert, aber was sich da gegen die Frau
    im Äußeren richtete, war der Umstand, dass man das Beseelte in der
    Frau zu zerstören versuchte, indem ihr Selbstbewusstsein untergraben
    werden sollte. Dies geschah aus der Absicht, dass Frauen sich als
    Wertlos betrachten sollten, damit sie ihr eigenes männliches Wesen
    durch die Verletzung nicht mehr annehmen konnten. Es breitete sich eine
    schuldhafte Scham auch über den Mann aus, der aus dem Grunde, dass
    er diese Diskriminierung verursachte oder zumindest mittrug, sich
    selbst verbieten musste, sein weibliches Wesen in sich und außerhalb
    von sich anzunehmen. Und das verhindert die Erkenntnis des eigenen
    dualen Wesens, die alleine zu den Tatsachen des Zwillingswesens führt.
    Wenn dabei nun betrachtet wird, dass der Mann für gewöhnlich zu seinem
    nächsten Erdenleben hin sich zur Frau umkehrt und zur Welt kommt, dann
    wird deutlicher sichtbar, wie die männlichen Aspekte, die durch die
    Wesensumkehrung in das Frausein hineinkommen, die Tragödie noch
    verschärfen. Der Umstand, warum das unter anderen geschehen konnte, ist
    jener, dass die menschliche Sprache genauso Wesenhaft zwischen den
    Dingen ist, wie alles andere das auf Erden lebt und miteinander in
    Berührung kommt.

    Seite 14

    Unsere menschliche Sprache kann man deshalb drehen und wenden, genauso
    wie sinnlich geistige und sinnlich seelische Aspekte im Menschen. Einzig
    die ursprüngliche, geistig-seelische Sprache der Propheten war mächtig
    genug, um auf der Erde klar und unmissverständlich zu sein. Aber der
    Mensch ist dieser Sprache nur mächtig, wenn er all seine Leibeswesen und
    Sinneswesen in sich zusammenfassen und Ich-Bewusst im Erdenleben in sich
    umstülpen kann. Dieses Umstülpen bezieht sich so auf die Leibeswesen und
    Sinneswesen, dass dadurch ein Zustand herbeigeführt wird, der dem Tode
    all seiner Erdenleben und dem Leben nach dem Tode gleichkommt. Was hier
    geschieht, ist ein Austreiben der menschlichen Sinneswesen in den Kosmos
    hinein, unter der Kontrolle des Ich. Das Ich hebt sich hier mit den
    Sinneswesen aus Raum und Zeit über die Erdreiche hinaus und kann diese
    soweit überblicken, als dies seinem persönlichen Erkenntnisstand über
    die erlebte Vergangenheit wie auch der noch erlebbaren Zukunft entspricht.
    In diese Weite des Geistkosmos und des Seelenraumes dringen die genannten
    Wesen soweit vor, als diese vom Menschen je bearbeitet und veredelt worden
    sind. Für mich persönlich gibt es in der gegenwärtigen sich bewusst-
    werdenden Zwillings-Individualisierung der Menschheit nur zwei Menschen,
    die dieses bisher in sich und aus sich heraus vereinigen und vollenden
    konnten, und das sind Maria aus Magdala und Jesus. Die Propheten
    vergangener Tage, mit teilweiser Ausnahme von Moses, haben dies nicht
    bewältigen können, da zu jenen Zeiten das dort eigene Bewusstsein noch
    nicht so herausgereift war, und diesbezügliche Mitteilungen durch das
    göttliche Weltenbewusstsein stattfanden. Das ist der Grund, warum erst
    in unserer Gegenwart solche Mitteilungen bewusst erfasst werden können
    und das vormals seelische Empfinden über solche Umstände in die
    Bewusstwerdung übergehen. Man kann auch sagen, dass uns Menschen nun
    endlich unser Seelenzustand in dem wir stehen, langsam bewusst wird.
    Prophetentum aus vergangenen Zeiten kann zwar als vollkommen beseelt
    betrachtet werden, blieb aber dennoch ein im Ich des Menschen
    unbewusster Zustand.
    Diese Einleitung habe ich gemacht, damit sich ein Verständnis erheben
    kann, für meine persönlichen Schilderungen, die nun folgen. Das kann
    dazu führen, dass der Mensch, der solches aufnimmt, ganz plötzlich
    für sich selbst in einem viel präziseren Maße differenzieren und
    erkennen kann. Das läge sehr wohl in meinem Interesse. Niemand braucht
    Furcht zu haben vor dem Gesagten, und wenn jemanden eine Gänsehaut über
    den Körper streicht, oder einen das seelische Empfinden zu Tränen rührt,
    so ist das lediglich eine körperliche Anpassung an ein ursprüngliches
    geistig-seelisches Dasein. Ein solches Herbeizuführen, liegt nicht in
    meiner Absicht, ist aber durchaus möglich. Ich will hier auch deutlich
    machen, dass gerade alles beseelte im Menschen, soweit es auf den Tod
    hin in einem Chaos der Unkenntnis oder der Tat verbleibt, wirkt,
    wie ein verbrennendes Wesen und das schlechteste das man tun kann,
    ist, die Augen davor zu verschließen. Das beste ist, in einer kühlen,
    ja distanzierten klar empfindenden Denkweise darüber zu befinden,
    was einem Angst macht. Für die folgenden Schilderungen, die aus
    meinen ganz persönlich erlebten Erdenleben stammen, nehme ich im
    Schwerpunkt männliche Leben heraus. Der Zeitrahmen umfasst einen
    Zeitraum von circa dreitausend Jahren. Darin sind aber
    gerade im Mittelalter verstreut, eine ganze Anzahl von weiblichen
    und männlichen Erdenleben, die hier nicht zur Sprache kommen.
    Das geschieht auch deshalb nicht, weil mir meine weiblichen Erdenleben
    noch nicht deutlich genug vor meinen inneren Sinnesaugen stehen.
    Anschneiden möchte ich in dem Zeitraum die weiblichen Erdenleben
    insofern, dass viele davon nur von kurzer Dauer und meist binnen
    fünf Jahren durch Lebensunwillen und Krankheit beendet waren.
    Darüber habe ich einen Nachklang, weil mir das Leid meiner Mütter
    in der Seele steht und mich belastet. Ich habe festgestellt, dass
    viele dieser Mütter aus den unterschiedlichsten Gründen heraus,
    sich die Schuld an meinem jeweiligen Tod gegeben haben.

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