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Leben = Einbahnstraße?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Christian205, 20. Januar 2006.

  1. Christian205

    Christian205 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2005
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Kiel
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    Hallo,

    kennt jemand von euch das Gefühl, dass eigene Leben sei eine Einbahnstraße, welche unaufhörlich in die gleiche Richtung führt ohne eine Möglichkeit der Richtungsänderung?

    Für mich ist das Leben im Moment genau dies, obwohl ich eigentlich wissen müsste, dass man selbst seinem Leben jederzeit eine neue Richtung geben kann. Denn schließlich sind wir selbst ja diejenigen, welche bestimmen was wir tun. Trotz alledem stellt sich mein Leben für mich im Moment ganz anders dar:

    Irgendwann habe ich mich für einen bestimmten Weg entschieden und alles daran gesetzt diesen Weg auch in absehbarer Zeit begehen zu dürfen. Folglich setzte ich alles daran, dass mein Leben sich diesen Weg „erschließt“ und als das erreicht war, habe ich diesen Weg mit Freude begangen.
    Doch jetzt habe ich das Gefühl, dass dieser Weg unaufhörlich auf einen Abgrund zuläuft und ich nicht mehr die Möglichkeit besitze diesen Weg zu verlassen. Oder besser ausgedrückt, die Möglichkeit besteht, dessen bin ich mir bewusst und ich weiß auch, dass es für mich einen Weg gibt von dem aus man diesen Abgrund nie sehen kann, da er in eine ganz andere Richtung führt, doch hab ich Angst diesen Weg zu suchen.
    Ich hab Angst davor, dass der neue Weg, für den ich mich entscheide, nur kurzzeitig vom Abgrund wegführt aber letztendlich wieder auf ihn Kurs nimmt.

    Das Schlimme dabei ist, dass man sich irgendwann fragt was es denn noch für einen Sinn macht weiterzulaufen, wenn das Gefühl nicht aufhört man werde nicht glücklich. Und ob man jetzt auf der Stelle aufhört zu laufen oder auf den Abgrund wartet macht keinen Unterschied, da es auf das Gleiche hinaus läuft.
    Dieser Gedanke ist mir ständig im Kopf, jedoch habe ich einen unheimlich starken Willen weiterzulaufen, da sich der Traum des noch unbekannten Weges, welcher den Abgrund nie zu Gesicht bekommt, ein Antrieb ohnes gleichen ist. Doch die Angst, ihn nicht zu finden, hindert mich daran einen neuen Weg mit unbekanntem Ziel einzuschlagen.


    Konkret geht es bei mir um die Frage, ob meine Wahl des Studiums die Richtige war. Sicherlich denkt ihr euch jetzt: „Na wenn du das Gefühl hast, sie war die Falsche, dann wechsel doch einfach“. Aber so einfach ist das leider nicht.
    Ich habe mich für ein Jura Studium in Heidelberg entschieden und ich darf dort auch studieren (dürfen deshalb, weil Heidelberg einen NC von 1,1 hat und nicht billig zum wohnen ist). Grundsätzlich könnte ich mich umentscheiden, jedoch würde dies wieder einen großen Aufwand/ Investitionen mit sich bringen. Aus diesem Grund habe ich einfach Angst diesen Schritt zu tätigen, denn dieser wäre dann wirklich endgültig. Ich wüsste auch nicht einmal sicher welcher Studiengang der „Richtige“ wäre. Ich möchte ein Studium absolvieren, da bin ich mir sicher.

    Es gibt Stimmen in meinem Umfeld, die sagen: „Beiß sich dort einfach durch“, doch habe ich das Gefühl, die Kraft dafür nicht zu haben. Andere wiederum ermutigen mich zu wechseln.

    … ach, es spielt einfach so vieles in diese Entscheidung mit rein. Ich hab gehofft, durch das Schreiben vielleicht eine Antwort zu bekommen. Doch es führte auch wieder nur zu dem Chaos in meinem Kopf, was an dieser Frage/ Entscheidung verzweifelt … Danke aber, dass ihr bis hierhin gelesen habt.


    Tschüss Christian
     
  2. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    im bewusstsein der für dich interessanten alternativen lässt sich eine entscheidung wahrscheinlich auch besser/konkreter/gezielter/leichter ab wägen.

    momentan hast du die entscheidung zwischen sauerkraut und gar nichts essen ;-))
     
  3. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Hallo

    Ja, wir sind zu unterschiedlich gestrickt, zu sagen ich ziehe das durch hauptsache ich habe etwas in der Tasche.
    Und diese Menschen können ein Leben lang in einem Beruf tätig sein bis sie merken, einen grossen Fehler gemacht zu haben, und wollen nur noch das eine aussteigen.
    Darum würde ich dir raten es jetzt zu tun, egal welchen schwierigen Umständen du dir dabei selbst auflastest.
    Das Leben ist keine Einbahnstrasse nur für die, die nicht die Wege sehen jetzt bildliche Vorstellung davon abzweigen können.

    LG Tigermaus:)
     
  4. merry

    merry Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2004
    Beiträge:
    218
    Ort:
    an der schööönen mosel
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    Hallo christian,
    Warum glaubst du, sei es doch nicht das richtige Studium??? Es gibt immer Phasen des Zweifelns. Wie lange studierst du schon Jura? Was würdest du als Alternative in Betracht ziehen?
    Warum glaubst du, das wenn der Weg eine Entscheidung bereit hält, an eine Sackgasse???
    Wo hängts??
    Liebe Grüße
    merry
     
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