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Langeweile von sich selber?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Mr. Dream, 12. August 2005.

  1. Mr. Dream

    Mr. Dream Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2004
    Beiträge:
    83
    Ort:
    Schweiz
    Werbung:
    :)

    Gerade lese ich in einem sehr dicken Schmöcker über eine "vollständige" Yogapraxis. Diese verlangt bis zu 3 Stunden täglich :escape:

    :winken5:

    Aber ich stelle (auch im Zusammenhang mit dem Posting über das Wunschprodukt Erleuchtung) fest:

    Es erfordert manchmal ungeheuren Willen, sich hinzusetzen und Yoga, Tai Chi, Meditation oder was es sei, zu betreiben- oder gehts nur mir so?*

    *schmunzel*

    Diese Techniken fordern, sich mit sich selber zu beschäftigen, mehr nicht!

    :roll:

    Warum ist DAS manchmal so schwierig?

    :roll:

    *will heissen: lesen, chatten, fonen, smslen, postings verfassen, radio, tv, nachrichten, VIELES ist einfacher zu tun...

    MD
     
  2. xyto

    xyto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Dezember 2004
    Beiträge:
    341
    Hallo,

    Also das ist tatsächlich eine sehr interessante Frage. Es ist ja meist so, dass derartige Übungen eine gewisse Regelmäßigkeit erfordern und obwohl man meist verstandesmäßig nachvollziehen kann, dass sie "gut für mich" sind, und man sie ja eigentlich "freiwillig" macht, scheinen sie oft eine gewisse "Überwindung" zu benötigen.

    Außerdem ist es auch bei mir so, dass unter anderem die von dir genannten Tätigkeiten, also Fernsehen, Chatten usw. eben diese "Überwindung" nicht brauchen, und es so den Eindruck macht, also würde man diese Dinge lieber tun.

    Diese ganze Sache betrifft ja nicht nur die spirituelle Praxis, ganz gleich wie sie aussehen mag, sondern z.B. auch Sport oder die "Arbeit".

    Selbst wenn man z.B. schon längere Zeit mehrmals die Woche läuft, kann dennoch hie und da ein Widerstand da sein, den es zu überwinden gilt. Was diese ganze Sache nun paradox macht ist, dass man es, so geht es zumindest mir, niemals bereut, wenn man sich zu Derartigem "überwindet." Ganz anders bei stundenlangem Fernsehen oder einfach "Herumliegen".

    Es geht hier auch um den Unterschied zwischen Professionaltiät und "Hobby". Der Profi übt seine Disziplin regelmäßig aus, auch wenn er manchmal "keine Lust" verspürt. Er betreibt sie ausdauernd, auch wenn er vielleicht manchmal lieber etwas anderes machen würde. Am Ende einer Arbeit weiß er aber immer, dass es so richtig war. Ich denke das kann jeder nachvollziehen, weil eigentlich jeder Profi in irgendwas ist.

    Wie dem auch sei, ist es dennoch interessant, warum eben dieser Widerstand da ist. Es geht eben fast nie "von selbst". Und interessant ist auch: Wenn es "von selbst" geht, das heißt wenn man sich z.B. "angewöhnt hat" regelmäßig zu laufen und man sich nicht mehr "bemühen muss" ist es wohl meist so, dass man stagniert und nicht mehr versucht besser zu werden. (Dieses "besser" heißt nicht unbedingt schneller, höher, weiter, es kann, um beim Laufen zu bleiben, auch einfach heißen neue Strecken auszuprobieren oder andere "Laufmodi" etc.)

    Ich persönlich glaube jedenfalls, dass dieser "Widerstand" immer da sein wird. Es wäre zwar schön, wenn diese Dinge wie am Schnürchen laufen würden, aber so ist es meist nunmal nicht (obwohl es natürlich so sein kann, wenn z.B. eine bestimmte Motivation da ist - aber gerade hier zeigt sich auch wieder die Professionalität, die auch dann weiter macht, wenn es mal keine derartige Triebfeder gibt).

    Der Punkt ist natürlich auch: Es geht nicht darum, dass man sich durchs Leben quält und irgendwelche Dinge macht, die einen anwidern, aber es ist sehr wohl nötig diese spezifischen, "unberechtigten" Widerstände zu erkennen und sich nicht vor ihnen zu drücken sondern mutig und entschlossen über sie hinwegzuschreiten - dann verlieren sie auch ihren Schrecken.

    liebe Grüße
     
    Lotusz gefällt das.
  3. Radha

    Radha Guest

    Ja, so ist es wohl *seufz* :))
     
  4. ananda

    ananda Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    113
    Ort:
    bayern
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    du hast angst(punkt). nicht mehr nicht weniger.

    lg, ananda
     
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