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Leben nach dem Tod bei Selbstmord?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Nightandday, 24. Mai 2005.

  1. Nightandday

    Nightandday Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2005
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Dillingen/Donau
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    Hallo,

    vor 10 Tagen hat sich mein bester Freund in seinem Haus erhängt. Seitdem frag ich mich, da ich jetzt schon viel über das Leben nach dem Tod gelesen habe, ob es bei Selbstmord das selbe ist wie bei einem natürlichen Tod. In einem Buch von Raymond A. Moody stand darüber, dass man bei Selbstmord eine Art Bestrafung kriegen soll, wie z.B. die Situation, die einem so auswegslos vorkam, ständig wieder erleben muss, und wenn es endlich überstanden scheint, von vorne beginnt. Habt ihr da irgendwelche Erfahrungen oder sowas?

    Gruß,
    Nightandday
     
  2. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Gott straft doch nicht. Und der freie Wille ist keine Farce, indem er bestraft wird, wenn man Gebrauch von ihm macht.
    Der Motor von allem Leben ist und bleibt die Liebe - erst recht dann, wenn jemand derart verzweifelt war, dass er das Leben HIER nicht mehr ertragen konnte.
    Was da bei Moody steht, ist Sadismus pur. Wer oder was in der geistigen Welt sollte den ausführen? Welches geistige Gesetz sollte dahinter stehen?

    Soviel Verzweiflung, dass es zum Selbstmord kommt, findet als Reaktion mit Sicherheit nicht weitere Verzweiflung, sondern liebevolles Erbarmen und tatkräftige, liebevolle Unterstützung, um beim nächsten Mal mehr Kraft zu haben..

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  3. blue_coracao

    blue_coracao Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    66
    Hallo Nightandday,

    tut mir sehr sehr leid um deinen Freund.

    Normalerweise heisst es ja: Gott schickt uns nichts, was wir nicht aushalten könnten.
    Aber manchmal (und jeder Selbstmord dokumentiert das) scheint es doch zuviel zu sein.
    Eine göttliche "Bestrafung" dafür, wäre dann wie ein überfordertes weinendes Kind zu schlagen, damit es aufhört zu weinen.
    In Gott begegnen wir der Liebe und Barmherzigkeit. Er wird dort wo er jetzt ist also bestimmt auch "liebevoll" behandelt, in den Arm genommen, getröstet...
    Er wird wahrscheinlich zurückkehren müssen, um Erfahrungen zu machen, die für ihn in diesem Leben noch vorgesehen waren. insofern ist jeder Selbstmord erstmal eine unsinnige Flucht. ich stell mir aber vor, dass in seinem nächsten Leben nicht ganz so viel von ihm verlangt wird, um diese Krise beim nächsten Mal zu überstehen.

    Liebe Grüße
    Micha
     
  4. Rolf-Dieter

    Rolf-Dieter Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2005
    Beiträge:
    42
    Ort:
    Bei Frankfurt/M.
    Es gibt keine "Bestrafung" in diesem Sinne bei Selbstmord. Das ist ein Ammenmärchen, was in die Welt gesetzt wurde, um Leute vom Selbstmord abzuhalten. Aber auch das ist ziemlich sinnlos, denn Selbstmörder sind ja schon durch die Erlebnisse, die sie dazu brachten, genug gestraft. Was also sollten sie noch fürchten ? Bei den Einen ist es die Hoffnung, auf eine Schlag von ihrem Leid befreit zu sein, die "Gläubigen" hoffen auf ein besseres Leben im Jenseits und/oder bei der nächsten Inkarnation.

    Gefährlich ist es aber auch wiederum, das Jenseits zu verherrlichen, denn dann will jeder dort hin, egal wie...

    Ein Selbstmörder wird also keineswegs "bestraft", sondern er muß halt wie ein "Sitzenbleiber" in der Schule, nochmals lernen. Also nix mit "ewiger Dunkelheit" und Verdammnis... Außerdem gelingen nicht alle Selbstmorde immer und einige Personen würden es danach auch nie wieder tun. Manchesmal ist es aber auch nur ein Hilfeschrei und derjenige hat eigentlich gar nicht wirklich die Absicht, zu sterben.

    Ein Selbstmörder sollte aber vor allen Dingen nicht nur an sich selbst denken, sondern auch daran, welches Leid er den Hinterbliebenen zufügt. Ich weiß aber, das ist nicht immer so und sagt sich leicht...

    Wenn es eine "Bestrafung" bei Selbstmord gibt, dann ist es die, ohnmächtig aus dem Jenseits das Leid der Angehörigen mit ansehen zu müssen, ohne etwas dagegen tun zu können. Im günstigsten Falle gibt es nur die Hoffnung, daß sich die Angehörigen an ein Medium wenden und auf diese Weise doch noch Kontakt bekommen.

    Durch meine, fast 20 jährige Arbeit in der Transkommunikationsforschung, konnten wir auch schon zahlreichen Menschen Kontakte zu ihren Verstorbenen vermitteln, was einen ungeheueren Trost bedeutet. Aber nicht jeder ist zu diesem Schritt bereit, oder weiß davon...

    R. Klawitter (Mitglied im Verein f. Transkommunikationsforschung, VTF e.V.)

    www.vtf.de
     
  5. friedl

    friedl Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2005
    Beiträge:
    212
    Ort:
    österr

    Ja, auch von mir erstmal herzliches beileid zum verlust deines freundes.

    ich denke auch, dass niemand von gott bestraft wird, auch für selbstmord nicht. kann mich da blue_coracao nur anschließen. ich denke auch, dass die lebensaufgabe vielleicht doch etwas überdimensioniert war, es wahrscheinlich beim nächsten mal in abgeschwächter form kommt.

    wenn jemand verurteilt was geschehen ist, dann vielleicht der verstorbene selbst. ich habe gelesen, dass sich selbstmörder oft im augenblick des todes selbst verurteilen und sich damit karma aufladen. aber für gott gibts da sicher nichts zu verurteilen oder zu verzeihen, da jede menschliche erfahrung gelebt werden muss und daher in ordnung ist.

    alles gute bei der verarbeitung des verlusts. vielleicht nutzen ja auch sehr viele liebevolle gedanken an den verstorbenen, in denen zum ausdruck gebracht wird, dass seine entscheidung nicht zu verurteilen, sondern zu akzeptieren ist. vielleicht befindet er sich ja noch in eurer nähe und kann sehr gut spüren, was ihr denkt.

    alles liebe
    f.
     
  6. SepherEen

    SepherEen Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2004
    Beiträge:
    299
    Ort:
    Karlsruhe
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    Ihr sagt es gibt keine Bestrafung wenn man sich umbringt. Sicher ist das richtig. Da man ja auch nicht mehr an das Christliche Paradigma gebunden ist wenn man Tod ist, braucht man auch keine Strafen zu fürchten die lediglich in den Worten der "heiligen" zu Brauch waren und sind.

    Dennoch sollte man nicht vergessen, das die größte Strafe für den Toden sein wird, das er tod ist. Er kann es nicht mehr rückgängig machen und ist verstorben. Er hat halt viel Lebenszeit vertan und muss die halt ein andern mal nachholen.
    Sicher ist das keine "Bestrafung" wie man es sich so im allgemeinen Vorstellt, aber wenn man erst da oben hängt und sich nen "god damnit" denkt.. isses halt auch schief gelaufen ;)


    Beste grüße und mein Beileid,
    Sepher
     
  7. Maud

    Maud Guest

    Vor einiger Zeit las ich irgenwo etwas darüber

    Das bei selbsmord einer Seele, die Ihren Lebensplan nicht erfüllt hat. Sie wieder zurück auf die Erde muss, um ihren Lebensplan zu beenden. Um so gleich wieder Reikarniert wird, oder zu gesundung geführt wird. Daraus resultieren die Nahtot Erlebnissen.Von denen so, viele Menschen schon berichtet haben.

    Alles liebe Maud
     
  8. ~Soraya~

    ~Soraya~ Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2005
    Beiträge:
    50
    Ort:
    Rheinland Pfalz
    Mein erster Mann hat sich auch 1996 aufgehängt, aus Verzweiflung.

    Er hat nicht darüber nachgedacht, was er tut.

    Heute weiß ich ganz sicher, dass er seine Tat bereut und er wünschte er könnte es rückgängig machen.
    Ich denke das ist Bestrafung genug.

    Eine Hellseherin (siehe auch Haller) hatte Kontakt zu ihm und sie sagte, dass es ihm gut geht.
    Auch ein Medium hat mir dies bestätigt.

    Früher dachte ich auch immer Selbstmörder kommen in die Hölle, aber das scheint wohl nicht so.
     
  9. Luquonda

    Luquonda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2002
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    829
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    Twistenbostel / Zeven
    Hallo

    Warum sollte es bei Selbstmord anders sein als bei einem andren Tod?

    Wer kann behaupten, daß auch dieser Tod nicht schon von vorneherein so "feststand"?

    Ob man nun seine Aufgaben nicht meistert und daraus resultierend Selbstmord begeht..oder ob man sie nciht meistert und dadurch krank wird...einen Unfall hat..usw. ...was macht da den Unterschied?

    Oder meistert so macnher vielleicht gerade dadurch seine Aufgabe?

    Auch ein Selbstmord hat seinen Sinn wie alle andren Geschehnisse auf der Welt..bei dem einzelnen selbst und in dessen Umfeld.

    Ihc habe noch nie in der jenseitigen Welt von Strafe erfahren...sondern von immer wieder neuen Chancen, neuen Begebenheiten, anders zu handeln.

    Strafe gibt es hier in menschlcihen Gedanken und Handlungen und genügend Menschen bestrafen sich ihr gesamtes Leben selbst.....

    Lieben Gruss

    Luquonda
     
    Oktarin gefällt das.
  10. Nightandday

    Nightandday Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2005
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    16
    Ort:
    Dillingen/Donau
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    Hallo,

    erstmal danke für eure Antworten, hat mich doch schon ein bischen beruhigt, dass er jetzt nicht nochmal die ganzen Dinge die er im Leben aushalten musste, nocheinmal durchleben muss. Er hatte nähmlich wirklich heftige Gründe, ich glaube, ich hätte dass alles auch nicht so ohne weiteres überstanden.

    Gruß
    Nightandday
     
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